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Skillbyte Podcast #19: Die Arbeit beim Kunden als Consultant

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In diesem Podcast geht es um das Thema: Die Arbeit beim Kunden als Consultant

// Inhalt //
00:55 – Unterschiedliche Arten von IT-Consultants
02:00 – Warum benötigen Kunden IT-Consultants?
06:21 – Die persönliche Einstellung des Consultants: Technik, Kommunikation, Mensch
09:26 – Als Consultant „dumme Fragen stellen“
10:41 – Firmenpolitik als Consultant
15:33 – Teamatmosphäre als Consultant
16:05 – Das Thema Neid
21:31 – Volle Verantwortung bei vollem Risiko
24:39 – Neue Technologien sind Herzstück des Consultants
25:57 – Zusammenarbeit zwischen mehreren externen Consultants
28:03 – Führungsverhalten Consultants gegenüber
28:28 – Das gleiche Problem in mehreren Kontexten
30:08 – Consultants als Entscheidungshilfe
32:13 – Scheinselbstständigkeit – Das ewige Thema
42:08 – Extrathema: Das digitale Gebäude

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// AUTOMATISCH GENERIERTES TRANSKRIPT //

Herzlich willkommen zum skillbyte Podcast Nummer 19! Die Arbeit beim Kunden als Consultant werden wir heute besprechen. Mein Name ist Maurice und ich bin heute hier mit dem Geschäftsführer von skillbyte: Masiar.

Hallo, wie immer das Dream-Team. An unsere Zuhörer geht natürlich die Bitte raus, wenn ihr den Podcast cool findet. Abonniert uns gerne, gibt uns einen Daumen hoch oder lasst uns eine Bewertung da. Wenn ihr Fragen habt, schreibt uns gerne eine E-Mail an Podcast, und wir kommen direkt aus unserem Team Blog. Die Arbeit beim Kunden als Consultant Malaysia. Dort ist das Thema vorgeschlagen, wahrscheinlich mit einem ganz bestimmten Hintergedanken.

Während dieser ganzen Zeit, wo ich mich als Gutbezahlten unterwegs bin in Firmen, habe ich für mich ein paar Regeln abgeleitet. Aufgrund aufgrundder Erfahrung. Ich dachte vielleicht, das mag den einen oder anderen Zuhörer interessieren, wie man mit bestimmten Themen umgeht oder umgehen kann.

Es gibt ja unterschiedliche Arten von Consultants. Also wir sprechen hier von Dottikon seitens. Es gibt die festangestellten Consultants, also die Vereine der vielen Beratungs, Häuser tätig sind, und auch die freiberuflichen Consultants, die sozusagen auf eigene Kappe da draußen in Projekten arbeiten. Und ich denke, wir beziehen schon beide mit ein, sowohl die festangestellten Consultants als auch die freiberuflichen.

Genau aus der Sicht von beiden, von beiden Seiten, einmal von den Consultants selber und aus der Sicht des Kunden, worauf die Wert legen, was ihnen wichtig ist, wie man sich verhalten sollte gegenüber der Leitung, gegenüber den Kollegen, internen Kollegen, um für sich als Freiberufler unterwegs ist oder für den für seinen Arbeitgeber, dessen Namen er dann beim Kunden ist, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Sonst wäre man nicht Consultant, wenn man dieses Beratungsgeschäft nicht wirklich liebt. Man möchte natürlich einen guten Eindruck hinterlassen, einmal sich selber beweisen und einmal natürlich auch den Arbeitgeber, sofern man nicht als Freiberufler unterwegs ist. Entsprechend präsentieren.

Das erste Warum ein Kunde oder ein Auftraggeber? Eher ein Consultant? Freiberufler? Wir nennen das jetzt mal Freiberufler oder festangestellt für eine andere Firma. Der Grund, warum der Kunde einen solchen Berater ins Haus holt, ist ja hauptsächlich, weil er aktuell ein Problem hat, einen Engpass hat, dass er Besetzende lösen will. Und das heißt jetzt aus unserer Sicht, die wir ja im Business sind. Ist das erstmal ein technisches Problem. Das heißt, er ist bereit, für einen Externen ein bisschen mehr zu zahlen als Festangestellten?

Einfach einmal aus dem Grund, weil er sofort quasi einkaufen kann und muss. Jetzt nicht, sage ich mal ein interner Mitarbeiter, erst ausbilden oder warten, bis er entsprechend aufgegleist ist, sondern er kriegt, quasi wenn er denn einen findet, einstens Support und Hilfe. Das ist mein wichtigster Ansatz. Ich sage Okay, ich möchte diesen Bedarf oder diese Anforderung oder dieser Erwartung so schnell wie möglich gerecht werden. Das heißt, ich will dem Kunden so schnell wie möglich transportieren oder demonstrieren, dass er mit mir die richtige Entscheidung getroffen hat, dass ich diese technische Expertise habe, um ihn über sein Problem hinweg zu helfen.

Wird es helfen? Im Grunde genommen definitiv. Ist so, dass das meint, sitzt oder sollte das meines und eines jeden Beraters sein, nicht einfach Auftrag zu erfüllen, seinen Job zu machen, sondern tatsächlich dem Kunden ein Problem abzunehmen und zu lösen. Weil, das wirkt sich hinterher natürlich auch aus. Wenn du das tust und das schnell tust, dann gewinnst du das Vertrauen. Und das ist am allerwichtigsten, das Vertrauen so schnell wie möglich zu gewinnen, weil das sichert dir langfristig auch weitere Folge Beauftragung.

Und die kommen immer wieder gerne auf dich zurück.

Das Netzwerk wächst von zufriedenen Kunden, die dann immer wieder zurückkommen. Du sagst, der Kunde hat ein Problem und benötigt Hilfe bei einer neuen Technologie. Es gibt drei Dinge, die ein Kunde braucht, wenn er nach Dietikon ruft oder eines von einem dritten. Und das ist immer wissen können haben. Du weißt etwas, was der Kunde wissen muss, oder er braucht einfach ein bisschen. Du kannst etwas, was der Kunde können muss oder sein Projekt können muss. Oder du hast etwas haben im IT-Bereich ist relativ selten, weil jeder sehr schnell sich die entsprechenden Betriebsmittel beschaffen kann.

Und das ist nicht so wie beispielsweise in der Industrie. Du warst irgendwie eine große Maschine, die Teile herstellen kann. Die hast nur du. Und deshalb müssen alle zu dir kommen, sondern der Teilhaben ist sehr oft unterrepräsentiert. Aber Wissen und Können sind wichtig. Ich hatte auch bereits Projekte, da ging es um strategische oder strategische Entscheidung getroffen. Wir benutzten jetzt die Technologie Epsilon. Wir haben aber noch alte Systeme mit Technologie X, und dann wurden Externe gesucht, die diese alten Systeme noch betreuen, obwohl die Firma schon ganz klar eine andere Technologie benutzt hat.

