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Skillbyte Podcast #38: Darum müssen IT-Manager programmieren können!

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In diesem Podcast geht es um das Thema: Darum müssen IT-Manager programmieren können!

// Inhalt //
01:20 – Was ist das Problem?
03:35 – Nur general Management Skills reichen nicht für IT-Projekte
06:29 – IT-Management braucht zwigend technischen Sachverstand
07:40 – Kardinalfehler: Aufgrund mangelnden IT-Verständnisses werden fachliche Anfoderungen sehr ungenau spezifiziert
09:14 – Technischer Sachverstand und Coding Skills helfen extrem bei der Anforderungermittlung mit der Fachseite
12:02 – Technischer Sachverstand ist nötig um vom Team respektiert zu werden
13:05 – So schaffen IT-Manager den Programmier-Einstieg (Bugfix, Unittest, Hello-world, neue Technologien sichten)
17:07 – IT-Zeitabschätzungen validieren
21:36 – Technologiekenntnisse boosten die Anforderungsanalyse und die Ergebnisspräsentation
27:42 – Wo können IT-Manager coden im Projekt lernen?
31:02 – Workaround wenn keine Technikskills vorhanden sind
31:44 – Gegenfrage: Darum sollten Entwickler auch Management-Aufgaben übernehmen!

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Maurice KnoppSkillbyte Podcast #38: Darum müssen IT-Manager programmieren können!
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Skillbyte Podcast #32: Women in Tech / Frauen in der IT!

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Women in Tech / Frauen in der IT!

// Inhalt //
01:15 – Wann hast du dich für Technologie interessiert?
03:04 – Ausbildung und Studium
04:09 – Welche Technologie Themen begeistern dich?
05:51 – Erste Hands-on Praxiserfahrungen im Talent Program
09:16 – Hohe Komplexität und Abwechslungsreichtum im Job
10:42 – Permanente Weiterbildung ist notwendig
11:30 – Frauen in der IT – Wie ist das für dich?
15:09 – Empfehlungen für Frauen die in die IT oder die einen technischen Beruf ergreifen möchten
19:37 – Digitale Bildung früh ermöglichen
20:31 – Mentoren
21:23 – Spielerisches Lernen für Kinder z. B. mit dem Calliope
23:16 – codiviti.de – Kreatives coding für Kinder
28:52 – Franziskas Fazit

Kreatives coding für Kinder: https://www.codiviti.de

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TRANSKRIPT der Folge Skillbyte Podcast #32: Women in Tech / Frauen in der IT!

[00:00:01.050] – Franziska
Man muss sich als Frau tendenziell öfter beweisen, zumindest am Anfang. Also, es kann eine ganz klassische Situation sein, dass man irgendwie in einem Workshop sitzt und man ist eigentlich vielleicht die Expertin für das Thema. Aber das wird den anderen im Raum erst durch viele, viele Wortbeiträge bewusst.

[00:00:23.090] – Maurice
Herzlich Willkommen zur Skillbyte Podcast Episode Nr. 32: Women in Tech / Frauen in der IT! Abonniert unseren Podcast, wenn ihr mehr spannende Themen aus dem Technologie-Umfeld hören möchtet, wenn ihr IT-Entscheider oder -Fachkraft seid, ist das besonders interessant für euch. Wenn im Verlauf des Podcast Fragen aufkommen, sendet uns gerne eine Hörerfrage an podcast@skillbyte.de und lasst uns eine Bewertung da, da freuen wir uns immer sehr. Ebenso über die Weiterempfehlung an Freunde und Kollegen. Und heute zu diesem ganz besonderen Podcast habe ich einen ganz besonderen Gast. Hallo Franziska, ich freue mich super, dass du heute hier bist.

[00:00:58.580] – Franziska
Hallo Maurice, vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich auch.

[00:01:01.970] – Maurice
Gerne. Ja, wir können ja keine Folge Women in Tech machen, ohne eine Frau dabei zu haben. Ganz klar.

[00:01:08.990] – Franziska
Da stimme ich dir zu.

[00:01:10.130] – Maurice
Ich bin wirklich gespannt, was wir in der nächsten halben-, Dreiviertelstunde, was du erzählen wirst. Vielleicht möchtest du uns ganz kurz erzählen, seit wann du dich für Technologie interessierst.

[00:01:21.860] – Franziska
Ja, also bei mir war das tatsächlich, muss ich sagen, ein ziemlicher Entwicklungsprozeß. Also ich bezeichne mich da selber eigentlich auch eher so als Spätzünderin. Ich glaube, ganz offiziell bin ich ein Digital Native mit meinen 27 Jahren. Aber meine Eltern haben zum Beispiel auch erst recht spät ihren ersten PC angeschafft und dementsprechend ist man dann auch erst über Social-Media, die Chat-Funktionen wie ICQ und Co., so richtig darauf aufmerksam geworden. Und ja, ich glaube, ein großer Punkt war da auch, dass in der Schule leider super wenig Fokus darauf gelegt wurde, uns an die IT auch heranzuführen. Ich weiß nicht, ob sich das wirklich stark bis heute verändert hat, aber ich hatte noch keinen Informatik- oder Digitalkurs in der Schule und bin dann erst im Studium ganz klassisch durch „Grundlagen des Programmierens in Java“ so in die Technologie-Schiene geraten.

[00:02:11.490] – Maurice
Und das hat dich dann so fasziniert, dass du gedacht hast, da würdest du gerne mehr drüber erfahren?

[00:02:15.810] – Franziska
Definitiv. Also ich hab da direkt gemerkt Programmieren macht mir einfach wahnsinnig Spaß. Also für mich ist das ein bisschen wie eine Fremdsprache, mit der du aber so viel ganz logisch irgendwie darstellen kannst, was dann ja irgendwie zu einem ganz konkreten Output auch führt. Also irgendwie, nichts ist unmöglich und das ist echt super spannend, finde ich.

[00:02:36.110] – Maurice
Also du meinst so ein bisschen die Mächtigkeit. Wenn du diese Sprache beherrschst, beherrscht du die Maschine.

[00:02:41.930] – Franziska
Genau das bringt das eigentlich ziemlich genau auf den Punkt.

[00:02:45.160] – Maurice
Ja, also das fasziniert mich immer wieder, wenn du Code schreibst, an dem du tagelang, wochenlang gearbeitet hast, dass das in dem Moment, wo du das Problem geknackt hast, ist es gelöst. Also wirklich wie so ein Zaubermoment.

[00:02:56.450] – Franziska
Genau. Und das sind eben auch so kleine Erfolgserlebnisse, die einen dann immer wieder pushen, noch etwas Neues zu lernen und auszuprobieren.

[00:03:03.980] – Maurice
Aber auch bei dir war es also so, dass du sagst, okay, die Schule hast du relativ untechnologisch überstanden und hast erst im Studium dazu gefunden. Weil du einfach gemerkt hast, weil du zufällig Algorithmen und Programmieren hattest und dann gemerkt hast, dass dir Programmieren Spaß macht.

[00:03:19.700] – Franziska
Genau. Also ich würde sagen, so eine naturwissenschaftliche Prägung hatte ich schon immer. Also auch so klassisch den Mathe Leistungskurs gewählt. Aber ja, die Informatik war mir ganz fremd. Also man hat da wahrscheinlich auch gewisse Stereotypen natürlich mit verbunden. Ne, der Nerd, der da die Nacht irgendwie in seinem Keller am Computer verbringen. Ja, dass das ein ganz falsches Bild ist, das wurde mir eigentlich erst im Nachhinein klar, ne.

[00:03:42.620] – Maurice
Ja, also das ist immer. Es tut mir wirklich weh, so etwas zu hören, dass sich da so wenig getan hat. Ich hatte zwar Informatik in der Schule, aber auch auf einem ganz seichten Niveau, möchte ich mal sagen. Und dann so als AG noch angeflantscht, auf gar keinen Fall Plicht Kurs und ja, kann das gut nachvollziehen. Aber jetzt sind wir ja bei dir. Das heißt, du hast auf einmal, der Funke ist übergesprungen und du hast festgestellt, okay, das macht mir richtig viel Spaß. Gibt es was, was dich ganz besonders bei Technologie-Themen reizt, außer dieser Sprache?

[00:04:14.210] – Franziska
Also ich glaube natürlich ist für mich auch das bigger picture immer wieder faszinierend. Ne, also, wenn ich mir allein meine kurze Lebensspanne bisher anschaue und überlege, was sich da weiterentwickelt hat. Also wir sprechen irgendwie mit Unternehmen wie Volocopter nun über die Option eines Flugtaxis. Wir haben Apps, die uns eigentlich in jeglichem Lebensbereich, sei das jetzt bei so etwas Simplen wie Splitwise, wo du deine Ausgaben mit dem Partner teilst, ne, bis hin zu irgendwie Google Maps, was wirklich mein Leben grundsätzlich verändert hat, ganz neue Möglichkeiten, ne. Und ich sehe das alles als Riesenchance. Also ich bin eigentlich fest davon überzeugt, muss man sagen, dass Technologien unser Leben massiv vereinfachen und bereichern werden, wenn wir eben lernen, auch damit richtig umzugehen, ne. Also da ist auch wieder das Thema Bildung. Das kommt jetzt bei uns an vielen Stellen heraus ein ganz, ganz großes Thema.

[00:05:04.910] – Maurice
Ja, auf jeden Fall. Und vielfach in den Medien wird ja, wenn man von Technologie spricht, wird ja wirklich nur Social-Media gezeigt. Oder die Konsumentenseite, also Social-Media, Gaming, ne. Die Leute benutzen Technologie, um sich zu unterhalten und diese kreative Seite, dass ich mit Technologie etwas erschaffen kann, ein Programm erschaffen kann, Kunst erschaffen kann, ganz viele verschiedene Dinge, da wird meist nicht so drüber berichtet.

[00:05:30.890] – Franziska
Ja genau, und vielleicht da auch nochmal einzuhaken. Technologie oder im Technologiesektor zu arbeiten bedeutet ja jetzt nicht per se immer, man muss jetzt wirklich der Software Developer sein und den ganzen Tag programmieren. Das ist eine Komponente davon. Aber es gibt ja so viele verschiedene Berufe in dieser Welt, was vielen gar nicht bewusst ist, ne.

[00:05:50.540] – Maurice
Auf jeden Fall. Jetzt warst du irgendwann ja auch mit dem Studium fertig, offensichtlich. Und dann hast du dir wahrscheinlich überlegt, was mache ich denn jetzt? Und da war für dich schon klar, dass du unbedingt was mit Technologie machen willst oder sogar mit Softwareentwicklung?

[00:06:04.370] – Franziska
Genau. Also mir war eigentlich nach dem Studium recht schnell klar, es soll weiter in diese Richtung gehen. Also ich hab nach der Schule ganz klassisch mit einem Wirtschaftsingenieurwesen-Studiengang angefangen und da mich dann recht schnell eben im Informatikbereich auf der einen Seite und im Statistikbereich auf der anderen spezialisiert. Also es ist glaub ich ganz klassisch, Wirtschaftsingenieurwesen ist erstmal sehr breit aufgestellt und man findet dann irgendwie so seine Leidenschaft, ne.

[00:06:31.550] – Maurice
Vertiefungsrichtung.

[00:06:32.840] – Franziska
Genau und bei mir war es dann auch so, ich hab mich im Master, als das dann alles auch deutlich ausgeprägter war, noch dazu entschieden, sozusagen für ein Jahr einen zweiten Master draufzusetzen, da bin ich ins Ausland für gegangen. Da gab’s schon recht früh sehr praxisorientierte Studiengänge. Bei mir war das dann ein Kurs, der hieß „Business Analytics“. Ich bezeichne das immer so als „Hands-on-Data-Science-Projekt-Kurs“, weil du wirklich ein Jahr lang programmiert hast, verschiedene Projekte durchgespielt hast und auch wirklich mit Unternehmen zusammen gearbeitet hast. Und das war für mich dann irgendwie so der letzte Indikator, okay, hier bist du richtig. So diese Richtung Data Science, also Schnittstelle zwischen Computer Science und Statistik und Mathematik. Genau.

[00:07:13.460] – Maurice
Ja perfekt, da kommt ja sozusagen, kommen ja alle deine Stärken dann wieder zum Einsatz, ne, die mathematische Komponente, die statistische Komponente und dennoch darfst du Code schreiben, um das alles zu verknüpfen, miteinander. Und dann musstest du dir überlegen, gehe ich jetzt in die Wissenschaft oder zu einem Unternehmen?

[00:07:29.420] – Franziska
Ja, irgendwie so eine klasse Frage, die sich glaube ich ziemlich viele Leute nach dem Studium dann stellen. Also mir hat das wissenschaftliche Arbeiten immer viel Spaß gemacht, aber nichtsdestotrotz habe ich mir irgendwie beide Welten ein bisschen genauer angeschaut, mir da auch Zeit genommen, um wirklich ja, meine Optionen so bisschen besser kennenzulernen und bin dann eigentlich mehr durch Zufall auf das Traineeprogramm Median von Bertelsmann gestoßen. Das ist ein Talent Programm, was sich eben speziell auf Data Science spezialisiert. Also ich glaube, da auch so das erste und einzige bisher, was ich gefunden habe. Und ja, das hat mich überzeugt. Einfach ohne jetzt hier Eigenwerbung machen zu wollen, weil mir so die Möglichkeit gegeben wurde, ganz ganz viele verschiedene Facetten des Data Science, in auch ganz verschiedenen Industrien, eben kennen zu lernen.

[00:08:15.530] – Maurice
Ja, cool. Das finde ich supergut, dass Unternehmen, meistens etwas vor dem Bildungsapparat erkennen, wohin die Zukunft geht und diese Programme auflegen. Und innerhalb des Programms gibt es noch viele Unabwägbarkeiten, weil es eben sehr neu und sehr jung ist.

[00:08:32.130] – Franziska
Definitiv. Also die neueste war ja die Corona-Krise. Aber selbst das konnte man eben sehr gut managen, einfach weil, das finde ich immer wieder schön, bei digital aufgestellten Teams, die können eben auch sehr schnell auf remote umsteigen. Also das ging ganz easy.

[00:08:46.560] – Maurice
Und jetzt bist du quasi von der Uni in dieses ja, ich möchte nicht sein Traineeprogramm oder ist es ein Traineeprogramm?

[00:08:54.470] – Franziska
Genau. Also ich bezeichne es manchmal eher so als Talent Program, weil Trainee, glaube ich, im Ausland auch oft Praktikum heißt. Und ich finde das darf man nicht verwechseln, ne.

