Andrea Schulz-Ayecke, Geschäftsführerin der Lichtenheldt GmbH, vor dem Firmenlogo
Symbolbild aus einer Produktion, keine Aufnahme bei Lichtenheldt
Andrea Schulz-Ayecke, Geschäftsführerin, Lichtenheldt GmbH(1/2)

Case Study · Lichtenheldt GmbH

Der teuerste Planungs­konflikt ist der, den erst das Band findet.

Bei Lichtenheldt prüft ein Planungsassistent jede Auftragsliste und meldet Konflikte vor Produktionsbeginn, mit Begründung und Vorschlag. Das ERP bleibt das führende System.

Projektdetails

Branche
Pharma, Medizinprodukte, Kosmetik
Leistungen
Datenanalyse, ca. 2 MonateProof of Concept, ca. 6 MonateRollout und Stabilisierung, ca. 3 MonateWeiterentwicklung über Feedback
Zeitraum
Rund 11 Monate bis zum Produktivbetrieb, in 3 Phasen
Ergebnis
Konflikte erscheinen vor Produktionsbeginn, mit Begründung und VorschlagDas ERP bleibt führend

Lichtenheldt entwickelt und produziert Arzneimittel, Medizinprodukte und Kosmetika. Die Planung von Bulk- und Fertigproduktion hing an der Erfahrung weniger Menschen. Mit Auftragsplanung und IT haben wir die Regeln aus den ERP-Daten erarbeitet: Kapazitäten, Personal, Rüst- und Reinigungszeiten. Der Assistent prüft jede Liste dagegen, bevor die Linie steht.

Ihre Rechnung

Was kostet ein spät erkannter Konflikt bei Ihnen?

Drei Werte aus Ihrem Betrieb, eine Zahl pro Jahr. Eine Modellrechnung mit Ihren Annahmen, kein Ergebnis von Lichtenheldt.

Vorbelegt mit 4.500 €/h, einem Branchenwert für Stillstand je Linie.

Modellrechnung · Ihre Annahmen × Branchenwert · keine Messung bei Lichtenheldt

Kosten pro Jahr · Modellrechnung

~216.000 €

für Stillstand durch Konflikte, die erst am Band auffallen.

Mit −50 % spät erkannten Konflikten~108.000 € weniger

−50 % spät erkannte Planungskonflikte, typischer Effekt aus Projekten. Keine Zusage und kein Ergebnis von Lichtenheldt.

01 · Die Herausforderung

Planungsengpässe durch Abhängigkeit von Expertise.

Lichtenheldt koordiniert komplexe Produktionsabläufe mit hohen internen Abhängigkeiten. Zuletzt war die Produktionsplanung fast vollständig auf die Expertise einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Genau hier lag der größte Hebel: eine KI-gestützte Produktions- und Netzplanung.

  1. 01Hoher Koordinationsaufwand über Produktion, Logistik und Einkauf hinweg.
  2. 02Planungswissen bei Einzelpersonen, dazu Fachkräftemangel in der Branche.
  3. 03Bedarf an effizienterer Netz- und Ablaufsteuerung, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Zum Ausprobieren

Dieselbe Auftragsliste, zwei Planungen.

Links die manuelle Planung, bei der ein Konflikt erst am Band auffällt. Rechts der Assistent, der ihn vor Produktionsbeginn meldet.

Simulation · Bulk und Abfüllung

Wo taucht der Konflikt auf?

Produktions-Zeitleiste · KW 38Prüfung: keine
Bulk-Reaktor 1
Batch A-2231✓
Stillstand: Reinigung kollidiert!
Reinigung eingeplant✓
Batch A-2235✓
Umplanung
Puffer
Abfüll-Linie 2
Rüsten
Batch A-2232 Abfüllung✓
Freigabe
Konflikt erkanntAm Band, wenn die Linie stehtVor Produktionsbeginn, mit Begründung
Wer prüftEine Planerin, aus ErfahrungDie Engine, jede Liste gegen alle Constraints
Was folgtUmplanung unter ZeitdruckVorschlag: Reihenfolge tauschen. Freigabe durch die Planung

Schematische Darstellung des Prinzips, keine Betriebsdaten von Lichtenheldt.

02 · Die Lösung

Automatisierte Produktionsplanung auf Basis von KI.

Ein System, das die Planung von Produktion und Abfüllung der Bulkwaren deutlich erleichtert. Dafür kommen Generative KI und klassische Algorithmen aus dem Operations Research zusammen. Aus den gesammelten Daten trifft es Vorhersagen zur Produktion und zur Auslastung des Betriebs.

Erweiterung statt Ersatz

Das bestehende Tool zur Steuerung der Produktion wird um ein KI-System erweitert. Das ERP bleibt das führende System.

Vorhersage statt Nachbesserung

Der Assistent prüft Auftragslisten gegen die realen Constraints, bevor produziert wird, und sagt Auslastung und Bedarfe voraus.

Eingesetzte Technologie

Datenbasis
ERP GUS-OS (MS SQL)
Analyse und Modellierung
Python, Jupyter, scikit-learn
Planungsassistent
Eigene Engine zur Constraint-Validierung mit REST-API
Betrieb
Kubernetes, Helm, ArgoCD (GitOps)
Monitoring und Feedback
Grafana, Loki, MongoDB

03 · Unser Vorgehen

Vom Datenabzug zum Produktivbetrieb in rund 11 Monaten.

