Pareto-Prinzip

Skillbyte Podcast #33: Traumjob IT?! – 10 Dinge die dir keiner sagt!

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In diesem Podcast geht es um das Thema: Traumjob IT?! – 10 Dinge die dir keiner sagt!

// Inhalt //
01:52 – Punkt 1: Verstehe das Problem exakt BEVOR du eine Lösung konzipierst
07:09 – Punkt 2: Wie du eine Problem löst, ist meist zweitrangig
10:56 – Punkt 3: Du liest mehr Code als das du schreibst
14:31 – Punkt 4: Nach Abschluss der Entwicklung, startet die Entwicklung er richtig (aka Softwareprojekte sind nie fertig)
19:21 – Punkt 5: Du verschätzt dich beim Entwicklungstempo – IMMER!
23:56 – Punkt 6: Es wird sehr stressige und extrem ruhige Phasen geben
28:19 – Punkt 7: Mit weitreichenden Rechten, kommt große Verantwortung
33:42 – Punkt 8: Du wirst eine Menge Spaß haben und viel lernen!
36:31 – Punkt 9: Du wirst unglaublich schlaue Leute treffen; (sind besser als du)
39:05 – Punkt 10: Du verbringst sehr viel Zeit mit Detailproblemen

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// AUTOMATISCH GENERIERTES TRANSKRIPT //

Man muss sich ja vorstellen, man selber hat vielleicht Stunden an der Tafel gestanden, um die Prozesse durch zu planen und jetzt kommt der Computer hin und kann diese Prozesse tausendfach millionenfach pro Sekunde ausführen und Zehntausende, hunderttausende Nutzer gleichzeitig versorgen mit den Prozessen, die man sich selber überlegt hat. Ich finde das nach wie vor auch nach 15 Jahren noch immer ein ganz besonderer Moment wie bei Cast Away. Ich habe Feuer gemacht.

Herzlich Willkommen zu unserem skillbyte Podcast Episode Nr. 33 Traumjob IT 10 Dinge, die dir keiner sagt. Abonniert unseren Podcast für mehr spannende Themen aus dem Technologie Umfeld. Wenn ihr Entscheider oder IT-Fachkräfte seid, wenn ihr Hörer Fragen im Verlauf des Podcasts habt, sendet uns gerne eine E-Mail an Podcast Skill D Wir freuen uns auch immer über Bewertungen oder wenn ihr den Podcast Freunden und Kollegen weiter empfehlen. Heute bin ich mit einem ganz besonderen Gast hier am Start.

Meinem Bruder Nikolai. Hallo Nikolai, hallo Maurice. Nikolai und du arbeitest ja auch für einen großen internationalen Softwarekonzern und ich bin sicher, dass die 10 nachfolgenden Punkte uns beiden seit vielen Jahren mehr als geläufig vorkommen werden. Ja, auf jeden Fall. Wie lange arbeitest du im IT-Bereich jetzt auch schon?

Ja, tatsächlich arbeiten seit knapp acht Jahren knapp acht Jahren. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Unglaubliche acht Jahre. Klingt irgendwie gar nicht so lang. Aber wenn man mal überlegt, wie lange acht Arbeitsjahre sind, dass es auf einmal schon wieder eine ganze Menge.

Bei mir waren es letztens 15 Jahre und da habe ich auch schon gedacht Oh mein Gott, das ist auch ne ganz schöne Zeit. Viele Probleme haben sich verändert in der Zeit, aber viele grundlegende Konzepte sind auch gleich geblieben. Was auch schön ist im schnelllebigen IT-Bereich, dass sich nicht alles von heute auf morgen verändert.

Nein, es ist interessant, wie sich die eigene Perspektive auf dieselben Dinge in der Zeit verändert. Absolut. Möchtest du mit dem ersten Punkt beginnen? Aber sicher. Verstehe das Problem exakt, bevor du eine Lösung konzipiert. Ach, die Beispiele sind endlos. Ein kleines Beispiel Als Praktikant habe ich damals eine kleine Aufgabe zur Implementierung einer Web API gekriegt. Die hatte so zirka zehn Befehle, die abgebildet werden mussten in Python und ich dachte Oh, da kann man doch mit Sicherheit aus der Beschreibung der API von der Webseite automatisch die Methoden generieren.

In Python ist ja alles dynamisch. Geil machst du das. Wenn dann nämlich noch irgendwas dazukommt in der Zukunft, dann muss man einfach nur Copy Paste machen. Und dann sind die neuen Methoden auch direkt drin, ohne dass man weiteren Code schreiben muss. War vielleicht eine ganz tolle Idee, wenn man an der Uni irgendein Quiz lösen möchte. Aber für diese API, die sich nie wieder verändert hat und die eigentlich nur so an einem Nachmittag implementiert werden sollte, habe ich dann halt zwei Wochen dran gesessen und hatte am Ende eine total verschnörkelt Lösung, die auch an sich nur noch ich dann wirklich pflegen konnte.

Also super Ding, was sich unersetzlich gemacht bei deiner eigenen Aufgabe.

Es war hervorragend und es hat dann zwar am Ende funktioniert, aber ich habe viel zu lange gebraucht und es war auch einfach eine Ende schnoddrige Lösung. Aber sie hatte ne coole Idee.

Es war halt irgendwie so richtig schöner Schnörkeln und ich hab mich dann auf dieses wackelige Konstrukt darunter gesetzt, statt es einfach beide Burk zusammen zu schmeißen. Und es funktioniert und nie denkt wieder jemand drüber nach. War mir ziemlich sicher. Da hat so ein oder anderer noch ganz schön lange drüber nachgedacht und mich verflucht, als ich weg war. Ja, ich finde das ist so ein Punkt. Da sieht man ein bisschen die Seniorität des Entwicklers. Also man sieht sofort, ob die Leute sich direkt in die Lösung stürzen, die nicht vielleicht die ganzen Anforderungen verstanden haben, sondern direkt losstürmen an die Tastatur und anfangen Code zu schreiben.

Oder die Leute, die sie schon sehr lange machen. Meiner Erfahrung nach. Die stellen erst einmal sehr viele Fragen, also teilweise richtig lästig, viele Fragen für die Fach Seite oder für die anderen Kollegen, die, wenn sie zum Beispiel zu einem Team hinzu stoßen Warum machen wir das? Welchen Nutzen hat das? Welchen Vorteil bringt das? Warum nutzen wir nicht einen STANDARD, den alle schon benutzen? Warum machen wir das selbst also wichtig? Bohren Und früher, als ich angefangen hab, hab ich gedacht, das sind die Verweigerer und Meckerer.

Mittlerweile sehe ich das ganz anders. Java Mit vielen Fragen tötet man halt auch ein Projekt dann oder schnelle Entwicklung. Aber es ist ganz entscheidend, dass man weiß Was möchte ich denn hier eigentlich lösen? Ändert sich die RPI noch? Ja? Nein. Hätte man da vorher drüber nachgedacht, ist das jetzt eine ganz wichtige Information. Also Erweiterbarkeit. Wer setzt das ein? Erwarte ich 100 Requests am Tag da? Oder 10 000 pro Sekunde? Das sind ja alles Parameter, die es zu bedenken gilt und sich wirklich intensiv mit dem Problem auseinanderzusetzen, um dann zu sagen Okay, ich hab jetzt verstanden, was sie eigentlich wollt, wie eine Lösung aussehen muss und dann erst anfangen, diese Lösung zu entwickeln.

Also in der Skorbut Podcast Episode Nummer 9 Bulls Software Development gehen wir da auch schon ganz im Detail drauf ein, aber ich halte das für ganz, ganz wichtig und auch wie du das sagst.

Das sind die Verweigerer usw.. Wenn ich da an meine jetzt wirklich noch nicht lange Karriere zurückdenke am Anfang dachte ich mir Fragen stellen, da kommt man dumm rüber oder man weiß es ja nicht. Und jetzt denke ich immer die Leute, die dann mit so einer Frage so richtig in den Kern dessen, was ich übersehen hab, rein schießen. Ich liebe es mit Menschen zu arbeiten, weil da hab ich mir wochenlang oder im schlimmsten Fall mir und anderen Leuten wochenlang die falsche Richtung gehen erspart.

Einfach weil jemand die richtige Frage gestellt hat und keine Angst hat, die zu stellen.

Das muss natürlich auch die Situation hergeben, dass man so mutig ist und auch die unangenehmen Fragen stellen kann.

Und ich hab ein paar Kollegen, die haben das zur Perfektion getrieben. Wenn die irgendwie zu einem Design was fragen dachte am Anfang war Boah er die hassen mich, weil die wollen mich einfach. Kriegen, weil die auf jeden Fehler eingehen und inzwischen weiß ich, dass diese Menschen Schätze sind, weil sie sofort sagen Das ist unklar oder Das kann so nicht funktionieren. Sie attackieren mein schlechtes Design und nicht meine Persönlichkeit und das hat lange gedauert, bis ich das gemerkt habe.

Aber ich finde es endlich wertvoll und halt diese Fragen auch fragen zu können und sie zu erkennen.

Was ich als Hinweis hier noch geben kann, ist. Ich bin ein sehr grafischer Typ und habe auch festgestellt, dass das interdisziplinären Teams oder Teams mit sehr unterschiedlichen Wissen ständen. Auch hilft ist, sich einfach mal die Problemstellung zu verbildlichen. Also entweder an einer Tafel oder jetzt wo alle im Homeoffice sind. An so einem Online Whiteboard oder auch bei so einem Diagramm Tool also Druckpunkt AIO z.B. ist ein Online Diagramm Tool, wo man dann eben gemeinsam Diagramme erstellen kann, um einfach das Problem die einzelnen Fälle, die Unterscheidungen durchzugehen und möglichst viel von dem Problem zu verstehen, bevor man eben eine Lösung implementiert und konzipiert.

Weil die Lösung ist dann idealerweise sehr viel weniger Code und das freut mich auch wenn ich Softwareentwickler bin. Sehr viel weniger Kodes und weniger Backs ist weniger Wartung ist bessere Software wie z.B. eine automatische AWI Pasing Schnittstelle ist bei uns ähnlich.

Man schreibt oft bei komplexeren Sachen erst einfach Design Document. Und das wird dann könnte jetzt sagen zerrissen oder reviewed. Und diese ganzen Diskussionen schleifen sparen dann einfach viel Zeit, weil am Ende schreibt man genau das, was man denkt, was man braucht. Und das kann sie im Nachhinein dann immer noch zeigen, dass man etwas übersehen hat. Aber es ist so viel weniger vergeudete Zeit, auch wenn man vielleicht im Design Review eine Woche gebraucht hat. Aber dann weiß man das wäre vermutlich, wenn er sonst drei Monate Implementierung für die Katz gewesen.

Der zweite Punkt, wie du ein Problem löst, ist meist zweitrangig. Der konterkarierte jetzt ein bisschen in erst, sehe ich. Aber es gibt immer Umstände, Zeitdruck, Kostendruck. Gewisse Schlüsselpersonen mit Fähigkeiten, die gebraucht werden, sind gerade nicht da, die dazu führen, dass man auf sehr kreative Art und Weise ein Problem löst, was so nicht unbedingt vielleicht ins Lehrbuch schaffen sollte. Aber solange die Lösung funktioniert, wird sich außerhalb der IT niemand darüber aufregen.

Ist meine Beobachtung aus meiner Zeit.

Ja, oft stimmt das. Also ich denke, es kann einem das gleiche Problem mehrfach begegnen. Aber es ist nicht unbedingt immer die gleiche Lösung, die man dann braucht. Weil wie du schon sagst manchmal für die richtige Lösung sind die Personen oder die Ressourcen nicht da. Ich würde sagen, es ist zweitrangig, ob man das jetzt nach dem Lehrbuch macht. Das ist oft nicht das, was man braucht, aber es ist halt genau, dass man auch abschätzt.

In welchem Kontext brauche ich diese Lösung? Brauche ich jetzt einfach nur eine kurze kleine Lösung, die dieses Problem, was ich jetzt habe, aus dem Weg räumt? Oder wenn ich damit fertig bin, kommt der nächste. Dann kommt der Nächste. Meinst diese Broken window Theorie? Also eine Unsauberkeit zieht die nächste an, zieht die nächste an, zieht die nächste an und irgendwann kannst du das ganze Projekt wegschmeißen, weil es so kaputt gehuscht wurde, dass man es neu schreibt.

Ich finde neu schreiben nicht schlimm. Es gibt Leute, die fürchten sich sehr davor. Ich denke, dass man jede Software, die sich hinreichend bewährt im Einsatz und die sich weiterentwickelt, weil sie einfach ein wertvolles Problem löst, irgendwann neu geschrieben werden muss. Weil man einfach zu einem gegebenen Zeitpunkt, wenn man sich Jahre schon mit dem Problem beschäftigt hat, viel mehr weiß als zu dem Zeitpunkt, als die Software ursprünglich entwickelt wurde. Man hat das Problem einfach besser verstanden.

Da sind wir auch bei Punkt 1 wieder und da kann dann eben eine bessere Lösung implementieren.

Aber wie gesagt, man muss gucken, quick and dirty ist oft gut, aber man möchte halt auch nicht ein Problem für andere Leute hinterlassen. Aber ich habe oft gesehen, dass es so ganz nach dem Lehrbuch machen different man sich oft in Probleme, die man sonst nicht hätte. Genau.

Und Hauptsache es funktioniert. Ich möchte vielleicht mit einem Negativbeispiel den zweiten Punkt abschließen, und zwar, dass ist wirklich jetzt schon viele Jahre her. Also bestimmt 12 oder 13, da gab es eine Änderung in einer Software. Es war eine Website und das System in PHP geschrieben und ich sollte die Erweiterung machen und stieß im Source Code auf eine IF Abfrage und da stand wirklich sowas wie if I die gleich 214 und dann Block und da drüber stand ein 5 heiliger Kommentar.

Sorry, sorry, sorry ich weiß, das ist total dreckig was ich hier mache, aber ich habe in 2 Stunden 3 Wochen Urlaub und ich kann mich jetzt echt nicht damit beschäftigen, das hier sauber zu lösen. Entschuldigung für denjenigen, der das hier mal finden wird. Immerhin ehrlich, immerhin ehrlich nicht unbedingt toll, aber es ist mir im Gedächtnis geblieben. Auf jeden Fall. Und die Lösung lief zu dem Zeitpunkt. Ich glaube schon. 3 Jahre. Also das ist ein Extrembeispiel für sollte nicht ins Lehrbuch.

Funktioniert irgendwie und keiner köpft einen sofort. Aber vielleicht 3 Jahre später holt einen ein.

Wobei da jetzt auch da fühle ich mich verpflichtet aufzuweisen. Nochmal. Der Kontext ist ganz wichtig. Im Bereich Security ist in der Regel das Lehrbuch der richtige Weg, weil wenn es funktioniert, ist es nicht unbedingt immer noch sicher. Das ist ja auch offen, wenn jetzt Internet of Things usw. deswegen in manchen Bereichen, also hab ich für mich daraus gezogen, ich weiß. Hab ich zu wenig Ahnung. Deswegen versuche ich mich da gar nicht erst dran. Außer ich nehme irgendeine fertige Lösungen aus dem Schrank.

Genau da wäre die gleich 214 glaub ich. Wenn das im Anmelde Prozess ist, hätte ich da bissi Bauchschmerzen.

Security ist so ein Thema, wo man auch das Problem ganz genau verstehen sollte, bevor man irgendetwas macht. Und Security. Ich glaube das ist so ein Thema. Entweder du widmest dem dein Leben oder du nimmst, was andere clevere Leute, die diesem Thema ihr Leben widmen, bereits produziert haben. Dritter Punkt.

Du liest mehr Code als du schreibst. Ja, das ist auch. Außer man fängt bei Null an, weil man gerade Ich nehme mal an, ich habe noch nie ein Startup gegründet, aber ich denke, wenn man mal mit einem Projekt von Null anfängt und es ist noch gar nichts da, dann schreit man vielleicht tatsächlich mehr als man liest, bis die ersten 2, 3, 4, 5 Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen dann auch daran rumpfuschen, weil dann liest man ja auch deren Zeug.

Ich glaube sogar am zweiten, dritten Tag liest du schon mein Herz, dass du schreibst, weil du ja wieder liest, was du gestern geschrieben hast, damit du das wieder verstehst und dann da weitermachen kannst. So ist das gedacht.

Ja gut, dann wäre es jetzt gut. Chris von tÃnt fast Fingers, da war ich zu lange allein gemacht. Aber ja, gerade wenn man in ein Projekt einsteigt, wo man nicht von Anfang mit dabei war. Und ich meine, ich hab bei einem großen Konzern angefangen und war leider nicht Mitarbeiter Nr. 3 und kann mich jetzt darauf ausruhen. Da ist Lesen, Lesen, Lesen und Sezieren und die Dokumentation, wenn es denn welche gibt, finden und durcharbeiten.

Und dann? Am Ende setzt man quasi wie der Chirurg mit dem Skalpell den einen Schnitt und dann liest man wieder. Also die Menge an Recherche verstehen, verzweifeln, experimentieren, die dann da reingeht, bis am Ende dann oft die relativ kleine Änderungen, die es braucht, rauskommt. Das habe ich am Anfang auch nicht so erwartet. Ich dachte, als Programmierer macht man vor allem eins Programmieren. Aber ich glaube, der Begriff ist deutlich weiter, als man das denkt.

Ja, und es geht ja nicht darum, Code nur zu lesen. Also für mich ist das so ein mehrstufige Prozess. Für mich ist die erste Stufe ich lese den Code und orientiere mich so ein bisschen und gucke Okay, was passiert hier eigentlich? Die zweite Stufe ist Ich gehe wirklich mit dem Debugger Schritt für Schritt durch die Zeilen und gucke Was passiert hier? Also gerade wenn ich eine Änderung machen muss. Da möchte ich ja verstehen, was ist der neue Zielzustand und was ist der bisherige Zielzustand oder was produziert der Code und wie ist das Delta?

Was muss ich hier an dieser Stelle ändern? Das wundert mich immer wieder, wie viele Leute nicht in die Bagger benutzen, um genau das nachzuvollziehen, weil das so einfach Zeile für Zeile. Man kann überall reingucken, kann alles lesen. Man liest dann noch mehr, weil man auch noch die ganzen Variablen sieht. Aber man kann sehr genau das Detail Problem verstehen und dann eben zielgerichtet die Änderungen durchführen.

Ja, ich muss sagen, ich benutze die Bagger jetzt auch beim entwickelnd relativ wenig, weil wenn dir jetzt bei Dingen, die irgendwie als Server Prozess woanders laufen, also entweder im Testsystem, wo man dann überhaupt mit dem Bagger sich einklinken kann, ist es dann teilweise auch etwas schwierig sich da einfach dran zu hängen. Aber ich kenne es halt oft, sodass man dann, wenn man sich nicht klar ist wie der Code funktioniert, dann guckt man Unit Tests, die es hoffentlich geben sollte an, weil die so ein bisschen auch als ausführbare Dokumentation eingeben, was zu erwarten.

Oder wenn der Code komplizierter ist, hat hoffentlich jemand ein Kommentar dagelassen, der erklärt warum. Es ist so kompliziert, dass man sich die Mühe macht, erst den Code ob jetzt die Bagger oder ob man per Kopf das durchgeht, erstmal zu verstehen, was macht der Code? Vielleicht bin ich auch einfach manchmal vom Ergebnis getrieben. Je häufiger ich direkt achte, machst du hier mal schnell, dass das rechtlich eigentlich oft, weil dann a eine Randbedingung hin misst.

Ja, genau deswegen, dass sich einfach jemand vor das weiße Blatt Papier setzt und sofort das runter rockt. Man muss viel kombinieren und knobeln.

Deshalb lohnt es sich auch ordentlich zu kordon. Nicht unbedingt, weil man selber dann besonders toll das geschrieben hat, sondern weil es eben mindestens zehnmal gelesen wird. Wahrscheinlich auch von anderen Menschen. Und man macht denen ihr Leben leichter und kommt eben schneller voran. Ne Code sauber strukturiert ist und den abgesprochenen Guidelines folgt.

Ich glaube, das kann man vermutlich schon so sagen, dass die Kolleginnen und Kollegen auf jeden Fall wissen, wer den schludrige Code und wer den hervorragend schönen Bilderbuch Code schreibt.

Alle machen doch Bilderbuch Code um und die dies nicht machen. Das merkt man.

Der vierte Punkt Nach Abschluss der Entwicklung startet die Entwicklung erst richtig. Auch bekannt als Software. Projekte sind nie fertig. Jetzt stöhnen ganze Legionen von Managern auf. Wahrscheinlich bei diesem Punkt. Das ist eine da meine Vorbereitung noch drüber gesprochen. Es kommt ein bisschen darauf an. Man kann natürlich eine Software abschließen, wenn sie lediglich innerhalb einer Firma benutzt wird und z.B. nicht mit dem Internet in Kontakt kommt und dies dafür macht, was sie soll. So ein Converter wäre z.B. ein gutes Beispiel.

Oder wenn du eine Schnittstelle angesprochen wird, die irgendwie SMS verschickt oder so. Dann ist diese Software sehr wenig volatil. Aber alle Software Projekte, die Kontakt zum Internet haben und es dürften wohl die meisten sein, die sind nie abgeschlossen. Denn es tritt neue Sicherheitslücken auf. Browser bekommen neue Fähigkeiten, alte Fähigkeiten gehen verloren oder alte Technologien werden Dupree Created werden abgeschaltet, werden nicht mehr unterstützt. Das heißt, dass es ein fortlaufendes Monitor. O-Ring und mindestens minimale Anpassung der Anwendung an die aktuellen Gegebenheiten und das sind nur die Dinge, die man nicht in der Hand hat.

Weil ich glaube, sobald Endnutzer ein System nutzen, kommen natürlich auch Begehrlichkeiten auf wie Ach, könnte das nicht auch diese und jene Funktion haben? Oder ich nehme an, auch in-house. Wenn einfach die Nutzergruppen groß genug sind. Man kann sie natürlich vorher viel überlegen, aber ich glaube, dass man von Anfang an perfekt weiß, was die Anforderungen der Nutzerschaft am Ende sind. Das glaube ich, das gibt es selten. Und dann muss man natürlich auch gucken, dass man nachschieben kann.

Genau deshalb hat er diese ganze agile Softwareentwicklung so einen riesen Schub erfahren und tut es immer noch, weil man eben gemerkt hat Na gut, das funktioniert nicht, dass jemand Spezifikationen aufschreibt, anderthalb Jahre Software entwickelt wird und dann hinterher hat man etwas, was man gar nicht mehr braucht, weil sich die Welt ein Stück weitergedreht hat, sondern dass man kontinuierlich nach steuert. Wie auch? Wenn du mit dem Auto in die Kurve fährst, dann fängst du ja auch nicht so ein.

Das ist eine 40 Grad Kurve. Dann schlage ich mein Lenkrad um 40 Grad ein und mach die Augen zu, bis ich hinten wieder rauskomme, sondern du steuerst ja im Grunde durch die Kurve durch. Und genau das macht der Scrum Prozess eben bei deinem Software Projekt. Aber wichtig ist nach der Entwicklung ist vor der Entwicklung bei allen Themen, die mit dem Internet zu tun haben und die dann eben auch betrieben werden müssen. Es gibt Monitoring System, es muss geguckt werden, ob Sicherheitslücken zu stopfen sind, ob ne neue Version erschienen ist und solche Sachen.