[00:09:04.160] – Maurice
Also wahrscheinlich so ein Job-Einstiegs-Programm. Du hast in relativ kurzer Folge viele verschiedene Stationen durchlaufen und einen guten Einblick in den Konzern bekommen, aber immer mit Fokus auf Daten.

[00:09:15.030] – Franziska
Genau.

[00:09:15.410] – Maurice
Perfekt. So und jetzt bist du ja schon seit einiger Zeit im Job, und haben sich die Erwartungen an das Technologie-Umfeld, die du vielleicht hattest, auch im Job bestätigt. Bist du glücklich mit deiner Wahl?

[00:09:28.190] – Franziska
Definitiv. Also ich hab den Data Science Beruf immer als sehr abwechslungsreich empfunden und das hat sich auf jeden Fall bestätigt. Also es ist ja ein sehr komplexes Gebiet. Ich glaube Maurice, das kannst du auch aus deinen Erfahrungen als Data Ingenieur beispielsweise bestätigen, man lernt eigentlich ja täglich dazu. Man muss sich irgendwie auch immer fortbilden, ne.

[00:09:49.280] – Maurice
Es ist, ich kann es ja sagen, ich hab jetzt schon 10 Jahre Perspektive auf dieses Feld. Es ist eine rasante Entwicklung. Es war damals schon eine rasante Entwicklung, aber man merkt, das explodiert nochmal oder das steigt noch mal exponentiell an. Einfach weil, du hast es schon bei deiner Motivation gesagt, Technologie wird immer wichtiger in verschiedenen Bereichen des Lebens oder in nahezu allen Bereichen des Lebens. Und früher hat man häufig mit einer technologischen Lösung, Datenbank, auf viele Probleme geantwortet. Und in den letzten Jahren sieht man, dass sich so immer weiter Verästelungen und Spezialisierungsformen bilden, also dass sich diese Branche einfach immer weiter, ja spezialisiert auf die einzelnen Anwendungsfälle. Und da es immer mehr Anwendungsfälle im Leben gibt und immer weitere Spezialanwendungen dafür gebaut werden – in Summe wächst dieser Bereich extrem.

[00:10:42.910] – Franziska
Genau. Und ich glaube, da ist es auf der einen Seite natürlich sehr spannend mit dran zu wachsen. Auf der anderen Seite eben auch eine Herausforderung. Also das Lernen hört sozusagen nicht im Studium auf, sondern ich sitze gerade auch wieder an einem neuen Coursera Kurs, um eben noch tiefer in das ganze Thema Cloud Engineering reinzusteigen.

[00:11:01.420] – Maurice
Ich glaube das ist ganz wichtig, was du sagst, also Leben heißt lernen auch für mich. Und so wie du das kennengelernt hast im Studium, dass man im Prinzip einen breiten Überblick hat und dann sein Steckenpferd findet in dieser Galaxie, genauso ist es auch im Technologie-Umfeld. Man kommt relativ schnell an Grenzen, man kann nicht alles können, sondern man muss da sein Spezialfeld finden und auch das ist groß genug. Aber es freut mich außerordentlich, dass du da bisher so einen schönen Weg beschritten hast. Jetzt bist du ja, als weibliche Person in der IT-Umgebung, oftmals in der Unterzahl. Ne, das kannst du wahrscheinlich so unterschreiben.

[00:11:38.920] – Franziska
Gerade im Projektteam bin ich tatsächlich die einzige Frau.

[00:11:42.220] – Maurice
Genau. Also das war schon zu der Zeit, als ich studiert habe, das ist jetzt auch gut 10 Jahre her, so da war es, war der Frauenanteil noch geringer als es heute ist, also es tut sich auf jeden Fall was. Aber die Stereotypen haben richtig durchgeschlagen. Stellst du denn geschlechterspezifische Unterschiede fest, jetzt in deiner tagtäglichen Arbeit?

[00:12:00.790] – Franziska
Also ich fühle mich in der Tech-Branche sehr wohl und das liegt vor allem daran, dass eben der Teamzusammenhalt wahnsinnig gut ist, dass ich nicht das Gefühl eben habe, dass es große geschlechtsspezifische Unterschiede gibt. Es gibt natürlich einige Dinge, wo wir glaub ich, soziokulturell noch so geprägt sind, dass natürlich, ja gewisse Dinge auffallen. Ich glaube, wir alle sind von Rollenklischees nicht ganz befreit und ich glaube, so ein Beispiel, was mir spontan einfällt, ist immer das Thema: Man muss sich als Frau tendenziell öfter beweisen, zumindest am Anfang. Also es kann eine ganz klassische Situation sein, dass man irgendwie in einem Workshop sitzt und man ist eigentlich vielleicht die Expertin für das Thema, aber das wird den anderen im Raum erst durch viele, viele Wortbeiträge bewusst. Und man merkt dann auch so richtig, wie sich das Verhalten gegenüber ändert, ne. Also das ist nur so meine eigene Erfahrung. Aber es wird mir von vielen Bekannten und aus meinem Netzwerk eben auch bestätigt. Und ich denke, das kommt natürlich von zwei Seiten. Einmal eben, wie du es beschreibst, gewisse Stereotypen, von denen wir auch nicht befreit sind und auf der anderen Seite eben, dass vielleicht Frauen eben durch ihre kulturelle Prägung gewisse andere Charakteristika an den Tag legen, um mal Stichworte wie Impostor-Syndrom, was bei Frauen eben stärker ausgeprägt ist, zu nennen oder eben Zurückhaltung generell.

[00:13:21.190] – Maurice
Das wäre jetzt wahrscheinlich gar nicht mal auf den Technologiebereich gemünzt, sondern generisch.

[00:13:26.830] – Franziska
Genau. Also ich denke, Unterschiede bestehen, wenn eben immer noch in ja, in strukturellen Problemen oder strukturellen Dingen, die wir angehen müssen. Technologisch sollte es da keine Unterschiede geben, in der Sache an sich.

[00:13:40.520] – Maurice
Nee, das sehe ich ganz genauso. Also es ist natürlich, als Frau ist man erst mal ungewöhnlich. Ich glaube, das kann man einfach schon mal sagen in dem Bereich. Wobei ich auch schon in Teams gearbeitet habe, wo es wirklich 50:50 verteilt war. Und das war, ich arbeite auch so gerne mit Frauen zusammen, überhaupt kein Problem. Also ich bin, und ich glaube der Tech-Bereich begünstigt das auch so ein bisschen, da zählt halt Fachlichkeit und fachliche Kompetenz sehr viel und man hat generell so ein kollaborativen Ansatz. Eben weil dieses Feld so riesig ist, weiß man okay, alleine bin ich hier verloren, ich muss mit den anderen Menschen zusammenarbeiten und man hat nicht so viele Ellenbogen-Typen.

[00:14:19.720] – Franziska
Das kann ich auf jeden Fall bestätigen. Und ich glaube, das ist auch der Hauptgrund, warum ich mich in meinem Job und dem Umfeld sehr wohlfühle. Es ist ein Miteinander und niemand muss sich auch schämen, dass er irgendwie vielleicht am Anfang natürlich noch nicht die besten Programmiertricks kennt oder sich in gerade diese komplexen Sachverhalte auch immer neu reinarbeiten muss, sondern da ist viel Teamarbeit gefragt und auch immer, ja willkommen, würde ich sagen.

[00:14:44.560] – Maurice
Ja, genau. Also weil eben dieser riesen Bereich als Einzelperson kaum zu beherrschen ist und man darauf angewiesen ist, von Außenstehenden oder was heißt Außenstehenden, anderen Projekt-Mitgliedern, zu lernen und dann eben auch lernen möchte, ne. Also das glaube ich, es gibt keinen IT-Menschen, der sagt Nö, ich hab genug gelernt und lern jetzt nix mehr.

[00:15:03.910] – Franziska
Ist mir noch nicht untergekommen.

[00:15:05.770] – Maurice
Das würde auch nicht lange gutgehen, glaube ich. Was würdest du denn jetzt anderen Frauen empfehlen, die damit liebäugeln, in dem IT-Bereich oder in einem Technologiebereich, es gibt ja auch andere Bereiche, z.B. Physik oder so, Fuß fassen zu wollen.

[00:15:19.930] – Franziska
Also auf jeden Fall erstmal, probiert es einfach aus. Ihr werdet schnell genug merken, ob euch das Spaß macht. Also ich kann auch gerade empfehlen, mal vielleicht ein Praktikum in dem Bereich zu machen, weil man dadurch eben schon mal so eine gewisse Einschätzung bekommt. Ist das was für mich oder nicht? Bestes Beispiel von meiner Seite. Ich habe mein erstes Praktikum bei der Audi AG in der Logistik Planung gemacht und mir war sehr schnell klar, dass ist ein toller Bereich, aber eben nicht mein Bereich und so stellt man diese Dinge eben fest, ne. Und auf der anderen Seite würde ich auch immer sagen, wenn ihr eine Chance bekommt, nehmt diese auf jeden Fall an und sagt nicht nein. Also auch wenn ihr vielleicht im ersten Moment denkt, oh, bin ich dem denn schon gewachsen. Also ein klassisches Beispiel hier sind ja immer so Stellenausschreibungen. Da ist ja allgemein bekannt Frauen bewerben sich erst, wenn sie irgendwie 90 Prozent der Kriterien erfüllen. Niemand erfüllt diese Anforderungsliste. Also es werden ja gefühlt oft fünf Programmiersprachen, dann noch drei Jahre Berufserfahrung et cetera pp gefragt. Und ich würde dann immer sagen, man hat ja auch nichts zu verlieren. Also die Bewerbung wird ja dann gescreent und wenn die Leute dich kennenlernen wollen, dann kommen sie auf dich zu und das ist doch super.

[00:16:31.120] – Maurice
Auf jeden Fall. Dieser offene Ansatz öffnet ganz viele Türen und Möglichkeiten. Ja, ich finde auch eine prima Möglichkeit, um so in diese IT-Welt mal reinzuschnuppern. Sind zum Beispiel Hackathons, die oft von Firmen am Wochenende durchgeführt werden, wo man einfach innerhalb von 48 Stunden in einem Projektteam zu irgendeiner Aufgabenstellung ein Ergebnis liefern muss. Und das muss nicht immer Sourcecode sein. Also gerade auch im Bereich Produktdesign Planung, Präsentation kann man da sehr viel lernen und die Leute sind super offen. Ne, kann kann man sich vorstellen wenn die schon in ihrer Freizeit da hingehen, dann sind das tendenziell interessierte Leute, die auch Technologie lieben. Oder Coursera Kurse oder Udemy Kurse, die es auch noch gibt. Wahrscheinlich auch bei YouTube gibt es jede Menge Material, um sich gewisse Technologien mal anzuschauen oder das einfach mal zu probieren.

[00:17:19.810] – Franziska
Genau. Und vielleicht um nochmal bei dem Hackathon-Thema einzuhaken das ist echt ein guter Punkt. Da kommt auch nochmal dieser Teamspirit eben raus, der in der Tech-Branche eben ganz groß ist. Und ich finde auch, da sind gerade heterogene Teams super wichtig, um eben auch bei diesen innovativen Gedanken, ja alle möglichen Facetten zu berücksichtigen. Bei mir selber war es so, ich hab mich lange nicht getraut, an Hackathons teilzunehmen, eben auch, weil ich dachte, oh, da muss man jetzt bestimmt schon mega gut programmieren können. Und war dann ganz froh, als ich mich das erste Mal getraut habe, weil es wirklich auch viel um eben das gemeinsame Ideen generieren und Brainstorming geht. Und das war einfach echt ein super Wochenende für mich.

[00:17:59.440] – Maurice
Ja, also ich habe auch schon einige gemacht, aber wahrscheinlich ist das jetzt auch wieder so ein Stereotyp. Ich hab mich nie nicht getraut, sondern ich hatte immer am meisten Spaß, wenn ich da hingegangen bin mit mindestens einer Person, die ich irgendwie kannte. Also das wär auch noch eine Empfehlung von mir. Nehmt einen Freund, nehmt eine Freundin mit, meldet euch zusammen an. Oftmals sind diese Hackathons auch kostenlos und ihr lernt, also ihr werdet so viel Spaß haben. Ihr werdet tolle Menschen kennenlernen. Es wird auch aufregend sein, keine Frage. Meistens ist das Essen auch gut. Also das kann ich jetzt so aus meiner Erfahrung sagen, es ist ein rundum gelungenes Wochenende, sehr intensiv, aber das macht super viel Spaß. Auf jeden Fall. Und es ist ein relativ niedrigschwelliger Einstieg in die Technologie und in alle Aspekte davon. Also sowohl Coding als auch Problemanalyse, das ist ja auch ganz wichtig, es geht ja nicht nur ums Programmieren, sondern auch um eine Vorstellung davon zu bekommen, was bauen wir eigentlich hier? Wie ist das sinnvoll? Wie muss die App aussehen? Wie muss die Website aussehen? Design jetzt auch wirklich optisch? Wie muss die Website aussehen oder die App aussehen? Ich hab mal an einem Hackathon für Kinder, war ich Mitorganisator und eine Gruppe von vier Mädels hat für ein Spiel, das Spiel war quasi fertig, hat nur mit dem Level Editor möglichst kreative Levels gebaut. Zwei Tage lang. Und das war super hinterher, also das hätte man so direkt als Produkt verkaufen können, unglaublich. Und die Eltern dieser Kinder haben das selber kaum glauben können, also das war einfach super schönes persönliches Erlebnis von mir.

[00:19:23.290] – Franziska
Ja, cool.

[00:19:24.240] – Maurice
Und wirklich, also ich glaube, was wir beiden sagen können oder in die Welt hinaus rufen können ist: Technologie ist ein super großes, spannendes Feld und niemand muss Angst davor haben und schon gar nicht, sich damit zu beschäftigen und da einzutauchen. Genau. Es ist auch manchmal etwas traurig. Also mir sagte auf diesem Hackathon ein Waldorfschüler, dass, also das ist jetzt auch schon ein paar Jahre her, das war glaube ich 2017, dass bei ihm an der Schule alle elektronischen Geräte verboten sind und man sich damit gar nicht beschäftigen dürfe. Das ist natürlich ein Wahnsinn, wenn man sich das überlegt, dass da Kinder nicht lernen, wie man eine E-Mail schreibt oder im Internet etwas recherchiert, eine Reise bucht, einen Mietwagen besorgt oder so. Also bitte, bitte, liebe Eltern, macht das nicht. Digitale Bildung ist genauso wichtig wie normale Bildung.

