Brownfield-Modernisierung

Legacy verstehen.
Dann modernisieren.

Es läuft seit achtzehn Jahren, es trägt das Geschäft, und niemand kann mehr vollständig sagen, was darin passiert. Wir machen Struktur, Logik und Abhängigkeiten sichtbar, bevor irgendjemand etwas anfasst.

Gespräch anfragen

Öffentlich sichtbare Signale · keine Anmeldung · Ergebnis in Sekunden

Lieber ohne Eingabe? Wie wir arbeiten · Was die Discovery kostet

10 Arbeitstage bis zur Systemlandkarte Kein Zugriff auf Produktivsysteme nötig Festpreis, kein Rahmenvertrag
Gewachsene Systemlandschaften, an denen wir gearbeitet haben
Der Befund

Vier Sätze, die wir in fast jedem Erstgespräch hören.

Keiner davon handelt von Technologie. Alle vier handeln davon, dass Wissen verschwunden ist, während das System weiterlief.

01
Ändern dauert bei uns sechs Monate. Auch Kleinigkeiten.

Nicht weil die Änderung schwer wäre, sondern weil niemand mit Sicherheit sagen kann, was sonst noch daran hängt. Also wird getestet, was ohnehin nie kaputtging – und das Eigentliche übersehen.

02
Die Dokumentation? Die ist von 2011.

Sie beschreibt ein System, das es so nicht mehr gibt. Gefährlicher als keine Dokumentation ist eine, der man noch glaubt.

03
Herr K. weiß das. Der ist aber nächstes Jahr weg.

Das Wissen, das über zwanzig Jahre entstanden ist, steht in keinem Repository. Es steht in einem Kopf, und dieser Kopf hat ein Austrittsdatum.

04
Der Anbieter sagt: neu bauen oder gar nichts.

Eine Neuentwicklung ist die teuerste Art, dasselbe Nichtwissen noch einmal zu produzieren. Wer nicht weiß, welche Regeln im Alten stecken, kann sie im Neuen nicht abbilden.

Softwarearchäologie

Wir graben das System aus, statt es zu erraten.

Quellcode, Datenbankschemata, Schnittstellen, Logs, Tickets, Betriebsdaten. KI liest die Mengen, die ein Team in Workshops nie durcharbeiten könnte – und wir bewerten, was dabei herauskommt. Am Ende steht keine Vermutung, sondern eine Karte.

Beispielhafte Darstellung, keine Kundendaten. Die gestrichelten Kanten sind der eigentliche Ertrag: Stellen, an denen etwas passiert, das in keinem Dokument steht. Genau dort kippen Modernisierungsprojekte.

Tag 1–2
Aufnahme

Wir sammeln, was da ist: Repositories, Schemata, Schnittstellendefinitionen, Betriebslogs, Tickets, alte Fachkonzepte. Dazu vier bis sechs Gespräche mit denen, die das System heute am Leben halten.

  • Read-only
  • keine Produktivzugriffe
  • NDA vorab
Tag 3–7
Analyse

Agenten arbeiten den Bestand durch: Modulgrenzen, Aufrufketten, Datenflüsse, tote Pfade, doppelte Logik, Geschäftsregeln, die ausschließlich im Code stehen. Wir prüfen die Funde und verwerfen, was nicht trägt.

  • Abhängigkeitsgraph
  • Business-Regel-Extraktion
  • Security-Befunde
Tag 8–9
Bewertung

Je Komponente eine Entscheidung mit Begründung: behalten, kapseln, zerlegen, migrieren, ersetzen, stilllegen. Priorisiert nach Geschäftswert, Risiko und Abhängigkeitstiefe – nicht nach technischer Eleganz.

  • Aufwandsspannen
  • Risikoklassen
  • Reihenfolge
Tag 10
Übergabe

Eine Sitzung mit allen, die entscheiden. Sie bekommen die Karte, die Roadmap und eine Pilotempfehlung – und die Liste dessen, was wir nicht herausfinden konnten. Die ist oft die nützlichere.

  • Entscheidungsvorlage
  • Systemlandkarte
  • offene Punkte
Byte sitzt auf einem Personal Computer aus den Achtzigern, der noch in Betrieb ist
Baujahr 1984 · läuft
Der Denkfehler

Alt ist keinMangel.Unverstanden ist einer.

