In 4 Wochen zur produktiven KI-Lösung: der Fahrplan ohne Projektballast
Zwischen „wir müssten mal" und „läuft produktiv" liegen im Mittelstand oft Jahre, nötig sind vier Wochen. Nicht für jedes Großprojekt, aber für den ersten produktiven Anwendungsfall auf einer erprobten Plattform. Hier ist der Fahrplan, den wir dutzendfach gefahren sind.
Der 4-Wochen-Fahrplan
- Woche 1, Discovery: Engpass wählen, Vorher-Zahl messen, zwei bis drei Datenquellen anschließen, Betriebsrat informieren.
- Woche 2, Pilot: Pilotgruppe arbeitet echte Fälle, Antworten werden auf Richtigkeit und Quelle geprüft, Zeiten protokolliert.
- Woche 3, Validierung: Nachher-Zahl gegen das Abnahmekriterium, Lückenliste der Quellen abarbeiten, Betriebsvereinbarung finalisieren.
- Woche 4, Go-live: Rollout auf den Zielbereich, Kurz-Schulung nach Rollen, Messroutine für den Dauerbetrieb aufsetzen.
Was das Tempo möglich macht
Drei Voraussetzungen: eine Plattform statt Eigenbau (Anschluss statt Entwicklung), Quellen bleiben führend (keine Migration), und ein Owner mit Mandat statt Lenkungskreis. Fehlt eines davon, werden aus Wochen Monate.
Die häufigsten Bremsen
Zugänge, die drei Wochen auf Freigabe warten. Piloten ohne Vorher-Zahl, die deshalb nie „fertig" sind. Und der Versuch, alle Abteilungen gleichzeitig zu starten. Alle drei sind vermeidbar, mit genau einem Kickoff-Termin.
Häufige Fragen
Gilt der 4-Wochen-Plan auch für die Produktionsplanung?
Ja, mit realistischem Zuschnitt: erster Engpassbereich in vier Wochen, werksweiter Ausbau danach in Stufen.
Was liefert Woche 4 konkret?
Ein produktives System im Zielbereich, eine dokumentierte Vorher-Nachher-Zahl und die Messroutine, mit der der Effekt dauerhaft sichtbar bleibt.
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