Ja und vielleicht auch noch. Also ja Software Aktualisierung einfach von außen nötig werden. Aber was ich jetzt auch schon mehrfach erlebt habe, ist gerade wenn man Infrastruktur baut Infrastruktur, Software.

Dann werden Dinge ermöglicht, die vorher nicht gingen. Und dann kommen auf einmal Ah, jetzt, weil wir das können, können wir dann auch diese und jene ist. Wenn z.B. eine Sorte Datenspeicher ist, können wir auch das und das da drin unterbringen. Ja, das war eigentlich so nicht vorgesehen. Aber gut, müssen wir mal gucken. Und das klar.

Man kann sich nicht für alle Eventualitäten rüsten, aber oft wird man vom eigenen Erfolg auch überrascht, dass dann auf einmal das geschnitten Brot da liegt. Und jetzt will jeder etwas haben. Und mit so viel Anfragen und so weiter hat man gar nicht gerechnet. Da können sie sich dann auch einfach, weil man dann auf einmal das Problem besser versteht. Ist immer wieder bei Punkt 1, glaube ich. War es. Also kann quasi das ein riesiges Luxusproblem sein, dass man auf einmal jetzt wieder richtig rein klotzen muss, weil man einfach gemerkt hat, man hat richtig Nerv getroffen.

Was schön ist. Natürlich.

Genau das kann natürlich ungünstig sein, wenn man eigentlich gedacht hat, man ist damit fertig oder wenn man das Projekt gehasst hat. Ist natürlich auch nicht mehr echt. Aber das etwas fertig ist. Ich glaube außer man brennt es am Ende auf den Raum und dann läuft es irgendwo als Aufzugs Steuerungen und wird nie wieder angepackt. Ich denke es ist hatten’s große Systeme.

Ja oder Daten Converter. Also du hast ein System A in Betrieb und möchtest zu System B migrieren. Und einmal müssen alle Daten übersetzt werden aus System A im System B und dann Bausteine Software, die einmal produktiv läuft und diese Konvertierung durchführt und dann es das so, in dem Fall wäre es dann schon fertig.

Genau. Und da hab ich auch erlebt, dass manchmal, wenn man sowas im Vorfeld so einschätzt, dass es eine solche einmal und dann Schlussakte ist. Ist auch oft ne gute Idee, das so zu kommunizieren, dass man sagen Okay, wir bauen euch das. Wir machen das. Und dann sind wir aber auch da raus, weil ansonsten kann es passieren. Dann. Ach nee, aber eigentlich wir müssen jetzt doch noch ein paar Migrationen machen.

Könne da nochmal genau da gab es bei einem Projekt, wo ich vor vielen Jahren mal gearbeitet habe. Das war ganz interessant. Da gab’s in der Firma den Namespace Quand, also CU Ant. Und alle Projekte aus dem Namen Space Quand durften nicht verwendet werden für das eigene Projekt ohne umfangreiche Anpassungen. Dann mussten sie auch aus dem Quand namespace rausgenommen werden, sondern alles, was in Quand war, war quasi abgeschlossen und nicht für die Weiterverwendung gekennzeichnet. Und irgendwann habe ich gefragt Warum heißt es denn Corinth?

Es ist quick and dirty. Also wenn du was von dem Quand Stapel nimmst, bist du dafür verantwortlich, dass erst einmal eine Form zu bringen, die Wartburg ist.

Aber da sind wir ja auch schon bei Punkt 5 Du verschätzt die ich beim Entwicklungstempo immer. Ich bin jetzt selber kein Projektmanager, habe aber als Entwickler selbst schon ich sag mal meinen Anteil an absolut hanebüchenen Schätzungen abgegeben. Ich schätze mich immer nach unten. Das ist so AIA. Das ist 4 Stunden Arbeit. Sag mal lieber Safe und sagst zwei Tage.

Ja und dann nach zwei Wochen ist es dann auch endlich rum. Ich bin sicher, es gibt Leute, die sind da besser drin als ich. Aber prinzipiell hab ich auch vom Gespräch mit Projektmanagerin bei uns mein größeres Projekt hatten wir alles sehr genau durchgeboxt wurde. Hab ich dann auch irgendwie gehört. Ja, wir nehmen eure Schätzungen und dann machen wir da mindestens mal Faktor 2 oder 3, dann hoffen wir, dass es so einigermaßen passt.

Wir nehmen eure Schätzung und machen Faktor 2 oder 3, das heißt ja, dass man selber sich immer deutlich nach unten verschätzt.

Das scheint wohl so zu sein. Man ist ja auch optimistisch. Man will ja dass schnell erledigt.

Ja. Ich glaube, selbst wenn man die tatsächliche Arbeit, die man selber reinzustecken hat, irgendwie einschätzt und sagt Ja, hier, da die Komponente umbauen. Ich weiß in etwa, wie die aufgebaut ist. Und dann hat man aber im Rechenzentrum auf einmal nicht die Kapazitäten oder derjenige, der einem die Zugänge gibt, ist nicht da. Dann ist auf einmal irgendetwas anderes, ist auch selten an genau einer einzigen Sache nur dran und dann hat man irgendwie drei Meetings mehr als man dachte.

Es gibt tausend Gründe, die man nicht in der Hand hat. Und ich glaube, niemand sagt ja gerne stottert Trauer drei Monate her, wenn man denkt, es ist halt zwei Tage lang.

Nein, ich glaube, viele Dinge werden einfach unterschätzt. Alleine, dass man einen Zeitpunkt kommuniziert, ist glaube ich, nicht gut. Im Grunde müsste eine realistische Schätzung, müsste man sagen Ja, ich gehe davon aus, mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 prozent, der sich zwei Tage brauchen werde. Wenn du es mit einer 75 prozentigen Wahrscheinlichkeit fertig haben möchtest, dann müsste ich von vier Tagen ausgehen. Also dass man quasi so ein Zeitfenster angibt, indem es fertig wird, weil Software Projekte sind ja Individual Projekte.

Wenn das nicht der Fall ist und die Software schon gibt, dann muss man sich fragen warum programmiere ich das, was es schon gibt? Wenn es geknackt ist oder gelöst ist, dann kann man oft nehmen, was vorhanden ist. Das geht sowieso viel schneller und hat eine höhere Qualität als sich selber etwas auszudenken. Und keiner schreibt auf die Zeitplanung. Unerwartete Treiber Probleme 2 Tage BIOS falsch eingestellt, einen Tag. Du hast es eben schon angesprochen. Ansprechpartner ist im Urlaub, deshalb bekomme ich kein Datenbank Zugriff.

Völlig normal 2 Tage, weil derjenige, der die Berechtigungen vergeben kann, nicht da ist. So, das sind aber in großen Firmen und wahrscheinlich auch in vielen kleinen genau die Punkte, wo die Zeit bei draufgeht.

Ja und ich würde schon sagen, dass so die Softwareentwicklung auch ein sehr kreativer Prozess ist. Leute, die nicht viel damit zu tun haben, schmunzeln jetzt vielleicht, aber es ist genau wie gesagt sagtest, wenn die Lösung von vornherein klar ist, dann stellt sich die Frage Warum muss man sich damit überhaupt beschäftigen? Es ist auch einfach schwierig, glaube ich genau abzuschätzen, welche Sachen auf dem Weg alle sind. Inkompatible Version oder irgendeine Abhängigkeit ist auf einmal nicht erfüllt.

Also es gibt ja tausend Dinge, die dazwischen kommen können und manchmal steht man auch einfach auf dem Schlauch und ist ein Tag irgendwie matt. Es ist halt nicht einfach Fliessband, wo man genau weiß. Pro Stunde schreibe ich 40 Zeilen Code und es braucht 200 Zeilen Code. Also brauche ich 5 Stunden. Ich hoffe meine Mathematik stimmt. Ich habe auch großen Respekt vor Projektmanagerin, die auf solchen ich sag es jetzt mal flach Müll daten. Ich meine nicht wie riecht kriegt trotzdem, weil so ein Projekt irgendwie durchziehen können.

Weil das wäre für mich wäre das ein Albtraum, wenn das mein Job wäre, weil ich einfach damit nicht umgehen kann. Ich glaube, es ist auch mit Du hast ein bisschen bewegendes Ziel. Du hast natürlich viele Aussagen. Es ist ein kreativer Prozess. Das wäre mal ein interessanter Vergleich. Künstler werden ja auch nicht gefragt oder selten gefragt Wann ist dein Bild fertig? Ob deren Voraussagen ungefähr der Qualität entsprechen, wie das bei IT-Projekte der Fall ist? Aber ja, ich gebe dir Recht.

In der IT ist es eigentlich sehr einfach. Entweder muss eine Lösung selber entwickelt werden und man schätzt den Lösungsweg ab, ohne ihn genau zu kennen. Das ist aber im Grunde wie eine Wanderung in einem Gebiet wurde noch nie warst, oder? Es gibt eine Komponente, die ist fertig. Die kannst du im Grunde mit minimalem Aufwand direkt verwenden und das sollte man immer machen. Wenn da sind wir wieder bei. Verstehe das Problem exakt, wenn teile Probleme deines großen problem schon gelöst sind mit Komponenten.

Nimm diese Komponenten.

Das spart am meisten Zeit und auch indirekt, wenn man etwas nimmt, was schon eine Weile existiert, von anderen Leuten vielleicht auch gebaut wurde. Die hatten auch schon alle ihre Bugs drin und haben viele gefixt. Ist natürlich immer noch genug drin, aber wenn man selber von Null anfängt, hat man das doch alles vor sich. Manchmal ist dann vielleicht auch einfach das bisschen, was es länger braucht, sich mit etwas anderem bekannt zu machen. Das spart man hintenraus, weil viel.

Ich sag mal stad. Krankheiten sind einfach schon raus gebügelt.

Der sechste Punkt Es wird sehr stressige und sehr sehr ruhige Phasen geben. Dem kann ich voll und ganz beipflichten. Das Problem mit den stressigen Phasen ist, dass in IT Projekten. Das kennt jeder. Wenn etwas nicht funktioniert, funktioniert es jetzt nicht sofort nicht und zwar für alle Benutzer. Und je nachdem welche Prozesse da dranhängen, hat man sofort ein großes Problem. Also wie bei einem Flugzeug, wenn beide Motoren gleichzeitig ausfallen. Unter Strom hat man sofort ein großes Problem, um das man sich kümmern muss.

Und das sorgt natürlich für Stress. Das sind die stressigen Phasen. Die ruhigen Phasen sind, wenn alles funktioniert und man nicht angerufen wird. Man wird auch nicht gelobt. Niemand meldet sich. Aber das ist das bestmögliche Zeichen, was ihr in einem IT-Projekte haben kann. Weil wenn sich niemand meldet und alle sich nicht um euch kümmern, dann läuft die Software ideal. Wenn sich keiner beschwert.

Ich glaube das ist so, wie du es beschreibst. Von wegen wenn. Wenn sich niemand meldet, ist alles gut. Ja, ich glaube, das macht auch ein bisschen den Unterschied. In was für einem bei Anwender Software oder in was für einem Umfeld, in was für einer Firma das ist. Weil in meinem Fall ist Software das Hauptgeschäft. Da ist natürlich auch einfach die Aufmerksamkeit glaub ich eine andere.

Ich nehme nur an, wenn Firmen, wo IT an sich so ein Mittel zum Zweck ist, um. Ich weiß nicht Content online bereitzustellen oder sowas, aber eigentlich das Hauptgeschäft Content. Dann ist natürlich, wenn alles läuft, dann hat man mit dem Software Gedöns nichts zu tun, weil das macht ja was es soll. Der Content ist da. Deswegen kommen die stressigen Phasen dann halt nur, wenn auf einmal das Hauptprodukt gefährdet ist, wo Software.

Wicklungen quasi das Kerngeschäft ist natürlich die Aufmerksamkeit immer da. Nur ist der Unterschied da oft ist das Projekt, an dem man gerade arbeitet, ist das intern oder extern sichtbar? Ich meine, es gibt viele Projekte. Jetzt kann man sich fragen Ja, wenn das nicht sichtbar ist, warum interessiert sich dann überhaupt einer dafür? Ich meine, die Rohre an meinem Waschbecken sind auch nicht sichtbar, aber solange die tun, kümmert es auch niemanden. Aber sobald auf einmal externe Interessen, gerade wenn es dann irgendwelche Verträge sind mit anderen Firmen oder man muss die bedienen, sonst gibt es irgendwelche Fristen, die verstreichen.

Da habe ich gemerkt, das ändert den Ton im Projekt aber ganz entscheidend, weil dann ist auf einmal das Weihnachtsgeschäft vor der Tür und das Ding muss raus. Dann kommen wir wieder zu Punkt 1. Dann wird halt auf einmal dann doch irgendwie egal, wie man es macht, Hauptsache es ist schnell und man kann irgendetwas schicken. Dann sind eventuell die Gesichter im Hintergrund lang, weil dann die Qualität natürlich gelitten hat. Aber unter Druck entstehen Diamanten oder es ist nicht so gut.

Ich mag die ruhigen Phasen dann durchaus mehr, weil es eben auch einfach die Möglichkeit gibt.

Ich sag mal bessere Arbeit zu machen.

Ich bin da vielleicht so ein bisschen Software bipolar. Also ich habe gemerkt, diese stressigen Phasen, die gehen extrem an die Substanz. Allerdings lernt man in drei Tagen so viel wie sonst in einem halben Jahr. Also das kann durchaus passieren, weil man einfach so voller Adrenalin ein Problem nachjagt. Also so ein Fokus hat man wirklich selten. Was natürlich unangenehm ist, weil man das Problem lösen muss. Und in ruhigen Phasen, da kommt es auch ein bisschen darauf an.

Viele Entwickler fangen dann an, technische Schulden abzubauen, wenn ihnen die Zeit dazu gegeben wird, was total sinnvoll ist. Ich bin eher so der Typ, der sich dann weiterbilden möchte. Ich gucke mir dann Themen an, die strategisch vielleicht interessant sind und sage Okay, das ist eine neue Technologie, davon hab ich gehört. Können wir die hier einsetzen, um direkten ganzen Problemen Kontext zu erschlagen oder wie funktioniert das? Was können neue Technologien? Wie helfen die dabei, unser Business besser zu machen?

Was hab ich bisher verpasst, wenn man das so sagen möchte? Bin eher so der Typ, der über den Tellerrand schaut und sagen würde Okay, was gibt’s da draußen noch außerhalb meines Stress Kosmos? Was ich mir jetzt anschauen kann.

Ich denke mal in ruhigen Phasen ist insbesondere der kreative Teil dieses Prozesses. Der kann sich dann austoben, wie du sagst weiterbilden oder halt auch Pflege. Wenn jetzt gerade nichts Brennendes ansteht, dann kann man die ganzen Ecken und Kanten, die man weiß, die hatte man drin. Die kann man dann pflegen, weil oft sagt man Na gut, wenn jetzt irgendwie ein wichtiges dringliches Ding da liegt, dann ist dieses kleine Feature, das kann dagegen einfach nicht anstehen. Aber er weiß sehr gut, wenn man das jetzt macht.

Die Benutzer haben dann eine kleine Verbesserung ihres Alltags. Das hat dann Platz. Die stressigen Phasen manchmal auch sehr spannend, weil wie du schon sagst, man lernt viel, gerade wenn man sieht, was für Unwetter man abgewandt hat. Vielleicht. Mir persönlich ist einfach wichtig, dass diese stressigen Phasen, wenn sie auftreten, auch von ruhigen Phasen wieder abgelöst werden. Wenn man das Gefühl hat, man rennt vom ein Chaos ins nächste. Das ist, glaube ich, kein gutes Zeichen für den Allgemeinzustand der Umgebung.

Wie auch hier die Dosis macht das Gift. Ja, zu den sieben Punkt ansprechen.

Ja, mit weitreichenden Rechten kommt große Verantwortung. Das ist oft. Als Softwareentwickler besteht man im Maschinenraum der Irmer. Was wir eben schon gesagt hatten, insbesondere wenn die IT das Werkzeug ist, was den eigentlichen Firmen Betrieb aufrecht erhält, dann hat man natürlich auch Zugang zum Maschinenraum dessen, was den ganzen Laden am Laufen hält. Da kann sowohl mit den Passwörtern, die man jetzt hat, zum einen böswillig eine ganze Menge Schaden anrichten. Und was halt auch durchaus vorkommen kann, ist, dass man mit Unachtsamkeit versehentlich ganz schön Schaden anrichten kann.

Dann ist auf einmal nicht die Tests, sondern die Produktions Datenbank gelöscht. Und das ist der Stoff, aus dem Albträume gemacht sind. Da gibt es Geschichten im Internet, die genau diese Horrorvisionen beschreiben. Es geht hier bei dem siebten Punkt einfach darin, dass man merkt Okay, die Firma vertraut dir als Person, dass du ihr dabei hilfst, ihre Geschäftsidee zu erreichen mithilfe von Technologie. Du bist da der Experte und natürlich hast du dann Zugriff auf sensible Infrastruktur.

Wir haben eben die hektischen Phasen Angesprochener. In den hektischen Phasen bewegt man sich vielleicht auf Systemen, die man sonst nicht gut kennt oder ist gezwungen, in der Datenbank zu gucken, um zu schauen. Also gar nicht einmal einem die Daten interessieren, sondern weil man einfach wissen möchte, ob man ist dieser Eintrag an einem Schalttag von dem Schaltjahr erfasst worden ist, dass das Problem. Also da muss man einfach relativ schnell sich dadurch hangeln, um zu gucken Okay, ich muss das Problem hier lösen, dann spürt man schon, dass man eine große Verantwortung hat, einfach weil man da am Nervensystem von Firmen oder von technischen Systemen arbeitet und man das vertrauen, was einem die Firma gibt.

Und man muss aber auch gucken, wenn die Firma ein Produkt hat, dann hat man ja an sich auch implizit das Vertrauen der Nutzer, weil die Nutzer natürlich davon ausgehen, dass die Firma mit den Daten kein Schindluder treibt oder zumindest nicht mehr als man der Firma zurechnen. Also es ist manchmal unheimlich, wenn man bedenkt, welchen Zugriff man teilweise einfach haben muss und die Arbeit machen zu können und einem vertraut wird, dass man nicht links und rechts nebendran guckt. Klar, es kann sein, dass es Audit Systeme gibt.

Das heißt, wenn man Schwachsinn macht, bleibt es nicht unerkannt. Also gerade diese versehentlich etwas umzustoßen ist natürlich da.

Tippt man ganz vorsichtig auf der Kommandozeile und guckt zweimal auf den Befehl, bevor man ihn durch. Ja, das hab ich tatsächlich häufiger schon gesehen, dass man dann einfach bei ich sage mal kretischen Sachen dann auch per Programming macht oder so. Zweiter Vorsitz, dass dann einer sein kann. Also diese Leerzeichen vergessen und auf einmal löscht man das Verzeichnis statt irgendwie den Pfad.

Man wollte ja oder auch so ein Tink laut, dass man sagt, der eine sagt so, ich zeige jetzt den Inhalt des Verzeichnisses an, jetzt verschiebe ich das Verzeichnis lib und dann sagt der Nachbar Ah, du musst Punkt lieb schreiben und nicht Slash lieb, oder? Also ganz natürlich, wie in allen anderen Bereichen und Branchen auch, dass man so ein Vier-Augen-Prinzip einführt und sagt Wir arbeiten jetzt hier am offenen Herzen und wir müssen hier vorsichtig sein.

Und ich meine, es wird immer noch etwas schief gehen. Da hab ich auch gesehen, dass wenn was schief geht, wenn man es dann noch versucht zu vertuschen, dann nein, wenn’s schief geht, sofort Alarmglocken. Gut, leicht kommt das auch auf die Position des Jeweiligen an, aber ich sag mal, in einem funktionierenden Umfeld sollte das am Ende so ein oh Mist alle Hände auf Deck Moment sein. Und dann, wenn die Wogen geglättet sind, dann kann man mal gucken, was eigentlich schiefgelaufen.

Da hab ich eine Horror Story aus meinem Entwickler leben. Genau zu dieser Situation. Und zwar, dass es auch schon viele Jahre her. Da hab ich an Diplomen durchgeführt auf einen Webserver, der aber nicht einer Firma gehört, sondern einem ganz großen Unternehmen. Und alle Agenturen haben die Inhalte, die sie zugeliefert haben, eben auf diesem Server abgelegt. Und so hab auch ich meine Inhalte abgelegt und ich hab den Installations Prozess gestartet, gucke und gucke und gucke der Server weg, gucke auf die Webseite von der ganz großen Firma der Server weg, gucke auf die anderen Dienstleistungs Agenturen, Verzeichnisse nichts.

Das war der Moment, wo wirklich mir heiß und kalt wurde. Da bin ich aufgestanden, zu dem Verantwortlichen gegangen, hab davon berichtet, der wurde auch ganz nervös. Dann hat er ganz panisch rum telefoniert und dann kam nach 5 6 Minuten raus, dass dieses ganz ganz große Unternehmen ein unangekündigte Wartungs Fenster für diesen Server durchgeführt hat. Genau in dem Moment, wo ich quasi die Installation gestartet habt. Es war also eine geplante Umstellung und ich banu zufällig genau in der Sekunde da und hab gedacht, es läge an mir.

Da war ich dann doch. Wieder habe ich einige Kilos abgenommen im Zuge dieses Anrufs.

Jetzt lacht man da drüber. Nee, aber ich glaube so 6 Minuten oder Herzschlag war damit ganz schön anstrengend.

Ja, also ich weiß noch, wie ich da saß. Ich weiß noch, was ich empfunden habe. Ich weiß noch, wie ich aufgestanden bin, mit dem Kloß im Hals zum verantwortlichen Manager gegangen und gesagt habe Des Ford Server XY Z lebt nicht mehr.

Und ich glaub, ich bin schuld.

Da kann man auch viel über das Management erfahren. Wie dann, wie die damit umgehen. Ja, es gab überhaupt keine Zeit, um mit dem Finger irgendwo drauf zu zeigen, weil man wusste, wenn das so ist, ist Katastrophe und dann muss jetzt reagiert werden. Es war denn Gott sei Dank so, dass sich dann hinterher auch dieses ganz große Unternehmen entschuldigt hat, bei all den Partnern, die halt diesen Server benutzt haben für die eigenen Komponenten, weil es gesagt hat Ja, irgendwie haben wir das nicht korrekt kommuniziert.

Oder es war eine kritische Sicherheitslücke, die ganz kurzfristig gestopft werden musste. Ich weiß es nicht mehr. Ich weiß nur das hinterher war alles in Ordnung. Es geht nicht dein Blut am Server. Ganau. Ich war nicht der Auslöser, sondern ich bin da reingeraten. Sozusagen. Kommen wir direkt zu Punkt 8 Du wirst eine Menge Spaß haben und viel Spaß haben wir ja jetzt, wo wir es überlebt haben.

Aber ich hatte nochmal so eine Katastrophen Situation, wo alle Leute die helfen konnten im Urlaub waren und ich das dann irgendwie alleine machen musste. Also heute ist das witzig und es macht mich auch stolz, dass sich das so geschafft habe nach einiger Zeit. Aber in der Situation selber war das nicht so angenehm. Ich meine, wie du schon vorher sagte ist unter Stress lernt man viel, aber oft hat man den Spaß dann auch, insbesondere wenn es ohne beinahe Herzinfarkt zwischendrin man irgendwie einen Milestone abgeschlossen hat, wenn irgendwie ein Projekt, was lange lief, vielleicht auch die eine oder andere Träne gekostet hat.

Am Ende wird es dann aber ausgeliefert und es funktioniert tatsächlich sogar. Da kann man dann viel rausziehen.