[00:20:09.580] – Franziska
Ja, definitiv. Also du sprichst da den super wichtigsten Punkt an, Bildung muss eben in der Schule und so früh wie möglich ansetzen, in jeglichem Bereich. Und wenn der digitale Bereich bei uns mittlerweile so einen Stellenwert einnimmt, dass ja wirklich jeglicher Bereich unseres Lebens davon geprägt ist, dann muss das eben ein zentraler Bestandteil sein.

[00:20:30.300] – Maurice
Auf jeden Fall. Hast du denn schon mal Freundinnen oder Bekannte ermutigt, die vielleicht so an der Schwelle standen und nicht wussten, traue ich mich das, kann ich das? Das du gesagt hast, ja, du musst das probieren?

[00:20:41.340] – Franziska
Also ich bin sehr froh darüber, dass ich in meinem Studium und auch schon in der Schulzeit immer sehr starke weibliche Mentorinnen an der Seite hatte, die mich selber auch darin bestätigt haben, Dinge einfach mal auszuprobieren. Und natürlich ist es mir eine Herzensangelegenheit, das auch weiterzugeben. Also ich sehe mich mittlerweile auch als Mentorin.

[00:21:00.030] – Maurice
Bist du.

[00:21:01.240] – Franziska
Dankeschön. Und mache das auch sehr aktiv. Also ich hab ein Netzwerk, aus Studentinnen, mit denen ich mich da regelmäßig austausche, aber möchte eigentlich auch sehr gerne noch viel mehr, ja ich sag mal in früheren Jahren da ansetzen. Weil, ich glaube auch gerade die Ermutigung von jungen Frauen, das heißt Frauen, die sich irgendwie noch in der Schule befinden, so in der Mittel- und Oberstufe. Das ist ein toller, also ein toller Zeitpunkt, um hier eigentlich anzusetzen.

[00:21:23.400] – Maurice
Genau, und auch um spielerisch das ganze Thema kennenzulernen. Da gibt es ja auch mittlerweile tolle Technologien, diesen Calliope zum Beispiel, ich hoffe, ich spreche das richtig aus. Das ist so ein kleiner Technick Bausatz, den man, ja mit Point-and-Click-Mechanismen programmieren kann. Also verschiedene Sensoren und Aktoren können da miteinander verknüpft werden. Entweder blinken nur Lichter oder das Gerät hat noch andere Optionen und ist relativ günstig und wird an Schulen eingesetzt. Ich hab mal bei einem Event gesehen wie Kinder, die waren aber so im Bereich, würde sagen zwischen 9 und 12 Jahre, es war eine gemischte Gruppe, Jungs wie Mädchen. Sie haben Armbänder programmiert, also so LED Armbänder und die Blinksequenz und die Farbsequenz konnte angepasst werden und das war, also mit erwachsenen Augen könnte man das ja belächeln, aber die hatten so einen unfassbaren Spaß damit und auch eine Kreativität. Also, ja es war eine Freude das zu sehen.

[00:22:19.470] – Franziska
Ja, das ist sehr super. Also das sind ja genau diese Projekte, ja, die ich auch im Kopf habe. Es muss ja nicht immer etwas direkt programmiert werden, was dann einen riesigen Mehrwert schafft, sondern es geht auch erstmal darum, den Spaß an dieser Technologie für sich zu entdecken und überhaupt zu verstehen. Aha, was ist denn möglich, ne?

[00:22:37.830] – Maurice
Auf jeden Fall. Also das ist auch was, was man vielleicht sagen soll. Versucht nicht direkt mit dem selbstfahrenden Auto, das als erstes Projekt anzugehen, sondern irgendwelche kleinen Dinge, ne. Ob es jetzt das blinkende Armband ist, ob es irgendwie eure eigene Webseite ist, wo ihr selber die Urlaubsfotos drauf stellt, ob es eine App ist mit den letzten Karnevalsfotos oder ob ihr euch einfach nur, das ist ja auch technologisch getrieben, ob er euch hinsetzt und zum Beispiel euren eigenen Podcast aufnehmt und selber schneidet und produziert oder selber mit Musikerstellung anfangt. Elektronische Musikerstellung, da gibt es in allen Facetten, Farben und Formen, gibt es da Werkzeuge für. An dieser Stelle möchte ich ein Shout Out an das codiviti-Projektteam, um Irena und Marianne platzieren, ich packe die URL in die Shownotes zu dieser Podcast Episode. Da geht es ja um Kinder, insbesondere Mädchen im grundschulfähigen Alter oder etwas darüber hinaus, die eben an dieses Technologie-Thema herangeführt werden. Da hast du ja auch vor, ich glaube zwei oder drei Wochen, vorgesproche, willst du dazu kurz etwas sagen?

[00:23:42.840] – Franziska
Ja, super gerne. Du hast da ja tatsächlich die Verknüpfung hergestellt. Dafür nochmal vielen Dank. Weil ich finde, das ist ein wahnsinnig tolles Projekt, was die beiden da aufgebaut haben.

[00:23:52.180] – Maurice
Finde ich auch.

[00:23:53.060] – Franziska
Ich hatte eine, ja kleine Rolle da drin, indem ich eben mal vorgestellt habe, was ich gemacht habe im Studium und wie ich mich eben in meine Rolle als Data Scientist entwickelt habe. Und die Mädchen konnten dann mir Fragen dazu stellen und die waren wirklich super interessiert. Man hat gemerkt, dass die sich wirklich durch dieses Projekt für Technik begeistern konnten und es hieß dann auch so, wann legen wir endlich los? Da war ganz viel Power, sag ich mal dahinter. Und das sind eben genau die Projekte, auf die es glaube ich ankommt. Also natürlich geht es generell darum, alle jungen Menschen für Technologie zu begeistern, das will ich auch nochmal betonen. Aber ich hatte ja eben dieses Thema Sozialisierung angesprochen und es ist einfach für Mädchen doch noch ein bisschen schwieriger, mit dem Thema in Kontakt zu kommen und auch dieses nötige Selbstvertrauen da aufzubauen. Und ja, mit solchen Workshops kann da eben massiv viel bewirkt werden. Das finde ich einfach richtig klasse.

[00:24:46.000] – Maurice
Also die Workshops von codiviti, diese digitale Bildung für Kinder, das ist super wichtig. Ich habe, ich weiß nicht, wie deine Erfahrungen sind, aber ich habe auch festgestellt, dass oftmals die größten Blockaden in den Köpfen der Eltern oder der Lehrer lagen, also dass die ganz erstaunt waren, oh, mein Kind kann das, ne einfach, weil die sich selber nicht damit beschäftigt haben und vielleicht je nach Alter auch nicht mehr müssen. Und jetzt fangen die Kinder an, so spielerisch diese Levels zu bauen, Designs zu erstellen, Programme zu schreiben, Videos zu bearbeiten. Das ist auch heute auf jedem Handy möglich. Webseiten zu programmieren, dass die Eltern das gar nicht für möglich gehalten haben, sondern für schwarze Magie, die man nicht so einfach erlernen kann, ich weiß es nicht. Und ich glaube, wir haben hier in Deutschland einen großen Nachholbedarf für Mädchen wie auch für Jungs generell, das Thema Technologie und den kreativen Einsatz von Technologie, also das man selber etwas erschaffen kann. Diesen jungen Menschen näherzubringen, zu zeigen, was ist möglich, um auch als Hochtechnologieland zu bestehen. Weil andere Kulturen tun das und ich meine, man sieht es am Silicon Valley oder an, ja auch vielen, vielen Unternehmen, die jetzt aus China kommen, wie Tik Tok zum Beispiel oder ByteDance, also der Hersteller von Tik Tok, dass da auch ganz schön was im Umbruch ist.

[00:26:01.560] – Franziska
Ja, definitiv. Und ich glaube, es ist ja auch irgendwie der Auftrag eines Landes, seine, ja seine Gesellschaft so auszubilden, dass sie für diese Entwicklungen gewappnet ist und auch egal aus welchen gesellschaftlichen Strukturen sie eben kommen, es muss einfach eine, ja eine gewisse Grundausbildung hier passieren.

[00:26:20.630] – Maurice
Ich denke, es ist ganz wichtig, dass Menschen generell verstehen, wie Technologie funktioniert. Also was macht ein Computer? Warum ist er so schnell bei manchen Sachen und warum kann er einen Hund nicht von einer Katze unterscheiden? Oder warum ist das ein ganz, ganz schwieriges Problem für einen Computer, aber es ist kein schwieriges Problem, eine Milliarde Zahlen zu addieren, ne. Warum? Warum kommt das? Warum ist es so gelagert, wie es ist? Und dass man ein generell solides, technologisches Grundverständnis bekommt.

[00:26:47.040] – Franziska
Weil so kann man ja auch nur, also in einer transparenten Welt, die man auch versteht, kann man ja auch nur sinnvolle und mündige Entscheidungen treffen, ne.

[00:26:56.610] – Maurice
Ja, genau. Und die Angst geht ein bisschen verloren. Also manchmal, das ist auch schon ein bisschen traurig, sieht man Leute vor diesen moderneren Fahrkartenautomaten so ein bisschen verzweifeln, weil sie nicht mehr wissen, wie man das so bedient mit Touchscreen. Und da sitzt keiner mehr drin, der einem die richtige Fahrkarte anreichert, einfach weil es viel günstiger ist, nur so einen Automaten da hinzustellen. So, und für die Jungen ist es heute kein Problem, so ein Gerät zu bedienen und das ist total wichtig, dass das jeder kann. Nahezu alle Berufe werden in Zukunft den Einsatz digitaler Werkzeuge absolut voraussetzen. Also wir sind immer in so einer Blase und für uns ist das völlig normal, eine Videokonferenz durchzuführen, E-Mails zu schreiben, im Internet zu recherchieren, Präsentationen zu machen und die im Internet zu zeigen, mit digitaler Musik, mit digitalen Videos umzugehen, XING, LinkedIn für Jobbewerbungen und so zu benutzen. Das darf man nicht vergessen, dass das für uns total natürlich ist und für viele andere Menschen eben nicht.

[00:27:51.800] – Franziska
Ja, aber es ist durchaus noch erlernbar.

[00:27:54.010] – Maurice
Auf jeden Fall.

[00:27:55.670] – Franziska
Ich finde, für mich war jetzt die Corona Krise tatsächlich ein sehr, ja positives und irgendwie empowerndes Beispiel, weil einfach die Blockade auch Richtung Mobil Office, so Team Konferenzen, ne also Teams-Konferenzen, wo du wirklich dann digital miteinander sprichst. Das ist einfach gefallen durch, ja durch absoluten need das jetzt so einzuführen. Und viele haben ganz neue und bereichernde Elemente auch daran für sich entdecken können, ne.

[00:28:22.970] – Maurice
Auf jeden Fall. Also jung wie alt, ich meine, wenn man sich nicht besuchen kann und eine Videokonferenz die einzige Möglichkeit ist, dass man sich mit der Familie verknüpfen kann, dann geht’s auf einmal, ne. Oder wenn in vielen Unternehmen Homeoffice kein Thema ist, so aber die Leute nicht mehr in das Büro kommen dürfen, weil das Gesundheitsamt abgesperrt hat, dann geht’s auf einmal. Das ist immer, wenn etwas geschehen muss oder man andere Motivationen hat, dann geht es oft dann sehr schnell, ja. Das stimmt auf jeden Fall hoffnungsvoll. Also ich fasse nochmal zusammen, du bist mit deiner Berufsentscheidung auf jeden Fall zufrieden.

[00:28:56.540] – Franziska
Auf jeden Fall und ich möchte auch wirklich nochmal betonen, dass ich glaube, dass gerade eine super Zeit eigentlich für Frauen in der IT-Branche ist. Also ich habe bisher wirklich nur positive Erfahrungen gemacht, viele Mentoren gehabt, die mich gepusht haben und viel Bestätigung. Und das ist doch einfach eine schöne Sache.

[00:29:14.810] – Maurice
Ja, ich würde auch sagen, auch Männer haben in der IT eine gute Zeit oder gute Jobaussichten. Frauen natürlich auch. Und in diesem kollaborativen Umfeld, wer würde da nicht gerne arbeiten?

[00:29:26.210] – Franziska
Genauso sehe ich das auch.

[00:29:28.040] – Maurice
Und vielfältige Aufgaben gibt’s auch. Und Bedarf ist natürlich auch da.

[00:29:31.730] – Franziska
Mir bleibt vielleicht noch zu sagen, wirklich, an alle Frauen oder generell alle IT-Begeisterten da draußen. Wenn euch das Thema reizt schnuppert, einfach mal rein. Ihr werdet glaube ich begeistert werden, von dieser Welt. Und genau ansonsten dir Maurice, herzlichen Dank für die Einladung, das war ein super spannendes und ja, bereicherndes Gespräch. Danke.

[00:29:53.540] – Maurice
Ich gebe das gerne zurück. Vielen, vielen Dank, dass ich dich heute hier im Podcast haben darf. Wenn unsere Zuhörer Fragen haben oder Feedback zur Podcast Episode, können Sie uns gerne eine E-Mail schicken an podcast@skillbyte.de. Wir freuen uns immer über Bewertungen oder wenn ihr den Podcast abonniert. Empfehlt uns auch an eure Freunde und Kollegen weiter. Wenn ihr Informationen zu mehr spannenden Technologie-Themen haben möchtet, schaut auf skillbyte.de/blog vorbei. Franziska, ich wünsche dir noch einen schönen Abend.

[00:30:19.310] – Franziska
Dir auch, danke.

