Durchlaufzeit halbieren: Das Teil arbeitet 5 %, es wartet 95 %
Fragt man nach der Durchlaufzeit, rechnen die meisten Bearbeitungszeiten zusammen. Die Wahrheit steht im Zwischenlager: Ein typischer Auftrag verbringt über 90 Prozent seiner Zeit mit Warten – auf die nächste Maschine, den Prüfer, den Transport, die Freigabe.
Ein typischer Fertigungsauftrag verbringt über 90 Prozent seiner Durchlaufzeit mit Warten, auf die nächste Maschine, den Prüfer, den Transport oder die Freigabe. Liegezeiten entstehen an den Übergängen zwischen Arbeitsgängen, Abteilungen und Systemen und werden meist nicht gemessen. Aus vorhandenen Rückmeldedaten lässt sich der echte Weg jedes Auftrags rekonstruieren und eine Feinplanung ableiten, die Übergänge synchronisiert statt Ressourcen isoliert auszulasten.
Wo die Zeit wirklich bleibt
Liegezeiten entstehen an Übergängen: zwischen Arbeitsgängen, Abteilungen, Systemen. Jede Warteschlange vor einer Maschine, jede Sammelbestellung im Transport, jede Freigabe im Postfach addiert Tage. Weil niemand diese Zeiten misst, gelten sie als naturgegeben – dabei sind sie die größte Stellschraube für Liefertermine und Bestände.
Liegezeiten sichtbar machen und wegplanen
Aus Rückmeldedaten rekonstruiert die KI den echten Weg jedes Auftrags: Wo lag er wie lange, und warum? Daraus entstehen priorisierte Hebel – und eine Feinplanung, die Übergänge synchronisiert statt jede Ressource isoliert auszulasten. Hohe Einzelauslastung ist nicht das Ziel; kurzer Fluss ist es.
- Liegezeit-Analyse aus vorhandenen Rückmeldungen, ohne neue Erfassung
- Engpass-Synchronisation: Material kommt an, wenn die Maschine frei wird
- Transport- und Prüf-Slots werden mitgeplant statt improvisiert
- Priorisierung nach Termin-Risiko statt nach Auftragsalter
Der Bestands-Bonus
Halbierte Durchlaufzeit heißt halbierte Umlaufbestände – Kapital, das vom Hallenboden zurück in die Firma fließt. Die Voraussetzung ist eine Planung, die Konflikte früh sieht: genau das Thema von Konflikte sehen, bevor die Linie steht und Engpass-Früherkennung.
Ein Pilot auf einer Produktfamilie zeigt in zwei Wochen, wo Ihre Aufträge wirklich liegen – meist an drei Stellen, die niemand auf der Liste hatte.
Häufige Fragen
Wie viel Prozent der Durchlaufzeit ist tatsaechlich Bearbeitung?
Nur ein kleiner Teil: Ein typischer Auftrag verbringt ueber 90 Prozent seiner Zeit mit Warten, auf die naechste Maschine, den Pruefer, den Transport oder die Freigabe. Wer nur Bearbeitungszeiten optimiert, poliert die fuenf Prozent und ignoriert die fuenfundneunzig.
Wo entstehen Liegezeiten in der Fertigung?
An Uebergaengen: zwischen Arbeitsgaengen, Abteilungen und Systemen. Jede Warteschlange vor einer Maschine, jede Sammelbestellung im Transport und jede Freigabe im Postfach addiert Tage. Weil niemand diese Zeiten misst, gelten sie als naturgegeben, obwohl sie die groesste Stellschraube fuer Liefertermine und Bestaende sind.
Wie lassen sich Liegezeiten sichtbar machen, ohne neue Daten zu erfassen?
Aus den vorhandenen Rueckmeldedaten rekonstruiert die KI den echten Weg jedes Auftrags: wo er wie lange lag und warum. Daraus entstehen priorisierte Hebel und eine Feinplanung, die Uebergaenge synchronisiert, statt jede Ressource isoliert auszulasten. Auch Transport- und Pruef-Slots werden mitgeplant, und priorisiert wird nach Termin-Risiko statt nach Auftragsalter.
Welchen Effekt hat eine kuerzere Durchlaufzeit auf die Bestaende?
Halbierte Durchlaufzeit heisst halbierte Umlaufbestaende, also Kapital, das vom Hallenboden zurueck in die Firma fliesst. Voraussetzung ist eine Planung, die Konflikte frueh sieht. Ein Pilot auf einer Produktfamilie zeigt in zwei Wochen, wo Ihre Auftraege wirklich liegen, meist an drei Stellen, die niemand auf der Liste hatte.
Wo liegen Ihre Aufträge herum?
Der Planungs-Check findet die Liegezeit-Treiber in Ihrem Auftragsfluss.
Planungs-Check starten →Solche Ablaeufe automatisieren wir im Auftrag: KI-Prozessautomatisierung, vom priorisierten Prozess bis zum Pilot mit Vorher-Nachher-Zahl.






