KI-Lösung für die Produktionsplanung: worauf es bei der Auswahl ankommt
Zwischen der Excel-Tabelle des Fertigungsleiters und dem zweijährigen APS-Projekt liegt eine dritte Option: der KI-Planungsassistent, der auf vorhandenen ERP-Daten arbeitet, Konflikte sichtbar macht und Alternativen vorschlägt. Für die meisten Mittelständler ist das die richtige Größe.
Die drei Architekturen im Vergleich
- Excel weiterbauen: billig, aber blind für Wechselwirkungen und abhängig von einem Kopf.
- Klassisches APS: mächtig, aber 12 bis 24 Monate Einführung und hohe Prozessanforderungen.
- KI-Planungsassistent: liest ERP/MES-Daten, rechnet Störungen sofort durch, produktiv in Wochen.
Was die Lösung leisten muss
Drei Pflichtfähigkeiten: Konflikte erkennen, bevor die Linie steht (nicht danach protokollieren), Szenarien in Minuten statt Sitzungen durchspielen, und den Plan bei jeder Störung neu bewerten. Gemessen bei einem Kunden: Planungsdurchlauf von drei Wochen auf 4 bis 24 Stunden, plus 12 Prozentpunkte Liefertreue.
Auswahl in zwei Wochen statt zwei Jahren
Pilot auf einem Engpassbereich: ERP-Auszug anschließen, vier Wochen Planungsstabilität messen (wie viel vom Montagsplan überlebt bis Freitag), gegen das Abnahmekriterium entscheiden. Der Fahrplan passt in ein Quartal, inklusive Entscheidung.
Häufige Fragen
Brauchen wir perfekte ERP-Daten für den Planungsassistenten?
Nein. Die Daten müssen für den Engpassbereich brauchbar sein, nicht fürs ganze Werk. Der Pilot zeigt präzise, wo nachzuschärfen ist.
Ersetzt der Assistent unseren Fertigungssteuerer?
Nein, er macht ihn schneller: Der Mensch entscheidet, das System rechnet Varianten und warnt vor Kollisionen.
Wie stabil ist Ihr Plan wirklich?
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