Maurice KnoppSkillbyte Podcast #32: Women in Tech / Frauen in der IT!
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Skillbyte Podcast #29: Die Zwölf Faktoren des Cloud Native Development (Teil 1)

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Die Zwölf Faktoren des Cloud Native Development (Teil 1)

// Inhalt //
06:34 – 5 Leistungsversprechen von 12 Factor Apps
06:44 – Generelles Ziel: Verwednung deklarativer Formate
08:12 – Generelles Ziel: saubere Abgrenzung
08:43 – Generelles Ziel: Gleichartige Umgebungen (Dev, Stage, Prod)
08:55 – Generelles Ziel: Cloud-Deployments
09:00 – Generelles Ziel: Skalierbarkeit
10:56 – Faktor 1: Codebasis / Codebase
15:32 – Faktor 2: Abhängigkeiten / Dependencies
21:03 – Faktor 3: Konfiguration / Configuration
25:47 – Faktor 4: Unterstützende Dienste / Backing Services
29:59 – Faktor 5: Build, release, run
35:47 – Faktor 6: Prozesse / Processes

Twelve Factor App: https://12factor.net/

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Maurice KnoppSkillbyte Podcast #29: Die Zwölf Faktoren des Cloud Native Development (Teil 1)
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Skillbyte Podcast #21: 1 Webseite, 1 Mann, 100 Millionen User

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: 1 Webseite, 1 Mann, 100 Millionen User

// Inhalt //
00:56 – Intro Chris
01:34 – Das Produkt 10FastFingers.com
06:54 – Woher kommt der Produktfokus?
11:16 – Die frühe Entwicklungsgeschichte von 10FastFingers.com
11:30 – 2007 -> Das MVP
12:17 – 2008-2011 -> Version 1 und 1.5
20:16 – 2011 -> Skalierungsprobleme bei Version 2
27:28 – Cheating wird ein Problem
28:38 – Ein neues Framework für erweiterte Funktionen
29:56 – Der Umsatz wächst weiter
32:37 – Firmengründung und neue Infrastruktur
34:58 – Weitere Produktentwicklung neben 10FastFingers.com
36:23 – Sean Wrona nutzt 10FastFingers.com
37:41 – Aktuelle Entwicklung für Version 3.0 von 10FastFingers.com
38:52 – DDOS Attacke 2020
42:39 – Produkt > Technologie
43:02 – LEAN Development
44:31 – Feedback aus der Community
45:21 – Aktuelle Userzahlen
45:52 – Nebenprojekte
47:17 – Zusammenarbeit mit Externen
48:47 – 10FastFingers.com verkaufen?
51:47 – Ups and Downs

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// AUTOMATISCH GENERIERTES TRANSKRIPT //

Herzlich willkommen heute zum Skillbyte Podcast Episode Nummer 21 eine Website, einMann, ein hundert Millionen User. Ich freue mich heute außerordentlich auf die Folge, und ich denke, unsere Zuhörer werden es auch mit Spannung hören. Ich bin ganz sicher, ich brauche das gar nicht zu antizipieren. Deshalb abonniert unseren Kanal. Lasst uns einen like da, wenn ihr Fragen habt, schreibt uns diese Fragen gerne per E-Mail an podcast@skillbyte.de. Und ich freue mich heute ganz besonders, wieder hier zu sein mit Masiar, aber nicht ausschließlich.

Hallo Maurice

Hi Masiar, und unserem Studiogast Chris. Hi Chris!

Hallo Maurice, Hallo Masiar.

Das war unhöflich, ich hätte Chris vorher vorstellen sollen. Egal!

Und heute, der Titel kündigt es schon an, sprechen wir über Chris‘ Produkt oder eines von deinen Produkten Chris, und zwar über die Webseite 10-fast-fingers und die Geschichte hinter der Seite. Vielleicht kurz noch zur Einführung: Chris und ich kennen uns aus dem Studium. Wir haben zusammen Informatik studiert an der Fachhochschule Köln, und Christian ist von Anfang an aufgefallen, weil er mit sehr großer Begeisterung eigene Produkte vorwärts gepusht hat, schon im Studium und sehr viele Ideen hatte. Das ganze Zimmer war voller Notizzettel und Pläne und verschiedenen Strukturen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe: Bis heute, arbeitest du ausschließlich an eigenen Produkten und warst noch nie bei einer Firma angestellt, richtig?

Ja, das ist korrekt.

Und das ist ja immerhin schon wieviele Jahre her??

So 13 seit dem Studienende, sind das 13 Jahre.

Unglaublich!

Ich freue mich wirklich, über dein erfolgreichstes Produkt zu sprechen oder das größte Produkt Tent fast fingers. Da haben wir privat schon viel drüber gesprochen, und ich habe auch immer schon davon erzählt, dass, wenn wir mal so ich, Produktideen von uns gesprochen haben, war das immer so das Ziel oder die Sternschnuppe am Himmel gesagt Okay, wenn man so groß sind, irgendwann wie fast Fingers, dann haben wir es geschafft. Vielleicht sollten wir kurz sagen Tent fast. Fingers ist ja eine Webseite, wo man Tipp Trainings machen kann.

Oder vielleicht kannst das kurz erklären Chris.

Ja, genau. Das ist im Endeffekt eine Seite, auf der man seine TIB. Geschwindigkeit testen kann. Und durch das Benutzen der Seite wird man auch schneller auf Dauer. Der Grund dahinter ist der Tipp Test es relativ einfach dargestellt. Man tippt die 200 häufigsten Wörter der jeweiligen Sprache, indem man diese Wörter tippt. Das wird man halt generell schnell. Aber die Wörter sind, die am häufigsten im Text vorkommen mag.

Man trainiert so sein Muscle Memory, das man schneller zehn Finger schreiben kann oder auch nicht. Zehn Finger schreibt dann, dass man eben schneller tippt. Tippen ist im Endeffekt ja nur Amery. Und wenn du die Bewegungsabläufe bei den häufigsten Wörtern verinnerlicht hast und die ich bei den vorschnelles automatisch, bei komplexeren Texten auch schneller?

Ja, ich habe noch eine Frage dazu Ist das tatsächlich, wie man sieht? Man kann ja viele Kurse und so weiter belegen, wo man im Prinzip mit den zehn Fingern schreiben kann, wie zum Beispiel Berühre die Taste X mit dem Finger, und dann lernt man wirklich zehn Finger schreiben. Oder ist es generell so, dass man einfach nur schneller wird, egal, wie man genau?

Die Seite ist im Endeffekt sehr simpel aufgebaut. Das Grundkonzept der Seite ist simpel Du testes deine Geschwindigkeit. Ob sie jetzt zwei Finger Subsystem benutzt oder das komplette System, ist egal, du kannst auch nicht. Es gibt auch keinen konkreten Kurs auf der Seite, mit dem er das lernen könnte. Aber ich habe festgestellt, viele Leute, die das System dann auf irgendeiner Seite oder durch irgendein Instrument lernen, kommen dann auf die Seite und testen immer wieder den Vorteil Wenn du zurückkommen, kannst du dich weiter verbessern.

Aber dasselbe lernen, das machst du nicht auf der Seite, das kommt. Und am Ende? Also, ich habe, in der Vorbereitung habe ich selber einige temp Finger Kurse durchlaufen oder nicht Kurse, sondern das läuft ja eine Minute sozusagen böser Countdown und ich habe dann ungefähr 1000 ppm parts per mindset erreicht. Ich weiß nicht wo liegt da ein Rekord?

Gar nicht so viel höher für den Deutschen Tipp Test ist mein Max irgendwie bei 110, aber ich tippe meistens im Englischen und das sind dann so 90, 96 sind ungefähr die Schnellsten. Also ich bin gar nicht der, dass ich da wirklich sehr schnell bin. Also es gibt wirklich User auf der Seite, die locker die immer wieder 3 Wörter 170 erreichen. Der schnellste Wettbewerbs Tipper ist schon Rona, der auch schon häufiger auf der Seite glaubt Der ist bei irgendwie 230.

Normalerweise Tipp Der sehr, sehr komplexe Texte mit Punkt und Komma setzt Sorgen und viel schwierigeren Wörter. Aber genau der, der hat da auch schon mal seinen Test abgelegt und ist da natürlich der Schnellste. 230 Wörter pro Minute. Unglaublich. Es ist so, dass man im Grunde, wenn man zehn Finger schreiben kann oder auch wenn man nicht zehn Finger schreiben kann, ist es ja schon der BGH da, dass man schneller wird. Und ich hab das mal auf der Webseite gesehen.

Wenn man dann lockigen sich macht, dann kriegt man noch Badges, wenn man die Tests mehrfach wiederholt. Und man merkt es auch, dass man sehr schnell am Anfang die Geschwindigkeit steigert. Das ist meine. Früher noch, um so häufiger man die Qiu benutzt hat, umso schneller wurde man dann auch mit der Zeit bei der eigentlich haßten Graphen. Wenn nun Profile angelegt, Holzfass und Graphen und du kannst dann lieber über deinen kompletten Zeitraum sehen wie deine Geschwindigkeit, ist klar begrenzt, weil man sagt Das sind jetzt die hauptwörter.

Aber es gibt halt der normale Tübingens, der hat die €200 top Wörter der Sprache. Dann gibts halt Newmans Tipping testdaten, die tausend hauptwörter. Und falls das den Leuten dann immer noch nicht reicht, gibts auch noch einen Text praktisch smooth auf der Seite der Kanzlerin. Komplette Texte tippen bzw. komplett eigene Texte anlegen und die dann runter tippen und schauen wie andere, wie schnell andere dieser den Text tippen. Kohl Masa, hast du ein 10 Fingertipp Kurs mal gemacht?

Nein, leider gar nicht so einfach. Ich weiß nicht wie ich bin. Es ist auch kein 2 Finger such System irgendwas dazwischen. Aber dadurch, dass ich Programmierer bin, hat man sich so ein System zugelegt und eine gewisse Geschwindigkeit, aber nicht das bewusste Ego gelernt hätte oder Kurs gemacht.

Hast du mal einen klassischen 10 Fingertipp Kurs gemacht? Also lieber nicht in der Schule, sondern lieber so ein Heft, ein Buch. Und genau ich glaube, heutzutage ist der Weg, dass man das einfach mal so eine Online-Bank Seite macht.

Ich muss wirklich gestehen, ich habe, da war ich aber, glaub ich schon 18 oder so hab ich wirklich ein mehrere Wochen lang tib. Das war ein oder zweimal Treffen in der Woche. Bei der VS habe ich, es sind Fingertipp, Kurs gemacht. Da hab ich zum Geburtstag geschenkt bekommen oder so.. Also ich glaube, der hat 50 Euro gekostet, beste 50 Euro je ausgegeben. Und neben mir saß ein neunjähriger Junge. Damals gab es zehn Finger.

Noch nicht, aber man hätte es da gegeben.

Wir hätten uns Schlachten geliefert, und wir haben uns schon durch die Lektionen immer schnell Tipps. Wie schnell bist du im Computerraum von der Fachhochschule? Bevor wir jetzt wirklich die Geschichte besprechen von Centres Fingers vielleicht noch einen Hintergrund zu der. Was hat Sie dazu bewogen, dass du immer schon wusstest Ich will Produkte machen. Ich möchte nicht wie zum Beispiel Testgebiet. Unser Geschäft ist die Beratung. Also, wir gucken uns an Was haben Kunden für Probleme und unterstützen die Problemstellungen eben mit den Technologien, auf die wir spezialisiert sind.

Und du bist ja immer ganz anders unterwegs gewesen, hat gesagt Ich möchte quasi von A bis Z ein eigenes Produkt haben.

Ja, gute Frage. Ich glaube, das liegt so ein bisschen daran, dass ich Sachen eigentlich nur lerne, lernen kann, wenn ich irgendwas Praktisches, aber wenn ich irgendwie ein Ziel, aber irgendwie ein Buch nehmen und das irgendwie runter lernen. Ich brauche immer einen konkreten Anwendungsfall, und das war vielleicht ein bisschen der Weg dahin, dass ich immer irgendwas gebaut habe.

Also schon fast Fingers. Hast du kleinere Produkte gebaut? Das fängt an, dass ich spiele, Programmierer, spiele, programmieren wollte in der Schule und keine Ahnung von Programmieren und was auch immer hatte. Und da war das immer so ein Ziel. Ich wäre irgendwie. Ich sag jetzt mal so vorlaut nachbauen, oder? Natürlich, man hat keine Ahnung zu dem Zeitpunkt, das ist ganz einfach. Wann war das ungefähr so? 2001 oder so? Dann kam Starcraft aus 898, 99, 96, 97 fing alles irgendwie an.

Aber wirklich konkret war das dann schon mit so 16, 17 2000/2001. Genau, und das war natürlich immer alles hobbymäßig. Aber ich habe dann immer so kleinere Games gebaut. Die hätte es auch keinen Preis gehandelt. Aber ich kannte zumindest die Materie. Dadurch lernen? Ja, so wichtig. Autodidaktisch. Also, ich kann mich noch erinnern Wie viele Computerspiele waren geschlossen? Und mit Aufkommen dieser 3D Shooter ging es dann dazu über, das Sie Ihren Level Editor mitgeliefert haben.

Bei Starcraft gab es auch einen Level Editor, Half-Life hatten Level Editor an related levels und dann ist diese Moda Szene quasi entstanden, wo ganz, ganz viele Leute ihre eigenen Inhalte erstellen konnten. Die mussten gar nicht programmieren, sondern mehr halt. Dieses Game, Design oder Level? Absolut. Man konnte quasi das Spiel manipulieren, ohne es wirklich programmieren können zu müssen. Und es gibt natürlich sehr viel, ein sehr schnelles Erfolgserlebnis. Und das war nicht immer recht interessant, weil es jetzt auch noch nicht die Zeit so für mich zumindest.

Ich habe auch relativ spät bekommen, und da war das halt immer ein bisschen schwieriger als heute, in so eine Materie einzusteigen. Und sowas wie Starcraft, oder? Ja, das war ein schöner Einstieg, um schnell was zu bekommen und dass man jetzt mehrere Monate investieren muss.

Und das waren ja erst einmal, sage ich mal so Hobby Projekte, die deutsche Schüler gemacht. Und irgendwann musste ja bewusst geworden sein Okay, wenn ich das professionell aufzieht, kann ich davon leben. Ich kann damit Geld verdienen und meinen Lebensunterhalt bestreiten. Ja, das war bei mir eher so. Ich habe mit 3-D-Modell Dingen angefangen, das ich. Ich habe so kleine Games gemacht und einen 3D Modeling. Und dann ging es irgendwie darum. Okay, ich will diese Models der Welt zeigen.

Und dann fing das an mit HTML. Dann hat man halt kleinere Websites gebaut, und das war dann so der Einstieg in HTML und Webentwicklung, der dann halt. üBer JavaScript und PHP ging es halt immer weiter. Und irgendwann war das so weit, dass ich mir gesagt habe Ich lernen die Sachen. Irgendwie auch weiter mit Teilen der Welt. Und was hat man gemacht 2004 2005? Was macht ein Blog? Das war mal der. Das war mein Fall da Webdesign Blog.