Die Internen weitergebildet hat, in der anderen Technologie oder einfach eine andere Zukunfts Richtung vorgegeben hat, aber gesagt hat Ja, wir haben jetzt aber Systeme, die laufen, die werden benutzt und hier und da gibts kleine änderungen. Und wenn wir jetzt unser Team in eine andere Richtung entwickeln oder strategisch weg von Java hin zu Microsoft gehen oder umgekehrt, dann brauchen wir Leute, die die Systeme betreuen und die sich noch auskennen. Das wird manchmal auch gefordert. Es geht nicht nur um neue Technologien, obwohl das natürlich in der überzahl ist.

Aber manchmal sind auch einfach Aufgrund von Unternehmensentscheidungen müssen alte Systeme noch gewartet werden, und dann wird man dann angefragte cobol gibt es wahrscheinlich noch unglaublich viele Systeme, wo Externe sehr gut dran verdienen, dass sie diese uralten Systeme noch weiterentwickeln und pflegen.

Das glaube ich schon. Genau. Du hast schon recht. Meistens hat der Kunde kommt bei einer gewissen Problemstellung, also Analyse des Systems oder eines bestimmten Sachverhaltes beim Bugfixes auf einen zu. Er möchte eine software-lösung entwickelt haben. Entweder komplett oder selber wird man integriert in ein Team und kode dann mit den vorhandenen Entwicklern, weil man eine Expertise für eine bestimmte Technologie oder Plattform mitbringt, die in dem Projekt eingesetzt oder eingesetzt werden soll, das man quasi das Team dann aufschaut mit der eigenen Expertise und das Projekt dann voranbringt.

Man, das Technische, ist das eine Ding. Ich sage mal erst mal. Am wichtigsten ist aber Kurz darauf folgt meines Erachtens deine persönliche Einstellung und wie du mit dem Kunden und dem Team, in dem du eingebettet bist, umgehst. Das heißt starke Kommunikationsfähigkeiten, dass du das, was du dort siehst und mitnehmen und weist, auch entsprechend kommunizieren kannst. Also quasi ein bisschen so raus aus. Dieser Entwickler wird da sein, sondern mehr hin zum zum Problemlöser und auch zum Kommunikator, das du erkennst also immer eine Antenne offen hast für Probleme, die auftauchen könnten, oder Probleme, die du siehst, von denen der Kunde noch gar nicht weiß, dass das ein Problem ist.

Diese Dinge kommuniziert, vernünftig kommuniziert und versuch’s nicht nur. Ich habe mal bei der Leitung gut dazustehen und zu profilieren, sondern auch dem cim Mitgliedern gegenüber, diese helfende Hand auszustrecken, zu unterstützen und nicht immer auf so eine besserwisserische Art, sondern auf so einer Mentorinnen art, dieses persönliche Miteinander auch mal über der technischen Schiene hinaus, mal mit dem, was unternehmen, Witzchen zu machen, mal social Leisen zu betreiben und so weiter. Das hilft ungemein, dass die Leute, die ich dann auch mögen, wertschätzen, und zwar über das Technische hinaus.

Ja, auf jeden Fall. Niemand möchte mit jemandem zusammenarbeiten, der seltsam ist. Also Kommunikation, das da sagt was. Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Ich glaube, man muss auch als Externer sehr schnell ein Gespür dafür bekommen, wie so Team Dynamiken funktionieren. Man wirft etwas hinein. Okay, wir könnten das so machen. Dann merkst du sehr schnell Oh, diese Person ist eher der Bedenkenträger in der Gruppe. Der muss so überzeugt werden mit harten Fakten.

Person B ist immer dabei. Hauptsache, es ist neu. Und Bunz Person C ist dabei, solange das einem gewissen ideologischen Paradigma folgt. Bei der Software, Implementierung oder Person D hast Scuol Datenbanken. Also alles mit Skull Datenbanken ist schon mal raus, so dass man sehr schnell dann merkt Okay, ich habe diese technische Lösung und ich habe dieses Team und diese Teams Dynamiken. Wie bringe ich das denn zusammen? Das ist auch sehr spannend. Da gibt es auch.

Ich glaube, das muss man jetzt auch nicht verstecken. Da gibt es auch hier und da Konflikte, die man dann eben konstruktiv lösen kann und auch muss. Ich hatte das jetzt schon ein paar Mal das ein. Ich sage das jetzt mal aus meiner Perspektive überfälliger Konflikt oder im Team wussten schon alle A Person B ist eher vorsichtig und bremst uns die ganze Zeit und Person C Es prescht überborden schnell nach vorne, und deshalb können wir die Stabilität nicht so hin, weil sie uns nicht mitnimmt.

Wenn man das dann knallhart anspricht. Dann gibt es erst mal so ein Schockmoment, und hinterher sind da fast die Leute dankbar, dass da na endlich, hat er mal angesprochen, der von außen kommt, sieht das auch so wie ich oder hat auch diese Dynamiken festgestellt. Und jetzt ist es mal auf dem Tisch, und jetzt können wir mal angehen. Ganz, ganz interessante Konstellationen entstehen. Es ist ja auch so Wenn man in diese Teams integriert wird oder mit den Teams zusammenarbeitet, kommt man ja auch zwangsläufig mit der Firmenpolitik in Kontakt.

Und da gibt es ja auch große Unterschiede. Ich finde, ich empfinde das mal als Vorteil, dass man als Consultant kommt. Man so ein bisschen unbedarft wie ein Kleinkind, purzelt so in die Firma rein. Man ist sehr lösungsorientiert und kann halt auch dumme Fragen stellen. Dumm in Anführungszeichen zum Beispiel. Auf irgendwelchen Folien tauchen Abkürzungen auf, und man fragt Was heißt VKU? Also Fertigungs, Unterlage. Dann wird das offen ausgesprochen.

Und dann merkt man richtig in der Runde zwei, drei Leute, die sich schon immer gefragt haben, so. Das ist schon so oft passiert. Der man sitzt hier seit drei Jahren und habe das noch nicht gefragt. Und das wird auch verstanden, dass man diese dumme Frage stellt. Man ist ja Externer, der kann das ja noch nicht wissen. Kein Wunder, dass der geht mit seinem Blick von außen ran. Aber das ist, glaube ich, sehr erfrischend.

Das ist erfrischend für den Consultant und b auch erfrischend für die Firma, dass sie mal für das Team, das mal überdenken kann. Stimmt. Wir haben das nie hinterfragt und hinterfragt. Warum machen wir das eigentlich so? Es ist schon eine interessante Dynamik, die da entsteht, wenn man zusammenkommt. Als externer Consultant betrifft einem ja die Firmenpolitik nicht so direkt. Man kann sich ja mal so ein bisschen zurücklehnen. Der Flurfunk betrifft einen nicht direkt wie Hierarchie. Ketten werden irgendwie, müssen eingehalten werden.

Leute werden befördert, es gibt Restrukturierungen. Da kann man sich ja so ein bisschen zurückhalten und sagen Okay, ich bin hier vor meiner Aufgabe. Und wie jetzt die Firma strukturiert wird, ist gar nicht so mein Ding. Als Consultant ist man eher Aufgaben treu und weniger Team treu, weil man die Aufgaben, die Technologien, mit dem man die Aufgaben lösen kann, die eigene Expertise und die Teams wechseln ja doch schon häufig.