Für mich ist das immer wie Magie. Ich will jetzt nicht sagen, wie der Moment, wo Frankenstein von der Bahre aufsteht. Aber du hast viele Monate an einem System gearbeitet oder ein Team hat viele Monate an einem System gearbeitet, sich unfassbar viele Gedanken gemacht, viel Gehirnschmalz investiert und auf einmal sieht man, wie so aufersteht und wie es genutzt wird. Und man sieht halt den Nutzen, den es bringt für die Zielgruppe. Und man muss sich ja vorstellen, man selber hat vielleicht Stunden an der Tafel gestanden, um die Prozesse durch zu planen.

Und jetzt kommt der Computer hin und kann diese Prozesse tausendfach millionenfach pro Sekunde ausführen und zehntausende, hunderttausende Nutzer gleichzeitig versorgen mit den Prozessen, die man sich selber überlegt hat. Ich finde das nach wie vor auch nach 15 Jahren noch immer ein ganz besonderer Moment wie bei Cast Away.

Ich habe Feuer gemacht, gerade wenn man irgendwie dann auch sieht, wie Leute davon profitieren, was man gebaut hat. Der ewig lange manuelle Prozess ist endlich automatisiert. Oder wenn das Produkt in den Händen der Nutzer ist, erzeugt es Freude, weil es einfach Spaß macht zu bedienen. Also einfach, wenn das Ziel erreicht ist und man tatsächlich auch sieht, dass Leute die Früchte sehen. Auf jeden Fall oder auch davon profitieren, dass z.B. das habe ich relativ häufig, dass ein Arbeitsschritt dann entfällt.

Man erweitert eine Software und Dinge, die vorher manuell gemacht werden mussten, werden jetzt entweder das ist ideal vollautomatisch übernommen oder mit deutlich weniger Aufwand können sie durchgeführt werden. Und die Nutzer, wenn es jetzt Endnutzer sind, bedanken sich richtig dafür, dass man ihnen den Aufwand, diese mühevollen Aufwand dann erspart. Zukünftig superschön.

Gerade bei Infrastruktur Arbeit ist auch oft, dass am Ende das Ausbleiben von einer Sache das Ziel ist. Man hat diesen nervigen Schritt weg optimiert und jetzt kann die Person, die das vorher gemacht hat, sich anderen spannenden Dingen widmen. Oder man hat neue Möglichkeiten geschaffen, indem man irgendwie Flexibilität hergestellt hat, die vorher nicht da waren oder auch in einer anderen Art und Weise, wenn man endlich den Bug gefunden hat, der einen seit Tagen gefixt hat.

Das ist richtig.

Oh ja, und da EZA fehlten Coma oder irgendeinen Kast. Der Teufel liegt im Detail und dann auf einmal hat man erwischt.

Es ist schon oft, dass man so richtig Heureka Momente hat, weil man einfach A. Es hat geklickt. Sehr schön. Okay. Punkt neun. Du wirst unglaublich schlaue Leute treffen und von diesen lernen dürfen, weil sie besser sind als du. Genau das muss ich am Anfang ganz schön mit auch erst einmal umgehen können. Wenn man jetzt bei mir im Fall von der Uni kommt usw. Man denkt, man hat so viel gelernt und dann fängt man an zu arbeiten und stellt fest Boah, die Leute laufen alle Kreise um mich und ich lerne jetzt gerade erst, was man alles noch zu lernen hat.

Fand ich am Anfang ein bisschen schwierig mit umzugehen, aber mit der Zeit hab ich dann einfach gemerkt das ist einfach eine Riesenchance. Diese Leute haben schon viel Erfahrung. Vielleicht hätten die mir auch gesagt bauen nicht diese komplizierte Lösung, nur um hier irgendwie drei Anfrage irgendwohin zu schicken. Das ist wirklich. Diese Leute bereichern einen wirklich, weil man auch in diesem Umfeld natürlich schnell von denen sich viel abgucken kann. Ja und auf so viele Dimensionen. Also a Software technisch kannst du dir viel abgucken.

B Ich finde es mal ganz spannend zu gucken, welche Tools benutzt jemand und wie geht er damit um? Also auch da lernt man viel und auch methodisch. Wie gehen die an die Probleme heran? Beim Punkt verstehe, das Problem haben wir ja schon gesagt stellen die viele Fragen stürzen die sich in die Lösung? Dann gibt es Leute, hab ich festgestellt, die unglaublich viele Variablen im Kopf halten können. Richtig beeindruckend, wie viel gleichzeitige Informationen sie im Kopf halten können.

Dann gibt es so die Startblock Sprinter, die sofort losrennen. Dann gibt es die Leute, die das über die Distanz ordentlich Fahrt aufnehmen. Also es ist einfach interessant und inspirierend zu sehen, wie viele Arbeitsweisen es gibt, die zum Erfolg führen können.

Ja und gerade so bei unerwarteten Problemen, die dann auftauchen.

Sowas wie kühlen Kopf bewahren, aber dann auch genau wissen Ah, okay, ja, da sind wir jetzt außerhalb unserer Möglichkeiten. Dann wissen, zu wem man gehen muss. Also auch einfach das Verständnis von, wie ein Team Teil der Lösung sein kann und nicht nur man selbst jetzt da vor sich hin bastelt und quasi all diese Komponenten miteinander verknüpft. Das ist halt nicht einfach nur wie schon sagt ist, technisch ist, sondern das tatsächlich auch so ein bisschen Menschen dazugehören, dass man weiß Oh, das ist jetzt algorithmisch schwierig, da müssen wir jetzt hier das super Brain ist jetzt nicht so der beste Designer von großen Infrastruktur Sachen, aber Algorithmen voll dabei, diese Leute auch zu erkennen und dann auch zu wissen, wer welche Stärken hat.

Was man dann auch weiß, was man von wem lernen kann. Und einfach das wertschätzen. Ah, da weiß jemand was mehr als ich.

Wie macht er das? Das hält ja auch neugierig und fit, weil also zumindest mir geht es so, wenn ich dann das Gefühl hab, ich werde irgendwie abgehängt. Das ist nicht so. Da setz ich mich da lieber hin. Gerückt. Gerückte. Wie kann ich da dranbleiben? Also ich glaube vielleicht auch wenn einem das in einem gewissen Umfeld fehlt, wird man auch irgendwann, weil sie nicht bequem ist, mir jetzt noch nicht passiert. Aber es wäre schon schade, wenn jemand da ist, der irgendwie beeindruckt und mitzieht.

Punkt 10 Das kann man gar nicht überbetonen. Du verbringst sehr viel Zeit mit Details, Problemen und mit Detail Problemen, meine ich. Der Treiber passt nicht zur Datenbank. Das Encoding stimmt nicht. Kein Platz mehr auf der Festplatte. Die API ist Version 4, aber meine Ansteuerung Software nutzt noch Version 3, das muss ich migrieren. Hier passen irgendwie die Pfade nicht aufeinander. Die Konfiguration Einstellungen sind nicht korrekt und und und und Authentifizierung in jeglicher Couleur zähle ich auch mit dazu.

Also die Arbeit als Softwareentwickler macht viel Spaß. Aber diese Detail Probleme, die können auch sehr nervenaufreibend sein, weil die stehen auf keinem Projektplan. Aber die kosten sehr viel Energie. Wo liegt das Lock Fall? Schreibt der ein Fehler ins Lock Fail schreibt er nicht. Wo kann ich noch gucken? Kann ich mir im dieBürger dran gehen? Hab ich die Zugriffsrechte? Und und und und.

Oft kommt einem das so unnötige Probleme. Diese Version, dass die nicht zusammenpassen. Das hat auch mit meinem eigentlichen Problem nichts zu tun. Ja, aber leider halt doch, weil es irgendwie im Weg steht. Wenn dein Zug die Reifen zu breit für die Schienen freut und mit rauf fahren muss, war das Pech. Dann musste irgendwie basteln.

Ich glaube, das kann man mit dem Gefühl vergleichen, wenn die Bahn ausfällt oder bestreikt wird und du nicht zur Arbeit kommst. Du hast ein Problem, bevor du deine eigenen. Arbeit überhaupt beginnen kannst und ich glaube, das findet man drin, dass man man kann gar nicht zur Datenbank sich verbinden, weil die Treiber Version nicht passt. Oh Mann. Und eigentlich möchte man ja auf die Datenbank zugreifen und Dinge abspeichern und wieder rausholen. Und jetzt muss man sich mit diesen Treiber Problem beschäftigen.

Netzwerk Problemen in allen möglichen Facetten.

Ja, die Lösung könnte ganz einfach sein, wenn man einfach nur auf die andere Version updaten könnte. Aber leider hängt all der andere Kram, der schon läuft von der alten Version ab. So etwas macht man. Sieht man das parallel auf, kann man die alten Sachen mit updaten lassen. In der Regel auch die weniger schönen Probleme zu lösen, weil es einfach Mist ist, durch den man irgendwie durch muss. Aber ich glaube, das gibt’s überall. Das ist halt auch einfach die ich will ich unbedingt sagen Undankbaren.

Aber die, die kosten sehr viel Kraft und man sieht sehr wenig Fortschritt.

Und am Ende des Tages kann man sagen Ich habe den Zugriff auf die Datenbank ermöglicht, heute in acht Stunden und man kriegt einfach keinen Applaus, außer von den Leuten, die es vorher versucht haben und aufgegeben haben, verdient man da hinten der, der am allermeisten Wadenbeißer geblieben ist, sonst noch irgendwie weg probiert hat.

Diese Probleme sind an sich täglich Brot, weil ich auch, dass es die IDF Lichtarbeit von nix kommt.

Nix. Manchmal muss man halt auch sich mit so einem Dreck rumärgern.

Wenn unsere Zuhörer Fragen haben, können sie uns gerne eine E-Mail an Podcast etc. bei DE senden. Bitte hinterlasst uns eine 5-Sterne Bewertung und abonniert unseren Podcast für weitere spannende Themen. Wir freuen uns auch über Weiterempfehlung an Freunde und Kollegen. Für mehr spannende Technologie Themen könnt ihr auch auf Skill bei T. Slash Blog vorbeischauen. Nikolai, ich danke dir heute ausgesprochen für das Gespräch mit den 10 Punkten. Vielen, vielen Dank! Ja, danke.

Maurice hat echt Spaß gemacht. Ja, fand ich auch gut. Was besser?

Maurice KnoppSkillbyte Podcast #33: Traumjob IT?! – 10 Dinge die dir keiner sagt!
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Skillbyte Podcast #27: Erfolgreiche (Tech-) Produkte bauen – so geht’s!

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Erfolgreiche (Tech-) Produkte bauen – so geht’s!

// Inhalt //
04:47 – Das Mindset für die erfolgreiche Produktentwicklung
07:02 – Technik ist (leider) nicht alles
09:13 – Fehler wurden gemacht…
11:34 – Technologie ist nicht das größte Problem (wiedermal)
14:10 – Wie entstand das skillbyte Produkt GravityCV?
19:12 – Online und Offline Tools sind Produkte
20:02 – Vorgehen für erfolgreiche Produktentwicklung
21:52 – Der Business Model Canvas
25:06 – Der Unterschied zwischen Produkt und Hobby
26:34 – Fertig ist Fertig
29:04 – Weshalb scheitern Technologie-Projekte?
36:52 – Fuckup Nights – Lernen von Anderen

Der Business Model Canvas: https://canvanizer.com/downloads/business_model_canvas_poster.pdf

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// AUTOMATISCH GENERIERTES TRANSKRIPT //

Man sieht immer, wenn man erfolgreiche Produkte der Unternehmen sieht, berichten die Medien darüber. Dann hört und liest sich das alles so einfach schön und gut. Aber man hört ja gar nicht von den Millionen anderen, die irgendwie aufgeben und nicht funktionieren. Man kann sich nicht vorstellen, wie viel Arbeit hinter einem Produkt steckt.

Herzlich willkommen zur bei Podcast Episode Nr. 27 erfolgreiche Tech Produkte bauen. So geht’s abonniert unser Kanal für mehr spannende Themen aus dem Technologie Umfeld. Wenn ihr eine Frage habt, schreibt uns gerne eine E-Mail an Podcast und lasst uns eine Bewertung und ein Feedback. Darüber freuen wir uns immer sehr. Ich bin heute wieder mit meinem Stammgast Masiar.

Hallo Masiar, hallo ich, hallo du Evergreen Gast. Heute sprechen wir über Technologie Produkte. Ein super spannendes Thema. Ein absolutes Ja. Ich möchte auch sagen Hauptthema. Viele Publikationen drehen sich ja darum. Man müsste einfach nur eine Idee implementieren, und schon hätte man das Riesen ONLINE Business. Aber wie wir selber aus leidvoller Erfahrung wissen, ist das gar nicht so einfach.

Ja, das ist wohl richtig. Ist ein gewisser Wandel im Gang? Jeder Versuch, diese Mentalität zu bilden. Ich habe auch sehr viel. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich Produkte bauen kann. Aber ich habe einfach viele Fehler gemacht, und da bin ich auch gleich ein bisschen was erzählen, was man anderen erspart bleibt.

Genau.

Was mich etwas stört, ist, das in der Literatur dieses Lean Start up Movement führt. Oder ist da federführend, das noch weiter zu pushen, das es so dargestellt wird? Es ist alles total einfach. Du brauchst nur eine Idee Setz dich hin, kote das runter, und schon läuft das Ganze. Und das ist ja beileibe nicht so ne.

Man sieht immer, wenn man erfolgreiche Produkte oder Unternehmen sieht, berichten die Medien darüber, dann hört und liest sich das alles so einfach und schön und gut. Aber man hört ja gar nicht von den Millionen anderen, die irgendwie aufgeben, die nicht funktionieren. Und man kann sich nicht vorstellen, wie viel Arbeit hinter einem Produkt steckt. Absolut.

Da muss man fast immer ein bisschen schmunzeln. Du hattest bestimmt auch schon Gespräche mit Freunden oder Bekannten, die sagen Ja, ich habe eine Idee, aber ich möchte nicht darüber sprechen, weil sonst nimmt sie mir niemand weg. Und dann ich die Idee und jemand anderes wird damit ganz reich. Daran erkennt man die Anfänger, würde ich sagen, weil die meisten Menschen Hammann job. Die meisten Menschen haben auch ein Leben, und es ist nicht so. Wenn jetzt jemand von einer Idee hört, dass man alles stehen und liegen lässt, sein Leben aufgibt und sagt Ja, genau das mache ich jetzt, um die Idee zu stehen und damit erfolgreich zu werden.

Ja, es wurden Ideen übernommen in der Vergangenheit, aber zu einem ganz anderen Zeitpunkt und auch mit einer ganz anderen Zielsetzung. Wenn man schon Unternehmen hat, meistens anzumalen.

Die Idee an sich betrãgt nicht mal 100 Prozent an einem erfolgreichen Produkt. Ich würde sogar einprozent nicht schwitzen. Deswegen ist so eine Idee Mal raushauen muss man gehen, aber es ist nicht so wild.

Oftmals sind die Ideen ja gar nicht so entscheidend. Ich meinen, bleiben wir mal bei WhatsApp ist, das die SMS irgendwann durch einen Messenger auf Datenbasis abgelöst wird und man nicht mehr pro SMS 20 Cent bezahlt. Die visionäre Energie, die dahinter steht, halte ich mal für überschaubar.

Also da ist schon klar, dass sowas kommen wird, genau wie Videochats. Aber die Frage ist ja Wer macht es von den ganzen Playern, die es da draußen gibt, eine Wer schafft das dann am Ende? Und das ist genau, wie du richtig sagst. Execution ist 99 Prozent des Weges. Aber trotzdem finde ich immer. Also egal, wie hanebüchen manche Ideen sind, finde ich es mal klasse, wenn Leute sagen, ich habe eine eigene Idee, und ich verfolge die jetzt neben meinem eigenen Job.

Ich probiere, das irgendwie aufzubauen. Ich habe diesen Traum, das ich von meinem Produkt leben kann, und es gibt auch viele Menschen, die das können. Wir erinnern uns an dieser Stelle, an die Geschichte von Tonfalls Fingers. Ich glaube, das ist unsere Episode Nummer 21, wo der Cris genau beschrieben hat, wie er das gemacht hat und seine Geschichte erzählt hat. Und es funktioniert auch wenn man lange genug dran bleibt und lernfähig ist, aus seinen Fehlern lernen kann und sich immer wieder neu herausfordert, dann klappt das auch irgendwann.

Die Schlüsselkompetenzen wird das Durchhaltevermögen sein.

Genau.

Sich kritisch hinterfragen liefere ich wert. Sind die Nutzer Nutzen, die mein Produkt benutzen, die es gerne? Empfehlen Sie es weiter? Bin ich da auf dem richtigen Weg? Muss ich was ändern? Auch oft ist es ja so, dass man stellt sich in seiner idealen Welt das Produkt vor und sagt A so müsste das sein. Aber wenn man es dann baut, dann stellt man fest Nee, die Nutzer brauchen eigentlich etwas ganz anderes oder ziehen den Wert an einer ganz anderen Stelle des Produktes heraus, als man das selber antizipiert hat.

Und da ist es dann wichtig, auf die Benutzer Bedürfnisse zu reagieren und sich selber hinten anzustellen oder seine eigene Leidenschaft hinten anzustellen und zu sagen OK. Scheinbar. Von den Nutzern lernen, wo der Wert herkommt und muss mich dann dort entsprechend anpassen. Also ganz wichtige Mainz Sache.

Das ist ja auch so, wenn ich mal diese erste Spannung und Freude und Enthusiasmus vorbei ist, wo es dann um Arbeiten geht und auch mal langweilige Dinge durchzuziehen, dann würde ich mich gar nicht von Preisbrecher einer, der braucht immer diesen neuen irgendwas geschafft zu haben, irgendwas gelöst zu haben. Und ich muss mich disziplinierend, dann auch mal dabei blame einbringen bis zum Ende. Weil ich auch ein Taki bin. Ich habe mal eine langweilige Technologie, weil ich das gemeistert haben, weil ich das gelöst haben.

Das ist für mich persönlich die Herausforderung, dranzubleiben.

Du meinst, dem abchecken syndromen von der Schippe zu springen, das man nichts sagt. Oh, das ist was Neues, das ist was Neues und das ist viel besser, sondern dass man sich wirklich einer Idee verschreibt und sagt Entweder werde ich damit erfolgreich, oder ich mache nie was anderes.

Und es ist noch nicht einmal wie das andere viel besser, sondern diese so nah, ein komplexes Problem zu haben und mit neuen Gedanken, neuen Herangehensweisen das zu lösen. Das ist, glaube ich, für mich der Kick. Ich habe mir deshalb so ein Programm nicht gelegen. Bin ich immer wieder quasi Erde, und da muss ich jetzt, wo ich bis zum Ende hin du sagst, ja das Problem lösen.

Du meinst wahrscheinlich das Problem technisch lösen? Definitiv. Technisch ja, aber zu einem Produkt. Ein Produkt ist ja nicht nur eine technische Lösung, sondern auch das Marketing drumherum. Man muss die Leute, die Nutzer finden. Die Nutzer müssen auch, müssen das Produkt entdecken, müssen es nutzen, müssen Feedback geben. Und diese kontinuierliche Verbesserung? Diese Maschine muss man erst ins Laufen bekommen. Das war für mich, muss ich wirklich sagen, auch als Techniker eine sehr, sehr harte Lektion, die ich im Laufe meines Lebens gelernt habe.

Dass ich dachte, die Technologie ist total wichtig, dass die 1A ist und dass es den neuesten Standart erfüllt. Und dann baust du eine Anwendung, die super top aussieht, die neuste Technologie verwendet, und keiner nutzt sie. Hab ich gestern noch von einem Freund, der aber einer beim großen Unternehmen arbeitet, gehört? Sie haben sich jetzt 2020 auf die Fahne geschrieben. Noch in einigen Bereichen wird noch MS-DOS verwendet, das das dann doch mal langsam abgelöst wird.

Also technisch ganz schlimme Dinge, aber die liefern halt Wert. Und das ist das am Ende des Tages, worauf es ankommt. Wenn eine Abrechnung auf Maestros Basis funktioniert, dann ist das ein Wert, und die Technologie ist da zweitrangig. Ob das DOS, Windows, Linux oder wie auch immer ist. Wenn die Firma ihre Abrechnung macht und das irgendwie funktioniert, ist das egal.

Hauptsache, die Abrechnung ist der Wert, dass die gemacht wird und nicht die Technologie, die da drunter steht. Das sieht man als Techniker natürlich oft mit einem traurigen Auge. Auch Software auf Geldautomaten ist oft sehr alt. Aber es funktioniert. Solange der Wert, den die Menschen von dieser Technologie erwarten, gegeben wird, ist alles andere zweitrangig. Erst einmal Das ist hart für mich zu verstehen oder zu akzeptieren.

Aber es ist einfach so, und das haben wir auch bei Chris Tent was Finger Beispiel gehört das immer, wenn er an ein Problem gestoßen ist, ein technologisches Problem gestoßen ist, hat er das gelöst und ist dann weiter vorgegangen. Er hat aber nicht sehr viel Zeit darauf verwendet, von Anfang an so eine Infrastruktur aufzubauen, dass man von vornherein alle möglichen technischen Probleme, die man vielleicht mal hat, von vornherein ausschließt. Aber du hast gesagt, du hast. Also, ich hab natürlich auch ein paar Produkte, die ich gebaut hab, die vielleicht nicht ganz so abgehoben haben, wie ich mir das vorgestellt habe.

Aber du sagst auch, dass einige Lektionen gelernt, vielleicht mal ein paar teilen.

Das darunter liegende Thema ist diese Technik Verliebtheit bei unserem ersten Produkt. Da haben wir an der Software gebaut und umgetan und ein Mutterschiff an Funktionalitäten. Mein Gott, was sage ich gleich doppelt so, und das war für so ein Aerzte brutal. Zum zweiten haben mein Partner und ich haben uns gegenseitig gepeitscht, was das für ein tolles Tool ist die Welt erobern und das gesunde Portion Größenwahn? So will ich mal sagen. Genau das haben wir gemerkt. Dann erst angefangen haben, mit Krankenhäusern zu sprechen.

Und alle haben gesagt Journey Moment brauchen wir. Das sind schon gut ausgelastet da, und das hat uns natürlich komplett runtergezogen. Es hat ja noch nicht lange gedauert, bis uns das so ist. Kann man auch. Weil es so schwierig war, dieses Land zu kommen und dann auch gemerkt hat Die Entwicklung war echt Piepenburg dagegen, sondern das Marketing, das Artnet. Da muss so meint Mitbringen nicht von einem Nein, nicht beeinflussen lassen. Die Erfahrung hat man da halt nicht.

Und deswegen mal das Produkt, wo wir sehr viel Schweiß und Geld reingesteckt haben, ist man eingestellt. Und deswegen kann ich diese Bewegung liegen, die bei Lottmann, dass man vorher Interviews führen soll. Vorher anrufen soll. Habt ihr das Problem? Ist das Problem. Und wenn es so ein Ding geben würde, Butzen und so weiter, haben wir dann halt erst gemerkt, als das Produkt schon war. Und dann haben Sie jetzt auch gedacht Mein Gott, hätten wir das doch gemacht.

Wie viel ärGer wie gut seid, hätten wir uns da gespart? Auf der anderen Seite haben wir natürlich durch diese Erfahrungen aber auch sehr viel an Weisheit in Anführungsstrichen gewonnen. Genau wie man es nicht mal als Tiki fängt man an, eine Lösung zu entwickeln, und entwickelt dann die Lösung immer weiter.