Und dort habe ich dann einfach über Themen, die ich gerade gelernt habe. War dann auch so, mag Marketing nicht. Aber so SEO und Programmierung habe ich dann einen deutschsprachigen Blog, macht über Webdesign, und das war der erste Moment, wo ich dann angefangen habe, darüber nachzudenken, was Marketing und was ist Werbung im Internet? Und was fingern damit, dass ich irgendwie Google AdSense auf die Seite gebaut habe? Und wer macht auf einmal zehn Cent am Tag?

Krass, dass ich meine Zehn Cent es nicht viel, aber es ist irgendwie diese Magie dahinter. Ich habe, das ist, auch wenn man irgendwie, weiß ich nicht, ein T-Shirt designt und das T-Shirt verkauft. Dieser erste Teil, der ist jetzt nicht live changing. Und dennoch ist er halt irgendwie Leichenschändung für einmal, weil das so eine ist. Es macht so klick dann auf einmal, und das war dieser Moment, der war sehr magisch für mich.

Du meinst, das Geld reicht natürlich nicht aus, dass man sofort aufhören kann. Aber dieses Gefühl, jemand da draußen möchte meine oder meine Dienstleistung oder mein Produkt, ist für Leute da draußen wertvoll, sogar so wertvoll, dass sie Geld dafür ausgeben oder das werbende mir Geld dafür bezahlen. Das ist schon eine eindrucksvolle Sache. Okay, und als du dann diesen Blog geschrieben hast, hast du gewusst Okay, okay, irgendwie kann ich damit Geld verdienen. Und vielleicht kommen wir nochmal auf die Geschichte von Tent fast Fingers zurück.

Dann haben wir zusammen studiert. In dem Zeitraum 2004 bis 2000 und sieben. Und da hast du ja schon daran gearbeitet. Wenn ich mich richtig entsinne.

Es gab also einen Moment, da hab ich einen Kumpel besucht, das war in der Hatten hatten Riegert studiert, Rasmussens Studium gemacht. Da hab ich dann mit Ajax herumgebastelt, weil es relativ neu war, und ich weiß nicht mehr genau, wie. Aber ich kann mir dazu diesen Tipp Test gebaut habe. Ich saß quasi in seinem Zimmer, der war in der Uni, und ich bin halt so was am Herumbasteln. Und ein Mitbewohner in der Küche waren irgendwas am Lernen, und ich schicke ihm dann halt diesen Link von dem Tipp Test von mir.

Das war so richtig Basis. Also einfach nur eine html-seiten? Ein bisschen JavaScript drauf. Keine Datenbank, was auch immer. Ich schicke aus dem Test, das mal bitte kommt, nach einer Stunde irgendwie in das Zimmer und sagt Ich habe jetzt eine Stunde lang nicht gelernt, sondern eine Stunde lang durch diesen Test gemacht. Das war dieser Moment, wo der eigentlich im Moment, wo der Test entstanden ist, direkt gesehen habe. Das ist es, was hinter sich.

Genau da hab ich eigentlich relativ schnell auch den Test online gestellt. Also, ich muss dazu sagen Ich habe vorher immer so Projekte gemacht. Die stellt sie online, macht natürlich kein Marketing als Programmierer, weil Marketing scary. Das heißt, man hat eine Seite, wo man vielleicht irgendwie irgendwann mal zehn Leute am Tag raus. Cool. Aber als ich den Test dann online gestellt habe, der ist halt explodiert. Ich habe jetzt mal am ersten Tag war nichts, aber am zweiten Tag waren irgendwie 20, am dritten Tag hundert, und dann war das halt.

Das hat relativ schnell 5000 Leute am Tag hochgegangen. Ohne Marke, also, ohne nichts. Einfach nur World of Maus? Wahrscheinlich jein.

Das Coole daran war zu dem Zeitpunkt es halt. Wenn du den Test gemacht hast, hast du so ein Bads bekommen, was irgendwie 98 BPM getippt und diesen Bads den kunststoffteilen Foren einbinden auf einem eigenen Blog. Und das Ding war eigentlich so das virale Instrument der Seite. Warum das so, so schnell so explodiert ist? Diesen Batz gabs auch von Anfang an schon kurz nachdem die Demo implementiert. Das wahrscheinlich. Ja genau. Wahnsinn. So also hat es zu deinem 5000 User erst einmal am Tag auf deiner Seite und das gedacht.

Okay, da ist was dran. Die Leute tippen gerne oder prüfen gerne ihre TIB. Geschwindigkeit oder verbessern ihre Geschwindigkeit gerne. Ja, genau. Ich habe gemerkt, dass es immer das ist passiert. Die 5000 User am Tag und denkst Okay, cool, das hält jetzt eine Woche, und dann ist es wieder bei 20 oder so. Diesen Gedankengang hab ich jahrelang beibehalten. Dass es morgen vorbei, dass es morgen vorbei. Man hat dann halt weitergearbeitet, aber nicht irgendwie damit gerechnet, dass das so bleibt, weil das war einfach.

Das war irgendwie komisch. Ich hatte es noch nie vorher gehabt. Man muss dazu sagen, es ist halt ein tipping Test, aber ich mein du, du erwartest nicht irgendwie, dass das eine Bestand hat, dieses System? Ja, du erwartest irgendwie nicht, dass das was Besonderes ist. Ich, das vielleicht auch so in Posts sind nur mäßig für ich mir, aber man unterbewertet ist es vielleicht. Eigentlich ist, und deswegen ist das halt lange Zeit.

Ich hab da zwar dran weitergearbeitet, aber nie so wirklich ernst genommen. Das Projekt. Die erste Version ist so Ende 2008 2009 online gegangen. Einfach so von der Zeitleiste? Ja, genau. Und da hat es zuerst mal Ich weiß noch, wie die Version damals aussah. Es war ja wirklich nur dieser Slot in der Mitte, und ich weiß gar nicht, ob es schon die Sprachausgabe gab, aber einfach nur Tippe die 60 Sekunden, und am Ende werden dir die Wörter pro Minute gezeigt.

Ich hab dann auch. Ich hab dann auch meiner Website so Screenshots von Hab ich zum Glück aufbewahrt. Es ist mal interessant zu sehen, und ich glaube, diese Version kam halt recht schnell. Es fing an, mit Englisch und Deutsch und Französisch war. Das waren die drei Sprachen, die kamen, glaube ich, relativ schnell. Und dann, durch das Benutzen der Seite, haben mir dann andere User halt gesagt. Da kenne ich mich jetzt irgendwie eine vietnamesische Version haben oder kannst du nicht Polnisch oder so machen?

Und dadurch habe ich dann quasi einen Test ausgebaut. Das hat einfach so funktioniert. So ist das halt auf. Dann gewachsen. Und dann die Version, wie sie damals war, ist auch ungefähr bis 2011 geblieben. Sehr simpel kein oder fast keine Datenbank, Funktionalität gestartet, die Seite. Aber ich erinnere mich auch noch. Ich weiß nicht, ob es auf der Version war. Aber du hast quasi auch so eine Darstellung gehabt, wo die Länder gegeneinander antreten oder wo man sehen konnte.

10000 US Tests in den letzten 24 Stunden gelaufen und 2000 Tests in deutscher Sprache und 1800 Tests in französischer Sprache und so weiter. Das gibt’s immer noch, das ist der Global Competition. Also hab ich das genannt. Die Idee dahinter war, dass ein brasilianisches Social Network hatte das gemacht und es dadurch richtig groß geworden ist. Ich weiß nicht, ob es ein amerikanisches Social Network, was in Brasilien sehr gross geworden ist, durch diesen Ländervergleich einmal gesagt haben. Schon so viele amerikanische User so und so viele brasilianische User.

Ich dachte mir Okay, vielleicht kann ich dadurch ein bisschen pushen, so dass man sagt Okay, die polnische Juso denken sich jetzt, dass unsere Sprache ganz weit oben ist, hat nicht funktioniert. Aber das ist so.. Die meisten Sachen macht man in der Hoffnung, dass es funktioniert. Dann klappt es halt nicht. Aber das gibt es immer noch. Dieser Vergleich. Das Problem ist Warum es nicht funktioniert, ist, weil die meisten Leute auch in Englisch einfach tippen.

Also zum Beispiel Indien. In Indien ist dieses Weite sehr groß, und die tippen mal in Englisch. Dann ist es natürlich schwierig zu sagen, man müsste dann wirklich mit der IPI gucken.

Wie viele Benutzer hat es so in dem Zeitraum zwischen 2009 und 2011? Das ist ja wahrscheinlich weiter angewachsen mit jeder neuen Sprache. Ich muss mal nachschauen. Also ich habe eine in Analytics, das läuft von ungefähr 2 12, glaube ich an ein Problem. Ich hatte vorher auch schon Analytics, aber ich hab irgendwann den Code geändert, weil ich hatte. Früher war die Seite immer in Domains unterteilt, also jede Sprache, auch das hab ich irgendwann umgestellt und dann auch diesen Switch zu einem neuen Tracking Code gemacht.

Also ich würde sagen, du kannst es auch schätzen. Die erste aufzeichnete Ich hatte Waren so bei 25 bis 30 000 seit 2011. Und ich würde sagen, es ging halt relativ schnell, von 500 auf 110 000 hoch und dann relativ linear. Das ist leichter. Anstieg war über die Jahre von Usern am Anfang exponentiell. Die ersten paar Tage und dann linear lineares Wachstum. Okay, und dann war das damals schon deine Haupteinnahmequelle. Quasi. Genau. Du hast davon gelebt.

Genau, der Webdesign Block. Ich sage mal, in seiner besten Zeit würde man sagen So 300 Euro im Monat gemacht. Das war echt nur ein Mal, das war noch zu Studienzeiten, deswegen war das okay. Aber es war so, dass ich nach dem Studium der verteidigen. Test lief, aber jetzt noch nicht so ultra gut. Trotz trotz der vielen User. Und da bin ich erst mal nach dem Studium. Anstatt jetzt irgendwie in eine Stadt zu ziehen, bin ich dann erst mal zurück zu meinen Eltern gezogen bis 2009, 2010, wo ich dann gemerkt habe Okay, jetzt es keine lange Zeit.

Aber es waren so ein paar Monate, wo ich dann gemerkt hat Okay, jetzt kann ich zumindest mir mal eine kleine Wohnung suchen. Das hab ich dann halt auch gemacht. Für mich war das so Ich hatte nie wirklich das Interesse daran, für jemand anderen anderen etwas zu bauen. Ich wollte immer irgendwie meinen eigenen Kram machen. Das hat sicherlich seine Vor und Nachteile. Aber diesen Weg bin ich halt gegangen und hadag zum Glück auch. Funktioniert also auch wenn es lange Zeit so war, dass ich gesagt habe Ja, ich verdiene gut was mit.

Ich könnte als Entwickler mehr machen, aber dann habe ich es so abgewogen gegen meine Freizeit, gegen meine Freiheit. Und da war mir die das weniger Geld. Die Freiheit war mir mehr wert als das eventuell höhere Gehalt in einer Angestelltenverhältnis.

Also das Zusammensein mit anderen so im Büro? Naja, themis würde ich nicht sagen, weil du es ja nie gehabt, das aber nie drüber nachgedacht, dass es fehlen könnte.

Das ist eine sehr gute Frage. Interessant, dass ich merke, dass jetzt eher früher war das so, dass mich das nicht gestört hatte, weil ich es auch nicht gehabt hatte, wie du schon meinte. Aber ich merke das jetzt so ein bisschen, dass das komplett isolierte Arbeit schon schwierig ist. Also wenn man der Charakter dafür ist, dann geht das. Bei mir gehts auch. Aber ich merke schon, dass ich man wächst weniger schnell, als wenn man mit anderen Menschen zusammenarbeitet.

Das merke ich halt extrem. Da hilft natürlich auch euer Podcast und so ein bisschen mitzubekommen, was extern abgeht. Aber es war für mich immer irgendwie der Kompromiss nicht groß genug. Das war mir einfach kein guter Vergleich. Ich sage Okay, ich möchte diese Erfahrung haben, aber dafür tausche ich das eine gegen das andere ein. Und man muss ja auch sagen Entwickelst zwar alleine, aber umkämpftes Fingers hat sich ja schon so eine Community gebildet, mit der du auch interagiert.

Du warst schon noch Kontakt mit anderen Lebewesen. Also, ich hatte die sagen So stelle ich mir das vor. Kannst du noch dieses Feature integrieren? Und mir ist der Fehler aufgefallen und so weiter. Es ist wie Remote Arbeiten wahrscheinlich. So ein Stück ist es auf jeden Fall hilfreich. Aber es ist natürlich auch nicht ganz vergleichbar wie Arbeitskolleginnen. Es ist schon sehr, dass man dann irgendwie, wenn man schnell mit der Community da wird, doch von der Community geführt und den Match gehört.

Und da guck ich dann hin und wieder mal rein. Aber grundsätzlich sind mir diese Dinge immer so Ich wollte eigentlich auch nie. Ich wollte kein community-manager sein, weil ich dachte immer, da geht halt viel zu viel Zeit ab, und das tut’s auch. Aber die Community selber ist eines der Hauptelement. Warum die Seite funktioniert und immer noch funktioniert, das bin ich super dankbar, dass es die gibt und dass Leute sich drum kümmern, auch wenn ich selber nicht so der Typ dafür bin.

Und dann hast du ja gemerkt, das ist jetzt so von der Timeline her 2012 gewesen. Dass der Erfolg ein Stück weit auch überrollt, dass dein Website so viele Zugriffe hat, dass deine bisher eingesetzte Technik an ihre Grenzen gestoßen ist.

Ja, so eine kleine Story davor, als ich die erste Version der Datenbank eingebaut hat, die relativ simpel, also im Endeffekt wohl einfach nur Ergebnisse gespeichert, aber keinen Usern zugeordnet. Damit konnte ich dann einmal, wenn jemand ein Ergebnis hatte, konnte ich das halt in die Datenbank einfügen und schauen. OK, ist ja ungefähr gerankt. In den letzten 24 Stunden also es irgendwie auf Platz 5 000 von 20 000 Test in den letzten 24 Stunden. Und das war so mehr oder weniger die Anfänge der Datenbank für mich.

Und ich habe auch keine wirklich Ahnung gehabt von Query, wie man die optimiert und was auch immer, da im Endeffekt einfach alle Ergebnisse geholt in der Datenbank waren und dann mit so einer PHP Schleife durchlaufen, um die Position zu finde. Ich habe irgendwie doch sortiert, aber irgendwann merke ich dann, wie die Seite es verdammt langsam. Was ist da los? Und dann hab ich erst gemerkt kämen erstmal. Die Datenbank ist immer weiter angewachsen. Ich habe es auch nicht limitiert auf die letzten 24 Stunden irgendwie.