Ich bin damals als Selbstständige oder Freiberufler gestartet, weil ich tatsächlich diese Firmenpolitik irgendwo mit der bin ich nicht wirklich klar gekommen und hab mir dann gesagt, dass ich eigentlich in diese politische Strukturen gar nicht reinwachsen will, sondern mich davon befreien will. Das war eigentlich mein Hauptmotive. Das ist auch ganz gut so. Weil ich als Berater durchaus positive Erfahrungen damit machen möchte, es nicht mehr missen kann, sich immer rausnehmen. Wenn irgendwas dir nicht passt oder falsche Entscheidungen getroffen werden.

Dann ist ich das als Interner. Und bei mir ist es jedenfalls so gewesen, dass das sehr schnell in Frustration umgeschlagen ist. Darum will ich jetzt nicht so schnell, wie ich will, und das kann ich mir jetzt als Freiberufler kann ich mich da so ein bisschen rausnehmen? Ich stelle mir das immer so eine schützende Blase vor, wo all diese Dinge abprallen und ich mich emotional so Involvierung in diese Dinge. Und ich sage mal mehr mir mehr den überblick behalten kann und emotionsloser mit diesen Dingen umgehen kann sie dann wirklich nur meine, meine Stellung als Hilfe anbieten oder als Problemlöser?

Und dann ist das Projekt auch schon irgendwann zu Ende. Bevor das in dieses Politikum kommt, bin ich schon beim nächsten Kunden.

Man ist ja nur auf Zeit da. Das alles betrifft da nicht so wirklicher Schutz Blase. Es ist interessant, dass du das ansprichst. So ähnlich ist es bei mir auch gewesen. Ich erinnere mich an eine Situation. Da habe ich als Externer mit einem internen Wir haben quasi am gleichen Tag gestartet. Der festangestellt. Ich war Externer. Ich habe so meine Zugänge bekommen. Alles gut. Wir haben quasi in dem Unternehmen gemeinsam die Tour gemacht, um alles abzuholen, damit wir arbeiten können, und nur mit dem Unterschied, dass er fest angestellt war.

Und er kriegt er dann von der Firma noch so ein Buch mit Leitlinien mitgegeben. Und wir mussten irgendwann irgendeine Ausgabestelle warten auf irgendwas, und er klappt dieses Buch auf. Unsere Leitlinien bei Firma Epsilon und an erster oder zweiter Stelle stand. Wir mögen es nicht so gerne, wenn du Familienfotos an deinem Arbeitsplatz aufstellt, sondern stellt sie doch als Desktop Hintergrund ein. Ich weiß nicht, ob unsere Zuhörer das auch spüren. Wenn ich sowas lese, denke ich mir Okay, das darüber macht ihr euch Gedanken.

Das schreibt ihr eure Firmen leihbücherei so ein leichtes Verbot, was ihr den Neuankömmlingen gibt. Lasst die Leute doch in Ruhe und sagt ihnen einfach, was ihr von denen erwartet und welche Ziele sie haben, welche Ziele das Unternehmen hat, auf die die Leute jetzt mitarbeiten können, oder? Ich hab das schon im Vorstellungsgespräch machen. Aber verstehst du, dass man einfach so eine Gemeinschaft schafft und sagt Okay, wir stehen für die Ziele Epsilon und tu alles das, was notwendig ist, um diese Ziele zu erreichen.

Und ob du das Bild deiner Familie auf den Tisch abstellen möchtest oder als Hintergrund etwas. Doch vielleicht gibt es einen Grund für diese Regelung. Aber dass, da hab ich gedacht Oh Gott, wenn ich jetzt hier fest meinen ersten Tag hätte und festangestellt wäre, das würde mich schon mich schon irgendwie treffen. Man muss natürlich auch als Externer. Ist man nicht völlig frei von dieser Firma? Nein, du musst schon du es den Kunden ja unterstützen. Manche Sachen werden eben so gemacht, wie sie gemacht werden, und dann muss man sich auch nicht auflehnen.

Was sind denn so typische Sachen? Also bestimmte Hierarchie, Ketten einzuhalten, denn alle machen das ok. Hat man jetzt auch erst mal kein Problem mit, gewisse Prozesse einzuhalten, Freigaben einzuhalten und so weiter? Das würde ich noch sagen. Das macht man einfach, weil man ja auch jetzt nicht als völliger Fremdkörper da einfallen möchte. Schon diese Blase, wie du sagst, ist schon wichtig manchmal, wenn du dich mit den Kollegen gerade mehr und länger in Projekten bist, privat und auch ein bisschen näher kommen, mal zusammen, was trinken geht und auch bei den Events und so.

Dabei baut sich ja schon was Emotionales auf. Zu den Kollegen der Firma Man ist auch keine Maschine. Ganz geht das natürlich an einem nicht vorbei. Aber dieser Gedanke, dass du sagst Okay, ich bin nicht für immer und ewig. Ich bin jetzt bald weiter. Wenn das Projekt zu Ende ist, dann kannst du diese Dinge einfach mit ganz anderen Augen sehen.

Sagen wir es mal so. Das, was du beschreibst, würde ich fast nicht als Politik sehen, sondern das ist ja die generelle Atmosphäre. Also wie komme ich bei dem Team an? Wie gut komme ich mit den Menschen klar? Und da muss ich sagen es meiner Erfahrung auch durchweg positiv. üBer all die sieben Jahre muss ich sagen Hab ich da nur einwandfreie Menschen kennenlernen dürfen, die auch dann sehr erwartungsfroh sind? Man kommt da an und dann ok. Das ist derjenige, der uns da und dabei helfen soll.

Also muss ich ehrlich sagen Ich habe die Atmosphäre immer als sehr positiv empfunden. Es gibt doch, darauf müssen wir auch eingehen. Das Thema Neid zwischen externen und internen Kollegen, das ist, das kommt dann, wenn man so ein bisschen vertrauensvoller spricht. Ich sage mal beim Feierabendbier oder beim Mittagessen oder so kommt das dann doch immer wieder auf, dass man merkt, die internen Kollegen glauben alle Externen, die da sitzen. Die verdienen viel mehr. Und das sieht man ja schon, weil die alle in ordentlichen Klamotten da sitzen.

Und man wird fast gesehen als irgendwie so ein schmieriger Typ, der einfach nur Geld schneiden will. Und das stimmt ja auch. Da gibt es ja solche und solche. Wir haben ja schon gesagt, es gibt die freiberuflichen Berater, und es gibt die IT-Berater, die fest angestellt sind. Das ist wie bei diesen Routern oder Routern, die anrufen. Die Leute denken, die Chefin da das große Geld, wenn sie angestellt sind. Scheffelt maximal die Firma das große Geld, aber auch nicht unbedingt der Router selber.

