Executive-Vorlage · Baustein 04

Welches Vorhaben zuerst? Rechnen Sie es aus.

Tragen Sie Ihre KI-Vorhaben ein, jeweils mit erwarteter Wirkung und geschätztem Aufwand. Die Matrix ordnet sie sofort ein, die Tabelle rechnet ROI und Amortisation je Fall. Alles läuft lokal in Ihrem Browser, ohne Anmeldung, und lässt sich ausdrucken oder als CSV mitnehmen.

Rechnet im BrowserOhne AnmeldungDruck und CSV-Export

Ihre Vorhaben

Wirkung: was der Fall pro Jahr einspart oder zusätzlich einbringt. Aufwand: Personentage bis zum produktiven Einsatz. Datenlage und Akzeptanz auf einer Skala von 1 bis 5.

Die Matrix

Waagerecht der Aufwand, senkrecht die Wirkung. Die Punktgröße zeigt, wie belastbar Datenlage und Akzeptanz sind.

Die Reihenfolge

Sortiert nach Priorität: Wirkung je Aufwandstag, gewichtet mit Datenlage und Akzeptanz.

Wie gerechnet wird

Priorität

Wirkung pro Aufwandstag, multipliziert mit einem Faktor aus Datenlage und Akzeptanz. Ein Fall mit halber Wirkung, aber sauberer Datenlage steht damit vor einem größeren, an den niemand herankommt.

ROI im ersten Jahr

Wirkung geteilt durch die Projektkosten, also Aufwandstage mal Ihrem Tagessatz. 100 % heißt: Der Fall verdient seine Einführung im ersten Jahr genau zurück.

Amortisation

Projektkosten geteilt durch die monatliche Wirkung. Alles unter zwölf Monaten trägt sich im laufenden Geschäftsjahr.

Gewichtung und Punktgröße

Datenlage und Akzeptanz ergeben zusammen einen Faktor zwischen 0,2 und 1,0. Er dämpft die Priorität und bestimmt die Punktgröße in der Matrix. Ein kleiner Punkt weit oben ist ein Vorhaben, an das derzeit niemand herankommt.

So lesen Sie die Matrix

Die vier Felder entstehen aus der Mitte der eingetragenen Werte, nicht aus einer festen Schwelle. Sie verschieben sich also, sobald ein Vorhaben dazukommt.

Sofort starten

Links oben: viel Wirkung, wenig Aufwand. Hier beginnt die Reihenfolge, und hier entsteht das Vertrauen für die größeren Fälle dahinter.

Planen

Rechts oben: viel Wirkung, viel Aufwand. Diese Fälle brauchen Budget und Termin, aber keinen Sofortstart neben dem Tagesgeschäft.

Mitnehmen

Links unten: wenig Wirkung, wenig Aufwand. Lohnt sich nebenher, wenn ohnehin jemand im betroffenen System arbeitet.

Zurückstellen

Rechts unten: wenig Wirkung, viel Aufwand. Notieren und begründen. Im Gespräch mit der Geschäftsführung ist dieses Feld oft das wichtigste.

So füllen Sie die Vorlage aus

Fünf Angaben je Vorhaben, mehr braucht die Rechnung nicht. Schätzen Sie eher vorsichtig, die Reihenfolge ändert sich davon selten.

  1. Wirkung in Euro pro Jahr

    Eingesparte Stunden mal internem Satz oder zusätzlicher Deckungsbeitrag. Nur was im laufenden Betrieb jedes Jahr wieder anfällt.

  2. Aufwand in Personentagen

    Bis zum produktiven Einsatz, samt Datenaufbereitung, Abnahme und Einweisung. Reine Entwicklungstage unterschätzen den Fall regelmäßig.

  3. Datenlage von 1 bis 5

    Eine 5 heißt: die nötigen Daten sind gepflegt, zugänglich und aktuell. Eine 1 heißt: verstreut, veraltet oder auf Papier.

