„Woher kommt diese Zahl?“, CSRD ohne Excel-Nächte
Die ESG-Daten sind da. Nur leider verteilt in 14.000 Rechnungen, Buchungen und Lieferanten-Mails. Mit CSRD wird das zum Geschäftsrisiko.
CSRD-Kennzahlen werden nachvollziehbar, wenn jede Zahl bis zur Datenquelle zurückverfolgbar ist, statt in verteilten Excel-Tabellen ohne klare Herkunft zu liegen. Eine strukturierte Datenbasis mit dokumentierter Herkunft macht jeden Wert prüfbar und auditfest.
Der Engpass liegt vor dem Reporting-Tool
Viele Unternehmen kaufen eine ESG-Software und merken: der eigentliche Aufwand liegt davor, in der Datenerfassung. Verbrauchsdaten stecken in PDFs, ERP-Buchungen und Excel-Listen, in keinem einheitlichen Format, mit vielen Sonderfällen (Reisen, Material, Entsorgung).
Finance- und Sustainability-Teams verlieren ganze Quartalsphasen mit dem Sortieren von Hand. Und wenn der Prüfer fragt „Woher kommt diese Zahl?“, fehlt oft der saubere Nachweis vom Beleg bis zum Berichtswert.
Audit-Trail by design
Der ESG-Autopilot liest unstrukturierte Belege, erkennt Mengen, Einheiten und Lieferanten, auch bei Sonderfällen, und klassifiziert automatisch nach Scope 1/2/3. Bei Unsicherheit greift ein Mensch ein, klar gekennzeichnet. Das Ergebnis: jede Kennzahl ist bis zum Original-Beleg rückverfolgbar.
Was realistisch drin ist
- −85 % manueller Aufwand in der Datenerfassung (typischer Effekt)
- 100 % Audit-Trail: Beleg → Datenpunkt
- Datenerfassung von 6–10 Wochen auf ~1 Woche
Ein Mittelständler aus Niedersachsen hat damit rund 90 % Aufwand im manuellen CO₂-Reporting eingespart (gemessener Referenz-Case; Zeit, Personal, Kosten). Ihre Zahl ermitteln wir an Ihren echten Belegen, nicht aus der Folie.
Häufige Fragen
Warum ist Excel für die CSRD-Berichterstattung riskant?
In verteilten Excel-Dateien lässt sich oft nicht mehr nachvollziehen, woher eine Zahl stammt, wer sie zuletzt geändert hat oder welche Annahmen dahinterstehen. Bei einer Prüfung führt das zu Rückfragen, die ohne lückenlose Herkunft kaum zu beantworten sind. Eine zentrale Datenbasis dokumentiert jede Quelle und jeden Rechenschritt automatisch.
Wie stellt man die Nachvollziehbarkeit einer CSRD-Kennzahl sicher?
Jede Kennzahl sollte bis zur ursprünglichen Datenquelle zurückverfolgbar sein, inklusive Berechnungslogik und Zeitpunkt der Erfassung. So lässt sich bei jeder Frage zur Herkunft einer Zahl eine belastbare Antwort geben. Wichtig ist außerdem eine saubere Stammdatenbasis, mehr dazu unter Stammdaten und Datenqualität.
Welche Rolle spielt Datenqualität bei der CSRD?
Datenqualität ist die Grundlage jeder belastbaren Nachhaltigkeitskennzahl, denn fehlerhafte oder uneinheitliche Stammdaten führen zu falschen Aggregaten. Sind Einheiten, Bezeichnungen und Zuordnungen konsistent, entstehen Berichte ohne aufwändige manuelle Korrekturen. Das spart Zeit und reduziert das Risiko bei der Prüfung.
Können bestehende Systeme für die CSRD-Datenerfassung genutzt werden?
Ja, in vielen Fällen liegen die benötigten Daten bereits in ERP-, MES- oder Energiemanagementsystemen vor und müssen nur strukturiert zusammengeführt werden. Eine Integrationsschicht verbindet diese Quellen und übernimmt die Werte ohne manuelle Übertragung. So entfällt das fehleranfällige Kopieren in Tabellen.
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