Bei Konsumenten ist es halt auch so. Die sind, wenn sie angestellt sind, sehen die internen Kollegen, die abends nach Hause fahren sehen, nicht die Reisetätigkeit. Die Vorbereitungen für Präsentationen, die Nachbereitung von Präsentationen, das nochmal irgendwie E-Mails rausgeschickt werden, oder? Das ist ja, wie wenn man das kennt man vielleicht. Wenn man einen neuen Job beginnt, dann hat man erst erstmal die ersten vier, sechs, acht Wochen ist man sehr stark gefordert, weil man sich eben neu einfindet, ja möglichst schnell auch einbringen möchte, schnell produktiv werden möchte.

Als Berater externer Berater ja noch mehr. Da haste statt acht Wochen hast du vielleicht eine halbe, um dann direkt auf die Tube zu drücken. Sowas kostet natürlich Kraft. Und die internen Kollegen, die oft lange Jahre da angestellt sind, die vergessen, dass man das noch auch aufwenden muss und dass das natürlich schon mehr Aufwand ist.

Es ist tatsächlich so, dass man so betrachtet wird, nur weil die gucken oder sehen sich das an der macht fast die gleiche Arbeit wie ich und das doppelt oder dreifach.

Glauben Sie das wirklich? Macht.

Aber wie das halt so ist, das schaukelt sich hoch, und man nimmt Dinge an und malt sich das aus.

Ja, da sind dann auch Fehlinformationen. Es stehen auch im Internet. Dann googelt man ein externer Berater Tagessatz, dann finden die 3000 Euro oder sowas. Das hängt natürlich davon ab, von der Erfahrung, von dem Alter, von der, von dem Tätigkeitsbereich, das ein Unternehmensberater im Mergers Acquisitions Geschäften anderen Satz hat als externer Berater. Eltern unter den Tisch.

Das Ding ist, wenn man all die Ich will jetzt nicht sagen Schattenseiten, sondern ich sage mal All die andere Seite der Medaille zeigt nämlich Pass, auch wenn ich krank werde, für die ich kein Geld. Wenn ich im Urlaub bin, verdiene ich kein Geld, und ich muss mich ständig fortbilden, während ich zum Beispiel beim Friseur sitze und meine Zeit, diese Stunde, die ich da sitze und warte, damit verbringe. Um irgendwas zu lesen, damit ich anderen Beratern gegenüber einen Schritt voraus, indem ich ticken, mehr weiß oder mehr Wert für den Kunden bin, dann muss ich diese Dinge bereit sein zu leisten.

Ich muss aus meiner Freizeit heraus. Ich streiche dies und jenes und welches und nutze das, um mich fortzubilden. Während links und rechts die Jungs vor mir dann irgendwie irgendwelche Spielchen spielen, lese ich mir ein Buch durch. Und wenn du das bereit bist zu leisten. Oder anders. Du musst erst mal bereit sein, das zu leisten, weil unterm Strich hindert denjenigen, der Neid entgegenbringt, ja nichts daran, dass es Spruch genau so was mit so etwas konfrontiert werde, sage ich.

Es findet sich keiner dran, jetzt hinzugehen, bei dem Boss die Kündigung auf den Tisch zu legen oder Freiberufler zu locken.

Das mache ich nicht.

Nein, aber man muss sich, da bin ich echt rabiat. Man muss den Leuten die Augen öffnen. Das ist. Grundsätzlich gegen den Strich dieser Zeit in Deutschland. Ich guck mit Jeff Bezos an und alle sind am Motzen, warum dieser Mann Milliarden verdient, der sich den Arsch abgearbeitet hat, voll ins Risiko gegangen ist. Das hätte voll nach hinten losgehen können. Und so clever und so smart ist so viel Geld zu verdienen. Keiner hält sich dran, dasselbe Morgen anzufangen und er verdient.

Ist ja noch nicht mal er hat Anteile an einer Firma, die er selber gegründet hat, und die diese Anteile haben einen gewissen Wert. Solang es der Firma geht? Genau. Wenn morgen, übermorgen eine katastrophale Entscheidung fällt, dann werden die Anteile auch. Er wird nicht irgendwann bettelarm sein. Das glaube ich nicht. Aber die Anteile werden dann nur noch halb so ein Drittel so viel wert sein. Der Mann ist bis heute voll im Risiko drin. Das ist auch mein Jeder, der Tesla Aktien hat oder den Aktienkurs verfolgt, der sieht, was das für eine Achterbahnfahrt sein kann, das der plusminus 100 Prozent in paar Tagen drin ist, je nach Hype oder Hipness.

Das muss man auch aushalten und jeden Tag schwere Entscheidungen treffen.

Und man sieht ja immer nur die Glamour Seite, und die andere Seite sieht man nicht. Deswegen ist, wenn mir einer damit kommt und ich sage mal auf eine negative Art und Weise, dann sage ich Machs doch, mach es doch selber hin und mach selber auf. Hört auf, neidig zu sein. Macht du. Es gibt im Internet genug Wissen, genug Know how, das jeder seine Zukunft selber gestalten kann, wie er möchte. Nur Neid, das ist einfach nur negative Energie.

Das zieht einem nur selber runter machen.

Die Vorteile muss man natürlich auch sehen als Du kannst ja sein. Also wenn du vielleicht nicht angestellt bist, sondern Freiberufler, kannst du dir deinen eigenen Laptop kaufen, kannst du dir dein Arbeitsgerät zusammenstellen? Er muss natürlich auch kompatibel sein mit dem Firmen Project sozusagen, mit dem du dann mitarbeitet. Und du kannst ja sagen Hol ich mir dieses Diensthandy oder diesen Dienstwagen? Das kannst du alles machen. Aber du bist auch voll selbst verantwortlich. Das muss man auch sehen.

Wir haben jetzt Aprils 20 20, die Corona Kriese ist seit einem Monat voll im Gange. Die externen Kollegen oder die Freiberufler, das sind die ersten, deren Projekte gestrichen werden, weil es einfach am einfachsten geht. Und da muss man Rücklagen haben, da muss man. Also man muss einfach mit dem Mainzer. Nee, ich kann ein halbes Jahr kein Projekt bekommen, und das muss ich einfach aushalten mit all meinen Verbindlichkeiten, mit all meinen, mit allem meinen kostenblöcke, die ich habe.

Und dann wiederum wird dieses mehr Geld, was man verdient, auch wieder relativ, weil ja, du kriegst halt das ganze Geld ausbezahlt. Aber es ist auch dein ganzer Puffer. Dein Unternehmen, wenn du angestellt bist, dann kannst in Kurzarbeit gehen, oder dein Unternehmen kann irgendwie Geld für dich zurückstellen. Das musst du alles selber machen. Also ein Nettogehalt Betrag gegenüber einer Freiberufler, Rechnungen oder IT-Konzerne und Rechnungen ist. Das ist eine ganz unterschiedliche Kategorie. Ja, netto Geld als Angestellter kann man wirklich sagen Okay, das ist das Geld, was ich mit nach Hause nehmen kann, sozusagen für Konsum oder andere Dinge ausgeben, als Freiberufler auch.

Gerade wenn man Steuer Rückstellungen bilden muss und so. Das ist eine ganz andere Geschichte, wenn man da rechnen muss. Das haben, glaub ich, auch schon viele Freiberufler gelernt, die in den ersten zwei, drei Jahren dachten Oh Mann, das läuft ja super. Und dann, im berühmten dritten Jahr, hat das Finanzamt hier die Steuern glatt gezogen.

