Sehen, was schiefgeht, bevor die Linie steht.
In statischer Planung sieht man Material-, Kapazitäts- und Termin-Konflikte erst, wenn sie schon da sind. Dann kostet jede Stunde Stillstand mehrere tausend Euro pro Linie.
Planungskonflikte werden frühzeitig sichtbar, wenn Kapazitäten, Material und Termine in einem durchgängigen Planungssystem zusammenlaufen, statt erst auf der Linie aufzufallen. So lassen sich Engpässe erkennen und auflösen, bevor sie zum Stillstand führen.
Der Plan trifft auf die Realität, meist zu spät
Aufträge, Material und Kapazität hängen zusammen, aber Excel kennt den Echtzeit-Status von Maschine und Lager nicht. Der Engpass fällt am Tag des Stillstands auf, nicht eine Woche vorher. Parallel binden Planer halbe Tage mit Plausibilisierung von Hand.
Frühwarnung statt Feuerwehr
Der Intelligent Planning Assistant führt Aufträge, Kapazitäten und Material zusammen und macht Konflikte sichtbar, bevor der Plan committed wird. Er schlägt Lösungen vor, Reihenfolge ändern, vorziehen, umplanen, mit Wirkung auf die Liefertreue. Der Planer entscheidet; das System rechnet mit. Kein Black-Box-Automatismus.
Typische Effekte
- −50 % spät erkannte Planungskonflikte
- +12 Prozentpunkte Liefertreue (OTD)
- −60 % manuelle Plausibilisierung
Häufige Fragen
Warum fallen Planungskonflikte oft erst am Band auf?
Wenn Planung in getrennten Tools und Tabellen stattfindet, fehlt der Gesamtblick auf Material, Personal und Maschinenkapazität. Ein Konflikt wie fehlendes Material bei gleichzeitig gebuchter Maschine zeigt sich dann erst, wenn die Linie steht. Ein integriertes Planungssystem macht solche Widersprüche schon vorab sichtbar.
Wie hilft KI bei der Erkennung von Planungskonflikten?
KI kann große Mengen an Auftrags-, Material- und Kapazitätsdaten gleichzeitig auswerten und Konstellationen erkennen, die manuell schwer zu überblicken sind. Sie weist frühzeitig auf Engpässe und konkurrierende Aufträge hin und schlägt Alternativen vor. Mehr dazu unter unserer Planungslösung.
Welche Daten werden für eine konfliktfreie Planung benötigt?
Erforderlich sind aktuelle Daten zu Aufträgen, Materialverfügbarkeit, Maschinenkapazität und Personalplanung sowie deren Abhängigkeiten. Je vollständiger und aktueller diese Basis ist, desto verlässlicher werden Konflikte erkannt. Eine saubere Datenanbindung an ERP und Fertigung ist dafür die Voraussetzung.
Lässt sich die Planung bei kurzfristigen Änderungen anpassen?
Ja, ein gutes Planungssystem reagiert auf kurzfristige Ereignisse wie Eilaufträge, Maschinenstörungen oder Lieferverzögerungen und zeigt die Auswirkungen sofort. So sehen Planer, welche Aufträge gefährdet sind und welche Umplanung am wenigsten Schaden anrichtet. Entscheidungen lassen sich dadurch schneller und fundierter treffen.
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