Ein System, das stabil läuft und in absehbarer Zeit nichts Neues können muss, ist kein Problem. Es ist eine abbezahlte Maschine. Wer daran etwas ändert, ohne einen Grund zu haben, verbrennt Geld.

Teuer wird Altsoftware erst, wenn das Geschäft etwas verlangt und die Antwort „geht nicht“ lautet. Das hat selten mit dem Alter zu tun und fast immer damit, dass niemand mit Sicherheit sagen kann, was an einer Änderung noch hängt.

Der Einstieg

Legacy Discovery. Zehn Tage, ein System, ein Ergebnis.

Kein Rahmenvertrag, keine Vorstudie über die Vorstudie. Ein abgegrenztes System, ein Festpreis, ein Termin, an dem etwas auf dem Tisch liegt.

Modul 1

Legacy System Discovery

Systemlandkarte

Anwendungen, Datenbanken, Schnittstellen, Abhängigkeiten – belegt und unterschieden von vermutet.

Risiko- und Abhängigkeitsanalyse

Welche Komponenten Sie nicht anfassen können, ohne dass anderswo etwas ausfällt.

Modernisierungsoptionen

Je Komponente eine begründete Empfehlung mit Aufwandsspanne, nicht eine Gesamtempfehlung.

Pilotempfehlung

Der Bereich, an dem sich Methode und Zielarchitektur mit dem geringsten Risiko beweisen lassen.

10 Arbeitstage von Kickoff bis Übergabe Festpreis, wird bei Folgemodul angerechnet Read-only, kein Produktivzugriff
Was danach kommt

Vier Module. Eine Reihenfolge.

Jedes ist einzeln buchbar, und keines setzt voraus, dass Sie das nächste schon zugesagt haben. Die Reihenfolge ergibt sich aus der Sache, nicht aus dem Vertrag.

Bestand · belegt und bewertet

Modul 02Modernization Assessment

Die Discovery sagt, was da ist. Das Assessment sagt, was daraus folgt: vertiefte Analyse je Komponente, priorisierte Roadmap, Aufwandsspannen mit Begründung – und eine Entscheidungsvorlage, die im Investitionsgremium ohne Übersetzer besteht.

  • Roadmap
  • Aufwandsspannen
  • Entscheidungsvorlage
Entwurf → Ausführung, an einem Bereich

Modul 03Modernization Pilot

Ein abgegrenzter Bereich wird tatsächlich modernisiert. Nicht als Machbarkeitsstudie, sondern in Betrieb. Danach ist belegt, ob Zielarchitektur und Methode tragen – und was der Rest realistisch kostet. Eine Zahl aus dem eigenen Haus schlägt jede Schätzung.

  • lauffähig
  • Zielarchitektur belegt
  • Hochrechnung
Guardrails zwischen den Beteiligten

Modul 04Engineering Enablement

Ihre Teams arbeiten künftig selbst so. Werkzeuge, Prüfmechanismen, Guardrails als Code, Risikoklassen und Freigabewege – eingerichtet in Ihrer Pipeline, an Ihren echten Änderungen erprobt. Kein Tool-Training, sondern ein Arbeitsmodell, das nach uns weiterläuft.

  • Guardrails als Code
  • Risikoklassen
  • Freigabewege
System zwei bis zwanzig, dieselbe Strecke

Modul 05Modernization Factory

Was beim ersten System Handarbeit war, wird beim fünften eine Strecke: wiederholbare Analyse- und Migrationspipelines, mit denen Ihre Leute ein System nach dem anderen durchziehen. Der Aufwand je System sinkt, weil die Methode steht und nicht jedes Mal neu erfunden wird.

  • wiederholbar
  • Pipeline statt Projekt
  • Ihr Team fährt
Der Beleg

Kein Versprechen. Eine Messung.

Die Zusammenarbeit mit skillbyte verschafft uns direkten Zugang zu exzellenter KI-Technologie. Gemeinsam wollen wir Produktions- und Verwaltungsprozesse noch intelligenter und effizienter gestalten.
Thomas Holzer, CEO der TROESTER GmbH
Thomas HolzerCEO · TROESTER GmbH & Co. KG
6 h → 76 minLösungszeit pro Störung im Service, gemessen im Pilot auf echten Daten
2 Wochenvom Kickoff bis zur Messung – nicht bis zur Präsentation

Aus einem Service-Projekt, nicht aus einer Discovery – die Zahl belegt die Arbeitsweise, nicht dieses Angebot. Zum Proof Sheet →

Die zweite Hälfte des Problems

Ihr Team schreibt jetzt dreimal so viel Code.