Und dadurch ist man halt einfach gekracht, weil ich einfach alle Ergebnisse immer geglaubt habe. Und das war für mich dieser Wachstumssegment. Okay, ich muss mich jetzt mal mit Datenbank ein bisschen beschäftigen, als wäre das Zweitstudium gehabt. Aber das ist halt dieses Man baut halt schnell dieses Feature denkt sich ja keiner. Ich muss mich da ja nicht drum kümmern. Ich meine, es funktioniert ja. Und dann? Irgendwann merkt man es auch. Okay, es funktioniert aber nur bis zum gewissen Moment.

Es ist halt ein Crasht. Und das war der Moment, wo ich dann angefangen habe, mit der Datenbank zu beschäftigen, was dann wiederum im Endeffekt dann irgendwann zur Version 2.0 geführt hat. Als ich die Seite neu gebaut hab, mit Busacca und hinter BLICK.

Aber das ist gerade super interessant, was du da sagst, weil genau um diesen Punkt geht es im größeren Rahmen, bei der digitalen Transformation. Weil gerade in Unternehmen tendiert man oder nichts, vielleicht sogar ist es sogar ein deutsches Ding dieses, wenn man was Neues plant. Dass man versucht, alle Unwägbarkeiten, alle Eventualitäten vorher zu klären, bevor man mal was probiert und mag. Und das finde ich super interessant. Du hast es gemacht. Erst als das Problem damit war es vermutlich viel schneller am Start.

Und erst als du das Problem hattest oder bemerkt, dass die Schiene. Czukay Wie kann ich es lösen?

Also, ich hab da auch noch mal drüber nachgedacht, und das ist wirklich so. Umso mehr man weiß, umso schwerer. Schwieriger fällt es, einen wirklich WPS zu bauen, wenn du erst mal weiß, was so eine Pipeline ist, eine Pipeline, was auch immer. Dann fällt es schwer, Sachen zu bauen, ohne dass man das im Blick hat. Ich hab mir dann noch ein bisschen Gedanken drüber gemacht, und ich glaube, viele Unternehmen wollen ja dann schneller werden und versuchen so, Peake zu bauen.

Ich glaube, wenn das richtig funktionieren soll, müssen sie sich Leute holen, die neu sind, die wirklich keine große Ahnung von Strukturen und sowas haben, weil sie halt noch schneller und dort arbeiten können und dann löblichen bauen, was halt zusammengeflickt ist.

Du hast mir ja damals schon erzählt, wie du entwickelst. Ich war ja damals schon in Großunternehmen unterwegs, und vielleicht wird es dazu noch etwas sagen, dass da eine änderung auf dem Server gemacht hast und es gab keine Entwicklungsumgebung und ich jünger war. Wie viele User hast du eine Datenbank zerschossen, mein Server zerschossen, Daten überschrieben, das Falsche gelöscht? Also es war sehr cool, weil du hast es halt eine Verbindung aufgebaut zum Server. Du hast die Datei geladen, dann ein bisschen rum, Gewerke drauf gedrückt.

Gespeichert hat. Dann automatisch hochgeladen konnte. Die Seite beim Steller hab ich bisher auch noch nicht gehabt, trotz trotz natürlich lokaler Entwicklung. Und sowas, das war irgendwie immer noch das Schnellste, hatte natürlich ein Nachteil, dass man musste da. Man musste Glück haben, dass man einen guten Hoster hat.

Mein Fall war das linke, die alles immer gekappt haben und da gibts halt eine E-Mail und es könnte nochmal die Datenbank neue hoch schieben, was vorgefallen vorgeformt das es sehr sehr häufig passiert, das war dann immer umso größer.

Die Seite wurde um so mehr Tat als weh. Andererseits irgendwann fühlte man sich auch ein bisschen safe, weil man dachte Halt, so ein Notfall ist immer noch das Backup da.

Ich weiß, damals hast du immer, wenn du so ein größeres Release mit Datenbank, änderungen oder so eingespielt, dass gesagt Ich nehme die Seite jetzt zwei Stunden offline und nicht so, wie du hast zigtausend ja, aber sonst muss ich eine Testumgebung machen und das und das ich abdichtet, das man nicht da und da rund um den Globus die Leute zugreifen, gibt es auch keine Zeit, wo ich keinen Traffic habe. Deshalb kann ich es quasi auch mitten am Tag machen, wo es für mich bequem ist, weil irgendein trifft’s.

Ich habe das meistens sonntags gemacht, weil sonntags dann der wenigste Traffic auf der Seite war. Ich habe das auch nicht so häufig gemacht. Die Seite down genommen habe. Es gab halt einen Moment, das war dann die Version 1.5 auf 2.0, wo ich dann den halben Sonntag offline genommen hatte. Das war dann aber wirklich, weil ich quasi von der kleinen 1.5 Version auf eine sophisticated 2.0 Version was geändert hatte und wie du selber sagst keine Entwicklungsumgebung, gar nichts funktioniert.

Es hat geklappt. Das war aber auch sehr viele, sehr viele Post-its in meinem Zimmer, die ich dann an dem Tag durchgegangen bin.

Was mich dann damals erstaunt hat, ist Du hast ja wirklich gesagt Okay, mein Design ist nicht gut. Dann hab ich, wenn ich bei dir war, Bücher gesehen. Zu Application Design Website, Design Photoshop ist jetzt alles selber beigebracht. Dann hast du das Design gemacht für die Version 2 0. Dann hast du immer gesagt Okay, mein alter Code ist nicht okay, ich muss ein Framework benutzen. Dann hast du, glaub ich, keine PSP oder sowas genommen.

Hast das dann alles umgebaut? Also wirklich über Monate und Monate und multinational absolut szabó. Wie du das über die lange Zeit auch durchgehalten. Aber ich glaube, es hat sich gelohnt. Die Version 2 ist schon ordentlich. Dann nochmal größer geworden. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das gut ist. Alles selber machen zu wollen. Bei mir war das eher so, ich war knausrig. Also ich wollte keinen Designer dafür haben, und ich fand es auch schwierig, weil für mich war das so, wenn ich eine Seite gebaut habe.

Ich wusste am Anfang der Seite nicht, wie es am Ende aussieht, weil man überlegt hat sich ein Feature. Man vergisst immer Teil des Features. Also ich. Zumindest weiß ich wieder, wie das professionelle Leute machen. Aber ich brauch quasi dieses Hands on, damit ich schnell was anpassen kann, weil ich diesen Fall halt nicht bedacht hat. Ich denke zwar immer noch Wenn du pro Designer dran sids, mit dem man sich gut auseinandersetzt, dann ist das eigentlich.

Ich finde man Design funktioniert, sieht okay aus dem Vergleich. Es geht immer besser, aber es halt auch die Frage, ob es muss, dass die Seite funktioniert.

Und die Leute kommen klar mit dem Design ständig versichern, egal wie viel. Nur dass das, was sie eben gesagt haben, das ist beim Design genau so. Es sind noch so viele Gedanken machen. Du wirst es nie auf den Punkt treffen. Es wird immer änderungen geben. Insofern kann ich das sehr gut nachvollziehen.

Hands on hands on hands on. Also wirklich das gelebte WP. Du bist dann mit der Version 2 0 angefangen im April 2012, das jetzt auch schon einige Jahre her online gegangen. Und das ist vom Design, glaub ich noch in etwa die, die man heute sieht, wenn man auf der Iterationen. Aber das Grundkonzept ist auf jeden Fall das gleiche. Die Positionierung der Elemente kam Elemente und Seiten hinzu. Aber groß hat sich da nichts geändert. Ich habe gesehen, es gibt YouTube-Videos von Leuten, die ihre Finger oder ihre Tastatur aufnehmen, wie sie auf deiner Seite tippen, um zu zeigen, dass ihre hohe WPS Zahl nicht gestattet ist.

Das ist ein wichtiges Element. Ich habe in 2, 14 hatte ich versucht, die Seite shit sicher zu machen wie möglich. Aber es ist halt auch im Game Design. Solange du Halten Kleine hast, kannst du eigentlich nicht verhindern, dass Leute schieden, und dann musst du halt gewisse Parameter haben. Bei uns ist das im Endeffekt jungen validation. Wir haben die Mods, die sich dann die Videos anschauen. Das sind halt super Fans der Seite, die etliche Zeit reinvestieren, wofür ich ultra dankbar bin und die Seite dadurch relativ frei halten.

Wenn es die Top Ergebnislisten.

Aber es ist schon so okay, jetzt, 2012, 2013, 2014. Die Zusatzzahl ist trotzdem gewachsen. Trotz, dass die Leute mehr Smartphones benutzen und vielleicht nicht mehr so viel auf der Tastatur tippen, sondern mehr auf der Glasscheibe. Das würde ja auch funktionieren. Ich habe, seit 2010 höre ich davon, dass es Tastaturen keine Tastatur mehr geben wird. Noch sind wir nicht da, die Seite konsequent gewachsen. Das sieht man halt an den Analytics zahlen. 2 12 waren das ungefähr so, ich habe jetzt hier 35 000 Sessions für 2012 pro Tag.

Die Version 1.0 war sehr, sehr simpel. Ich eine minimale Datenbank. Wenn überhaupt, dann habe ich mir überlegt in 2011. Ich will die jetzt umbauen. Ich will jetzt wirklich Community User Accounts. Ich werde so die ganze Halt haben und hab dann in 2012 und Oktober mit einem selbst überlegten Mini PGP Framework halt etwas zusammengeschustert und dann relativ schnell nach ein paar Monaten gemerkt. Okay, das funktioniert. Aber es wird umso größer die Seite wird, umso schwieriger wird man schlecht zusammengeschustert, das System den Wachstum halt stützen können.

Und dann hab ich ihn 2012, April oder nie vorher schon irgendwie im Februar überlegt, ob ich brauche, was ich brauche ein vernünftiges Framework. Ich will ja jetzt keinen. Ich habe ja gar nichts anliegend, Framework zu bauen. Ich will eine Seite bauen, hab mich halt umgeschaut. Ich glaub, ich bin auch über Sympathie gestoßen. KKE PGP war für meinen Anwendungsfall einfacher, und der Grund ist ein bisschen traurig heutzutage. Ich glaube, es war nämlich so, dass bei Symphony musste man halt irgendwas mit der Konsole machen, und die Konsole kann ich.

Habe ich Angst vor kkws? Wie kannst du einfach Dateien auf dem FTP-Server schieben und dann in den Dateien rum basteln, um das darzustellen? Ich glaube, das war der Hauptgrund, warum ich keine mit Spiel genommen habe. Aber ich glaube, die geben sich auch nicht so viel. Auch ich es natürlich größer und wahrscheinlich besser. Aber ich glaube, die geben nicht so viel. Damit habe ich die Seite, dann die 2.0 Version gedauert. Und um das Jahr?

Hast du es ja nochmal professionalisiert, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Also du hast dein Hoster gewechselt. Du hast deinen Vermarkter gewechselt, weil es mittlerweile eine große Website war.

Ja, ich würde noch ganz kurz was zu der Weg zum Wechsel auf 2.0 sagen. Vorher war das so ein bisschen auf das Finanzielle einzugehen. Bevor die Version 2.0 da war, hab ich so ein 2 000 Euro im Monat damit gemacht. Oder vielleicht ein bisschen mehr. Aber so um den Dreh, das war auf jeden Fall super, um mein ein, mein Sengl Apartment Köln zu bezahlen und okey zu leben, weil das halt noch nicht so viel abgeworfen hatte, war das immer noch so, dass ich gesagt habe Okay, ich sehe das nicht so als Vollzeit ding irgendwie an.

Ich hatte immer noch keine Lust, Angestelltenverhältnis einzugehen, aber ich habe quasi nebenbei neben dem Tent Wasserwegen als Life hab ich dann immer andere Projekte gemacht, die sind mehr oder weniger alle gescheitert. Aber ich hab halt immer weiter versucht, irgendwas Neues auf die Beine zu stellen, weil ich habe halt einfach nicht gesehen, dass trotz dessen, was fast links wächst, das denn Wingas jemals so groß sein kann, dass mich das supported so auf Dauer dann durch den Wechsel auf die Version 2.0 sich komplett alles geändert.

Es war dann von einem auf den anderen Tag eine komplett andere Welt. Das lag einfach daran, dass die Google Clicks plötzlich vier Mal mehr wert waren als vorher. Von einem einfach durch den Wechsel. Und das war dann. Dadurch war das Hinkam natürlich viermal höher. Dadurch haben sich neue Möglichkeiten ergeben, die ich wirklich schon lange abgehakt hatte mit Tent Postings. Und das war dann so ein Review. Führt das auch nochmal, warum ich dann nochmal richtig Gas gegeben habe?

Danach hab ich es nicht verstanden. Was hatte die Version 2 0 mit den Google Klicks zu tun? Die jetzt Mehrwerte ist?

Eine gute Frage, und zwar so! Meine Theorie ist Google sagt es natürlich nicht, warum es so ist. Aber meine Theorie war Vorher war die Seite geteilt in subdominante. Jede Sprache hat eine eigene Domain, und Domain zählt Google als eigenständige Website. Mit der Version 2.0 habe ich dann viele Strukturen geändert. Zum Beispiel auch, dass anstatt ZAB Domains seit jedes sprachaufnahmen Unterordner zumindest dargestellt. Der Browser leistet. Jede einzelne Domain hat einen gewissen Trust gehabt. Sobald dann Tent fast fingers den kompletten Trust alassane Domains bekommen hatte, hat wahrscheinlich auch irgendwie der Algorithmus gesagt Okay, das ist ein Mehrwert, sodass es somit nur eine Theorie, weil anders kann ich mir halt nicht erklären.

Ansonsten hat sich ja nichts geändert. Die USA Zahlen waren anfangs immer noch gleich wie am Tag davor.

Und was für ein Volltreffer!

Also ich meine auch noch an der Position gearbeitet mit den ADS, aber das war minimal. Das war es kann eigentlich nur durch diese Domain Sache gewesen sein. Genau das war dann der Start für 2.0 und der Beginn weiteren Reisen. Und das ist jetzt auch schon acht Jahre her. Also, ich hatte seit 2008 ein Einzelunternehmen. Also erstmal ein klein Unternehmen an das normale Unternehmen, wie man das man nennt. Und 2015 war dann irgendwann so langsam an, nachdem der Moris mich immer weiter gepusht hat.