Das ist so der natürliche Weg. Vielleicht wäre es cleverer, oder? Ich bin ganz sicher, dass es cleverer ist. Du machst einfach eine Webseite, wo du drauf beschreibst, was das Produkt kann, und sammelt Interessenten. Also versuchst, Leads einzusammeln dafür und bewirbt diese Seite. Und Kux verstehen die Leute, was ich vorhabe? Wollen Sie das Produkt wieviel bezahlen, die für das Produkt nutzen? Nur gratis würden die auch ein Abo abschließen und, und, und.

Diese ganzen Geschäfts kritischen Fragen, die muss man im Grunde vorher stellen oder viele davon vorstellen. Und erst wenn da hinreichend Interesse ist, dann kann man sich in die Lösung begeben. Genau das ist ganz wichtig bei meinem Tool, was ich über dreieinhalb Jahre gebaut habe, dass dieses Online-Tool für Gemeinschafts Geschenke so ähnlich funktionierte wie Dudeln. Und da war es so, dass wir mit diesem Tool gestartet sind Abstimmung für Gemeinschafts, Geschenke. Das haben die Leute gar nicht so benutzt, sondern sie haben sich eher Geschenkideen gesucht.

Was verschenken denn die anderen? Da hat man so ein Blog da, wo wir Geschenkideen beschrieben haben. Der hat dann immer mehr Traffic gezogen, und irgendwann haben wir festgestellt Okay, das sind die Inhalte auf dem Blog, den die Leute eigentlich wollen. Dann müssen wir diese Inhalte halt besser verpacken oder vermarkten im Sinne von E-Books, im Sinne von später Print Büchern. Und das hat dann gut funktioniert. Man hat quasi aus einem Webstuhl ist dann eine Content Plattform geworden.

Da waren wir gottseidank so was schon so viel Erfahrung, dass wir gesagt haben Okay, wir müssen uns immer irgendwie an den Nutzern ausrichten und nicht hart unsere Idee durchdrücken, sondern einfach schauen. Wo kommt der Wert her für die Leute? Und so hat sich das dann entwickelt. Aber das ist auch eine Position am Mainzer Top-Position, die meiner Ansicht nach sehr wichtig ist, dass man die einem dieses dieser Glaube okey. Ich weiß nichts. Ich muss den Nutzer beobachten Wie nutzt der das Produkt?

Wo kriegt er den Wert her? Was ist ihm wichtig? Welche Probleme hat er? Wie löst die Probleme? Wie kann ich ihm helfen, die Probleme zu lösen, dass man das ins Zentrum stellt? Und wirklich Es ist fast schon eine Floskel, Nutzer zentriert, sein Produkt weiterentwickelt. Aber da kommt es eben wirklich darauf an, dass man nicht sagt Ah, ich weiß, wie das alles funktioniert, und ich baue die perfekte Lösung, sondern was man mit zum Meinzer dran sagt.

Okay, ich mach mal etwas, was ich logisch finde, und beobachtet, wie die Leute damit umgehen, und muss das dann entsprechend anpassen. Genau das war auch ein weiter Weg und auch ein schmerzvoller Weg. Und da wurde auch viel entwickelt, was hinterher weggeschmissen wurde. Das stimmt. Bei Gravity Kiwi das ist ja das Produkt für Kiwis, um Lebensläufe digital abzubilden. Da sollte etwas anders vorgegangen. Da gab es ja schon eine erste Version, mit der Idee evaluiert habt.

Und da habt ihr jetzt ja schon auch super viel gelernt und das eben weiter ausgebaut.

Geht es aber schon länger. Ich habe mit meinen Zivis als Freiberufler permanent Probleme. Das ging mir so auf den Nerv, dass ich dieses Tool so nebenher. Um auch mit neuer Technologie zu experimentieren, habe ich das nun selber programmiert. Ganz einfachen Version habe ich dann einfach mal leid. gestellt und mir nach ein paar Wochen man schon eingesammelt. Hat das dann von einem Programmierer quasi nachbauen lassen mit einer anderen Technologie, weil ich es funktioniert. Leute nutzen das. Anscheinend haben andere das gleiche Problem.

Ich hab das nachbauen lassen mit mehr Features, und das war ungefähr einem Dreivierteljahr leid. Und dann haben wir uns entschlossen Okay, mal größer aufziehen. Viele Leute tragen dies und jenes an und haben auch keine richtige Zeit, um Support zu bieten. Das war ja immerhin ein Hobby Projekt, immer noch. Und dann haben wir irgendwann gesagt So professionell auch diesmal richtig Ressourcen, ein Aufrichtung Marketing und bauen das jetzt mal richtig. Und anders dann auch da wieder mit einer ganz einfachen Version, mit dem Wissen, was woher in der Zeit gesammelt haben, in einer Version umgesetzten Jetzt aktuell quasi Leid und haben dann wirklich beim Design viel Zeit verwendet, um User zu befragen.

Wir haben tatsächlich mit Video User befragt und gleichzeitig aufgezeichnet und hat nun einen Fragenkatalog überlegt und haben gesagt Mach mal versucht, dich mal zu registrieren und gehe mal mit dem Tool, mal aufgezeichnet, wie er damit umgeht, was er Fragen stellt, wie er mit der Maus umgeht und was er Schluss, dann auch einen Fragenkatalog durchgearbeitet. Am Schluss war die Frage Würdest du dafür bezahlt und wie viel, wenn ja, wieviel würdest du bezahlen? Das haben wir dann mit 20 Leuten gemacht.

Entwickler, Projektmanager aus dieser Ecke, diverse Rollen. Auf Basis dessen haben wir das Tun dann quasi rund gemacht im September, in dieser neuen Version. Ich bin gespannt, wie du auch diese lernsituation.

Das ist ja jetzt schon das zweite Release. Habt ihr dann schon einmal auch sehr gründlich dann durchgeführt? Bei dem Tool ist es sehr wichtig, dass die Daten sicher abgespeichert werden und so weiter. Kann man nicht einen Schnellschuss wagen?

Exakt im Moment gerade Test durchgeführt. Wir müssen auch gerade weil die Kollegen sehr stark danach fragen Wie speichert Daten, wo speichert sie die Kunden? Du genau? Wenn da was passiert und das Ding dichtmachen, insofern der Schaden so groß ist, wo man ganz, ganz sichergehen, dass alles gut ist. Ein zweiter Runde von Hackern durch Checken und Verschlüsselungen, alles, was dazugehört. Es gibt Dinge, die kann man nicht so agil machen. Gerade wenn es so geht, muss man schon.

Insgesamt ist es natürlich sehr viel Aufwand. Das ist alles selbst finanziert. Ja, das ist schon seit Jahren mitschwang, und ich hatte jetzt noch im Grunde drei Zielgruppen.

Ihr habt einmal die Entscheider, die das sozusagen als eine Herauslösung benutzen können, um ihr Team zu verwalten oder zu schauen. Welche Skills hat denn mein Team? Wer kann zum Beispiel Französisch sprechen und besitzt die Skills für das neue Projekt? Gefragt ist Die IT-Fachkräfte habt ihr als Zielgruppe, die da ihr Profil einstellen, um ihre Skills zu zeigen, und die Personaler, die gegebenenfalls dann, wenn man es im Freiberufler Kontext einsetzt, diese Profile sichten und dann die entsprechend richtigen Kandidaten dann an die eigenen Kunden weiterleiten.

Die Personalvermittler keinen direkten Kunden sehen, sondern die bekommen von unseren Kunden die Unternehmen und Programmierer, Freiberufler, Designer keine Ahnung. Die schicken diese Links an die Vermittler, und die gucken sich das an oder downloaden. Aber das ist keine zahlende Kundschaft.

Bei uns sind aber auch Stakeholder, die sozusagen in Kontakt mit dem System kommen und das Nutzen bestmöglich nutzen. Damit Sie Ihre Arbeit machen können? Okay, jetzt haben wir schon so ein bisschen darüber gesprochen, jetzt nur ONLINE Tools als tag. Produkt bezeichnet. Es gibt natürlich aber auch interne Werkzeuge, sodass man Kommandozeile, Werkzeuge, Import, Export beschreibt, die im Unternehmen selbst Prozesse vereinfachen. So ein Video encoder. Wer zum Beispiel ein Produkt, was man intern einsetzen könnte, oder eine App zur Reisekosten Erfassung für Großunternehmen, die sie intern verwenden können, Branchenlösungen zur Abrechnungen für irgendwelche ärztekammern oder sowas.

Da gibt es viele Tools, die dann teilweise auch auf den arbeitsplatzrechner und fest installiert werden. Das wären ja auch Produkte, die nichts mit Web zu tun haben, aber die man durchaus entwickeln könnte. Wenn man auf diese Nische geht und das Produkt?

Wie würdest du denn empfehlen vorzugehen, wenn ich ein erfolgreiches Produkt bauen möchte?

Ich würde sofort mit Umfragen starten. Das heißt nicht überlegen, wie ich meine Idee validieren kann. Ein Beispiel ist Ich baue eine Landingpage und tu quasi so, als ob das Produkt schon bestünde. Das heißt seine App oder einfach eine Beschreibung, was auch immer muss mir einfallen lassen. Die Landing Page soll quasi beweisen, dass überhaupt User darauf kommen, dass unser Interesse haben. Bin ich zum Beispiel mit Bestellwert Heising arbeite oder Google. Dass ich überhaupt User darauf ziehen kann, dann würde ich einen Button einbauen, wie zum Beispiel Jetzt registrieren oder jetzt kaufen oder mehr Informationen, je nachdem, was ist.

Und dann würde ich auswerten, wie viele User die Seiten gekommen sind, klicken und würden. Man muss sich natürlich überlegen, weil er schon wissen will, was ich ihm dann gebe. Ehrlichkeit am besten. Ich sage Danke, dass du wolltest wie validieren. Gerade eine Idee. Und dafür, dass du jetzt quasi nicht sofort das Produkt haben kann. Nicht so, dass wir, wenn wir das Produkt bauen, auch einen besonderen Preis einräumen oder einen Gutschein, was auch immer.

Du würdest evaluieren. Auf der Seite steht ja das Leistungsversprechen dieses Werkzeuges, das, das sozusagen auf Interesse stößt und Leute sich da sogar eintragen. Genau oder sogar auf bei Klicken, um zu sagen Ja, das ist wertvoll, was du dir da überlegt hast. Und da würde ich gerne dran teilnehmen. Das würde ich auch so sagen. Was auch wichtig ist Es gibt diesen Businessmodell. Kern Was kann ich in einer Episode in den Scharnhorst verlinken? Das ist ein Plan mit einigen Feldern, wo man sich Gedanken macht generell zu dieser Idee, also noch vor der Landingpage.

Vielleicht, dass man sich überhaupt erst mal Gedanken macht Wie monetarisiert das Produkt? Welche Features muss es bringen? Welche Partner brauche ich, um das zu realisieren? Welche Advantage habe ich vielleicht, wenn ich ein Wir sind ein Thi Unternehmen unser Anführer Advantage, das für uns sehr gut mit Althaus kennen und da viele Möglichkeiten kennen, die vielleicht jemand, der nicht aus dem Gewerbe kommt, nicht so einfach nutzen kann? Vielleicht haben dafür andere Unternehmen ein Vertriebs Team, was schon da ist, was Produkte absetzen kann.

Dann wäre das deren Anfeuert. Vantage und die einzelnen Felder dieses Businessmodell kennen. Was sollte man ausfüllen, um sich Gedanken zu machen, wie die Idee überhaupt funktionieren kann? Kann. Ich muss, weil man wird auch immer überrascht von vielen Punkten.

Dieser Businessmodell soll ja quasi unter dem Schirm diese liegen, wo das alles Glaskugeln ist. Ich habe auch schon ein paar Seiten Zeug, natürlich ein bisschen den Markt zu analysieren. Aber gerade diese ganzen Zahlen, die man nicht aus dem Kreuz fünf-jahres-plan Dreijahresplan. Ich glaube, da ist schnellere Iteration und Nutzer.

Befragung und Beobachtung ist da wichtiger, als dass man wirklich sagt Jetzt mal angenommen, deine Website, deine Landingpage, da würden sich genug Leute registrieren, und man würde sagen Okay, ich mache einen ersten Test, dass man sich wirklich ein Feature heraussucht, das Feature und eine ganz Basic Version implementiert, die nur das eine kann, das schon ausliefert an Kunden. Das ist auch ganz wichtig, dass man gerade bei Webentwicklung, wenn es vielleicht nicht daten, kritisch ist, dass man sich traut, das Ding auch online zu stellen und benutzbar zu machen für Kunden, wenn es noch nicht perfekt ist.

Das ist, glaube ich, so eine Krankheit in Deutschland. Nein, und dann wird da noch geschraubt und hier noch geschraubt. Nein, das Ding muss raus, sobald der Kern leistungsversprechen funktioniert und es einigermaßen benutzbar ist. Man kann es ja noch gratis. Stark reduziert anbieten, dass jedem klar ist, dass es eine Testversion ist, aber dass man etwas hat, was also so schnell wie möglich in die virtuellen Hände der Nutzer bekommt, um zu gucken Wie gehen Sie damit um?

Das Lernen muss einfach im Zentrum stehen. Wie gehen Sie damit um? Funktioniert das so? Liefert es ein Wert für die Benutzer? Und diesen Zyklus, dass man den schnellstmöglich startet. Und dann lernt man so schnell haughey. Die Benutzer brauchen eigentlich das. Oder man bekommt sowieso Anfragen. Muss ich das so umbauen? Muss ich das so umbauen? Muss ich das so umbauen? Und dann gibt quasi der Benutzer ein Stück weit vor, wie der Prozess optimal für die Zielgruppe des Benutzers zu funktionieren hat, damit er möglichst ohne Reibungsverluste das Werkzeug nutzen kann.

Und der sogenannte Product Market Fit ist dann erreicht, wenn die Kunden sagen Ja, dieses Tool kostet X im Monat, und das ist auf jeden Fall wert. Dafür bekomme ich ja diese Leistung, und diese Leistung ist viel wichtiger als das Geld, was ich dafür bezahlen.

Das ist auch ganz, ganz wichtig. Das möchte ich noch mal betonen. Zahlen die Kunden für diese Lösungen? Ja, das hört sich jetzt so kapitalistisch an. Meine Philosophie ist die Ein echtes Produkt hat die Kraft oder liefert so viel Wert, dass es sich selber finanzieren kann und die eigene Weiterentwicklung dann auch wirklich finanzieren kann aus dem eigenen Cashflow. Wenn du etwas baust, was zwar genutzt wird, aber die Leute bezahlen nicht dafür, das ist ein Hobby. Das ist kein Produkt für ein Produkt, wird bezahlt und kann aus sich selber wachsen.

Alles, was ich sonst mache, Foren, die gratis betrieben werden, mit Tausenden von Mitgliedern. Hey, dieser Podcast zum Beispiel, der ist ja nicht monetarisiert. Das ist ein Hobby, das kein Produkt. Produkt wird es dann, wenn etwas beginnt, sich selber zu tragen, oder das Potenzial hat, sich selber zu tragen.

Das ist ein Hobby, das ist einfach meine Philosophie.

Und ich denke, das passiert auch, wenn du etwas schaffst, ein Produkt erschafft, was so viel Wert liefert oder was Leuten so wertvoll ist, dass sie einen bestimmten Betrag dafür bezahlen. Dann strömt diese Energie ja auch wieder in dem Produkt zu und gibt dir. Das Geld ist ja nur eine Energieform. Davon kann man niemanden beschäftigen, der das weiterentwickelt. Man kann es selber weiterentwickeln, kann Marketing machen, man kann Grafikdesign machen und als Geld sozusagen wieder in ein besseres Produkt um zurück umwandeln.

Und dann läuft dieser Kreislauf, und dieser Schneeball, der dann rollt, wird dann eben immer größer, oder das Produkt wird immer besser. Allerdings, und das möchte ich jetzt auch ein streuen, das es aber mehr so eine Kritik an Produkten generell. Vielleicht kennst du das auch? Ich habe manchmal das Gefühl, wenn ein Produkt zu gut funktioniert, dann wissen die Entwickler nicht, wann es fertig ist. Das ist auch ein ganz wichtiger Punkt. Irgendwann ist ein Produkt meiner Ansicht nach auch fertig.

Dann kann man es noch warten. Aber es ist ganz wichtig, ist dann nicht mit Tausenden Funktionen zu überfrachten. Und jetzt könnten verschiedene Softwarelösungen Pack Programme sind da ganz vorne. Die fangen an mit als Pack Programm. Irgendwann kann man Videos damit bearbeiten. Das ist für mich immer so ein Symbol zum Zeichen. Jetzt haben wir es wirklich übertrieben. Also Mediaplayer oder Pack Programme finde ich ganz schlimm das man auf einmal einhundert Funktionen da drin hat und keiner benutzt die oder oder Prömel nutzt die.

Meiner Ansicht nach wäre das dann wieder ein anderes Produkt, weil es dann eine andere Zielgruppe anspricht. Aber steht vielleicht auf einem anderen Blatt, wann ein Produkt fertig ist?

Ich meine, das ist natürlich schwierig. Klar. Aber auch Kunden und oder neue. Wiederum ein Produkt, das am Markt bleiben, am Kundennutzen bleiben. Für mich ist es schwierig zu sagen, weil ich es mir schwer nicht mehr weiter lieber.

Gravity, wie sich das auch nicht so, aber zum Beispiel PDF Reader ist für mich so ein Beispiel. So Man hat eine Software installiert, ein Programm installiert, um PDFs anzuschauen.

Das ist die Kernfunktionen, und irgendwann nimmt dieses Werkzeug so überhand, dass es wiederum ein Feature ist, wenn PDF Reader rauskommt. Denn nur PDFs anzeigen kann, der total klein ist 300 Kilobyte, so schnell ein PDF auf klickt und wieder zu klickt. Also unter Windows, dann Sumatra PDF wäre so eines, das man sagt Okay, jetzt ist das normale PDF Programm vom Hersteller so groß geworden, dass wieder ein Markt entsteht für Leute, die einfach nur die Dienstleistung PDF angucken haben wollen.

Und da biete ich jetzt wieder eine abgespeckte Lösung an, die nur die Dienstleistung anbietet. Weißt du das? Der Grund, warum das Produkt ursprünglich mal entstanden ist, so weit aus dem Fokus gerückt ist, dass es wieder ein Feature ist, nur genau diesen Punkt zu bedienen? So, und da wäre für mich so ein Punkt, wo ich sagen würde Jetzt haben wir das Rad zu weit gedreht. Was sind denn die häufigsten Gründe bei ablösungen oder bei Teck Produkten, wenn es nicht klappt?

Entweder bin ich nicht lang genug dran geblieben, zu schnell aufgegeben oder ich hab das vielleicht unterschätzt, was meine Arbeit ist und kann ich alleine nicht leisten. Also bin ich Programmierer, bin zum Beispiel kann ich das Marketing nicht selber machen? Ich bin und finde auch keine geeigneten Partner. Wenn ein Produkt dann erfolgreich werden soll, kann man das schon allein nicht mehr schaffen. So wie früher. Keine Ahnung. Einer hingesetzt hat und in drei Tagen programmiert und komplizierte Teams daran mehrere Jahre.

Ich will jetzt nicht sagen, dass die Entwicklung so weiter genauso kompliziert ist. Aber als Einzelkämpfer ist es schwierig. Man braucht jemanden, mit dem man sich austauschen kann, Sparringspartner, der vielleicht sogar einem anderen Gebiet unterwegs ist als man selbst. Das sind für mich die Gründe.

Das ist auch so ein verzerrtes Bild, das man wie bei meinen Krafft oder so dann denkt Oh, das hat jemand alleine programmiert. Aber man blendet aus, dass der irgendwie zehn Jahre vorher schon nur Spiele programmiert hat, also das auch sein 21. Versuch ist und das zufällig jetzt einer von Hunderttausenden Mal so ein Hit gelandet hat. Aber wenn man heute zuhause sitzt und darüber nachdenkt, ein erfolgreiches Produkt zu bauen, dann möchte ich ja nicht Lotto spielen und sagen Okay, die Wahrscheinlichkeit ist eins zu 100 000, dann lege ich mal los, sondern ich möchte ja.

Ich glaube ja, dass ich ein wichtiges Problem löse und möchte, dass möglichst smart angehen. Was natürlich auch zur Folge haben kann, dass man herausfindet, dass das Problem, was man selber glaubt, was wichtig ist, gelöst zu werden, gar nicht so wichtig ist. Das glaube ich. Ehrlich gesagt Ist denn Nummer 1 Grund, warum Produkte scheitern, dass Lösungen gebaut werden für Probleme, die zu wenige Menschen haben oder wo zu wenige Menschen bereit sind, dafür zu bezahlen?

Ja, da bin ich gespaltener Meinung. Jetzt wirds spannend. Also ich finde, man muss nicht immer ein Problem lösen, um erfolgreiches Produkt haben. Bestes Beispiel Apple und dem iPod. Was für ein Problem hatte man damals mit dem Walkman Cassette?

Langsam muss es ja nicht, dass es langsam mal Schnelleres gab. Das war damals halt Alltag. Es stand der Technik. Du hattest kein Problem, nur Musik gehört. Und auf einmal kam einer, der einfach ein besseres Produkt, also mehr Lieder und Songs speichern, schnell hin und her spulen konnte, nicht einfach ein Produkt, was es schon gab, verbessert oder mit dem Telefon genauso? Wir hatten kein Problem mit dem Telefon. Problem gelöst. Da ist es noch eher so, aber er hat einfach irgendwas erschaffen, das die Leute noch gar nicht wussten, dass das was ist.

Das würde ich faszinieren und ab dem Nichts ein Ding zu erschaffen, wo die Leute gar nicht wissen, was sie wollen, dass es auf jeden Fall die höchste Kunst.

Man darf natürlich nicht vergessen, dass bei Apple die smartes Leute arbeiten mit den größten Budgets, die man sich überhaupt vorstellen kann, und dass man da natürlich andere Möglichkeiten hat, als das vielleicht jetzt ein mittelständisches Unternehmen ganz klar hat. Aber das muss man auch sagen. Apple geht natürlich auch die großen Probleme an, einen Computer einfach zu bedienen. Die Musikindustrie zu revolutionieren, die Telefon Industrie einfach zu revolutionieren. Und das haben sie jedes Mal geschafft. Das muss man auch.

Muss man den Hut ziehen? Da ist es ja so, dass Sie im Markt auch erschaffen haben. Ja, da hast du recht. Das ist ganz große Kunst. Da gibt es nichts zum umzu Reden. Noch Gründe, warum es schwer wird für. Ich sag einfach mal Start ups oder so. Loprieno wäre die eigene Projekte. Bauen Sie direkt am Anfang alles wollen, was das eben mit zu früh aufgeben bezeichnet. Und es muss sicher sein, und das muss sexy sein.

Es muss gut aussehen, und es muss schnell sein, und es muss perfekt skalieren. Und das Marketing muss sitzen, das man einfach zu viel will und dann untergeht. Früh das Produkt ausliefern, wenn es etwas kann, und dann lernen mit dem Kunden. Das, glaube ich, ist der erfolgsversprechend weg, anstelle fünf Jahre im Kämmerlein das Produkt zu entwickeln. Und dann? Tadashi ist es, und niemand hat auf dich gewartet, so wie ihr das mit dieser Plattform hattet, von der du gesprochen, dass man an das Beispiel Summen denkt.