Also ja, ich will das nicht verteufeln. Ich will es aber auch nicht über den grünen Klee loben. Es ist einfach ein anderes Modell, muss man sagen. Man hat mehr Freiheit als Nachteil, man muss mehr reisen. Ich würde einfach sagen Man führt. Man trägt einfach selber mehr Verantwortung für sein Leben und überlegt vor diesem Hintergrund halt deutlicher, manche Dinge zu tun. Also gerade auch finanziell. Ich bin sehr defensiv. Ich mag es gerne, mehr Rücklagen zu haben, um irgendwelche unabwendbar wie eine Pandemie, die sich vor ein paar Monaten noch überhaupt niemand vorstellen konnte, aussitzen zu können.

Notfalls. Das kann dir halt immer passieren. Ein lucadou hat schon den Fall. Hast du mir erzählt, dass du ein sicheres Projekt wurde? Aufgrund von politischen oder firmeninternen Entscheidungen wurde das gestoppt? Einfach so. Das ist nicht, dass man schlechte Arbeit geliefert hat, sondern da ist man dann doch wieder der Firmenpolitik unterworfen. Das wird einfach entschieden, dass man jetzt etwas anderes macht als Freiberufler, vielleicht noch. Man läuft manchmal seinen Rechnungen hinterher, auch sehr häufig, muss sich um seine Versicherung selber kümmern.

Da muss man wieder sehr viel Zeit investieren, um sich überhaupt so aufzuschlagen, dass man diese Versicherungskonzerne versteht und dass man ein mündiger Gesprächspartner ist für seinen Versicherungsmakler und nicht einfach alles aufs Auge gedrückt bekommt.

Genau. Ja, technologisch. Technik hab ich mir aufgeschrieben. Das, glaube ich, ist noch eine Sache, die den Consultants, wenn du helfen willst, wenn IT-Konzerne bis fast im Blut liegt. Oder die Technologie liebt man, die hat man aufgesogen. Man lebt es, sich damit zu beschäftigen und neue Technologien kennen zu lernen, und die dann eben auch beim Kunden. Zu können Mir bereitet das immer das größte Vergnügen, muss ich sagen, dass man dann, so Hansson, direkt eine Problemstellung kennenlernen darf, um da direkt anzupacken und das Vorwärts zu treiben?

Ja, wenn du nicht sehr affin bist und generell an neuer Technologie und Spaß hast, ist das sowieso schwierig. Als Berater würde ich muss ein Faible für haben mit einem neuen Berater zu beschäftigen.

Das finde ich ganz spannend. Diese Projektbeschreibung, dann kommst du zu dem Unternehmen. Und dann ist es ja schon so, dass man ja nicht bei null anfängt, sondern oft auch Teams gibt von Festangestellten, die eine gewisse Technologie, ne Basis, Technologie einsetzen, die man dann auch nutzen kann, also dass man mit denen zusammen dann eine Lösung entwickelt, dass man auch das Unternehmen kennenlernen sagt, hat das ja schon ne, das ist gut. Da braucht man nicht bei Ebene eins anfangen, sondern kann bei Ebene drei anfangen.

Also, wir haben jetzt schon darüber gesprochen, wie sich Interne mit Externen wie Suda das Verhalten und das vertragen. Das Verhältnis ist oft ist es ja auch in Projekten so, dass mehrere externe Berater von mehreren Firmen zusammenarbeiten müssen. Meiner Erfahrung nach läuft das immer sehr pragmatisch ab. Also man ist so okay, wir sind hier zusammen. Wir arbeiten für einen Kunden, lassen uns einfach da total pragmatisch eine Lösung finden. Und da hatte ich auch noch nie Probleme mit Nee, ich eigentlich auch nicht.

Ich sage mal innerhalb Also sobald du vorgestellt bist und ich nochmal so eine Einweisungen gehabt, dass die Zusammenarbeit mit den sowohl intern als auch anderen externen Kollegen eigentlich immer sehr flüssig und geschmeidig ist. Bis jetzt noch nie einen Fall gehabt, wo man sich so mit Argwohn. Natürlich macht man sich Gedanken Was kann der, was kann der? Wer hat was zu sagen, dass man versucht, so ein bisschen für sich eine Landkarte zu erstellen. Aber grundsätzlich ist das alles sehr kollegial, und man versucht, sich gegenseitig zu helfen.

Da hatte ich überhaupt keine Probleme, ehrlich gesagt bis auf einmal. Das muss jeder unbedingt erzählen. Was bei einem Kunden beim Mittagessen mit dem Projektleiter essen gegangen. Und wir haben uns an einen Tisch gesetzt, wo ich den Namen. Ein sehr großes Beratungshaus erhalten, von denen am Tisch saßen. Und der Chef Architekt, der quasi die Strategie für ihr Cloud entwerfen sollte, zwei, drei Sätze von sich gegeben hat. Ich hatte eigentlich Ahnung von Cloud, also wirklich teure Berater von nichts.

Sowas gibts auch. Darf man nicht verschweigen. Es gibt auch Berater, die viel Geld verdienen und einfach gut sind. Soll man sagen selbst Selbstmarketing. Und da bin ich sowieso immer super sensibel, und das erkenne ich sofort. Aber sowas ist mir, hab ich noch nicht erlebt.

Also muss ich wirklich sagen So einen externen Totalausfall?

Zwei, dreimal jetzt. Sané hab ich noch nicht gehabt. Wie ist denn deine Einschätzung nach das Verhalten der Leitung? Es gibt ja meistens einen Projektverantwortlichen gegenüber intern wie gegenüber externen. Gibts da Unterschiede?

Du meinst Unterschiede? Wie sehen Sie, wie er oder Sie sich intern oder extern gegenüber verhält? Genau. Nein, gar nicht. Also bis jetzt wirklich überhaupt keine entsprechende Erfahrung in dieser Richtung gemacht. Da mache ich eigentlich überhaupt keinen Unterschied.

Vom Verhalten auf jeden Fall. Nur manchmal, wenn schon mal ihr macht. Doch auch das und das Wie ist das denn, dass man zu diesen rahmt Themen, für die man ursprünglich nicht eingekauft wurde, dass man da gefragt wird, einfach, da man selber ja mehrere Unternehmen gesehen hat? Ist der Bedarf auf jeden Fall da, von dem Management zu fragen? Herma Wie machen das denn die anderen oder das Problem, vor dem wir hier stehen? Das können wir nicht alleine haben.

Wir machen das den anderen. Da hab ich schon richtige Kooperationen zwischen Kunden sozusagen angeleiert, weil einfach zwei Kunden, die nichts voneinander wussten, am gleichen Problem stehen und im Grunde die gleiche Lösung beiden geholfen hat.