100 Änderungen pro Woche

Wer liest ihn?

Die Frage kommt spätestens sechs Monate nach dem Copilot-Rollout, und sie hat noch kaum jemand beantwortet. Hundert Entwickler mit KI erzeugen mehr Änderungen, als hundert Reviewer prüfen können. Wer die Kontrolle proportional mitwachsen lässt, gibt den Produktivitätsgewinn wieder ab. Wer sie weglässt, merkt es im Betrieb.

Warum mit skillbyte

Tempo behalten, Kontrolle beweisen.

Kontrolle, wie sie gebaut wurde
  • Manuelle Code Reviews
  • Pull-Request-Prüfung durch Erfahrung
  • Stichproben bei Sicherheit
  • Dokumentation von Hand kontrolliert
  • Freigabe pro Änderung, gleich welcher

Entwickelt unter der Annahme, dass Menschen den Code schreiben. Skaliert nicht mit dem Volumen.

Kontrolle, die mitwächst
  • Prüfbare Eigenschaften statt gelesener Zeilen
  • Guardrails als Code, automatisch durchgesetzt
  • Risikoklassen: nicht jede Änderung gleich streng
  • Human in the Loop dort, wo es wehtut
  • Nachweisführung statt Vertrauensvorschuss

Gebaut für Volumen: Die Prüfung skaliert mit dem Ausstoß, die Reviewer müssen es nicht.

Die Frage verschiebt sich

„Hat jemand das gelesen?“

„Lässt sich belegen, dass es tut, was es soll?“

Was das für Sie heißt

Der Produktivitätsgewinn bleibt. Der Nachweis kommt dazu.

01

Durchsatz ohne Deckel

Die Prüfung hängt an prüfbaren Eigenschaften, nicht an Lesegeschwindigkeit. Ihr Team liefert dreimal so viel, die Kontrolle kommt mit.

02

Erfahrene Köpfe am richtigen Ort

Reviewer lesen nicht mehr jede Zeile. Sie entscheiden über Architektur und über die Änderungen, die wirklich wehtun können.

03

Auditfest ab dem ersten Tag

Jede Änderung trägt Herkunft, Risikoklasse und Prüfergebnis. Wenn jemand fragt, ziehen Sie den Nachweis, statt ihn zu rekonstruieren.

04

Aus dem Betrieb, nicht vom Whiteboard

Seit 2019 in Industrieprojekten, 40+ Unternehmen, gemessen bei TROESTER: Lösungszeit im Service von 6 Stunden auf 76 Minuten.

Sprechen wir über Ihr Review-Volumen 30 Minuten, ohne Folien. Antwort in unter 24 h.
Analyse × Engineering

Die Analyse schafft Verständnis über das System, das Sie haben.

Das Engineering-Modell sorgt dafür, dass das nächste nicht wieder eines wird, das niemand mehr versteht.

Wie? Gemessen, nicht versprochen
6 h → 76 minLösungszeit pro Störung im Service
60 %Rückfragen an die erfahrenen Köpfe
Zum Proof Sheet →
Enterprise-Grundlage

Gebaut für Konzern‑IT, nicht an ihr vorbei.

Zugriff, schwarz auf weiß

Die Analyse arbeitet auf Kopien. Was wir sehen und was nie – vor Projektstart schriftlich, für IT-Sicherheit und Betriebsrat.

Produktivsysteme× kein Zugriff
Kopien: Repositories, Schemata, Logs, Tickets✓ lesend
Schreibzugriff auf Ihre Systeme× nie
Systemlandkarte, Doku, Befund✓ gehören Ihnen

Security-first

EU-Hosting, DSGVO-konform, Auftragsverarbeitung inklusive. Auf Wunsch vollständig auf Ihrer Infrastruktur.

DSGVOkonform
EUHosting
On-Premmöglich
AVVinklusive

Ergebnisse in Ihren Formaten

Kein Portal, hinter dem Ihr Wissen verschwindet. Alles liegt am Ende dort, wo Ihre Teams arbeiten.