Anfang des Jahres dieser Video Spätdienst, die haben ja auch erst Sicherheit eingebaut, als es zum Problem wurde. Wenn man mal böse sagt Nein, im Moment, wo die halbe Welt das benutzt hat. Doch eine Priorität, aber auch die gibt es noch, die leben noch und das hat sie nicht umgebracht. Dass sie dann schnell, schnell die Sicherheit noch dran geschuftet haben.

Wie übrigens auch viele andere. Das ist auch kein Geheimnis. Wer die PayPal Geschichte kennt, der weiß, dass auch PayPal sehr viel Geld verloren hat. In den Anfangszeiten einfach durch, also durch Kreditkartenbetrug. Und die haben das einfach erstattet, bis irgendwann das Budget für Erstattungen von Kreditkartenbetrug so groß war, dass sie gesagt haben Da kann man jetzt auch eine Lösung für entwickeln, dass das gar nicht mehr passiert, weil wir glauben, dass das mittlerweile günstiger ist. Und die haben das sozusagen einfach übers Bankkonto entschieden.

Und einen Grund hast doch schon angesprochen, dass sich das Team nicht gut ergänzt. Also 100 Teck Könige? Das wird schwierig, sondern man muss ein bisschen. Also ich glaube, man muss sich schon gut verstehen, sonst macht das nicht so viel Spaß, und man kommt doch nicht so weit. Aber die Kompetenzen müssen sich gut ergänzen. Der eine ist ein bisschen zurückhaltender, dafür kontrollierter, etwas besser. Der andere ist Puschilin und setzt sich durch, guckt nicht so genau hin, aber der bringt halt auch die Sachen vorwärts, sodass man da alle Perspektiven ein bisschen bedenkt.

Um da nicht zu sehr auf die Füße zu fallen und auch Chancen nutzt, wenn sie da stehen und nicht zu verkopft, die an sich vorüberziehen lässt.

Und was passieren kann, ist, wie Gekehrten startet. Und dann, wenn das mal heiß und unproblematisch, dann geht sowas auch oft schief. Man streitet sich um, geht irgendwie auseinander. Deswegen hoch her, egal wie gut man sich versteht. Alles zu regeln. Einmal eine Woche einschliessen, alles schriftlich fixieren für den Fall der Fälle, damit kein böses Blut gibt, hat das bei Klarheit hat also vielleicht nicht genau ganz am Anfang.

Aber sobald das professionellere Züge annimmt, würde ich das auch so sehen. Und man jetzt gemeinschaftlich entscheidet da substanziell Zeit, Geld zu investieren. Dann auf jeden Fall. Wenn da noch andere Kulturen aufeinandertreffen. Du hast schon von Offshoring gesprochen. Ich habe auch meine eigenen Offshoring Erfahrungen. Nein, nicht immer. Nein, heißt ja nicht immer Ja, heißt so oder so. Zeitplanung, das als durchaus kreativ ausgelegt werden kann, das sind dann andere Herausforderungen, die man meistens selbst unterwegs klar werden.

Super. Vielen Dank mir.

Sehr, sehr gerne. Ja, mir auch wie immer. Auch wenn, wenn alte Erinnerungen und Wunden.

Es gibt eine Veranstaltungsreihe, ich weiß sie in Düsseldorf abgehalten wird. Ich bin mir nicht sicher, ob Sie auch in anderen Städten Deutschlands abgehalten werden, die sogenannten FA-Cup Neids, wo Unternehmer von ihren schlimmsten fals erzählen. Ich weiß nicht, ob es die schlimmsten sind oder von fals erzählen Fehlentscheidungen, die sie getroffen haben. Dinge, die gehörig daneben gegangen sind. Das ist ein großer Erfolg, weil gerade in Deutschland, öSTERREICH und der Schweiz spricht man ja nicht so gerne übers Scheitern.

In Amerika ist es okay, bisher hingefallen. Jetzt ist wichtig, aufzustehen und weiterzumachen. Da ist ist man schneller verbrannt. Deshalb spielt man hier mehr auf Sicherheit. Da ist das ein ganz erfrischendes Format, das man sich mal angucken kann. Ich glaube, es sind auch Videos davon online. Also einfach mal FA-Cup, Neids Düsseldorf bei YouTube suchen oder FA-Cup Neids generell suchen. Und da gibt es einige Videos dazu und auch Veranstaltungen. Wenn unsere Zuhörer Fragen haben oder Feedback zu der Podcast Episode, können Sie gerne ein E-Mail schicken an Podcast Gilbert.

Lass uns gerne eine Bewertung da und abonnieren sein Kanal. Weitere spannende Technologie Themen findet ihr auf skillbyte Slash Blog. Wir freuen uns immer über Kommentare. Ich wünsche noch einen schönen Abend bis zum nächsten Mal.

Maurice KnoppSkillbyte Podcast #27: Erfolgreiche (Tech-) Produkte bauen – so geht’s!
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Skillbyte Podcast #21: 1 Webseite, 1 Mann, 100 Millionen User

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: 1 Webseite, 1 Mann, 100 Millionen User

// Inhalt //
00:56 – Intro Chris
01:34 – Das Produkt 10FastFingers.com
06:54 – Woher kommt der Produktfokus?
11:16 – Die frühe Entwicklungsgeschichte von 10FastFingers.com
11:30 – 2007 -> Das MVP
12:17 – 2008-2011 -> Version 1 und 1.5
20:16 – 2011 -> Skalierungsprobleme bei Version 2
27:28 – Cheating wird ein Problem
28:38 – Ein neues Framework für erweiterte Funktionen
29:56 – Der Umsatz wächst weiter
32:37 – Firmengründung und neue Infrastruktur
34:58 – Weitere Produktentwicklung neben 10FastFingers.com
36:23 – Sean Wrona nutzt 10FastFingers.com
37:41 – Aktuelle Entwicklung für Version 3.0 von 10FastFingers.com
38:52 – DDOS Attacke 2020
42:39 – Produkt > Technologie
43:02 – LEAN Development
44:31 – Feedback aus der Community
45:21 – Aktuelle Userzahlen
45:52 – Nebenprojekte
47:17 – Zusammenarbeit mit Externen
48:47 – 10FastFingers.com verkaufen?
51:47 – Ups and Downs

Abonnieren Sie diesen Podcast und besuchen Sie uns auf https://www.skillbyte.de

Feedback und Fragen gerne an podcast@skillbyte.de

// AUTOMATISCH GENERIERTES TRANSKRIPT //

Herzlich willkommen heute zum Skillbyte Podcast Episode Nummer 21 eine Website, einMann, ein hundert Millionen User. Ich freue mich heute außerordentlich auf die Folge, und ich denke, unsere Zuhörer werden es auch mit Spannung hören. Ich bin ganz sicher, ich brauche das gar nicht zu antizipieren. Deshalb abonniert unseren Kanal. Lasst uns einen like da, wenn ihr Fragen habt, schreibt uns diese Fragen gerne per E-Mail an podcast@skillbyte.de. Und ich freue mich heute ganz besonders, wieder hier zu sein mit Masiar, aber nicht ausschließlich.

Hallo Maurice

Hi Masiar, und unserem Studiogast Chris. Hi Chris!

Hallo Maurice, Hallo Masiar.

Das war unhöflich, ich hätte Chris vorher vorstellen sollen. Egal!

Und heute, der Titel kündigt es schon an, sprechen wir über Chris‘ Produkt oder eines von deinen Produkten Chris, und zwar über die Webseite 10-fast-fingers und die Geschichte hinter der Seite. Vielleicht kurz noch zur Einführung: Chris und ich kennen uns aus dem Studium. Wir haben zusammen Informatik studiert an der Fachhochschule Köln, und Christian ist von Anfang an aufgefallen, weil er mit sehr großer Begeisterung eigene Produkte vorwärts gepusht hat, schon im Studium und sehr viele Ideen hatte. Das ganze Zimmer war voller Notizzettel und Pläne und verschiedenen Strukturen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe: Bis heute, arbeitest du ausschließlich an eigenen Produkten und warst noch nie bei einer Firma angestellt, richtig?

Ja, das ist korrekt.

Und das ist ja immerhin schon wieviele Jahre her??

So 13 seit dem Studienende, sind das 13 Jahre.

Unglaublich!

Ich freue mich wirklich, über dein erfolgreichstes Produkt zu sprechen oder das größte Produkt Tent fast fingers. Da haben wir privat schon viel drüber gesprochen, und ich habe auch immer schon davon erzählt, dass, wenn wir mal so ich, Produktideen von uns gesprochen haben, war das immer so das Ziel oder die Sternschnuppe am Himmel gesagt Okay, wenn man so groß sind, irgendwann wie fast Fingers, dann haben wir es geschafft. Vielleicht sollten wir kurz sagen Tent fast. Fingers ist ja eine Webseite, wo man Tipp Trainings machen kann.

Oder vielleicht kannst das kurz erklären Chris.

Ja, genau. Das ist im Endeffekt eine Seite, auf der man seine TIB. Geschwindigkeit testen kann. Und durch das Benutzen der Seite wird man auch schneller auf Dauer. Der Grund dahinter ist der Tipp Test es relativ einfach dargestellt. Man tippt die 200 häufigsten Wörter der jeweiligen Sprache, indem man diese Wörter tippt. Das wird man halt generell schnell. Aber die Wörter sind, die am häufigsten im Text vorkommen mag.

Man trainiert so sein Muscle Memory, das man schneller zehn Finger schreiben kann oder auch nicht. Zehn Finger schreibt dann, dass man eben schneller tippt. Tippen ist im Endeffekt ja nur Amery. Und wenn du die Bewegungsabläufe bei den häufigsten Wörtern verinnerlicht hast und die ich bei den vorschnelles automatisch, bei komplexeren Texten auch schneller?

Ja, ich habe noch eine Frage dazu Ist das tatsächlich, wie man sieht? Man kann ja viele Kurse und so weiter belegen, wo man im Prinzip mit den zehn Fingern schreiben kann, wie zum Beispiel Berühre die Taste X mit dem Finger, und dann lernt man wirklich zehn Finger schreiben. Oder ist es generell so, dass man einfach nur schneller wird, egal, wie man genau?

Die Seite ist im Endeffekt sehr simpel aufgebaut. Das Grundkonzept der Seite ist simpel Du testes deine Geschwindigkeit. Ob sie jetzt zwei Finger Subsystem benutzt oder das komplette System, ist egal, du kannst auch nicht. Es gibt auch keinen konkreten Kurs auf der Seite, mit dem er das lernen könnte. Aber ich habe festgestellt, viele Leute, die das System dann auf irgendeiner Seite oder durch irgendein Instrument lernen, kommen dann auf die Seite und testen immer wieder den Vorteil Wenn du zurückkommen, kannst du dich weiter verbessern.

Aber dasselbe lernen, das machst du nicht auf der Seite, das kommt. Und am Ende? Also, ich habe, in der Vorbereitung habe ich selber einige temp Finger Kurse durchlaufen oder nicht Kurse, sondern das läuft ja eine Minute sozusagen böser Countdown und ich habe dann ungefähr 1000 ppm parts per mindset erreicht. Ich weiß nicht wo liegt da ein Rekord?

Gar nicht so viel höher für den Deutschen Tipp Test ist mein Max irgendwie bei 110, aber ich tippe meistens im Englischen und das sind dann so 90, 96 sind ungefähr die Schnellsten. Also ich bin gar nicht der, dass ich da wirklich sehr schnell bin. Also es gibt wirklich User auf der Seite, die locker die immer wieder 3 Wörter 170 erreichen. Der schnellste Wettbewerbs Tipper ist schon Rona, der auch schon häufiger auf der Seite glaubt Der ist bei irgendwie 230.

Normalerweise Tipp Der sehr, sehr komplexe Texte mit Punkt und Komma setzt Sorgen und viel schwierigeren Wörter. Aber genau der, der hat da auch schon mal seinen Test abgelegt und ist da natürlich der Schnellste. 230 Wörter pro Minute. Unglaublich. Es ist so, dass man im Grunde, wenn man zehn Finger schreiben kann oder auch wenn man nicht zehn Finger schreiben kann, ist es ja schon der BGH da, dass man schneller wird. Und ich hab das mal auf der Webseite gesehen.

Wenn man dann lockigen sich macht, dann kriegt man noch Badges, wenn man die Tests mehrfach wiederholt. Und man merkt es auch, dass man sehr schnell am Anfang die Geschwindigkeit steigert. Das ist meine. Früher noch, um so häufiger man die Qiu benutzt hat, umso schneller wurde man dann auch mit der Zeit bei der eigentlich haßten Graphen. Wenn nun Profile angelegt, Holzfass und Graphen und du kannst dann lieber über deinen kompletten Zeitraum sehen wie deine Geschwindigkeit, ist klar begrenzt, weil man sagt Das sind jetzt die hauptwörter.

Aber es gibt halt der normale Tübingens, der hat die €200 top Wörter der Sprache. Dann gibts halt Newmans Tipping testdaten, die tausend hauptwörter. Und falls das den Leuten dann immer noch nicht reicht, gibts auch noch einen Text praktisch smooth auf der Seite der Kanzlerin. Komplette Texte tippen bzw. komplett eigene Texte anlegen und die dann runter tippen und schauen wie andere, wie schnell andere dieser den Text tippen. Kohl Masa, hast du ein 10 Fingertipp Kurs mal gemacht?

Nein, leider gar nicht so einfach. Ich weiß nicht wie ich bin. Es ist auch kein 2 Finger such System irgendwas dazwischen. Aber dadurch, dass ich Programmierer bin, hat man sich so ein System zugelegt und eine gewisse Geschwindigkeit, aber nicht das bewusste Ego gelernt hätte oder Kurs gemacht.

Hast du mal einen klassischen 10 Fingertipp Kurs gemacht? Also lieber nicht in der Schule, sondern lieber so ein Heft, ein Buch. Und genau ich glaube, heutzutage ist der Weg, dass man das einfach mal so eine Online-Bank Seite macht.

Ich muss wirklich gestehen, ich habe, da war ich aber, glaub ich schon 18 oder so hab ich wirklich ein mehrere Wochen lang tib. Das war ein oder zweimal Treffen in der Woche. Bei der VS habe ich, es sind Fingertipp, Kurs gemacht. Da hab ich zum Geburtstag geschenkt bekommen oder so.. Also ich glaube, der hat 50 Euro gekostet, beste 50 Euro je ausgegeben. Und neben mir saß ein neunjähriger Junge. Damals gab es zehn Finger.

Noch nicht, aber man hätte es da gegeben.

Wir hätten uns Schlachten geliefert, und wir haben uns schon durch die Lektionen immer schnell Tipps. Wie schnell bist du im Computerraum von der Fachhochschule? Bevor wir jetzt wirklich die Geschichte besprechen von Centres Fingers vielleicht noch einen Hintergrund zu der. Was hat Sie dazu bewogen, dass du immer schon wusstest Ich will Produkte machen. Ich möchte nicht wie zum Beispiel Testgebiet. Unser Geschäft ist die Beratung. Also, wir gucken uns an Was haben Kunden für Probleme und unterstützen die Problemstellungen eben mit den Technologien, auf die wir spezialisiert sind.

Und du bist ja immer ganz anders unterwegs gewesen, hat gesagt Ich möchte quasi von A bis Z ein eigenes Produkt haben.

Ja, gute Frage. Ich glaube, das liegt so ein bisschen daran, dass ich Sachen eigentlich nur lerne, lernen kann, wenn ich irgendwas Praktisches, aber wenn ich irgendwie ein Ziel, aber irgendwie ein Buch nehmen und das irgendwie runter lernen. Ich brauche immer einen konkreten Anwendungsfall, und das war vielleicht ein bisschen der Weg dahin, dass ich immer irgendwas gebaut habe.

Also schon fast Fingers. Hast du kleinere Produkte gebaut? Das fängt an, dass ich spiele, Programmierer, spiele, programmieren wollte in der Schule und keine Ahnung von Programmieren und was auch immer hatte. Und da war das immer so ein Ziel. Ich wäre irgendwie. Ich sag jetzt mal so vorlaut nachbauen, oder? Natürlich, man hat keine Ahnung zu dem Zeitpunkt, das ist ganz einfach. Wann war das ungefähr so? 2001 oder so? Dann kam Starcraft aus 898, 99, 96, 97 fing alles irgendwie an.

Aber wirklich konkret war das dann schon mit so 16, 17 2000/2001. Genau, und das war natürlich immer alles hobbymäßig. Aber ich habe dann immer so kleinere Games gebaut. Die hätte es auch keinen Preis gehandelt. Aber ich kannte zumindest die Materie. Dadurch lernen? Ja, so wichtig. Autodidaktisch. Also, ich kann mich noch erinnern Wie viele Computerspiele waren geschlossen? Und mit Aufkommen dieser 3D Shooter ging es dann dazu über, das Sie Ihren Level Editor mitgeliefert haben.

Bei Starcraft gab es auch einen Level Editor, Half-Life hatten Level Editor an related levels und dann ist diese Moda Szene quasi entstanden, wo ganz, ganz viele Leute ihre eigenen Inhalte erstellen konnten. Die mussten gar nicht programmieren, sondern mehr halt. Dieses Game, Design oder Level? Absolut. Man konnte quasi das Spiel manipulieren, ohne es wirklich programmieren können zu müssen. Und es gibt natürlich sehr viel, ein sehr schnelles Erfolgserlebnis. Und das war nicht immer recht interessant, weil es jetzt auch noch nicht die Zeit so für mich zumindest.

Ich habe auch relativ spät bekommen, und da war das halt immer ein bisschen schwieriger als heute, in so eine Materie einzusteigen. Und sowas wie Starcraft, oder? Ja, das war ein schöner Einstieg, um schnell was zu bekommen und dass man jetzt mehrere Monate investieren muss.

Und das waren ja erst einmal, sage ich mal so Hobby Projekte, die deutsche Schüler gemacht. Und irgendwann musste ja bewusst geworden sein Okay, wenn ich das professionell aufzieht, kann ich davon leben. Ich kann damit Geld verdienen und meinen Lebensunterhalt bestreiten. Ja, das war bei mir eher so. Ich habe mit 3-D-Modell Dingen angefangen, das ich. Ich habe so kleine Games gemacht und einen 3D Modeling. Und dann ging es irgendwie darum. Okay, ich will diese Models der Welt zeigen.

Und dann fing das an mit HTML. Dann hat man halt kleinere Websites gebaut, und das war dann so der Einstieg in HTML und Webentwicklung, der dann halt. üBer JavaScript und PHP ging es halt immer weiter. Und irgendwann war das so weit, dass ich mir gesagt habe Ich lernen die Sachen. Irgendwie auch weiter mit Teilen der Welt. Und was hat man gemacht 2004 2005? Was macht ein Blog? Das war mal der. Das war mein Fall da Webdesign Blog.

Und dort habe ich dann einfach über Themen, die ich gerade gelernt habe. War dann auch so, mag Marketing nicht. Aber so SEO und Programmierung habe ich dann einen deutschsprachigen Blog, macht über Webdesign, und das war der erste Moment, wo ich dann angefangen habe, darüber nachzudenken, was Marketing und was ist Werbung im Internet? Und was fingern damit, dass ich irgendwie Google AdSense auf die Seite gebaut habe? Und wer macht auf einmal zehn Cent am Tag?

Krass, dass ich meine Zehn Cent es nicht viel, aber es ist irgendwie diese Magie dahinter. Ich habe, das ist, auch wenn man irgendwie, weiß ich nicht, ein T-Shirt designt und das T-Shirt verkauft. Dieser erste Teil, der ist jetzt nicht live changing. Und dennoch ist er halt irgendwie Leichenschändung für einmal, weil das so eine ist. Es macht so klick dann auf einmal, und das war dieser Moment, der war sehr magisch für mich.

Du meinst, das Geld reicht natürlich nicht aus, dass man sofort aufhören kann. Aber dieses Gefühl, jemand da draußen möchte meine oder meine Dienstleistung oder mein Produkt, ist für Leute da draußen wertvoll, sogar so wertvoll, dass sie Geld dafür ausgeben oder das werbende mir Geld dafür bezahlen. Das ist schon eine eindrucksvolle Sache. Okay, und als du dann diesen Blog geschrieben hast, hast du gewusst Okay, okay, irgendwie kann ich damit Geld verdienen. Und vielleicht kommen wir nochmal auf die Geschichte von Tent fast Fingers zurück.

Dann haben wir zusammen studiert. In dem Zeitraum 2004 bis 2000 und sieben. Und da hast du ja schon daran gearbeitet. Wenn ich mich richtig entsinne.

Es gab also einen Moment, da hab ich einen Kumpel besucht, das war in der Hatten hatten Riegert studiert, Rasmussens Studium gemacht. Da hab ich dann mit Ajax herumgebastelt, weil es relativ neu war, und ich weiß nicht mehr genau, wie. Aber ich kann mir dazu diesen Tipp Test gebaut habe. Ich saß quasi in seinem Zimmer, der war in der Uni, und ich bin halt so was am Herumbasteln. Und ein Mitbewohner in der Küche waren irgendwas am Lernen, und ich schicke ihm dann halt diesen Link von dem Tipp Test von mir.

Das war so richtig Basis. Also einfach nur eine html-seiten? Ein bisschen JavaScript drauf. Keine Datenbank, was auch immer. Ich schicke aus dem Test, das mal bitte kommt, nach einer Stunde irgendwie in das Zimmer und sagt Ich habe jetzt eine Stunde lang nicht gelernt, sondern eine Stunde lang durch diesen Test gemacht. Das war dieser Moment, wo der eigentlich im Moment, wo der Test entstanden ist, direkt gesehen habe. Das ist es, was hinter sich.

Genau da hab ich eigentlich relativ schnell auch den Test online gestellt. Also, ich muss dazu sagen Ich habe vorher immer so Projekte gemacht. Die stellt sie online, macht natürlich kein Marketing als Programmierer, weil Marketing scary. Das heißt, man hat eine Seite, wo man vielleicht irgendwie irgendwann mal zehn Leute am Tag raus. Cool. Aber als ich den Test dann online gestellt habe, der ist halt explodiert. Ich habe jetzt mal am ersten Tag war nichts, aber am zweiten Tag waren irgendwie 20, am dritten Tag hundert, und dann war das halt.

Das hat relativ schnell 5000 Leute am Tag hochgegangen. Ohne Marke, also, ohne nichts. Einfach nur World of Maus? Wahrscheinlich jein.

Das Coole daran war zu dem Zeitpunkt es halt. Wenn du den Test gemacht hast, hast du so ein Bads bekommen, was irgendwie 98 BPM getippt und diesen Bads den kunststoffteilen Foren einbinden auf einem eigenen Blog. Und das Ding war eigentlich so das virale Instrument der Seite. Warum das so, so schnell so explodiert ist? Diesen Batz gabs auch von Anfang an schon kurz nachdem die Demo implementiert. Das wahrscheinlich. Ja genau. Wahnsinn. So also hat es zu deinem 5000 User erst einmal am Tag auf deiner Seite und das gedacht.

Okay, da ist was dran. Die Leute tippen gerne oder prüfen gerne ihre TIB. Geschwindigkeit oder verbessern ihre Geschwindigkeit gerne. Ja, genau. Ich habe gemerkt, dass es immer das ist passiert. Die 5000 User am Tag und denkst Okay, cool, das hält jetzt eine Woche, und dann ist es wieder bei 20 oder so. Diesen Gedankengang hab ich jahrelang beibehalten. Dass es morgen vorbei, dass es morgen vorbei. Man hat dann halt weitergearbeitet, aber nicht irgendwie damit gerechnet, dass das so bleibt, weil das war einfach.