Tatsächlich ist ja ein Grund, warum nicht nur deine eigene technische Expertise in einem bestimmten Umfeld, sondern der Kunde erwartet ja auch, das Du weißt. Dadurch, dass du ein Berater bist, viele verschiedene Branchen gesehen hast, also quasi sein Problem in einem anderen Kontext gesehen hast. Und das hilft ungemein, wenn man diese andere Sichtweise mit rein bringt und sagt Ja, ich kenne das Problem aus dem Kontext, der hat so gelöst. Vielleicht zu dir passt vielleicht, aber auch nicht zu dir.

Aber dieser Hinweis, dass das Problem unterschiedliche Herangehensweisen hat aus verschiedenen Kontexten heraus, ist super wertvoll. Ja, tatsächlich. Eigentlich ist es sogar jedem Beratungsbedarf. Wo ich gewesen bin. Hat das irgendwie gefruchtet?

Bin ich auch gut, wenn man einen guten Aufschlag macht? Gerade wir haben ja eingangs erwähnt, dass man dann vielleicht ein Folgeaufträge bekommt oder einfach mal angerufen wird von. Moritz hat das damals gesagt So und so kann man das auch noch machen. Wie meintest du das denn konkret? Da habe ich relativ häufig dann nochmal nach Themen, was interessant ist, nochmal zu der Beziehung intern, extern. Oft herrscht ja die Meinung, und teilweise kann ich das sogar bestätigen, dass die Geschäftsleitung per se dem Externen mehr vertraut als den eigenen Leuten.

Also ist es ganz häufig passiert, wo wir in bestimmten Problemstellungen waren und die internen Kollegen dann gefragt haben Wie würdest du das dann lösen? Ja, so und so. Und die dann gemeint haben Ja, Mensch, das haben wir auch schon lange vorgeschlagen. Aber keiner ernst? Ja, ja, ich weiß nicht, woher das kommt, einfach weil man meint Na ja, da hat eine gewisse Autorität etwas gesehen, da weiß, wie es läuft.

Ich kann das erklären, was das Dumb entwickelt zu einer Betriebsblindheit, und du bist mit deinem Team unterwegs. Und du? Es geht darum, eine weitreichende Entscheidung zu treffen, und das Team kennt natürlich auch seine Umgebung und entscheidet sich für oder empfiehlt Weg A. Und jetzt sagt sich das Management Ja gut. Wir würden aber gerne eine zweite Meinung hören, und die zweite Meinung kommt dann von den externen. Und wenn die dann auch sagen Ja, wir haben uns das jetzt alles angeguckt bei euch, und wir würden weg empfehlen, dann sagt sich das Management Okay, super.

Nehmen BWK jetzt für sich? Sie können quasi einen mentalen Haken dran machen. Eine zweite Meinung eingeholt. Und die sagen auch A unsere Jungs und Mädels sagen auch Ah, also können wir diesen Weg beschreiten. Und jetzt entsteht. Das wird aber nicht transparent kommuniziert. Weißt du mir, dass man quasi den sagt Eure Meinung respektieren wir sehr wohl. Aber wir möchten einfach nochmal draußen. Von jemandem, der nicht diese Betriebsblindheit hat, möchten wir das auch noch einmal hören oder eine andere Möglichkeit hören?

Weil Wir sitzen alle hier den ganzen Tag zusammen, und das ist so eine weitreichende Entscheidung, dass sich das hier lohnt. Und dann entsteht bei den internen, wenn es so kommt, natürlich der Eindruck Hier haben wir die ganze Zeit doch schon gesagt, und das Management sagt nicht, haben wir festgestellt. Wir wollen eine zweite Meinung hören, und das ist richtig. Wir machen das jetzt so, sondern diese Erklärung erfolgt nicht und wirkt dann etwas komisch, anstelle dass man das einfach transparent macht.

So recht, hier hast du das Thema Scheinselbstständigkeit eingebracht, und ich ahne, was zu sagen ist.

Wie drehen wir das jetzt? Positiv. Wir sind ja ein positiver Partei. Ist streng. Vielleicht ja.

Also, ich sehe natürlich die Probleme, und die möchten wir natürlich auch nicht verstecken. Aber es gibt natürlich auch Lösungsansätze, die wir seit vielen Jahren praktizieren. Für diese Probleme, auch wenn die unsichere Rechtssituation in dieser Sparte ja im Grunde dafür sorgt, dass es Firmen gibt, die einfach nur diese Unsicherheit, wo sich Großunternehmen diese Unsicherheit wegkaufen möchten können.

Ich sage mal so Ich versuchte jetzt komplett sachlich zu bleiben, nicht über Sinn und Unsinn. Und warum das zu dieser Misere führte? Lassen wir das man vielleicht als Thema. Danke. Ich kann nur aus Erfahrung sagen, was man machen kann, um diesem Damoklesschwert zu entgehen. Zum einen ist das eine totale Grauzone. Weder Recruiter noch Freiberufler können noch. Die Firmen wissen eigentlich, was genau zu tun ist, um dem zu entgehen. Es gibt ein paar Indikatoren, die mal die zuständige Behörde heranzieht, um zu bestimmen Scheinselbstständige oder nicht.

Das eine ist Man darf nicht in die regulären Arbeitsprozesse des Kunden eingebunden sein. Das heißt, man darf nicht gezwungen werden, um neu anzufangen, aufzuwerten, solche Dinge auch nicht in den Urlaub in den offiziellen Urlaubs planen.

Solche Geschichten, solche Geschichten.

Du darfst keine eigene Telefonnummer haben, du darfst nicht auf einer Visitenkarte des Kunden auftauchen. In dem Vertrag sollte tatsächlich stehen, wie es ist, dass man mal Ort und Zeit des Erbringung frei wählen kann und dass man keine Weisung des Kunden unterworfen ist. Im Rahmen des Projektes zu Meetings und so weiter. Eine Abstimmung bedarf, aber Der Kunde kann nicht über deinen Arbeitsalltag bestimmen. Das ist das eine. Es gibt aber sehr viele weitere Geschichten, die sich verschiedene ausdenken.

Zum Beispiel das Du bekommst ein Namensschild gedruckt. Den musst du, wenn du dann vor Ort bis auf den Tisch legen, und dann musst du darunter stehen externer Mitarbeiter. Es muss sehr klar sein, dass du ein externer Mitarbeiter bist. In einer Mail Signatur muss drinstehen, immer externer Mitarbeiter. Und dann kann er zurzeit tätig für solche Dinge helfen würde, wenn du zum Beispiel eine eigene Webseite hast, dass du belegen kannst, dass du regelmäßig für dich Marketing machst, um verschiedene Projekte zu kriegen.

Das Du, ich sag mal innerhalb der letzten. Ein wesentlicher Aspekt ist, dass du nicht ständig für den gleichen Arbeitgeber arbeitest, wobei, da gibt es auch unterschiedliche. Es gibt keine Frist, da sagt Wenn du mehr als zwei Jahre tätig bist, dann bist du sofort fällig. Grundsätzlich solltest du mehrere Kunden haben, du immer arbeitest.

Das ist super interessant, weil als Freiberufler ist man ja schon gewohnt, dass so ein Projekt kann durchaus mal ein Jahr, zwei Jahre dauern. Und dann kommt man an die Grenze und fühlt sich schon schlecht. Aber ich habe von einem befreundeten freiberuflichen Architekt gehört, der sagte Moritz, was soll ich denn machen? Weißt du, wie lange es dauert, ein Gebäude zu bauen? Da sind fünf Jahre gar nichts, sozusagen. Natürlich arbeitet er nicht ausschließlich für den Kunden.