Datenanalyse ca. 2 Monate, Proof of Concept ca. 6 Monate, Rollout und Stabilisierung ca. 3 Monate. Seitdem laufende Weiterentwicklung über Feedback-Schleifen.

  1. Auftakt · Gespräche

    Verstehen.

    In Gesprächen mit der Geschäftsführung haben wir die Engpässe in der Planung aufgenommen. Der größte Hebel: die manuelle Planung der Bulk- und Fertigproduktion, bei der Konflikte oft erst auffallen, wenn die Linie schon steht.

    So beginnt jedes Projekt

  2. Phase 1 · ca. 2 Monate

    Datenanalyse.

    Auf Basis eines vollständigen Abzugs der ERP-Datenbank haben wir Muster und Abhängigkeiten analysiert: Kapazitäten, Personal, Rüst- und Reinigungszeiten. Mit Auftragsplanung und IT haben wir die Constraints erarbeitet.

    KI-Beratung

  3. Phase 2 · ca. 6 Monate

    Proof of Concept.

    Ein Planungsassistent, der Auftragslisten automatisch gegen die realen Constraints prüft und Konflikte vor Produktionsbeginn meldet.

    Planungsassistent

  4. Phase 3 · ca. 3 Monate

    Rollout und Stabilisierung.

    Überführung in den Produktivbetrieb: Anbindung ans ERP, Deployment auf Kubernetes, Monitoring und Tests.

    Betrieb auf Kubernetes

  5. Laufend · Feedback-Schleifen

    Weiterentwicklung.

    Die Planerinnen und Planer bewerten die Meldungen direkt im System. Dieses Feedback fließt laufend in die Regeln ein.

04 · Die Ergebnisse

Effizienz und Skalierbarkeit in der Produktion.

Wissen, das bleibt

Planungswissen ist digitalisiert und nachhaltig abrufbar. Die Algorithmen entstanden im engen Austausch mit den Fachexpertinnen und Fachexperten.

Vorausschauende Planung

Produktionsabläufe und Maschinennutzung werden vorausschauend geplant. Konflikte werden gemeldet, bevor sie in der Produktion auftreten.

Logistik mitgedacht

Abhängigkeiten zu Logistik und Einkauf sind im Modell abgebildet und werden bei jeder Prüfung mitgerechnet.

Weniger Umplanung

Weniger manuelle Plausibilisierung, weniger ungeplante Umplanung. Die Regeln lernen aus dem Feedback der Planung weiter.

  • Konflikte vor Produktionsbeginn
  • ERP bleibt das führende System
  • Regeln aus dem Wissen der Planung

Messwerte aus dem Produktivbetrieb veröffentlichen wir nur mit Freigabe des Kunden.

Stimme

Das sagt die Geschäftsführung.

„Wir optimieren gemeinsam mit skillbyte die Planung unserer Produktionsprozesse durch den gezielten Einsatz von KI. Das skillbyte-Team ist für die Entwicklung einer entsprechenden Lösung in den direkten Austausch mit unseren Fachabteilungen gegangen und hat das Wissen unserer Expertinnen und Experten als Ausgangspunkt herangezogen, statt auf Standard-Tools zurückzugreifen. Das zeigt sich definitiv auch in den Ergebnissen: Unsere individuellen Herausforderungen werden passgenau adressiert, um im Arbeitsalltag merkbar zu entlasten und eine effiziente Produktion zu gewährleisten.“
Porträt von Andrea Schulz-AyeckeAndrea Schulz-AyeckeGeschäftsführerin, Lichtenheldt GmbHLichtenheldt

Case Study als PDF

Die vollständige Case Study zum Weiterleiten.

Herausforderung, Vorgehen, Technologie und Ergebnisse auf vier Seiten, formatiert für Geschäftsführung und Produktionsleitung.

  • Alle Phasen mit Dauer und Inhalt
  • Der Technologie-Stack von ERP bis Monitoring
  • Das Zitat der Geschäftsführung im Wortlaut
Die Case Study in 44 Sekunden. Gesprochen von Masiar Ighani.
Bitte prüfen Sie Ihre E-Mail-Adresse.

Sie erhalten das PDF sofort und zusätzlich per E-Mail. Kein Newsletter, keine Serie. Datenschutz

Ihr PDF ist bereit.

Die Case Study liegt zusätzlich in Ihrem Postfach, zum Weiterleiten an Kolleginnen und Kollegen.

Case Study öffnen (PDF)

Teilen

Ihr Betrieb

Wo stehen Ihre Konflikte heute: im Plan oder am Band?

Der Planungs-Check zeigt in wenigen Minuten, ob ein Assistent vor Ihrem ERP trägt. Wenn nicht, sagen wir das im Gespräch.

Kein Login · Keine Verpflichtung

Weiterlesen

Weitere Erfolgsgeschichten

Ihre Geschichte

Ihr Betrieb als nächste Geschichte?

In 30 Minuten klären wir mit einem Solution Architect, welcher Prozess bei Ihnen teuer, häufig und messbar ist. Sehen wir keinen Fall, der sich in zwei Wochen beweisen lässt, sagen wir Ihnen das in diesem Termin.