Freitagnachmittag, 15:40. Sie schauen auf den Plan und wissen es einfach: Das Material für Auftrag 4711 kommt nicht rechtzeitig, die Linie 3 läuft Montag gegen die Wand. Aber der Plan sagt nichts. Der Plan ist eine Excel-Tabelle, und Excel hat kein Bauchgefühl.
Also machen Sie, was Sie immer machen. Telefonieren. Umplanen. Eine Sonderschicht organisieren, eine Express-Beschaffung freigeben, 35.000 Euro, die niemand eingeplant hat. Und am Dienstag fragt die Geschäftsführung, warum die Liefertreue schon wieder gelitten hat.
Bei einem Serienfertiger mit 400 Mitarbeitenden liest die KI jetzt einfach mit. Dieselbe Excel, dieselben Aufträge, dieselben Stammdaten. Aber Konflikte zwischen Material, Kapazität und Termin werden sichtbar, solange noch Zeit zum Handeln ist. Nicht montags um 6. Freitags um 15:40.
Was diese Freitage kosten, lässt sich beziffern. In der Industrie rechnet man mit mehreren tausend Euro Stillstand pro Stunde und Linie, unser ROI-Modell setzt 4.500 Euro an, einen Branchenwert und keine Messung bei Ihnen. Vier Planer und zwei ungeplante Stillstände im Monat ergeben in der Modellrechnung unserer Planungsseite 120.240 Euro im Jahr. Ihre eigene Zahl kennen Sie erst, wenn jemand sie an Ihren Aufträgen nachrechnet.
Der Unterschied im Tagesgeschäft sieht dann unspektakulär aus. Dienstag, 9:15, Planungsrunde. Auf dem Schirm steht keine Ampel und kein Score, sondern eine Liste: sieben Aufträge, bei denen Material, Kapazität und Zusagetermin nicht zusammenpassen, sortiert nach Nähe zum Termin. Daneben steht jeweils die Quelle, aus welchem Auftrag, welcher Stückliste, welcher Rückmeldung.
Entschieden wird weiterhin in der Runde. Assistenz, nicht Autonomie: Ihr Planer entscheidet, die KI rechnet vor. Das System schiebt keinen Auftrag um und gibt keine Sonderschicht frei, es zeigt den Konflikt, die betroffenen Aufträge und die Folgen der Varianten. Und es läuft auf dem ERP, das Sie haben, ohne Rip-and-Replace und ohne zweite Planungswelt neben SAP.
Womit in solchen Projekten typischerweise zu rechnen ist: rund 50 Prozent weniger spät erkannte Planungskonflikte und rund 60 Prozent weniger Zeit für manuelle Plausibilisierung. Beides sind typische Effekte aus unseren Projekten, keine Zusage für Ihr Haus. Der Planungs-Case auf /planungs-check nennt plus 12 Prozentpunkte Liefertreue und 78 Prozent weniger manuelle Plausibilisierung nach drei Monaten. „Wir optimieren gemeinsam mit skillbyte die Planung unserer Produktionsprozesse“, sagt Andrea Schulz-Ayecke von der Lichtenheldt GmbH.
Der Unterschied ist nicht mehr Disziplin und nicht mehr Meetings. Der Unterschied ist, dass die Entscheidung zu Ihnen kommt, bevor sie teuer wird.