  4. Akzeptanz von 1 bis 5

    Wie sehr will der Fachbereich diesen Fall? Ein Vorhaben gegen den Willen der Abteilung kostet in der Einführung mehr, als die Tabelle zeigt.

  5. Interner Tagessatz

    Das Feld über der Tabelle. Es bestimmt die Projektkosten und damit ROI und Amortisation, und lässt sich auf Ihren eigenen Wert ändern.

Typische Fehler beim Priorisieren

  • Nach Begeisterung sortieren. Das lauteste Vorhaben im Raum ist selten das mit der besten Wirkung je Aufwandstag.
  • Den Aufwand ohne Datenaufbereitung schätzen. Bei Vorhaben auf gewachsenen Ablagen steckt dort oft der größere Teil der Tage.
  • Alles gleichzeitig starten. Vier halbfertige Piloten liefern keine Zahl, mit der sich weiterarbeiten lässt.
  • Akzeptanz als weichen Faktor abtun. Sie entscheidet darüber, ob das Ergebnis nach der Einführung benutzt wird.
  • Die Vorher-Zahl vergessen. Ohne Messung vor dem Start bleibt jede spätere Wirkung eine Behauptung.

Was die Vorlage nicht leistet

Sie ordnet Schätzungen so, dass die Reihenfolge diskutierbar wird. Diese fünf Dinge kann sie nicht:

  • Keine Investitionsrechnung. Ohne Abzinsung, Kapitalkosten und Steuern. Für die Freigabe im Aufsichtsgremium reicht das nicht.
  • Keine Prüfung Ihrer Schätzungen. Trägt die eingetragene Wirkung nicht, rechnet die Vorlage trotzdem sauber weiter.
  • Keine Abhängigkeiten. Dass ein Fall erst nach einem anderen möglich wird, sieht die Reihenfolge nicht.
  • Keine Machbarkeitsaussage. Ob ein Vorhaben technisch trägt, klärt eine Machbarkeitsanalyse auf echten Daten.
  • Keine Ablage bei uns. Alles bleibt in Ihrem Browser. Wer die Zahlen weitergeben will, nutzt Druck oder CSV.

Häufige Fragen

Wie priorisiere ich KI-Vorhaben im Unternehmen?

Nach Wirkung je Aufwandstag, gedämpft um Datenlage und Akzeptanz. Damit steht ein kleinerer Fall auf sauberen Daten vor einem großen, an dessen Daten niemand herankommt. Genau so sortiert diese Vorlage.

Wie berechne ich den ROI eines KI-Projekts?

Jahreswirkung geteilt durch die Projektkosten, also Aufwandstage mal Tagessatz, mal hundert. 100 Prozent heißt, der Fall verdient seine Einführung im ersten Jahr genau zurück.

Was ist eine gute Amortisationszeit?

Alles unter zwölf Monaten trägt sich im laufenden Geschäftsjahr. Was länger braucht, ist nicht falsch, gehört aber in die Planung des Folgejahres statt in einen schnellen Start.

Welche Zahlen brauche ich, um anzufangen?

Vier je Vorhaben: erwartete Wirkung pro Jahr, Aufwand in Personentagen, Datenlage und Akzeptanz auf einer Skala von 1 bis 5. Dazu einmalig Ihren internen Tagessatz.

Werden meine Eingaben gespeichert oder übertragen?

Die Berechnung läuft im Browser, die Eingaben bleiben im Speicher Ihres Geräts. Es gibt keine Anmeldung, und an uns wird nichts übertragen. Zum Weitergeben dienen Druck und CSV-Export.

Wenn die Reihenfolge steht

Der erste Fall wird gebaut, nicht diskutiert.

Wir rechnen Ihre Vorher-Zahl gegen und sagen offen, ob der Fall trägt. Binnen eines Werktags, von einer echten Adresse.

Ersteinschätzung anfordern