Das war irgendwie komisch. Ich hatte es noch nie vorher gehabt. Man muss dazu sagen, es ist halt ein tipping Test, aber ich mein du, du erwartest nicht irgendwie, dass das eine Bestand hat, dieses System? Ja, du erwartest irgendwie nicht, dass das was Besonderes ist. Ich, das vielleicht auch so in Posts sind nur mäßig für ich mir, aber man unterbewertet ist es vielleicht. Eigentlich ist, und deswegen ist das halt lange Zeit.

Ich hab da zwar dran weitergearbeitet, aber nie so wirklich ernst genommen. Das Projekt. Die erste Version ist so Ende 2008 2009 online gegangen. Einfach so von der Zeitleiste? Ja, genau. Und da hat es zuerst mal Ich weiß noch, wie die Version damals aussah. Es war ja wirklich nur dieser Slot in der Mitte, und ich weiß gar nicht, ob es schon die Sprachausgabe gab, aber einfach nur Tippe die 60 Sekunden, und am Ende werden dir die Wörter pro Minute gezeigt.

Ich hab dann auch. Ich hab dann auch meiner Website so Screenshots von Hab ich zum Glück aufbewahrt. Es ist mal interessant zu sehen, und ich glaube, diese Version kam halt recht schnell. Es fing an, mit Englisch und Deutsch und Französisch war. Das waren die drei Sprachen, die kamen, glaube ich, relativ schnell. Und dann, durch das Benutzen der Seite, haben mir dann andere User halt gesagt. Da kenne ich mich jetzt irgendwie eine vietnamesische Version haben oder kannst du nicht Polnisch oder so machen?

Und dadurch habe ich dann quasi einen Test ausgebaut. Das hat einfach so funktioniert. So ist das halt auf. Dann gewachsen. Und dann die Version, wie sie damals war, ist auch ungefähr bis 2011 geblieben. Sehr simpel kein oder fast keine Datenbank, Funktionalität gestartet, die Seite. Aber ich erinnere mich auch noch. Ich weiß nicht, ob es auf der Version war. Aber du hast quasi auch so eine Darstellung gehabt, wo die Länder gegeneinander antreten oder wo man sehen konnte.

10000 US Tests in den letzten 24 Stunden gelaufen und 2000 Tests in deutscher Sprache und 1800 Tests in französischer Sprache und so weiter. Das gibt’s immer noch, das ist der Global Competition. Also hab ich das genannt. Die Idee dahinter war, dass ein brasilianisches Social Network hatte das gemacht und es dadurch richtig groß geworden ist. Ich weiß nicht, ob es ein amerikanisches Social Network, was in Brasilien sehr gross geworden ist, durch diesen Ländervergleich einmal gesagt haben. Schon so viele amerikanische User so und so viele brasilianische User.

Ich dachte mir Okay, vielleicht kann ich dadurch ein bisschen pushen, so dass man sagt Okay, die polnische Juso denken sich jetzt, dass unsere Sprache ganz weit oben ist, hat nicht funktioniert. Aber das ist so.. Die meisten Sachen macht man in der Hoffnung, dass es funktioniert. Dann klappt es halt nicht. Aber das gibt es immer noch. Dieser Vergleich. Das Problem ist Warum es nicht funktioniert, ist, weil die meisten Leute auch in Englisch einfach tippen.

Also zum Beispiel Indien. In Indien ist dieses Weite sehr groß, und die tippen mal in Englisch. Dann ist es natürlich schwierig zu sagen, man müsste dann wirklich mit der IPI gucken.

Wie viele Benutzer hat es so in dem Zeitraum zwischen 2009 und 2011? Das ist ja wahrscheinlich weiter angewachsen mit jeder neuen Sprache. Ich muss mal nachschauen. Also ich habe eine in Analytics, das läuft von ungefähr 2 12, glaube ich an ein Problem. Ich hatte vorher auch schon Analytics, aber ich hab irgendwann den Code geändert, weil ich hatte. Früher war die Seite immer in Domains unterteilt, also jede Sprache, auch das hab ich irgendwann umgestellt und dann auch diesen Switch zu einem neuen Tracking Code gemacht.

Also ich würde sagen, du kannst es auch schätzen. Die erste aufzeichnete Ich hatte Waren so bei 25 bis 30 000 seit 2011. Und ich würde sagen, es ging halt relativ schnell, von 500 auf 110 000 hoch und dann relativ linear. Das ist leichter. Anstieg war über die Jahre von Usern am Anfang exponentiell. Die ersten paar Tage und dann linear lineares Wachstum. Okay, und dann war das damals schon deine Haupteinnahmequelle. Quasi. Genau. Du hast davon gelebt.

Genau, der Webdesign Block. Ich sage mal, in seiner besten Zeit würde man sagen So 300 Euro im Monat gemacht. Das war echt nur ein Mal, das war noch zu Studienzeiten, deswegen war das okay. Aber es war so, dass ich nach dem Studium der verteidigen. Test lief, aber jetzt noch nicht so ultra gut. Trotz trotz der vielen User. Und da bin ich erst mal nach dem Studium. Anstatt jetzt irgendwie in eine Stadt zu ziehen, bin ich dann erst mal zurück zu meinen Eltern gezogen bis 2009, 2010, wo ich dann gemerkt habe Okay, jetzt es keine lange Zeit.

Aber es waren so ein paar Monate, wo ich dann gemerkt hat Okay, jetzt kann ich zumindest mir mal eine kleine Wohnung suchen. Das hab ich dann halt auch gemacht. Für mich war das so Ich hatte nie wirklich das Interesse daran, für jemand anderen anderen etwas zu bauen. Ich wollte immer irgendwie meinen eigenen Kram machen. Das hat sicherlich seine Vor und Nachteile. Aber diesen Weg bin ich halt gegangen und hadag zum Glück auch. Funktioniert also auch wenn es lange Zeit so war, dass ich gesagt habe Ja, ich verdiene gut was mit.

Ich könnte als Entwickler mehr machen, aber dann habe ich es so abgewogen gegen meine Freizeit, gegen meine Freiheit. Und da war mir die das weniger Geld. Die Freiheit war mir mehr wert als das eventuell höhere Gehalt in einer Angestelltenverhältnis.

Also das Zusammensein mit anderen so im Büro? Naja, themis würde ich nicht sagen, weil du es ja nie gehabt, das aber nie drüber nachgedacht, dass es fehlen könnte.

Das ist eine sehr gute Frage. Interessant, dass ich merke, dass jetzt eher früher war das so, dass mich das nicht gestört hatte, weil ich es auch nicht gehabt hatte, wie du schon meinte. Aber ich merke das jetzt so ein bisschen, dass das komplett isolierte Arbeit schon schwierig ist. Also wenn man der Charakter dafür ist, dann geht das. Bei mir gehts auch. Aber ich merke schon, dass ich man wächst weniger schnell, als wenn man mit anderen Menschen zusammenarbeitet.

Das merke ich halt extrem. Da hilft natürlich auch euer Podcast und so ein bisschen mitzubekommen, was extern abgeht. Aber es war für mich immer irgendwie der Kompromiss nicht groß genug. Das war mir einfach kein guter Vergleich. Ich sage Okay, ich möchte diese Erfahrung haben, aber dafür tausche ich das eine gegen das andere ein. Und man muss ja auch sagen Entwickelst zwar alleine, aber umkämpftes Fingers hat sich ja schon so eine Community gebildet, mit der du auch interagiert.

Du warst schon noch Kontakt mit anderen Lebewesen. Also, ich hatte die sagen So stelle ich mir das vor. Kannst du noch dieses Feature integrieren? Und mir ist der Fehler aufgefallen und so weiter. Es ist wie Remote Arbeiten wahrscheinlich. So ein Stück ist es auf jeden Fall hilfreich. Aber es ist natürlich auch nicht ganz vergleichbar wie Arbeitskolleginnen. Es ist schon sehr, dass man dann irgendwie, wenn man schnell mit der Community da wird, doch von der Community geführt und den Match gehört.

Und da guck ich dann hin und wieder mal rein. Aber grundsätzlich sind mir diese Dinge immer so Ich wollte eigentlich auch nie. Ich wollte kein community-manager sein, weil ich dachte immer, da geht halt viel zu viel Zeit ab, und das tut’s auch. Aber die Community selber ist eines der Hauptelement. Warum die Seite funktioniert und immer noch funktioniert, das bin ich super dankbar, dass es die gibt und dass Leute sich drum kümmern, auch wenn ich selber nicht so der Typ dafür bin.

Und dann hast du ja gemerkt, das ist jetzt so von der Timeline her 2012 gewesen. Dass der Erfolg ein Stück weit auch überrollt, dass dein Website so viele Zugriffe hat, dass deine bisher eingesetzte Technik an ihre Grenzen gestoßen ist.

Ja, so eine kleine Story davor, als ich die erste Version der Datenbank eingebaut hat, die relativ simpel, also im Endeffekt wohl einfach nur Ergebnisse gespeichert, aber keinen Usern zugeordnet. Damit konnte ich dann einmal, wenn jemand ein Ergebnis hatte, konnte ich das halt in die Datenbank einfügen und schauen. OK, ist ja ungefähr gerankt. In den letzten 24 Stunden also es irgendwie auf Platz 5 000 von 20 000 Test in den letzten 24 Stunden. Und das war so mehr oder weniger die Anfänge der Datenbank für mich.

Und ich habe auch keine wirklich Ahnung gehabt von Query, wie man die optimiert und was auch immer, da im Endeffekt einfach alle Ergebnisse geholt in der Datenbank waren und dann mit so einer PHP Schleife durchlaufen, um die Position zu finde. Ich habe irgendwie doch sortiert, aber irgendwann merke ich dann, wie die Seite es verdammt langsam. Was ist da los? Und dann hab ich erst gemerkt kämen erstmal. Die Datenbank ist immer weiter angewachsen. Ich habe es auch nicht limitiert auf die letzten 24 Stunden irgendwie.

Und dadurch ist man halt einfach gekracht, weil ich einfach alle Ergebnisse immer geglaubt habe. Und das war für mich dieser Wachstumssegment. Okay, ich muss mich jetzt mal mit Datenbank ein bisschen beschäftigen, als wäre das Zweitstudium gehabt. Aber das ist halt dieses Man baut halt schnell dieses Feature denkt sich ja keiner. Ich muss mich da ja nicht drum kümmern. Ich meine, es funktioniert ja. Und dann? Irgendwann merkt man es auch. Okay, es funktioniert aber nur bis zum gewissen Moment.

Es ist halt ein Crasht. Und das war der Moment, wo ich dann angefangen habe, mit der Datenbank zu beschäftigen, was dann wiederum im Endeffekt dann irgendwann zur Version 2.0 geführt hat. Als ich die Seite neu gebaut hab, mit Busacca und hinter BLICK.

Aber das ist gerade super interessant, was du da sagst, weil genau um diesen Punkt geht es im größeren Rahmen, bei der digitalen Transformation. Weil gerade in Unternehmen tendiert man oder nichts, vielleicht sogar ist es sogar ein deutsches Ding dieses, wenn man was Neues plant. Dass man versucht, alle Unwägbarkeiten, alle Eventualitäten vorher zu klären, bevor man mal was probiert und mag. Und das finde ich super interessant. Du hast es gemacht. Erst als das Problem damit war es vermutlich viel schneller am Start.

Und erst als du das Problem hattest oder bemerkt, dass die Schiene. Czukay Wie kann ich es lösen?

Also, ich hab da auch noch mal drüber nachgedacht, und das ist wirklich so. Umso mehr man weiß, umso schwerer. Schwieriger fällt es, einen wirklich WPS zu bauen, wenn du erst mal weiß, was so eine Pipeline ist, eine Pipeline, was auch immer. Dann fällt es schwer, Sachen zu bauen, ohne dass man das im Blick hat. Ich hab mir dann noch ein bisschen Gedanken drüber gemacht, und ich glaube, viele Unternehmen wollen ja dann schneller werden und versuchen so, Peake zu bauen.

Ich glaube, wenn das richtig funktionieren soll, müssen sie sich Leute holen, die neu sind, die wirklich keine große Ahnung von Strukturen und sowas haben, weil sie halt noch schneller und dort arbeiten können und dann löblichen bauen, was halt zusammengeflickt ist.

Du hast mir ja damals schon erzählt, wie du entwickelst. Ich war ja damals schon in Großunternehmen unterwegs, und vielleicht wird es dazu noch etwas sagen, dass da eine änderung auf dem Server gemacht hast und es gab keine Entwicklungsumgebung und ich jünger war. Wie viele User hast du eine Datenbank zerschossen, mein Server zerschossen, Daten überschrieben, das Falsche gelöscht? Also es war sehr cool, weil du hast es halt eine Verbindung aufgebaut zum Server. Du hast die Datei geladen, dann ein bisschen rum, Gewerke drauf gedrückt.

Gespeichert hat. Dann automatisch hochgeladen konnte. Die Seite beim Steller hab ich bisher auch noch nicht gehabt, trotz trotz natürlich lokaler Entwicklung. Und sowas, das war irgendwie immer noch das Schnellste, hatte natürlich ein Nachteil, dass man musste da. Man musste Glück haben, dass man einen guten Hoster hat.

Mein Fall war das linke, die alles immer gekappt haben und da gibts halt eine E-Mail und es könnte nochmal die Datenbank neue hoch schieben, was vorgefallen vorgeformt das es sehr sehr häufig passiert, das war dann immer umso größer.

Die Seite wurde um so mehr Tat als weh. Andererseits irgendwann fühlte man sich auch ein bisschen safe, weil man dachte Halt, so ein Notfall ist immer noch das Backup da.

Ich weiß, damals hast du immer, wenn du so ein größeres Release mit Datenbank, änderungen oder so eingespielt, dass gesagt Ich nehme die Seite jetzt zwei Stunden offline und nicht so, wie du hast zigtausend ja, aber sonst muss ich eine Testumgebung machen und das und das ich abdichtet, das man nicht da und da rund um den Globus die Leute zugreifen, gibt es auch keine Zeit, wo ich keinen Traffic habe. Deshalb kann ich es quasi auch mitten am Tag machen, wo es für mich bequem ist, weil irgendein trifft’s.

Ich habe das meistens sonntags gemacht, weil sonntags dann der wenigste Traffic auf der Seite war. Ich habe das auch nicht so häufig gemacht. Die Seite down genommen habe. Es gab halt einen Moment, das war dann die Version 1.5 auf 2.0, wo ich dann den halben Sonntag offline genommen hatte. Das war dann aber wirklich, weil ich quasi von der kleinen 1.5 Version auf eine sophisticated 2.0 Version was geändert hatte und wie du selber sagst keine Entwicklungsumgebung, gar nichts funktioniert.

Es hat geklappt. Das war aber auch sehr viele, sehr viele Post-its in meinem Zimmer, die ich dann an dem Tag durchgegangen bin.

Was mich dann damals erstaunt hat, ist Du hast ja wirklich gesagt Okay, mein Design ist nicht gut. Dann hab ich, wenn ich bei dir war, Bücher gesehen. Zu Application Design Website, Design Photoshop ist jetzt alles selber beigebracht. Dann hast du das Design gemacht für die Version 2 0. Dann hast du immer gesagt Okay, mein alter Code ist nicht okay, ich muss ein Framework benutzen. Dann hast du, glaub ich, keine PSP oder sowas genommen.

Hast das dann alles umgebaut? Also wirklich über Monate und Monate und multinational absolut szabó. Wie du das über die lange Zeit auch durchgehalten. Aber ich glaube, es hat sich gelohnt. Die Version 2 ist schon ordentlich. Dann nochmal größer geworden. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das gut ist. Alles selber machen zu wollen. Bei mir war das eher so, ich war knausrig. Also ich wollte keinen Designer dafür haben, und ich fand es auch schwierig, weil für mich war das so, wenn ich eine Seite gebaut habe.

Ich wusste am Anfang der Seite nicht, wie es am Ende aussieht, weil man überlegt hat sich ein Feature. Man vergisst immer Teil des Features. Also ich. Zumindest weiß ich wieder, wie das professionelle Leute machen. Aber ich brauch quasi dieses Hands on, damit ich schnell was anpassen kann, weil ich diesen Fall halt nicht bedacht hat. Ich denke zwar immer noch Wenn du pro Designer dran sids, mit dem man sich gut auseinandersetzt, dann ist das eigentlich.

Ich finde man Design funktioniert, sieht okay aus dem Vergleich. Es geht immer besser, aber es halt auch die Frage, ob es muss, dass die Seite funktioniert.

Und die Leute kommen klar mit dem Design ständig versichern, egal wie viel. Nur dass das, was sie eben gesagt haben, das ist beim Design genau so. Es sind noch so viele Gedanken machen. Du wirst es nie auf den Punkt treffen. Es wird immer änderungen geben. Insofern kann ich das sehr gut nachvollziehen.

Hands on hands on hands on. Also wirklich das gelebte WP. Du bist dann mit der Version 2 0 angefangen im April 2012, das jetzt auch schon einige Jahre her online gegangen. Und das ist vom Design, glaub ich noch in etwa die, die man heute sieht, wenn man auf der Iterationen. Aber das Grundkonzept ist auf jeden Fall das gleiche. Die Positionierung der Elemente kam Elemente und Seiten hinzu. Aber groß hat sich da nichts geändert. Ich habe gesehen, es gibt YouTube-Videos von Leuten, die ihre Finger oder ihre Tastatur aufnehmen, wie sie auf deiner Seite tippen, um zu zeigen, dass ihre hohe WPS Zahl nicht gestattet ist.

Das ist ein wichtiges Element. Ich habe in 2, 14 hatte ich versucht, die Seite shit sicher zu machen wie möglich. Aber es ist halt auch im Game Design. Solange du Halten Kleine hast, kannst du eigentlich nicht verhindern, dass Leute schieden, und dann musst du halt gewisse Parameter haben. Bei uns ist das im Endeffekt jungen validation. Wir haben die Mods, die sich dann die Videos anschauen. Das sind halt super Fans der Seite, die etliche Zeit reinvestieren, wofür ich ultra dankbar bin und die Seite dadurch relativ frei halten.

Wenn es die Top Ergebnislisten.

Aber es ist schon so okay, jetzt, 2012, 2013, 2014. Die Zusatzzahl ist trotzdem gewachsen. Trotz, dass die Leute mehr Smartphones benutzen und vielleicht nicht mehr so viel auf der Tastatur tippen, sondern mehr auf der Glasscheibe. Das würde ja auch funktionieren. Ich habe, seit 2010 höre ich davon, dass es Tastaturen keine Tastatur mehr geben wird. Noch sind wir nicht da, die Seite konsequent gewachsen. Das sieht man halt an den Analytics zahlen. 2 12 waren das ungefähr so, ich habe jetzt hier 35 000 Sessions für 2012 pro Tag.

Die Version 1.0 war sehr, sehr simpel. Ich eine minimale Datenbank. Wenn überhaupt, dann habe ich mir überlegt in 2011. Ich will die jetzt umbauen. Ich will jetzt wirklich Community User Accounts. Ich werde so die ganze Halt haben und hab dann in 2012 und Oktober mit einem selbst überlegten Mini PGP Framework halt etwas zusammengeschustert und dann relativ schnell nach ein paar Monaten gemerkt. Okay, das funktioniert. Aber es wird umso größer die Seite wird, umso schwieriger wird man schlecht zusammengeschustert, das System den Wachstum halt stützen können.

Und dann hab ich ihn 2012, April oder nie vorher schon irgendwie im Februar überlegt, ob ich brauche, was ich brauche ein vernünftiges Framework. Ich will ja jetzt keinen. Ich habe ja gar nichts anliegend, Framework zu bauen. Ich will eine Seite bauen, hab mich halt umgeschaut. Ich glaub, ich bin auch über Sympathie gestoßen. KKE PGP war für meinen Anwendungsfall einfacher, und der Grund ist ein bisschen traurig heutzutage. Ich glaube, es war nämlich so, dass bei Symphony musste man halt irgendwas mit der Konsole machen, und die Konsole kann ich.

Habe ich Angst vor kkws? Wie kannst du einfach Dateien auf dem FTP-Server schieben und dann in den Dateien rum basteln, um das darzustellen? Ich glaube, das war der Hauptgrund, warum ich keine mit Spiel genommen habe. Aber ich glaube, die geben sich auch nicht so viel. Auch ich es natürlich größer und wahrscheinlich besser. Aber ich glaube, die geben nicht so viel. Damit habe ich die Seite, dann die 2.0 Version gedauert. Und um das Jahr?

Hast du es ja nochmal professionalisiert, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Also du hast dein Hoster gewechselt. Du hast deinen Vermarkter gewechselt, weil es mittlerweile eine große Website war.

Ja, ich würde noch ganz kurz was zu der Weg zum Wechsel auf 2.0 sagen. Vorher war das so ein bisschen auf das Finanzielle einzugehen. Bevor die Version 2.0 da war, hab ich so ein 2 000 Euro im Monat damit gemacht. Oder vielleicht ein bisschen mehr. Aber so um den Dreh, das war auf jeden Fall super, um mein ein, mein Sengl Apartment Köln zu bezahlen und okey zu leben, weil das halt noch nicht so viel abgeworfen hatte, war das immer noch so, dass ich gesagt habe Okay, ich sehe das nicht so als Vollzeit ding irgendwie an.

Ich hatte immer noch keine Lust, Angestelltenverhältnis einzugehen, aber ich habe quasi nebenbei neben dem Tent Wasserwegen als Life hab ich dann immer andere Projekte gemacht, die sind mehr oder weniger alle gescheitert. Aber ich hab halt immer weiter versucht, irgendwas Neues auf die Beine zu stellen, weil ich habe halt einfach nicht gesehen, dass trotz dessen, was fast links wächst, das denn Wingas jemals so groß sein kann, dass mich das supported so auf Dauer dann durch den Wechsel auf die Version 2.0 sich komplett alles geändert.

Es war dann von einem auf den anderen Tag eine komplett andere Welt. Das lag einfach daran, dass die Google Clicks plötzlich vier Mal mehr wert waren als vorher. Von einem einfach durch den Wechsel. Und das war dann. Dadurch war das Hinkam natürlich viermal höher. Dadurch haben sich neue Möglichkeiten ergeben, die ich wirklich schon lange abgehakt hatte mit Tent Postings. Und das war dann so ein Review. Führt das auch nochmal, warum ich dann nochmal richtig Gas gegeben habe?

Danach hab ich es nicht verstanden. Was hatte die Version 2 0 mit den Google Klicks zu tun? Die jetzt Mehrwerte ist?

Eine gute Frage, und zwar so! Meine Theorie ist Google sagt es natürlich nicht, warum es so ist. Aber meine Theorie war Vorher war die Seite geteilt in subdominante. Jede Sprache hat eine eigene Domain, und Domain zählt Google als eigenständige Website. Mit der Version 2.0 habe ich dann viele Strukturen geändert. Zum Beispiel auch, dass anstatt ZAB Domains seit jedes sprachaufnahmen Unterordner zumindest dargestellt. Der Browser leistet. Jede einzelne Domain hat einen gewissen Trust gehabt. Sobald dann Tent fast fingers den kompletten Trust alassane Domains bekommen hatte, hat wahrscheinlich auch irgendwie der Algorithmus gesagt Okay, das ist ein Mehrwert, sodass es somit nur eine Theorie, weil anders kann ich mir halt nicht erklären.

Ansonsten hat sich ja nichts geändert. Die USA Zahlen waren anfangs immer noch gleich wie am Tag davor.

Und was für ein Volltreffer!