Denn etwas weiter zu gucken ist auch das ich selber ein bisschen professioneller an die Sache herangegangen. Denn das fing an mit dass ich dann irgendwann mal welchen Control benutzt hatte, also einfach benutzt hatte. Dann der Wechsel von Finkel zu Rude 360, absolut 360. Die machen so etwas Strukturen, und im Endeffekt hatte ich immer so ein Managed Hausding gehabt, konnte nicht viel ändern, nicht viel kaputtmachen. Vor allem, und das war bei gut 360 ähnlich. Nur das die Infrastruktur robuster war.

Die hatten dann halt nicht mehr einen Server, sondern wir hatten Datenbank Server, wir hatten Webserver und das hat alles dann in der Pipeline, wo ich dann relativ robustes System habe und die Seite aktualisieren kann, ohne dann was kaputt zu machen. Ich konnte dann aber seitdem auch nicht mehr meinen alten FTP live die Seite bearbeiten trinken. Das war auch echt nicht so cool. Manchmal, das war schon Paine, sondern man hat dann gemerkt Das war früher alles schneller, und man hat es verstanden, warum das sein muss.

Aber da das so interessant.

Und wir sehen das häufig bei Kunden, die haben noch keine Produktidee oder bauen diese ganzen Pipelines schon auf. Und im Grunde, bevor sie an diese Schwelle stoßen, dass das Produkt so groß ist, dass sich das jetzt lohnen würde, steht schon diese große Infrastruktur da und verzögert dann sozusagen die Entwicklung dieses ganz kleinen Pies, mit dem man dann ja oft starten möchte. Und du hast es einfach so umgedreht oder meiner Ansicht nach sinnvoll gemacht, dass immer, wenn ich an ein Problem deckels, stoße oder wenn ich auf ein Problem stoße, was meine Entwicklung deckelt, dann löse ich das dann, wenn ich da bin.

Ja, ich glaube, es ist echt schwierig für große Unternehmen. Deswegen gehen ja auch viele, glaube ich, zumindest das mitbekommen zu haben, dass Großunternehmen hingehen und nicht im eigenen Unternehmen Peake bauen, sondern dafür so kleine Zweigstellen aufbauen. Und ich verstehe, ich verstehe auch, warum das so schwierig ist, diesen Schritt zurück zu machen. Ich habe selber das Problem. Wenn ich jetzt irgendwie baue, dauert das deutlich länger als vorher. Aber ich auch direkt wieder alles im Hinterkopf Fabergé.

Ich will das dann irgendwann lokalisieren, und dann muss ich. Irgendwie muss das alles können, und das ist echt nicht einfach. Also, wenn das halt lösen kann oder vernünftig macht, der hat auf jeden Fall ein Vorteil im Markt. Noch einmal zu den Puschen. Ich habe halt immer gesehen Du hast ja 2015 um sehr viele Handys Apps entwickelt oder auch danach noch. Und ich habe immer gesagt Hier, du hast deine Community, du hast ein mega fettes Produkt mit temp fast fingers, was noch weiter wächst und wächst und wächst, ohne dass du was machst.

Und wenn du konsequent sagst, ich möchte meine Arbeit so investieren oder meine Fähigkeiten so investieren, um den maximalen Nutzen möglichst vielen Menschen zur Verfügung zu stellen, dann dein Back Block war ja voll tent. Fast Fingers kümmert sich um die Community, und so ist das dann, glaub ich, gekommen. Also, für mich selber war das immer so, da ich gesagt habe Das wird das halt ein Job, sondern es wird immer irgendwann auch Jobs sein, und dadurch verliert man ja auch ein bisschen Motivation und Lust.

Und man baut dann Features, wo man denkt Sarkar Das kann nochmal ein Mega Burst, und es passiert nicht, und er macht was 3mal. Es gibt dreimal keinen Durst und dann irgendwann keiner. Ich habe jetzt nochmal Bock, etwas anderes zu machen. Dann hatte ich halt eine mehrjährige Ausschweifung in mobile game Design, was auch interessant war. Leider ist dann nie wirklich etwas Erfolgreiches draus geworden. Es wurden Games erstellt, aber die sind niemals abgegangen. Du hattest quasi immer immer wieder halt auf etwas fingert hingewiesen, und das hat mich halt immer wieder ein bisschen zurückgebracht.

Ich habe währenddessen natürlich auch weiter Bugs gefixt, Features gebaut. Aber es war immer wieder so ein Nebenprojekt, irgendwie. Das ist aber auch einfach meine Herangehensweise an Sachen. Ich habe dann langen Atem, weil ich halt nicht sprint, sondern halt langsam jogge und immer so ein bisschen an der Seite werkelt. Und sag mir, was zu schauen. Rona Hab ich schon mal erwähnt, dass es der schnellste Tipper der Welt. Ich habe in der Community auch so ein bisschen mitbekommen, wie man es jetzt nicht wirklich viel unterhalten.

Also Facebook, Francke, aber halt ein paar Nachrichten hin und her. Der hatte mir letztens halt nochmal eine Passage zugeschickt, weil da ein Buch über diese ganze Industrie schreibt, so viel es geht auch um seine Tipps, Wettbewerbe. Und es gibt eine Tipp Industrie? Ja, ja, ja, es ist halt nicht so super bekannt. Aber es gibt auf jeden Fall halt irgendwelche Kibo Hersteller. Tipp Wettbewerbe machen und dann siehst du natürlich auch immer die zwei, drei gleichen Leute.

Und das fand ich ganz interessant, weil ich hatte mir halt so ein Ausschnitt aus dem Buch geschickt mit der Frage, ob das so kam, ob ich irgendwas nicht da drin haben möchte. Ja geschrieben hatte. Und da hab ich nochmal die komplette Historie gesehen, die er. Keine Ahnung, woher du die Daten hatte. Aber das war nochmal so eine schöne Erinnerung zurück, wie das halt alles gewachsen ist. Und er ist jemand, der die Seite selber nicht so gerne nutzt, weil die halt für ihn zu einfach ist, weil die Komplexität halt nicht so hoch ist.

Aber er sackerln trotzdem, dass er in der ganzen Tipps seiten, die es halt gibt, mit einer der besten, weil die da die meisten Leute halt fängt und einfach zugänglich ist.

Schreit ja nach einer Pro-Version, die seinen Ansprüchen genügt.

Ja, aber man kann es natürlich auch nicht jedem recht machen. Und jetzt, wenn wir mal auf heute schauen oder auf dieses Jahr? Ja, ich bin halt. Seit langer Zeit überlege ich halt, eine neue Version der Seite zu machen. Man bekommt immer Features mit, die man halt gerne hätte, aber für die die Seite nicht ausgelegt ist oder einfach das System nicht funktioniert. Also eine Sache war zum Beispiel so ein richtiger Multiplayer-Modus, dass das PSP so jetzt halt nicht vernünftig zugeeignet mit Sockels und den ganzen Kram.

Und da hab ich halt 2012 schon überlegt, mit Nocke erst was zu machen. Es ist halt immer nur so ein paar Tests gegeben und das ist halt, das wirklich umgesetzt hatte. Und diese ganzen Features kam zusammen und hab ich gesagt Okay, ich glaub, ich baue jetzt diese neue Version, und da bin ich jetzt auch schon etwas länger dran, weil ich wirklich das Ding von mir aufbaue. Was viele wahrscheinlich sagen würden Auf gar keinen Fall sollte man das machen, und ich habe auch lange mit mir gehadert.

Das zu machen habe im Endeffekt halt festgestellt, dass das der richtige Weg ist. Und ich baue jetzt quasi die komplette Seite seit ungefähr einem Jahr halt. Mit Nokias und react baue ich halt neu, und es ist halt einfach nur sehr, sehr lange gedauert, weil ich einfach diese Technologien nicht wirklich kannte und deswegen viel Zeit einfach fürs Lernen draufgeht. Wir kommen so langsam in Richtung, wo halt was Greifbares da ist, wo ich sehe, dass das Ende das Licht am Ende des Tunnels sehe für die Version 3.0, die die Seite hoffentlich die nächsten zehn Jahre trägt.

Wahnsinn! Du hattest auch die DOS Attacke.

Jetzt, Anfang des Jahres war ich gerade im Urlaub in Kuba. Da hab ich schon immer so die Mails bekommen, dass die Seite down ist und erst mal nichts dabei gedacht. Bis ich dann irgendwann nochmal nachgeschaut hatte und dann festgestellt habe, dass es wirklich eine DDoS Attacke, also das Attacken hatte ich halt immer mal gehabt, aber die sind ja relativ leicht zu beheben. Die DDoS-Attacken war heftig, das ging irgendwie über einen Monat. Die Seite hat attackiert, wurde anfangs irgendwie aus einem Land an das eigene Land.

Dann kommt ein anderes Land hinzu, und dann war es irgendwann weltweit. Also Vorsicht. Naja, ich kann mir bei Claudelle kurz reinschauen, ob ich da irgendwelche Daten nochzu habe. Die Frage ist Wer macht so was? Ein Konkurrent oder DOS Attacken sind nicht so teuer, wie man glaubt. Ich habe gedacht, ich kannte mich nicht aus und hab mich dann so ein bisschen informiert, aber auch mit YouTube 360 drüber gesprochen und die meinten halt das es nicht so teuer ist.

Das ist halt auch das Problem. Sobald du halt Präsenz hast, wirst du immer Leute haben, die aus irgendeinem Grund, ob es jetzt Jux und Dollerei ist oder weil sie dir irgendwie was antun wollen, halt dich attackieren und was Cooles. Dadurch wächst man halt auch. Das war natürlich in dem Moment blöd, weil ich. Kein System hatte und dann hat das System umgestellt und hat auch ein bisschen gedauert. Ein bisschen lernerfahrung gab man, dadurch war es bei dieser Hürde auch wieder.

War auch diese Lücke, diese Sicherheitslücke auch wieder geblockt? Sozusagen. Heißt, sie sei dann auch wieder gewachsen und robuster geworden. Wahnsinn, dass das jemand aus Jux und Dollerei machen soll.

Ja, es gab. Es gab also in der Community so gewisse Anschuldigung, dass so ein gewisser User war, der erst auf anderen Seiten gemacht hat. Und das war auch sehr anstrengende Zeit, weil es einfach nichts gebracht hat. Man hat da irgendwie mit Hörensagen gearbeitet und Blog. Nun kann ich nichts dran machen. Aber du hast keine Lösegeldforderungen erhalten oder irgendwas nicht genommen. Das ist halt so ein Ding, das hat das Internet. Man muss halt das Problem wechseln.

Das ist in dem Fall dann die Seite, die das sicher zu machen. Das ist halt so. In meinem Fall war es Cloud, ging es halt sehr, sehr gut. Ich konnte das Wissen jetzt auch schon wieder für die Version 3.0 nutzen, und man hat dabei mal etwas gelernt. Man hat ein bisschen was verloren an Zeit und Geld. Aber man ist wieder gewachsen, sozusagen. Wenn man nach den Daten schauen. Also, ich hab ja irgendwie kriegst gar nicht mehr zusammen.

Aber das waren halt Bandbreiten von irgendwie täglich 100 bis 150 Gigabit. Also halt mehrere Millionen Requests von allen möglichen Ländern von Russland und Amerika. Das waren halt schon eine dicke Attacke, die die Seite dann immer lahmgelegt hatte. Aber gut 360 meinte auch zu dem Zeitpunkt, dass bei anderen Leuten auch so mehrere Projekte, die die Hald betreuen und das jetzt halt nicht nur meine Seite gewesen.

Es gibt doch im Internet diese Story, wo so ein Typ auf YouTube aufgenommen hat, wie so eine Katze quält. Und dann hat die Community also die Internet gemütes zusammengetragen hat. Wieso ein Detektiv? Diesen Typen habe ich gemacht, hätte es die kubistische drauf ansetzen soll?

Ich finde, das ist bemerkenswert.

Ich hab mal irgendwann gehört, dieser Twitch streamen oder auch YouTuber. Sie müssen also richtig aufpassen, weil es gibt also so Dinge, an die wir nicht denken würden. Also irgendwie. Das Licht reflektiert sich so in deinem Auge, und dadurch können die ungefähr herausfinden, wo du wohnst oder so wie krank oder was es da für Möglichkeiten gibt.

Ich hab mal so ein Youtube-Video gesehen, wo das jemand gezeigt hat, wie sein YouTube Studio im Keller eingebaut ist und dass es wirklich gedämmt von allen Seiten. Und am besten weiß auch niemand, wo es ist. Sonst kommen die Leute halt und rufen durchs Fenster irgendwas rein, während er da unten aufnimmt, einfach nur, damit die Kumpels das dann im Stream haben. So oder so. Wahnsinn. Aber du hast jetzt heute nochmal auf Tintenfass Fingers zurückzukommen. Du hast ja schon eine große Community, die sich selber so ein bisschen managed oder die über diesen discours channel in Kontakt ist und was ich ganz schön finde an tent fast fingers an dem Weg, den du geschrieben hast, ist, dass man deutlich erkennt Das Produkt ist alles, und die Technik ist quasi zweitrangig.

Wenn das Produkt funktioniert? Ja, absolut. Das ist als Techniker sehr schwer zu ertragen, dass es so ist. Aber du hast ja dann immer quasi Technologie nachgelegt, auch jetzt mit DDoS Attacke, wenn du das Problem konkreter hattest. Viele Unternehmen gehen den anderen Weg und setzen sich erst einmal am Reißbrett hin und überlegen Was könnte denn alles passieren? Und dann wird ein Schlachtplan entwickelt, der alle möglichen Eventualitäten vorsieht. Und man kennt das, wenn man selber so einen Urlaub planen oder so Am Ende macht man gar nix, weil man einfach so paralysiert ist.

Das ist halt auch der Vorteil, das ich alleine arbeite, weil sobald halt eine zweite Person hinzukommt. Ich mache halt 0 Tests. Ich wusste nie, wofür man die braucht. Weil ich weiß mittlerweile, wofür man die braucht. Aber ich denke mir halt so Wenn du von einer Person zu zwei Personen gehst, soll direkt ein Riesen mehr Aufwand. Wenn ich zum Beispiel damals, 2012, zwei Personen gewesen wäre, hätte ich viel, viel früher Controller benutzen müssen, damit ich nicht wie bei du die Disketten hin und hergeschoben, dass man da die Disketten in der schieb.