Und wenn ich weiß, gar nicht genau, was er macht. Aber ich sage mal Wenn die Statik berechnet ist, dann kommen immer wieder Rückfragen, immer wieder punktuell für diesen Kunden im Einsatz, um gewisse Aufgaben zu übernehmen. Je nach Bau, Fortschritt und Planung Fortschritt. Da ist das noch ein viel größeres Thema, weil einfach die Zeiträume da noch größer sind.

Das hat der Gesetzgeber null berücksichtigt. Ich glaube schon, dass das positiv gedacht war, damit Firmen Mitarbeiter nicht raus drängen können und dann auf Rechnung weiterarbeiten lassen. Eigentlich zu den gleichen Preisen und mit weniger Risiko für die Firmen. Aber es gibt genug Initiativen, und ich bin selber zwei beteiligt. Wir versuchen, indem wir zu unseren Abgeordneten laufen, die unserem Kreis zuständig ist. Im Bundestag sitzt und neben Aufklären erst einmal auf wie Freiberufler die Arbeiten hat sehr lange an Projekten.

Wir sind Motor der deutschen Digitalisierung, weil wir immer was wissen. Die Digitalisierung geht immer vorne. Dabei sind. Und ihr müsst dort Rechtssicherheit schaffen, weil es treibt solche schlimme, absurde Blüten inzwischen, dass es echt sowohl für Firmen als auch für Freiberufler eine total unsichere Sache ist.

Genau das vom hagelt auch die eine oder andere Projekt Chance, dass Firmen sagen Wir kennen uns da gar nicht aus. Mit diesem Freiberufler Markt. Wir wollen uns aber auch kein Rechtsrisiken reinziehen. Deshalb lassen wir das ganz bewusst angestellt werden, irgendwo mäßiger. Wie du das machst, sobald du angestellt bist? Kein Problem, aber wir können nicht. Wir möchten die Rechnung nicht von dir bekommen. Genau. Und vielleicht genau. Du hast es eben schon skizziert. Warum ist dieser Schutz vor Scheinselbstständigkeit wichtig?

Es ist natürlich so, dass gerade in Branchen mit prekären Beschäftigungsverhältnissen. Ich greife jetzt einfach mal die Logistik raus. Es verlockend ist, den Leuten zu sagen Weil für den Arbeitgeber. Das muss man auch mal sagen. Oder für das Unternehmen und Freiberufler natürlich super, weil. Den kann ich hier superschnell kündigen, wenn das Geschäft, solange das Geschäft läuft. In dem Bereich habe ich den da sitzen, wenn das Geschäftsfeld nicht mehr läuft. Hab ich da nicht Tausende Mitarbeiter sitzen oder habe dann nicht Mitarbeiter sitzen, die ich beschäftigen, muss ich mir überlegen Was mache ich denn mit denen, die teilweise Jahrzehnte da sind und jetzt hohe Rentenansprüche haben und sowas, sondern beim Freiberufler sage ich Okay, Jungs, das hat die Party ist vorbei, geht alle nach Hause.

Und dann war es das also super angenehm aus Unternehmenssicht, was auch keine muss, auch keine Rückstellungen Bildungen bilden oder so. Aber das führt natürlich dazu, dass in Branchen, wo die Leute eigentlich angestellt werden wollen, damit ihre Rentenbeiträge bezahlt werden, damit ihre Krankenversicherung bezahlt werden, damit die Firmen nicht sagen Pass auf, ich bezahle dir dieses Bruttogehalt ab nächsten Monat schreibt mir eine Rechnung über das Brutto Gehalt und versichert sich alles selber mit deiner Rente und Krankenversicherung so. Und es gibt Branchen, da ist der Bewerber Druck.

Da kommen so viele Bewerber auf so wenige Stellen, wo die Leute das machen und die Unternehmen das quasi knallhart ausnutzen und dann die ganzen Sozialbeiträge auf Arbeitnehmer oder auf die Freiberufler, auf die Selbstständigen abwälzen und den Rechnungsbetrag quasi immer weiter absenken, um sich u. a. die Flexibilität und B nicht die Sozialkosten einzuhandeln. Das ist natürlich super charmant im kapitalistischen Unternehmens Bild, aber natürlich ethisch fragwürdig. Von daher ist es richtig, dass es diesen Schutz gibt. Aber die Freiberufler haben dieses Problem nicht.

Die werden nicht herausgedrängt, oder? Mal sehen, wie das nach der Coruna Krise jetzt weitergeht. Aber die haben tendenziell eine sehr gute Auftragslage, und die benötigen diesen Schutz, nicht aber die Großunternehmen, die sie dann beauftragen. Die haben Angst vor dieser Scheinselbständigkeit. Maßregelung oder kommt irgendeiner, der klagt sich dann ein, und dann habe ich den doch fest angestellt, und einmal im Jahr passiert das sogar, dass das in Deutschland jemand macht. Dann geht das durch die Presse, und alle schreien auf Seht ihr hier doch, da ist es passiert und das ist vollkommen recht, das man dann Rechtssicherheit schaffen muss und sagen Okay, wenn der Freiberufler eine eigene Rentenversicherung hat und dargelegt ist beim Finanzamt, das er sich scheinbar selbst versorgen kann, dann gibt es dieses Risiko bitte nicht.

Auftraggeber Ja, die genau. Es geht ja darum, dass du so eine Möglichkeit ist, dass du belegt, dass du für dein Alter vorgesehen gesorgt hast, weil die haben. Der Staat hat ein bisschen Sorge, dass du quasi dadurch nicht in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Dass du das Geld irgendwie verpulvert und hinterher, wenn du im Rentenalter bist, die Hand aufhält und sagt So, jetzt hätte ich gerne Rente, obwohl ich nichts einbezahlt habe. Das heißt eine vernünftige Altersvorsorge doch belegen kann.

Es stimmt die Milde.

Ich hatte schon Auftraggeber, die das eingefordert hatten. Ich hab ne private Rentenversicherung, und dann hat einen Auftrag immer gesagt So wie es Freiberufler. Damit wir dir den Auftrag geben können, muss uns die Bescheinigung vor der privaten Rentenversicherung vorlegen, dass du Rentenversicherung bist. Damit wir diesen Punkt auch schon bekommen. Also ist ja kein Problem für mich.

Aber damit eben dieses Risiko nicht besteht oder damit ein Punkt weniger von dieser Scheinselbstständigkeit EU-Liste zu treffen kann und eigenes Telefon.

Heute hat jeder ein Handy, da will es auch kein eigenes Telefon mehr im Unternehmen haben, sondern da gibt es diese 6 Punkte Liste, die steht in einem Glaub sogar im Gesetz festgehalten. Diese Kriterien sechs oder acht Kriterien, die du erfüllen musst, um als Scheinselbstständige zu gelten, und ein eigenes Telefon an seinem Arbeitsplatz mit einer eigenen durchwahl. Ich glaube, das ist wichtig, und das im Telefonbuch steht. Das ist zum Beispiel ein Kriterium dafür. Also halten wir fest zum Thema Scheinselbstständigkeit.