Also ich meine auch noch an der Position gearbeitet mit den ADS, aber das war minimal. Das war es kann eigentlich nur durch diese Domain Sache gewesen sein. Genau das war dann der Start für 2.0 und der Beginn weiteren Reisen. Und das ist jetzt auch schon acht Jahre her. Also, ich hatte seit 2008 ein Einzelunternehmen. Also erstmal ein klein Unternehmen an das normale Unternehmen, wie man das man nennt. Und 2015 war dann irgendwann so langsam an, nachdem der Moris mich immer weiter gepusht hat.

Denn etwas weiter zu gucken ist auch das ich selber ein bisschen professioneller an die Sache herangegangen. Denn das fing an mit dass ich dann irgendwann mal welchen Control benutzt hatte, also einfach benutzt hatte. Dann der Wechsel von Finkel zu Rude 360, absolut 360. Die machen so etwas Strukturen, und im Endeffekt hatte ich immer so ein Managed Hausding gehabt, konnte nicht viel ändern, nicht viel kaputtmachen. Vor allem, und das war bei gut 360 ähnlich. Nur das die Infrastruktur robuster war.

Die hatten dann halt nicht mehr einen Server, sondern wir hatten Datenbank Server, wir hatten Webserver und das hat alles dann in der Pipeline, wo ich dann relativ robustes System habe und die Seite aktualisieren kann, ohne dann was kaputt zu machen. Ich konnte dann aber seitdem auch nicht mehr meinen alten FTP live die Seite bearbeiten trinken. Das war auch echt nicht so cool. Manchmal, das war schon Paine, sondern man hat dann gemerkt Das war früher alles schneller, und man hat es verstanden, warum das sein muss.

Aber da das so interessant.

Und wir sehen das häufig bei Kunden, die haben noch keine Produktidee oder bauen diese ganzen Pipelines schon auf. Und im Grunde, bevor sie an diese Schwelle stoßen, dass das Produkt so groß ist, dass sich das jetzt lohnen würde, steht schon diese große Infrastruktur da und verzögert dann sozusagen die Entwicklung dieses ganz kleinen Pies, mit dem man dann ja oft starten möchte. Und du hast es einfach so umgedreht oder meiner Ansicht nach sinnvoll gemacht, dass immer, wenn ich an ein Problem deckels, stoße oder wenn ich auf ein Problem stoße, was meine Entwicklung deckelt, dann löse ich das dann, wenn ich da bin.

Ja, ich glaube, es ist echt schwierig für große Unternehmen. Deswegen gehen ja auch viele, glaube ich, zumindest das mitbekommen zu haben, dass Großunternehmen hingehen und nicht im eigenen Unternehmen Peake bauen, sondern dafür so kleine Zweigstellen aufbauen. Und ich verstehe, ich verstehe auch, warum das so schwierig ist, diesen Schritt zurück zu machen. Ich habe selber das Problem. Wenn ich jetzt irgendwie baue, dauert das deutlich länger als vorher. Aber ich auch direkt wieder alles im Hinterkopf Fabergé.

Ich will das dann irgendwann lokalisieren, und dann muss ich. Irgendwie muss das alles können, und das ist echt nicht einfach. Also, wenn das halt lösen kann oder vernünftig macht, der hat auf jeden Fall ein Vorteil im Markt. Noch einmal zu den Puschen. Ich habe halt immer gesehen Du hast ja 2015 um sehr viele Handys Apps entwickelt oder auch danach noch. Und ich habe immer gesagt Hier, du hast deine Community, du hast ein mega fettes Produkt mit temp fast fingers, was noch weiter wächst und wächst und wächst, ohne dass du was machst.

Und wenn du konsequent sagst, ich möchte meine Arbeit so investieren oder meine Fähigkeiten so investieren, um den maximalen Nutzen möglichst vielen Menschen zur Verfügung zu stellen, dann dein Back Block war ja voll tent. Fast Fingers kümmert sich um die Community, und so ist das dann, glaub ich, gekommen. Also, für mich selber war das immer so, da ich gesagt habe Das wird das halt ein Job, sondern es wird immer irgendwann auch Jobs sein, und dadurch verliert man ja auch ein bisschen Motivation und Lust.

Und man baut dann Features, wo man denkt Sarkar Das kann nochmal ein Mega Burst, und es passiert nicht, und er macht was 3mal. Es gibt dreimal keinen Durst und dann irgendwann keiner. Ich habe jetzt nochmal Bock, etwas anderes zu machen. Dann hatte ich halt eine mehrjährige Ausschweifung in mobile game Design, was auch interessant war. Leider ist dann nie wirklich etwas Erfolgreiches draus geworden. Es wurden Games erstellt, aber die sind niemals abgegangen. Du hattest quasi immer immer wieder halt auf etwas fingert hingewiesen, und das hat mich halt immer wieder ein bisschen zurückgebracht.

Ich habe währenddessen natürlich auch weiter Bugs gefixt, Features gebaut. Aber es war immer wieder so ein Nebenprojekt, irgendwie. Das ist aber auch einfach meine Herangehensweise an Sachen. Ich habe dann langen Atem, weil ich halt nicht sprint, sondern halt langsam jogge und immer so ein bisschen an der Seite werkelt. Und sag mir, was zu schauen. Rona Hab ich schon mal erwähnt, dass es der schnellste Tipper der Welt. Ich habe in der Community auch so ein bisschen mitbekommen, wie man es jetzt nicht wirklich viel unterhalten.

Also Facebook, Francke, aber halt ein paar Nachrichten hin und her. Der hatte mir letztens halt nochmal eine Passage zugeschickt, weil da ein Buch über diese ganze Industrie schreibt, so viel es geht auch um seine Tipps, Wettbewerbe. Und es gibt eine Tipp Industrie? Ja, ja, ja, es ist halt nicht so super bekannt. Aber es gibt auf jeden Fall halt irgendwelche Kibo Hersteller. Tipp Wettbewerbe machen und dann siehst du natürlich auch immer die zwei, drei gleichen Leute.

Und das fand ich ganz interessant, weil ich hatte mir halt so ein Ausschnitt aus dem Buch geschickt mit der Frage, ob das so kam, ob ich irgendwas nicht da drin haben möchte. Ja geschrieben hatte. Und da hab ich nochmal die komplette Historie gesehen, die er. Keine Ahnung, woher du die Daten hatte. Aber das war nochmal so eine schöne Erinnerung zurück, wie das halt alles gewachsen ist. Und er ist jemand, der die Seite selber nicht so gerne nutzt, weil die halt für ihn zu einfach ist, weil die Komplexität halt nicht so hoch ist.

Aber er sackerln trotzdem, dass er in der ganzen Tipps seiten, die es halt gibt, mit einer der besten, weil die da die meisten Leute halt fängt und einfach zugänglich ist.

Schreit ja nach einer Pro-Version, die seinen Ansprüchen genügt.

Ja, aber man kann es natürlich auch nicht jedem recht machen. Und jetzt, wenn wir mal auf heute schauen oder auf dieses Jahr? Ja, ich bin halt. Seit langer Zeit überlege ich halt, eine neue Version der Seite zu machen. Man bekommt immer Features mit, die man halt gerne hätte, aber für die die Seite nicht ausgelegt ist oder einfach das System nicht funktioniert. Also eine Sache war zum Beispiel so ein richtiger Multiplayer-Modus, dass das PSP so jetzt halt nicht vernünftig zugeeignet mit Sockels und den ganzen Kram.

Und da hab ich halt 2012 schon überlegt, mit Nocke erst was zu machen. Es ist halt immer nur so ein paar Tests gegeben und das ist halt, das wirklich umgesetzt hatte. Und diese ganzen Features kam zusammen und hab ich gesagt Okay, ich glaub, ich baue jetzt diese neue Version, und da bin ich jetzt auch schon etwas länger dran, weil ich wirklich das Ding von mir aufbaue. Was viele wahrscheinlich sagen würden Auf gar keinen Fall sollte man das machen, und ich habe auch lange mit mir gehadert.

Das zu machen habe im Endeffekt halt festgestellt, dass das der richtige Weg ist. Und ich baue jetzt quasi die komplette Seite seit ungefähr einem Jahr halt. Mit Nokias und react baue ich halt neu, und es ist halt einfach nur sehr, sehr lange gedauert, weil ich einfach diese Technologien nicht wirklich kannte und deswegen viel Zeit einfach fürs Lernen draufgeht. Wir kommen so langsam in Richtung, wo halt was Greifbares da ist, wo ich sehe, dass das Ende das Licht am Ende des Tunnels sehe für die Version 3.0, die die Seite hoffentlich die nächsten zehn Jahre trägt.

Wahnsinn! Du hattest auch die DOS Attacke.

Jetzt, Anfang des Jahres war ich gerade im Urlaub in Kuba. Da hab ich schon immer so die Mails bekommen, dass die Seite down ist und erst mal nichts dabei gedacht. Bis ich dann irgendwann nochmal nachgeschaut hatte und dann festgestellt habe, dass es wirklich eine DDoS Attacke, also das Attacken hatte ich halt immer mal gehabt, aber die sind ja relativ leicht zu beheben. Die DDoS-Attacken war heftig, das ging irgendwie über einen Monat. Die Seite hat attackiert, wurde anfangs irgendwie aus einem Land an das eigene Land.

Dann kommt ein anderes Land hinzu, und dann war es irgendwann weltweit. Also Vorsicht. Naja, ich kann mir bei Claudelle kurz reinschauen, ob ich da irgendwelche Daten nochzu habe. Die Frage ist Wer macht so was? Ein Konkurrent oder DOS Attacken sind nicht so teuer, wie man glaubt. Ich habe gedacht, ich kannte mich nicht aus und hab mich dann so ein bisschen informiert, aber auch mit YouTube 360 drüber gesprochen und die meinten halt das es nicht so teuer ist.

Das ist halt auch das Problem. Sobald du halt Präsenz hast, wirst du immer Leute haben, die aus irgendeinem Grund, ob es jetzt Jux und Dollerei ist oder weil sie dir irgendwie was antun wollen, halt dich attackieren und was Cooles. Dadurch wächst man halt auch. Das war natürlich in dem Moment blöd, weil ich. Kein System hatte und dann hat das System umgestellt und hat auch ein bisschen gedauert. Ein bisschen lernerfahrung gab man, dadurch war es bei dieser Hürde auch wieder.

War auch diese Lücke, diese Sicherheitslücke auch wieder geblockt? Sozusagen. Heißt, sie sei dann auch wieder gewachsen und robuster geworden. Wahnsinn, dass das jemand aus Jux und Dollerei machen soll.

Ja, es gab. Es gab also in der Community so gewisse Anschuldigung, dass so ein gewisser User war, der erst auf anderen Seiten gemacht hat. Und das war auch sehr anstrengende Zeit, weil es einfach nichts gebracht hat. Man hat da irgendwie mit Hörensagen gearbeitet und Blog. Nun kann ich nichts dran machen. Aber du hast keine Lösegeldforderungen erhalten oder irgendwas nicht genommen. Das ist halt so ein Ding, das hat das Internet. Man muss halt das Problem wechseln.

Das ist in dem Fall dann die Seite, die das sicher zu machen. Das ist halt so. In meinem Fall war es Cloud, ging es halt sehr, sehr gut. Ich konnte das Wissen jetzt auch schon wieder für die Version 3.0 nutzen, und man hat dabei mal etwas gelernt. Man hat ein bisschen was verloren an Zeit und Geld. Aber man ist wieder gewachsen, sozusagen. Wenn man nach den Daten schauen. Also, ich hab ja irgendwie kriegst gar nicht mehr zusammen.

Aber das waren halt Bandbreiten von irgendwie täglich 100 bis 150 Gigabit. Also halt mehrere Millionen Requests von allen möglichen Ländern von Russland und Amerika. Das waren halt schon eine dicke Attacke, die die Seite dann immer lahmgelegt hatte. Aber gut 360 meinte auch zu dem Zeitpunkt, dass bei anderen Leuten auch so mehrere Projekte, die die Hald betreuen und das jetzt halt nicht nur meine Seite gewesen.

Es gibt doch im Internet diese Story, wo so ein Typ auf YouTube aufgenommen hat, wie so eine Katze quält. Und dann hat die Community also die Internet gemütes zusammengetragen hat. Wieso ein Detektiv? Diesen Typen habe ich gemacht, hätte es die kubistische drauf ansetzen soll?

Ich finde, das ist bemerkenswert.

Ich hab mal irgendwann gehört, dieser Twitch streamen oder auch YouTuber. Sie müssen also richtig aufpassen, weil es gibt also so Dinge, an die wir nicht denken würden. Also irgendwie. Das Licht reflektiert sich so in deinem Auge, und dadurch können die ungefähr herausfinden, wo du wohnst oder so wie krank oder was es da für Möglichkeiten gibt.

Ich hab mal so ein Youtube-Video gesehen, wo das jemand gezeigt hat, wie sein YouTube Studio im Keller eingebaut ist und dass es wirklich gedämmt von allen Seiten. Und am besten weiß auch niemand, wo es ist. Sonst kommen die Leute halt und rufen durchs Fenster irgendwas rein, während er da unten aufnimmt, einfach nur, damit die Kumpels das dann im Stream haben. So oder so. Wahnsinn. Aber du hast jetzt heute nochmal auf Tintenfass Fingers zurückzukommen. Du hast ja schon eine große Community, die sich selber so ein bisschen managed oder die über diesen discours channel in Kontakt ist und was ich ganz schön finde an tent fast fingers an dem Weg, den du geschrieben hast, ist, dass man deutlich erkennt Das Produkt ist alles, und die Technik ist quasi zweitrangig.

Wenn das Produkt funktioniert? Ja, absolut. Das ist als Techniker sehr schwer zu ertragen, dass es so ist. Aber du hast ja dann immer quasi Technologie nachgelegt, auch jetzt mit DDoS Attacke, wenn du das Problem konkreter hattest. Viele Unternehmen gehen den anderen Weg und setzen sich erst einmal am Reißbrett hin und überlegen Was könnte denn alles passieren? Und dann wird ein Schlachtplan entwickelt, der alle möglichen Eventualitäten vorsieht. Und man kennt das, wenn man selber so einen Urlaub planen oder so Am Ende macht man gar nix, weil man einfach so paralysiert ist.

Das ist halt auch der Vorteil, das ich alleine arbeite, weil sobald halt eine zweite Person hinzukommt. Ich mache halt 0 Tests. Ich wusste nie, wofür man die braucht. Weil ich weiß mittlerweile, wofür man die braucht. Aber ich denke mir halt so Wenn du von einer Person zu zwei Personen gehst, soll direkt ein Riesen mehr Aufwand. Wenn ich zum Beispiel damals, 2012, zwei Personen gewesen wäre, hätte ich viel, viel früher Controller benutzen müssen, damit ich nicht wie bei du die Disketten hin und hergeschoben, dass man da die Disketten in der schieb.

Das hat seinen Vorteil in dem Sinne, dass man lieber ist und halt schneller Arbeit. Aber man hat die ganzen anderen Nachteile, das man viel, viel langsamer wächst und sich auch nicht austauschen kann. Man ist halt in so einem Barghouti, man kriegt die Information übers Internet, aber das sind auch wieder nur Meinungen von anderen Leuten, die man nicht kennt und auf die man sich verlässt.

Das versteh ich. Und das ist ja immer noch zur Debatte, wenn man sagen würde Okay, man muss erst einmal ein setzen, da verliert man ein paar Tage, bis sich alle daran gewöhnt haben. Aber dann hast du halt zwei Zylinder oder zwei Menschen, die arbeiten können und die Tickets und Features umsetzen können statt nur einem, das man erst mal so einen Knick hat und dann hinterher das dann wieder aufholt. Herr Cristo ist ja auch eine Menge bewegender Emails erhalten.

üBer die Jahre möchtest du davon erzählen. Das motiviert, etwas motiviert. Du brauchst irgendwas und denkst, diese Jacke, die Leute benutzen, ist cool. Das ist die eine Seite. Du siehst, die USA zahlen, aber das sind halt Leute auf eine Webseite und dann hin und wieder kriegst halt eine E-Mail von Leuten, die jetzt Depressionen ist oder einfach Leute, die alleine sind oder die irgendwie, die dir einfach danken dafür, dass es. Und das ist bemerkenswert, weil du selber halt nicht als was Besonderes ein und dann so eine E-Mail.

Diese E-Mails waren etwas, was mich in der Anfangsphase oder in der mittleren Phase sehr gepusht haben, weil das keine Zahlen sind, die du irgendwie bei Google Analytics siehst, sondern da ist jemand hingegangen, hat sich hingesetzt und sich Gedanken gemacht, um die für deinen kleinen Tipp Tester zu danken. Und das war immer. Das war immer sehr viel wert.

Wie viele User hast du aktuell? Kannst du das sagen? Pro Monat vielleicht, jetzt nicht aktuell in der Minute. Das steht ja oben auf der Webseite. Wie viele gerade online sind?

Ja, genau das. Das ist zwar auch ein bisschen Baggy geworden, in letzter Zeit die letzte. In der letzten Woche waren es 300, 45 000 User. Das sind so 300 000 Sessions am Tag. Ich weiß nicht genau, wie Google die 16a schreibt, aber Sessions drei Millionen im Monat und so eins komma drei 1,5 Millionen Usern.

Wahnsinn, ob dir das nie so langweilig geworden ist, wie du sagst. Das macht sie schon ein paar Jahre, wo du sagst, jetzt würde ich immer mal gern ein anderes Produkt machen oder irgendwas eher.

Im Endeffekt hab ich ständig nebenher irgendwas gemacht, was Fingers war niemals so, dass ich gesagt habe, es gibt Phasen, wo ich dann und wann das letzte Jahr. So konsequent habe ich noch nie an etwas Wegeners gearbeitet. Ich hab immer irgendwie Zeitdruck gemacht. Ich mach halt auch noch so. Ich habe noch so andere kleinere Standbeine, wo ich halt im Design Bereich ein bisschen was mache, wo ich keinen Designer bin. Also ich brauch immer schon diese Abwechslung, das weiß ich vielleicht einfach meine Art, dass ich das alleine.

Nur das eine Projekt bei mir zu langweilig. Dadurch geht ein bisschen Fokus verloren, und man braucht ein bisschen länger für alles. Aber so kann ich zumindest auf dem langen Horizont konsequent an der Seite arbeiten. Und die Herausforderungen der einzelne Entwicklung sind ja auch sicher multinationaler Natur monatelang, da an dem einen Feature entwickelt hast Du denkst Okay, das ist vielleicht im Team dann auch einfacher, wenn man sich mit mehreren auf kann oder es dann schneller geht.

Dieses Feature, um zu sehen, bist immer irgendwie in deinem Kopf drin und du alleine deshalb noch umso mehr. Und das ist auf keinen Fall gut, weil man sich halt immer dann irgendwie selber auch. Also umso länger man arbeitet, umso mehr zweifelt man auch daran. Und das hilft, wenn man dann im Team ist, das halt mehrere Leute an dem gleichen Ding arbeiten. Das hilft auf jeden Fall. Du hast ja auch mit Externen mal zusammengearbeitet. Unterwegs Richtig?

Ja, es gibt ein Multiplayer Mode auf der Seite, der auch in Schwarz geschrieben ist. Der ist quasi als iframe integriert, weil der Server selber halt PGP ist. Den hab ich outgesourct. Das war auch okay. Das Outsourcen an sich. Aber ich fand es halt immer schwierig. Ich habe halt Design outgesourct. Ich hab aber auch mal anderen Programmierern mal reingeholt. Es hat aber nie so wirklich funktioniert. Also, ich hab das jetzt an mir liegt oder halt die schlechte Wahl getroffen, habe ich versucht.

Das will das in der Zukunft noch mal neu angehen, das ich halt die Seite nicht mehr alleine an der Seite arbeite. Aber es ist schon immer eine riesen Hürde von eins auf 2 zu gehen. Und du musst alles selber machen, muss Buchhaltung machen. Du musst Entwicklung machen, Design machen, Grafik machen auf der das natürlich auch keine Konflikte und kannst das dann relativ schnell entscheiden. Ein Ding bei der Seite, die ich jetzt halt neu mache, ist die Seite an sich hat ja ein Layout.

Aber die User gehen halt hin und bauen sich halt Custom CSS Dateien, wo die Seite in Dartmouth zu machen oder Pink, Kavai Mod oder was auch immer. Und das machen die halt seit Jahren. Und ich habe jetzt, bei der neuen Version ist das halt auch ein großes Element, wo ich halt plane, dass du natürlich ein Leid und Tod hast, aber auch wirklich andere. Mautz also halten? Pink mauerten weiß ich nicht. Weihnachtsmarkt Ahnung. Und das war auch ein Faktor, den ich halt berücksichtigt hatte bei der Auswahl.

Ich habe Material, das es für das Team Framework unterstützt. Das hat alles erst mal eins zu finden, was das halt auch unterstützt. Das war dann halt auch nicht so einfach.

Hast du mal daran gedacht, die Seite mal zu verkaufen? So könnte es mit Sicherheit bei denen User zahlen. Ich sage mal auch Flipper oder so. Könntest du schon wissen, was ich zu sich hatte?

Ich habe immer mal wieder Angebote bekommen, aber denen ich wahrscheinlich eine E-Mail will überweisen.

Also ich hab, ich hab da drüber nachgedacht, aber nicht. Ich hatte ja immer so einen Preis im Kopf. Ich wollte es nie wirklich verkaufen. Ich habe gesagt Okay, wenn mir einer so viel bezahlt, was ich gerne machen würde, dann würde ich es halt machen. Vielleicht wird das sogar einer bezahlen. Ich weiß, ich hab mich da auch echt nie so konkret auseinandergesetzt. Für mich ist das eher so recht, sage ich. Ich habe das nicht vor, aber ich schließe es auf keinen Fall aus.

Die neue Version werde ich auch so bauen, dass, wenn der Fall kommt. Es gibt ja dieses Buch Built to Sell, das die Seite so strukturiert ist und so dokumentiert ist, dass ich jetzt nicht irgendwie ein Jahr lang mit dem Käufer zusammenarbeiten müsste. Das ist schon schon so, aber es ist nicht unbedingt nur, weil ich die verkaufen möchte, sondern einen so ein Ding, was man halt hat als Einzel. Ein einMann GmbH ist, wenn ich irgendwie ein Unfall habe oder so gibt es keinen zweiten Mann und deswegen will ich die Seite so!

Im Fall der Fälle die Seite trotzdem weiterleben kann, weil alles sehr gut dokumentiert ist und strukturiert ist und dass es so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Wahnsinn! Aber wie wir hören, hast du noch viel vor und noch einige Ideen, auch was fast Fingers angeht. Und ich hoffe ja immer noch, dass wir uns irgendwann drei hier im Multiplayer-Modus messen können. Wer am schnellsten? Zehn Finger System gegen Malaysias selbsterklärten Systeme? Absolut. Die neue Version wird auf jeden Fall stark in Richtung Multiplayer gehen.

Und Interaktivität auf jeden Fall. Wie viele Sprachen unterstützt Fingers mittlerweile? 38, ungefähr 40 Sprachen. Es ist schön, dass du zeigst, dass ein Produkt, das man denkt, was man im Internet selber Grossmacht, dass es über so viele Jahre funktionieren kann und dass man auch davon leben kann, um das weiterzuentwickeln, und nicht das ist, das nicht dieser Traum ist, der in Büchern beschrieben ist. Dieses Geld Ridge Krieg, daraus nun eine App im Store zu bringen und schon funktioniert, sondern dass man es wirklich schaffen kann.