Das hat seinen Vorteil in dem Sinne, dass man lieber ist und halt schneller Arbeit. Aber man hat die ganzen anderen Nachteile, das man viel, viel langsamer wächst und sich auch nicht austauschen kann. Man ist halt in so einem Barghouti, man kriegt die Information übers Internet, aber das sind auch wieder nur Meinungen von anderen Leuten, die man nicht kennt und auf die man sich verlässt.

Das versteh ich. Und das ist ja immer noch zur Debatte, wenn man sagen würde Okay, man muss erst einmal ein setzen, da verliert man ein paar Tage, bis sich alle daran gewöhnt haben. Aber dann hast du halt zwei Zylinder oder zwei Menschen, die arbeiten können und die Tickets und Features umsetzen können statt nur einem, das man erst mal so einen Knick hat und dann hinterher das dann wieder aufholt. Herr Cristo ist ja auch eine Menge bewegender Emails erhalten.

üBer die Jahre möchtest du davon erzählen. Das motiviert, etwas motiviert. Du brauchst irgendwas und denkst, diese Jacke, die Leute benutzen, ist cool. Das ist die eine Seite. Du siehst, die USA zahlen, aber das sind halt Leute auf eine Webseite und dann hin und wieder kriegst halt eine E-Mail von Leuten, die jetzt Depressionen ist oder einfach Leute, die alleine sind oder die irgendwie, die dir einfach danken dafür, dass es. Und das ist bemerkenswert, weil du selber halt nicht als was Besonderes ein und dann so eine E-Mail.

Diese E-Mails waren etwas, was mich in der Anfangsphase oder in der mittleren Phase sehr gepusht haben, weil das keine Zahlen sind, die du irgendwie bei Google Analytics siehst, sondern da ist jemand hingegangen, hat sich hingesetzt und sich Gedanken gemacht, um die für deinen kleinen Tipp Tester zu danken. Und das war immer. Das war immer sehr viel wert.

Wie viele User hast du aktuell? Kannst du das sagen? Pro Monat vielleicht, jetzt nicht aktuell in der Minute. Das steht ja oben auf der Webseite. Wie viele gerade online sind?

Ja, genau das. Das ist zwar auch ein bisschen Baggy geworden, in letzter Zeit die letzte. In der letzten Woche waren es 300, 45 000 User. Das sind so 300 000 Sessions am Tag. Ich weiß nicht genau, wie Google die 16a schreibt, aber Sessions drei Millionen im Monat und so eins komma drei 1,5 Millionen Usern.

Wahnsinn, ob dir das nie so langweilig geworden ist, wie du sagst. Das macht sie schon ein paar Jahre, wo du sagst, jetzt würde ich immer mal gern ein anderes Produkt machen oder irgendwas eher.

Im Endeffekt hab ich ständig nebenher irgendwas gemacht, was Fingers war niemals so, dass ich gesagt habe, es gibt Phasen, wo ich dann und wann das letzte Jahr. So konsequent habe ich noch nie an etwas Wegeners gearbeitet. Ich hab immer irgendwie Zeitdruck gemacht. Ich mach halt auch noch so. Ich habe noch so andere kleinere Standbeine, wo ich halt im Design Bereich ein bisschen was mache, wo ich keinen Designer bin. Also ich brauch immer schon diese Abwechslung, das weiß ich vielleicht einfach meine Art, dass ich das alleine.

Nur das eine Projekt bei mir zu langweilig. Dadurch geht ein bisschen Fokus verloren, und man braucht ein bisschen länger für alles. Aber so kann ich zumindest auf dem langen Horizont konsequent an der Seite arbeiten. Und die Herausforderungen der einzelne Entwicklung sind ja auch sicher multinationaler Natur monatelang, da an dem einen Feature entwickelt hast Du denkst Okay, das ist vielleicht im Team dann auch einfacher, wenn man sich mit mehreren auf kann oder es dann schneller geht.

Dieses Feature, um zu sehen, bist immer irgendwie in deinem Kopf drin und du alleine deshalb noch umso mehr. Und das ist auf keinen Fall gut, weil man sich halt immer dann irgendwie selber auch. Also umso länger man arbeitet, umso mehr zweifelt man auch daran. Und das hilft, wenn man dann im Team ist, das halt mehrere Leute an dem gleichen Ding arbeiten. Das hilft auf jeden Fall. Du hast ja auch mit Externen mal zusammengearbeitet. Unterwegs Richtig?

Ja, es gibt ein Multiplayer Mode auf der Seite, der auch in Schwarz geschrieben ist. Der ist quasi als iframe integriert, weil der Server selber halt PGP ist. Den hab ich outgesourct. Das war auch okay. Das Outsourcen an sich. Aber ich fand es halt immer schwierig. Ich habe halt Design outgesourct. Ich hab aber auch mal anderen Programmierern mal reingeholt. Es hat aber nie so wirklich funktioniert. Also, ich hab das jetzt an mir liegt oder halt die schlechte Wahl getroffen, habe ich versucht.

Das will das in der Zukunft noch mal neu angehen, das ich halt die Seite nicht mehr alleine an der Seite arbeite. Aber es ist schon immer eine riesen Hürde von eins auf 2 zu gehen. Und du musst alles selber machen, muss Buchhaltung machen. Du musst Entwicklung machen, Design machen, Grafik machen auf der das natürlich auch keine Konflikte und kannst das dann relativ schnell entscheiden. Ein Ding bei der Seite, die ich jetzt halt neu mache, ist die Seite an sich hat ja ein Layout.

Aber die User gehen halt hin und bauen sich halt Custom CSS Dateien, wo die Seite in Dartmouth zu machen oder Pink, Kavai Mod oder was auch immer. Und das machen die halt seit Jahren. Und ich habe jetzt, bei der neuen Version ist das halt auch ein großes Element, wo ich halt plane, dass du natürlich ein Leid und Tod hast, aber auch wirklich andere. Mautz also halten? Pink mauerten weiß ich nicht. Weihnachtsmarkt Ahnung. Und das war auch ein Faktor, den ich halt berücksichtigt hatte bei der Auswahl.

Ich habe Material, das es für das Team Framework unterstützt. Das hat alles erst mal eins zu finden, was das halt auch unterstützt. Das war dann halt auch nicht so einfach.

Hast du mal daran gedacht, die Seite mal zu verkaufen? So könnte es mit Sicherheit bei denen User zahlen. Ich sage mal auch Flipper oder so. Könntest du schon wissen, was ich zu sich hatte?

Ich habe immer mal wieder Angebote bekommen, aber denen ich wahrscheinlich eine E-Mail will überweisen.

Also ich hab, ich hab da drüber nachgedacht, aber nicht. Ich hatte ja immer so einen Preis im Kopf. Ich wollte es nie wirklich verkaufen. Ich habe gesagt Okay, wenn mir einer so viel bezahlt, was ich gerne machen würde, dann würde ich es halt machen. Vielleicht wird das sogar einer bezahlen. Ich weiß, ich hab mich da auch echt nie so konkret auseinandergesetzt. Für mich ist das eher so recht, sage ich. Ich habe das nicht vor, aber ich schließe es auf keinen Fall aus.

Die neue Version werde ich auch so bauen, dass, wenn der Fall kommt. Es gibt ja dieses Buch Built to Sell, das die Seite so strukturiert ist und so dokumentiert ist, dass ich jetzt nicht irgendwie ein Jahr lang mit dem Käufer zusammenarbeiten müsste. Das ist schon schon so, aber es ist nicht unbedingt nur, weil ich die verkaufen möchte, sondern einen so ein Ding, was man halt hat als Einzel. Ein einMann GmbH ist, wenn ich irgendwie ein Unfall habe oder so gibt es keinen zweiten Mann und deswegen will ich die Seite so!

Im Fall der Fälle die Seite trotzdem weiterleben kann, weil alles sehr gut dokumentiert ist und strukturiert ist und dass es so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Wahnsinn! Aber wie wir hören, hast du noch viel vor und noch einige Ideen, auch was fast Fingers angeht. Und ich hoffe ja immer noch, dass wir uns irgendwann drei hier im Multiplayer-Modus messen können. Wer am schnellsten? Zehn Finger System gegen Malaysias selbsterklärten Systeme? Absolut. Die neue Version wird auf jeden Fall stark in Richtung Multiplayer gehen.

Und Interaktivität auf jeden Fall. Wie viele Sprachen unterstützt Fingers mittlerweile? 38, ungefähr 40 Sprachen. Es ist schön, dass du zeigst, dass ein Produkt, das man denkt, was man im Internet selber Grossmacht, dass es über so viele Jahre funktionieren kann und dass man auch davon leben kann, um das weiterzuentwickeln, und nicht das ist, das nicht dieser Traum ist, der in Büchern beschrieben ist. Dieses Geld Ridge Krieg, daraus nun eine App im Store zu bringen und schon funktioniert, sondern dass man es wirklich schaffen kann.

Ja, absolut. Ich bin auch sehr Lacey, dass das alles so geklappt hat, und zwar auch 0 geplant. Also, ich habe jetzt nicht irgendwie. Ich habe niemals gedacht, dass ich mit so einem Tipp test, dass das so gut funktionieren könnte. Was mir geholfen hatte, ist, dass ich eigentlich keine Ahnung hatte. Also, ich bin nicht hingegangen, als ich den Tipp jetzt gemacht habe. Ich habe auch nicht geguckt. Okay, wie viele Tests gibt es schon?

Und es gab schon einige. In dem Sinne hat mich meine Naivität und Unwissenheit. Auf jeden Fall hat mir geholfen. Ob das jetzt vielleicht generell ein guter Weg ist, weiß ich nicht. Man sollte vielleicht trotzdem den Markt so ein bisschen analysieren. Aber häufig ist es gar nicht so, dass man etwas Neues bauen sollte, sondern dass man etwas baut, was halt besser funktioniert. Ja, ich meine, es gab Suchmaschinen. Vorher gab es Social Networks, gabs vorher.

Im Endeffekt ist es eigentlich gar nicht darum. Es geht gar nicht darum, etwas komplett Neues zu bauen, sondern einfach irgendwas. Und Bautz Besser, als es jetzt schon ist. Dann würde ich gerne zum Abschluss nochmal fragen Gab es einen Moment, wo du richtig im Zimmer, also wo du dich richtig gefreut hast, und gedacht, dass das ist unglaublich.

Das ist ja Wahnsinn, wo du quasi richtig Energietisch geworden bist. Und gab es auch einen Moment, wo du gedacht, das jetzt ist alles vorbei. Also diese volle Achterbahnfahrt.

Vielleicht bin ich jetzt geldgierig, wäre aber im Moment wirklich, wo ich 2012 die Seite umgestellt habe, wo die Einnahmen auf einmal vervierfacht worden. Und das liegt gar nicht daran, dass wegen dem Geld an sich, sondern wegen den Möglichkeiten dieses Geld mir ermöglicht hat. Das war dieser Moment. Ja, okay, ich kann weitermachen. Ich muss mir keinen anderen Job irgendwie suchen, und ich kann meinen mein Lebensziel weiterführen. Sicherheit und Freiheit bieten da eine Bestätigung, dass die Zeit.

Also, ich habe es nicht gemacht. Ich habe das gemacht, weil es mir Spaß gemacht hat, und aber trotzdem zu sehen, dass die Zeit, die man reinvestiert hat, sich auch ausgezahlt hat. Und das würde ich sagen, schon einer dieser, einer dieser Momente, die Momente, wo mir das Herz in die Hose gerutscht ist. Eigentlich immer, wenn ich die Marktwirtschaft.

Ständig, ständig und sogar kürzlich halte. Das mit der Attacke, weil ich mir gedacht hatte Die Seite ist relativ robust aufgrund der Community. Aber was kann mir anhaben? Ich bin zu klein für die Großen. Das heißt, es kommt jetzt keiner, der es irgendwie mega krass kopiert, weil es einfach nicht lukrativ für die Großen wäre. Und dann kommt dazu eine DDoS-Attacke, und man überlegt sich So ein, zwei Wochen lang geht, fängt man an zu überlegen, was da passiert, sondern ich meine, das Problem wurde dann gelöst, wie so häufig so ist.

Aber das war im Moment ja auch sehr erst mal sehr mitgenommen hat. Das glaube ich. Also, ich wollte mich noch bedanken, dass er mich auf eurem Podcast habt. Bin ein großer Fan. Hab alle Folgen gehört. Vielen Dank! Es freut mich, dass ich diese Geschichte immer erzählen konnte, der einer netten Runde und vielen vielen Dank an dich von uns.

Auch, dass du hier das erste Mal die Geschichte von Temp Fingers von A bis Z erzählst. Super spannend und vielen vielen Dank! Danke an euch! Wenn unsere Zuhörer Fragen haben oder Feedback zu der Episode, können Sie gerne eine E-Mail schicken an Podcast Gilbert. Lasst uns gerne. Eine Bewertung abonniert den Podcast. Und wenn ihr weiterhin im Bereich Technologie auf dem Laufenden gehalten wollen werdet, schaut auf Skill bei Slash Blog vorbei und ich bedanke mich nochmal ganz herzlich bei dir, Chris, dass du die Geschichte mit uns geteilt hat, mich auch.

Dankeschön.

Danke, dass Sie mich da gerne.

Maurice KnoppSkillbyte Podcast #21: 1 Webseite, 1 Mann, 100 Millionen User
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Skillbyte Podcast #9: Bull’s Eye Software Development – Einfach und fokussiert auf Unternehmensziele

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Bull’s Eye Software Development – Einfach und fokussiert auf Unternehmensziele

// Inhalt //
1. Definition: Das Ziel von Software
2. Unternehmen kommunizieren Unternehmensziele von Software oft nicht klar.
3. Der Wert von SCRUM
4. Für Entwickler: Was bedeutet professionelle Softwareentwicklung?
5. Fazit: Bessere Kommunikation von Unternehmen & zielgerichtete Entwicklung

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Podcast #8: Must-have Skills, Technologien und Weiterbildung für DevOps

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Must-have Skills, Technologien und Weiterbildung für DevOps

// Inhalt //
1. Was ist ein DevOps Engineer?
2. Welche Skills hat ein DevOps Engineer?
3. Welche Technologien setzen DevOps Engineers ein?
4. Welche Erfahrungen hat Skillbyte mit DevOps / Kubernetes gemacht?

Link zum Podcast: Devops – Was ist DevOps und das DevOps Mindest?
https://soundcloud.com/skillbyte/skillbyte-podcast-2-devops

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