Ich bin super stolz auf dich, dass du es objektiv dargelegt hast.

Es ist schon sinnvoll an sich, aber vielleicht nicht für die IT-Branche oder nicht für Freiberufler oder Freiberufler. Berufe, wo die Leute aufgrund des Einkommens sich schon tendenziell selber versorgen können, sollte man vielleicht nochmal den Passus ergänzen, um auch Rechtssicherheit zu schaffen, dass die Unternehmen keine Angst haben müssen. Oho, wenn nicht. Der Herr Meier schreibt mir ein Jahr lang eine Rechnung macht gute Arbeit, alles gut. Und irgendwann steht er meinem Anwalt hier und klagt sich ein und ich muss für ein Jahr die Renten Kassenbeiträge nachzahlen oder wie auch immer.

Ja, hast du noch einen Punkt?

Ja, genau. Ein Punkt fällt mir ein. Und slawig letztens einen Bericht gesehen über, geht es um das Thema Umgebung und wo ich arbeite und Büros und so weiter. Es gibt ein Büro und die Leuth in Amsterdam. Das nennt sich die AZ. Und ich bin vom Stuhl gefallen, als ich gelesen habe, wie dort im Prinzip Büros funktionieren. Das glaubst du alles nicht. A Alles digitalisiert. B Erzeugt das Gebäude komplett seine eigene Energie selbst und Beispielen.

Wenn du die z.B. Glasscheiben dieser Solarpaneele mit drin integriert sind, und du kannst dir aussuchen, ob du von zu Hause oder vor Ort arbeitest für eine Arbeit. Es bekommst ein Elektrofahrzeug von der Firma. Was du von einem eigenen Strom, was das Gebäude produziert, wieder wieder aufladen kann. Aber mich hat dann mehr die Digitalisierung der Büros fasziniert, einfach weil, weil ich das komplette Gegenteil erlebt habe bei dem Kunden.

Wo wird die Digitalisierung eines Gebäudes, oder?

Ja, das muss sie, müsse ich, unbedingt mal angucken. Ein ganz einfaches Beispiel Wenn du in einem Raum bist und Meeting hell’s, kannst du diesen Raum digital über über eine App buchen. Aber das Interessante ist In dem Gebäude sind 28000 Sensoren drin, die irgendwie alles messen. Von wieviel Klopapier gibts noch? Von wieviel Kaffee wird konsumiert? Nicht um die Leute zu checken, sondern einfach, um das Management komplett zu automatisieren und die Kosten zu senken. Aber worauf?

Ich hinaus. Punkt. Du sitzt mit vier Leuten im Büro, und über die Sensoren bekommt er mit. A 4 Leute sitzen im Büro, ist besetzt und mindestens das nächste Meeting stattfindet mit sechs Leuten. Dann ist der Raum noch frei. Dann kannst du digital das Ding buchen. Du kannst digital total krass sehen, wo die anderen Mitglieder, die an diesem Meeting teilnehmen, sich gerade befinden, weil die gecheckt werden. Und so wird das Aufteilen oder das Zuordnen der Ressourcen automatisiert.

Ich erwähne es deswegen, weil bei Anteil Kunden sind sehr viel mehr Mitarbeiter beschäftigt, also gerade externe Arbeitsplätze haben. Das heißt, wenn ich als Externer dahin komme, muss ich mir erst mal Arbeitsplatzsuche. Dann laufe ich da durch die Gänge und Lucinda überall rein und gucke, wo doch ein freier Platz ist. Will ich da rein?

Und sagt mir der Nachbar Nein, der ist besetzt, da kommt er noch. Und dann kann es sein, dass ich mal eine Stunde auf Büro suche, bin, wo ich mich einpflanzen kann. Dann pflanze ich mich irgendwo hin, wenn ich Glück habe. Ich habe mich auch schon mal wieder nach Hause gefahren, weil ich nichts gefunden habe.

Ja, ich setze mich hin auf kein WLAN, weil das WLAN sowas von überlastet ist durch diese ganzen Geräte, wo ich auch schon mal nach Hause gefahren bin, weil ich nicht arbeiten. Der Kunde will nicht direkt von zuhause aus arbeitest, wo du alles hättest und die Anfahrt sparen würde.

Oder ich hab ich im Büro gefunden, sitze da, und dann kommt nach einer halben Stunde eine Dame mit einem Klemmbrett und fängt an, die einzelnen Kollegen durch zu zählen, ist total verwundert, fragt mein Nachbarn Was passiert gerade hier? Ja, die führen eine Statistik darüber, wann welche Räume mit wie vielen Personen belegt sind, damit sie Netzkapazitäten Planung machen können. Dieses liegen Kopf und sie dann diesen Bericht über das kritisierte Büro alles weg? Automatisiert ist ich okay.

Also, ich will jetzt gar nicht weiter drüber erzählen. Aber man kann sehr vieles effizienter gestalten. Das ist aber etwas ganz Besonderes. Das Büro, das ist weltweit pilgern irgendwelche Menschen dahin, um zu gucken. Gebäude, Manager und andere Firmen haben die das gemacht, und das ist wohl das Vorzeige. In Amsterdam habe ich mir gesagt Nicht mal, da bin ich mir mal angucken muss, musst du gar nicht so weit fahren.

In Köln gibt es das Gebäude Sheep. Das ist so ähnlich. Ja, ich glaube, es ist fertig. Ich will jetzt nicht zu viel versprechen, aber das ist in Ehrenfeld, und das ist, ich weiß nicht, ob auch schon die Personen im Gebäude getrackt werden.

Aber es ist zum Beispiel so Es gibt eine Anzeige, in dem Gebäude gibt es ein Fitnessstudio, im Fitnessstudio sind Plätze frei. So können Sie jetzt Sport machen, gehen, und die Kapazitätsauslastung ist, und das ist auch ziemlich futuristisch. Deshalb ist das Bauprojekt genau inkl. den Neuehrenfeld. Er ist eines der modernsten Bürogebäude Europas und ist jetzt, meine ich, im Januar fertig geworden. Ich sage nicht, welche Firma drin ist. Das wäre Werbung. Aber es ist ein sehr modernes Bürogebäude.

Ich war auch noch nicht da. Vielleicht mache man einen Ausschlag dahin, wenn man die Fenster erdhaufen frei ist. Okay, mal sehr, sehr gerne. Wenn unsere Zuhörer Fragen haben oder Feedback, dann können sie uns sehr, sehr gerne eine E-Mail an Podcast senden. Ihr könnt gerne diesen Podcast abonnieren und uns eine Bewertung da lassen und für weitere Technologie Themen. Schaut gerne auf Skill bei Slash Blog vorbei. Masa Ich wünsche dir noch einen super schönen Tag. Danke, wünschte Maurice ich dir auch.

Maurice KnoppSkillbyte Podcast #19: Die Arbeit beim Kunden als Consultant
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