SystemlandkarteDoku als MarkdownSchnittstellen-KatalogÜbergabe-Workshop
Wie die Analyse arbeitet →

Modellagnostisch

Das KI-Modell ist bei uns austauschbar, die Methode nicht. Läuft mit den führenden Modellen – oder lokal, wenn Ihre Daten das Haus nicht verlassen dürfen.

ClaudeGPTGeminiLokal / Open Weights
Setup im Erstgespräch klären →
Was wir nicht versprechen

KI modernisiert Ihr System nicht von allein.

Sie können mit KI Quellcode, Schemata und Betriebsdaten in einer Größenordnung auswerten, die manuell nicht geht. Das ist der ganze Hebel, und er ist groß. Er ersetzt keine Architekturentscheidung.

Welche Komponente gekapselt und welche zerlegt wird, welche Geschäftsregel wirklich noch gilt, welches Risiko tragbar ist – das bleibt Ingenieursarbeit mit Verantwortung. Wer Ihnen vollautomatische Modernisierung verkauft, hat entweder ein kleines System vor sich oder eine große Rechnung im Hinterkopf.

Und einen Fall gibt es, in dem wir abraten: Wenn das System in zwölf Monaten ohnehin durch Standardsoftware ersetzt wird, lohnt die Grabung nicht. Dann sagen wir das im Erstgespräch, nicht in Woche drei.

Bevor Sie fragen

Die Fragen aus dem Erstgespräch.

Byte: Schön, dass Sie bis hier gelesen haben. Das sind die sechs Fragen, die im Erstgespräch wirklich kommen – ehrlich beantwortet, bevor Sie fragen müssen.

Brauchen Sie Zugriff auf unsere Produktivsysteme?

Nein. Die Analyse arbeitet auf Kopien: Repositories, Schemata, Schnittstellendefinitionen, Logs, Tickets – read-only. Ein NDA steht vor dem ersten Artefakt, und vor dem Start klären wir schriftlich, welche Daten wir sehen, wo sie liegen und was nach Projektende gelöscht wird.

Was kostet die Discovery?

Ein Festpreis, abhängig von Umfang und Zahl der Systeme – kein Rahmenvertrag, keine Tagessätze nach Aufwand. Wird ein Folgemodul gebucht, rechnen wir die Discovery an. Die konkrete Zahl nennen wir im Erstgespräch, wenn wir wissen, worüber wir reden.

Mit welchen Technologien arbeiten Sie?

Typische Bestände sind Mainframe und COBOL, Java, .NET, PL/SQL und proprietäre Altsprachen. Entscheidend ist nicht die Sprache, sondern ob Artefakte vorliegen: Quellcode, Schemata, Betriebsdaten. Was maschinenlesbar ist, lässt sich durcharbeiten.

Wie viel Zeit kostet das unsere Leute?

In Summe etwa einen Arbeitstag, verteilt über die zwei Wochen: vier bis sechs Gespräche in den ersten Tagen mit denen, die das System heute am Leben halten, und die Übergabesitzung am Ende. Dazwischen arbeiten wir, nicht Sie.

Wann raten Sie ab?

Wenn das System in zwölf Monaten ohnehin durch Standardsoftware ersetzt wird, lohnt die Grabung nicht – dann sichern Sie Daten und Ansprechpartner und lassen es stehen. Das sagen wir im Erstgespräch, nicht in Woche drei.

Ersetzt die KI-Analyse unsere Architekten?

Nein. Sie liest Mengen, für die nie jemand Zeit bezahlt hätte, und macht daraus prüfbare Behauptungen. Welche Komponente gekapselt wird, welche Regel noch gilt, welches Risiko tragbar ist – das bleibt Ingenieursarbeit mit Verantwortung, und sie braucht Menschen aus Ihrem Haus.

Legacy-Modernisierung · Discovery zum Festpreis

Software altert.Systeme müssen es nicht.

Bringen Sie das System mit, das Ihnen Sorgen macht.

30 Minuten, kein Vertrieb. Wir sagen Ihnen, ob eine Discovery bei diesem System etwas bringt. Falls nicht, sagen wir Ihnen auch, warum.

0221 95490614
  • Antwort in unter 24 h
  • EU-Hosting · DSGVO
  • Festpreis · 10 Tage
Lesen Wie wir über Architektur denken Integrationsschicht statt Data Lake: die Denkweise hinter jeder Discovery, mit Beispielen aus gewachsenen Systemen.
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