Ja, absolut. Ich bin auch sehr Lacey, dass das alles so geklappt hat, und zwar auch 0 geplant. Also, ich habe jetzt nicht irgendwie. Ich habe niemals gedacht, dass ich mit so einem Tipp test, dass das so gut funktionieren könnte. Was mir geholfen hatte, ist, dass ich eigentlich keine Ahnung hatte. Also, ich bin nicht hingegangen, als ich den Tipp jetzt gemacht habe. Ich habe auch nicht geguckt. Okay, wie viele Tests gibt es schon?

Und es gab schon einige. In dem Sinne hat mich meine Naivität und Unwissenheit. Auf jeden Fall hat mir geholfen. Ob das jetzt vielleicht generell ein guter Weg ist, weiß ich nicht. Man sollte vielleicht trotzdem den Markt so ein bisschen analysieren. Aber häufig ist es gar nicht so, dass man etwas Neues bauen sollte, sondern dass man etwas baut, was halt besser funktioniert. Ja, ich meine, es gab Suchmaschinen. Vorher gab es Social Networks, gabs vorher.

Im Endeffekt ist es eigentlich gar nicht darum. Es geht gar nicht darum, etwas komplett Neues zu bauen, sondern einfach irgendwas. Und Bautz Besser, als es jetzt schon ist. Dann würde ich gerne zum Abschluss nochmal fragen Gab es einen Moment, wo du richtig im Zimmer, also wo du dich richtig gefreut hast, und gedacht, dass das ist unglaublich.

Das ist ja Wahnsinn, wo du quasi richtig Energietisch geworden bist. Und gab es auch einen Moment, wo du gedacht, das jetzt ist alles vorbei. Also diese volle Achterbahnfahrt.

Vielleicht bin ich jetzt geldgierig, wäre aber im Moment wirklich, wo ich 2012 die Seite umgestellt habe, wo die Einnahmen auf einmal vervierfacht worden. Und das liegt gar nicht daran, dass wegen dem Geld an sich, sondern wegen den Möglichkeiten dieses Geld mir ermöglicht hat. Das war dieser Moment. Ja, okay, ich kann weitermachen. Ich muss mir keinen anderen Job irgendwie suchen, und ich kann meinen mein Lebensziel weiterführen. Sicherheit und Freiheit bieten da eine Bestätigung, dass die Zeit.

Also, ich habe es nicht gemacht. Ich habe das gemacht, weil es mir Spaß gemacht hat, und aber trotzdem zu sehen, dass die Zeit, die man reinvestiert hat, sich auch ausgezahlt hat. Und das würde ich sagen, schon einer dieser, einer dieser Momente, die Momente, wo mir das Herz in die Hose gerutscht ist. Eigentlich immer, wenn ich die Marktwirtschaft.

Ständig, ständig und sogar kürzlich halte. Das mit der Attacke, weil ich mir gedacht hatte Die Seite ist relativ robust aufgrund der Community. Aber was kann mir anhaben? Ich bin zu klein für die Großen. Das heißt, es kommt jetzt keiner, der es irgendwie mega krass kopiert, weil es einfach nicht lukrativ für die Großen wäre. Und dann kommt dazu eine DDoS-Attacke, und man überlegt sich So ein, zwei Wochen lang geht, fängt man an zu überlegen, was da passiert, sondern ich meine, das Problem wurde dann gelöst, wie so häufig so ist.

Aber das war im Moment ja auch sehr erst mal sehr mitgenommen hat. Das glaube ich. Also, ich wollte mich noch bedanken, dass er mich auf eurem Podcast habt. Bin ein großer Fan. Hab alle Folgen gehört. Vielen Dank! Es freut mich, dass ich diese Geschichte immer erzählen konnte, der einer netten Runde und vielen vielen Dank an dich von uns.

Auch, dass du hier das erste Mal die Geschichte von Temp Fingers von A bis Z erzählst. Super spannend und vielen vielen Dank! Danke an euch! Wenn unsere Zuhörer Fragen haben oder Feedback zu der Episode, können Sie gerne eine E-Mail schicken an Podcast Gilbert. Lasst uns gerne. Eine Bewertung abonniert den Podcast. Und wenn ihr weiterhin im Bereich Technologie auf dem Laufenden gehalten wollen werdet, schaut auf Skill bei Slash Blog vorbei und ich bedanke mich nochmal ganz herzlich bei dir, Chris, dass du die Geschichte mit uns geteilt hat, mich auch.

Dankeschön.

Danke, dass Sie mich da gerne.

Maurice KnoppSkillbyte Podcast #21: 1 Webseite, 1 Mann, 100 Millionen User
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Skillbyte Podcast #19: Die Arbeit beim Kunden als Consultant

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Die Arbeit beim Kunden als Consultant

// Inhalt //
00:55 – Unterschiedliche Arten von IT-Consultants
02:00 – Warum benötigen Kunden IT-Consultants?
06:21 – Die persönliche Einstellung des Consultants: Technik, Kommunikation, Mensch
09:26 – Als Consultant „dumme Fragen stellen“
10:41 – Firmenpolitik als Consultant
15:33 – Teamatmosphäre als Consultant
16:05 – Das Thema Neid
21:31 – Volle Verantwortung bei vollem Risiko
24:39 – Neue Technologien sind Herzstück des Consultants
25:57 – Zusammenarbeit zwischen mehreren externen Consultants
28:03 – Führungsverhalten Consultants gegenüber
28:28 – Das gleiche Problem in mehreren Kontexten
30:08 – Consultants als Entscheidungshilfe
32:13 – Scheinselbstständigkeit – Das ewige Thema
42:08 – Extrathema: Das digitale Gebäude

Abonnieren Sie diesen Podcast und besuchen Sie uns auf https://www.skillbyte.de

Feedback und Fragen gerne an podcast@skillbyte.de

// AUTOMATISCH GENERIERTES TRANSKRIPT //

Herzlich willkommen zum skillbyte Podcast Nummer 19! Die Arbeit beim Kunden als Consultant werden wir heute besprechen. Mein Name ist Maurice und ich bin heute hier mit dem Geschäftsführer von skillbyte: Masiar.

Hallo, wie immer das Dream-Team. An unsere Zuhörer geht natürlich die Bitte raus, wenn ihr den Podcast cool findet. Abonniert uns gerne, gibt uns einen Daumen hoch oder lasst uns eine Bewertung da. Wenn ihr Fragen habt, schreibt uns gerne eine E-Mail an Podcast, und wir kommen direkt aus unserem Team Blog. Die Arbeit beim Kunden als Consultant Malaysia. Dort ist das Thema vorgeschlagen, wahrscheinlich mit einem ganz bestimmten Hintergedanken.

Während dieser ganzen Zeit, wo ich mich als Gutbezahlten unterwegs bin in Firmen, habe ich für mich ein paar Regeln abgeleitet. Aufgrund aufgrundder Erfahrung. Ich dachte vielleicht, das mag den einen oder anderen Zuhörer interessieren, wie man mit bestimmten Themen umgeht oder umgehen kann.

Es gibt ja unterschiedliche Arten von Consultants. Also wir sprechen hier von Dottikon seitens. Es gibt die festangestellten Consultants, also die Vereine der vielen Beratungs, Häuser tätig sind, und auch die freiberuflichen Consultants, die sozusagen auf eigene Kappe da draußen in Projekten arbeiten. Und ich denke, wir beziehen schon beide mit ein, sowohl die festangestellten Consultants als auch die freiberuflichen.

Genau aus der Sicht von beiden, von beiden Seiten, einmal von den Consultants selber und aus der Sicht des Kunden, worauf die Wert legen, was ihnen wichtig ist, wie man sich verhalten sollte gegenüber der Leitung, gegenüber den Kollegen, internen Kollegen, um für sich als Freiberufler unterwegs ist oder für den für seinen Arbeitgeber, dessen Namen er dann beim Kunden ist, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Sonst wäre man nicht Consultant, wenn man dieses Beratungsgeschäft nicht wirklich liebt. Man möchte natürlich einen guten Eindruck hinterlassen, einmal sich selber beweisen und einmal natürlich auch den Arbeitgeber, sofern man nicht als Freiberufler unterwegs ist. Entsprechend präsentieren.

Das erste Warum ein Kunde oder ein Auftraggeber? Eher ein Consultant? Freiberufler? Wir nennen das jetzt mal Freiberufler oder festangestellt für eine andere Firma. Der Grund, warum der Kunde einen solchen Berater ins Haus holt, ist ja hauptsächlich, weil er aktuell ein Problem hat, einen Engpass hat, dass er Besetzende lösen will. Und das heißt jetzt aus unserer Sicht, die wir ja im Business sind. Ist das erstmal ein technisches Problem. Das heißt, er ist bereit, für einen Externen ein bisschen mehr zu zahlen als Festangestellten?

Einfach einmal aus dem Grund, weil er sofort quasi einkaufen kann und muss. Jetzt nicht, sage ich mal ein interner Mitarbeiter, erst ausbilden oder warten, bis er entsprechend aufgegleist ist, sondern er kriegt, quasi wenn er denn einen findet, einstens Support und Hilfe. Das ist mein wichtigster Ansatz. Ich sage Okay, ich möchte diesen Bedarf oder diese Anforderung oder dieser Erwartung so schnell wie möglich gerecht werden. Das heißt, ich will dem Kunden so schnell wie möglich transportieren oder demonstrieren, dass er mit mir die richtige Entscheidung getroffen hat, dass ich diese technische Expertise habe, um ihn über sein Problem hinweg zu helfen.

Wird es helfen? Im Grunde genommen definitiv. Ist so, dass das meint, sitzt oder sollte das meines und eines jeden Beraters sein, nicht einfach Auftrag zu erfüllen, seinen Job zu machen, sondern tatsächlich dem Kunden ein Problem abzunehmen und zu lösen. Weil, das wirkt sich hinterher natürlich auch aus. Wenn du das tust und das schnell tust, dann gewinnst du das Vertrauen. Und das ist am allerwichtigsten, das Vertrauen so schnell wie möglich zu gewinnen, weil das sichert dir langfristig auch weitere Folge Beauftragung.

Und die kommen immer wieder gerne auf dich zurück.

Das Netzwerk wächst von zufriedenen Kunden, die dann immer wieder zurückkommen. Du sagst, der Kunde hat ein Problem und benötigt Hilfe bei einer neuen Technologie. Es gibt drei Dinge, die ein Kunde braucht, wenn er nach Dietikon ruft oder eines von einem dritten. Und das ist immer wissen können haben. Du weißt etwas, was der Kunde wissen muss, oder er braucht einfach ein bisschen. Du kannst etwas, was der Kunde können muss oder sein Projekt können muss. Oder du hast etwas haben im IT-Bereich ist relativ selten, weil jeder sehr schnell sich die entsprechenden Betriebsmittel beschaffen kann.

Und das ist nicht so wie beispielsweise in der Industrie. Du warst irgendwie eine große Maschine, die Teile herstellen kann. Die hast nur du. Und deshalb müssen alle zu dir kommen, sondern der Teilhaben ist sehr oft unterrepräsentiert. Aber Wissen und Können sind wichtig. Ich hatte auch bereits Projekte, da ging es um strategische oder strategische Entscheidung getroffen. Wir benutzten jetzt die Technologie Epsilon. Wir haben aber noch alte Systeme mit Technologie X, und dann wurden Externe gesucht, die diese alten Systeme noch betreuen, obwohl die Firma schon ganz klar eine andere Technologie benutzt hat.

Die Internen weitergebildet hat, in der anderen Technologie oder einfach eine andere Zukunfts Richtung vorgegeben hat, aber gesagt hat Ja, wir haben jetzt aber Systeme, die laufen, die werden benutzt und hier und da gibts kleine änderungen. Und wenn wir jetzt unser Team in eine andere Richtung entwickeln oder strategisch weg von Java hin zu Microsoft gehen oder umgekehrt, dann brauchen wir Leute, die die Systeme betreuen und die sich noch auskennen. Das wird manchmal auch gefordert. Es geht nicht nur um neue Technologien, obwohl das natürlich in der überzahl ist.

Aber manchmal sind auch einfach Aufgrund von Unternehmensentscheidungen müssen alte Systeme noch gewartet werden, und dann wird man dann angefragte cobol gibt es wahrscheinlich noch unglaublich viele Systeme, wo Externe sehr gut dran verdienen, dass sie diese uralten Systeme noch weiterentwickeln und pflegen.

Das glaube ich schon. Genau. Du hast schon recht. Meistens hat der Kunde kommt bei einer gewissen Problemstellung, also Analyse des Systems oder eines bestimmten Sachverhaltes beim Bugfixes auf einen zu. Er möchte eine software-lösung entwickelt haben. Entweder komplett oder selber wird man integriert in ein Team und kode dann mit den vorhandenen Entwicklern, weil man eine Expertise für eine bestimmte Technologie oder Plattform mitbringt, die in dem Projekt eingesetzt oder eingesetzt werden soll, das man quasi das Team dann aufschaut mit der eigenen Expertise und das Projekt dann voranbringt.

Man, das Technische, ist das eine Ding. Ich sage mal erst mal. Am wichtigsten ist aber Kurz darauf folgt meines Erachtens deine persönliche Einstellung und wie du mit dem Kunden und dem Team, in dem du eingebettet bist, umgehst. Das heißt starke Kommunikationsfähigkeiten, dass du das, was du dort siehst und mitnehmen und weist, auch entsprechend kommunizieren kannst. Also quasi ein bisschen so raus aus. Dieser Entwickler wird da sein, sondern mehr hin zum zum Problemlöser und auch zum Kommunikator, das du erkennst also immer eine Antenne offen hast für Probleme, die auftauchen könnten, oder Probleme, die du siehst, von denen der Kunde noch gar nicht weiß, dass das ein Problem ist.

Diese Dinge kommuniziert, vernünftig kommuniziert und versuch’s nicht nur. Ich habe mal bei der Leitung gut dazustehen und zu profilieren, sondern auch dem cim Mitgliedern gegenüber, diese helfende Hand auszustrecken, zu unterstützen und nicht immer auf so eine besserwisserische Art, sondern auf so einer Mentorinnen art, dieses persönliche Miteinander auch mal über der technischen Schiene hinaus, mal mit dem, was unternehmen, Witzchen zu machen, mal social Leisen zu betreiben und so weiter. Das hilft ungemein, dass die Leute, die ich dann auch mögen, wertschätzen, und zwar über das Technische hinaus.

Ja, auf jeden Fall. Niemand möchte mit jemandem zusammenarbeiten, der seltsam ist. Also Kommunikation, das da sagt was. Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Ich glaube, man muss auch als Externer sehr schnell ein Gespür dafür bekommen, wie so Team Dynamiken funktionieren. Man wirft etwas hinein. Okay, wir könnten das so machen. Dann merkst du sehr schnell Oh, diese Person ist eher der Bedenkenträger in der Gruppe. Der muss so überzeugt werden mit harten Fakten.

Person B ist immer dabei. Hauptsache, es ist neu. Und Bunz Person C ist dabei, solange das einem gewissen ideologischen Paradigma folgt. Bei der Software, Implementierung oder Person D hast Scuol Datenbanken. Also alles mit Skull Datenbanken ist schon mal raus, so dass man sehr schnell dann merkt Okay, ich habe diese technische Lösung und ich habe dieses Team und diese Teams Dynamiken. Wie bringe ich das denn zusammen? Das ist auch sehr spannend. Da gibt es auch.

Ich glaube, das muss man jetzt auch nicht verstecken. Da gibt es auch hier und da Konflikte, die man dann eben konstruktiv lösen kann und auch muss. Ich hatte das jetzt schon ein paar Mal das ein. Ich sage das jetzt mal aus meiner Perspektive überfälliger Konflikt oder im Team wussten schon alle A Person B ist eher vorsichtig und bremst uns die ganze Zeit und Person C Es prescht überborden schnell nach vorne, und deshalb können wir die Stabilität nicht so hin, weil sie uns nicht mitnimmt.

Wenn man das dann knallhart anspricht. Dann gibt es erst mal so ein Schockmoment, und hinterher sind da fast die Leute dankbar, dass da na endlich, hat er mal angesprochen, der von außen kommt, sieht das auch so wie ich oder hat auch diese Dynamiken festgestellt. Und jetzt ist es mal auf dem Tisch, und jetzt können wir mal angehen. Ganz, ganz interessante Konstellationen entstehen. Es ist ja auch so Wenn man in diese Teams integriert wird oder mit den Teams zusammenarbeitet, kommt man ja auch zwangsläufig mit der Firmenpolitik in Kontakt.

Und da gibt es ja auch große Unterschiede. Ich finde, ich empfinde das mal als Vorteil, dass man als Consultant kommt. Man so ein bisschen unbedarft wie ein Kleinkind, purzelt so in die Firma rein. Man ist sehr lösungsorientiert und kann halt auch dumme Fragen stellen. Dumm in Anführungszeichen zum Beispiel. Auf irgendwelchen Folien tauchen Abkürzungen auf, und man fragt Was heißt VKU? Also Fertigungs, Unterlage. Dann wird das offen ausgesprochen.

Und dann merkt man richtig in der Runde zwei, drei Leute, die sich schon immer gefragt haben, so. Das ist schon so oft passiert. Der man sitzt hier seit drei Jahren und habe das noch nicht gefragt. Und das wird auch verstanden, dass man diese dumme Frage stellt. Man ist ja Externer, der kann das ja noch nicht wissen. Kein Wunder, dass der geht mit seinem Blick von außen ran. Aber das ist, glaube ich, sehr erfrischend.

Das ist erfrischend für den Consultant und b auch erfrischend für die Firma, dass sie mal für das Team, das mal überdenken kann. Stimmt. Wir haben das nie hinterfragt und hinterfragt. Warum machen wir das eigentlich so? Es ist schon eine interessante Dynamik, die da entsteht, wenn man zusammenkommt. Als externer Consultant betrifft einem ja die Firmenpolitik nicht so direkt. Man kann sich ja mal so ein bisschen zurücklehnen. Der Flurfunk betrifft einen nicht direkt wie Hierarchie. Ketten werden irgendwie, müssen eingehalten werden.

Leute werden befördert, es gibt Restrukturierungen. Da kann man sich ja so ein bisschen zurückhalten und sagen Okay, ich bin hier vor meiner Aufgabe. Und wie jetzt die Firma strukturiert wird, ist gar nicht so mein Ding. Als Consultant ist man eher Aufgaben treu und weniger Team treu, weil man die Aufgaben, die Technologien, mit dem man die Aufgaben lösen kann, die eigene Expertise und die Teams wechseln ja doch schon häufig.

Ich bin damals als Selbstständige oder Freiberufler gestartet, weil ich tatsächlich diese Firmenpolitik irgendwo mit der bin ich nicht wirklich klar gekommen und hab mir dann gesagt, dass ich eigentlich in diese politische Strukturen gar nicht reinwachsen will, sondern mich davon befreien will. Das war eigentlich mein Hauptmotive. Das ist auch ganz gut so. Weil ich als Berater durchaus positive Erfahrungen damit machen möchte, es nicht mehr missen kann, sich immer rausnehmen. Wenn irgendwas dir nicht passt oder falsche Entscheidungen getroffen werden.

Dann ist ich das als Interner. Und bei mir ist es jedenfalls so gewesen, dass das sehr schnell in Frustration umgeschlagen ist. Darum will ich jetzt nicht so schnell, wie ich will, und das kann ich mir jetzt als Freiberufler kann ich mich da so ein bisschen rausnehmen? Ich stelle mir das immer so eine schützende Blase vor, wo all diese Dinge abprallen und ich mich emotional so Involvierung in diese Dinge. Und ich sage mal mehr mir mehr den überblick behalten kann und emotionsloser mit diesen Dingen umgehen kann sie dann wirklich nur meine, meine Stellung als Hilfe anbieten oder als Problemlöser?

Und dann ist das Projekt auch schon irgendwann zu Ende. Bevor das in dieses Politikum kommt, bin ich schon beim nächsten Kunden.

Man ist ja nur auf Zeit da. Das alles betrifft da nicht so wirklicher Schutz Blase. Es ist interessant, dass du das ansprichst. So ähnlich ist es bei mir auch gewesen. Ich erinnere mich an eine Situation. Da habe ich als Externer mit einem internen Wir haben quasi am gleichen Tag gestartet. Der festangestellt. Ich war Externer. Ich habe so meine Zugänge bekommen. Alles gut. Wir haben quasi in dem Unternehmen gemeinsam die Tour gemacht, um alles abzuholen, damit wir arbeiten können, und nur mit dem Unterschied, dass er fest angestellt war.

Und er kriegt er dann von der Firma noch so ein Buch mit Leitlinien mitgegeben. Und wir mussten irgendwann irgendeine Ausgabestelle warten auf irgendwas, und er klappt dieses Buch auf. Unsere Leitlinien bei Firma Epsilon und an erster oder zweiter Stelle stand. Wir mögen es nicht so gerne, wenn du Familienfotos an deinem Arbeitsplatz aufstellt, sondern stellt sie doch als Desktop Hintergrund ein. Ich weiß nicht, ob unsere Zuhörer das auch spüren. Wenn ich sowas lese, denke ich mir Okay, das darüber macht ihr euch Gedanken.

Das schreibt ihr eure Firmen leihbücherei so ein leichtes Verbot, was ihr den Neuankömmlingen gibt. Lasst die Leute doch in Ruhe und sagt ihnen einfach, was ihr von denen erwartet und welche Ziele sie haben, welche Ziele das Unternehmen hat, auf die die Leute jetzt mitarbeiten können, oder? Ich hab das schon im Vorstellungsgespräch machen. Aber verstehst du, dass man einfach so eine Gemeinschaft schafft und sagt Okay, wir stehen für die Ziele Epsilon und tu alles das, was notwendig ist, um diese Ziele zu erreichen.

Und ob du das Bild deiner Familie auf den Tisch abstellen möchtest oder als Hintergrund etwas. Doch vielleicht gibt es einen Grund für diese Regelung. Aber dass, da hab ich gedacht Oh Gott, wenn ich jetzt hier fest meinen ersten Tag hätte und festangestellt wäre, das würde mich schon mich schon irgendwie treffen. Man muss natürlich auch als Externer. Ist man nicht völlig frei von dieser Firma? Nein, du musst schon du es den Kunden ja unterstützen. Manche Sachen werden eben so gemacht, wie sie gemacht werden, und dann muss man sich auch nicht auflehnen.

Was sind denn so typische Sachen? Also bestimmte Hierarchie, Ketten einzuhalten, denn alle machen das ok. Hat man jetzt auch erst mal kein Problem mit, gewisse Prozesse einzuhalten, Freigaben einzuhalten und so weiter? Das würde ich noch sagen. Das macht man einfach, weil man ja auch jetzt nicht als völliger Fremdkörper da einfallen möchte. Schon diese Blase, wie du sagst, ist schon wichtig manchmal, wenn du dich mit den Kollegen gerade mehr und länger in Projekten bist, privat und auch ein bisschen näher kommen, mal zusammen, was trinken geht und auch bei den Events und so.

Dabei baut sich ja schon was Emotionales auf. Zu den Kollegen der Firma Man ist auch keine Maschine. Ganz geht das natürlich an einem nicht vorbei. Aber dieser Gedanke, dass du sagst Okay, ich bin nicht für immer und ewig. Ich bin jetzt bald weiter. Wenn das Projekt zu Ende ist, dann kannst du diese Dinge einfach mit ganz anderen Augen sehen.

Sagen wir es mal so. Das, was du beschreibst, würde ich fast nicht als Politik sehen, sondern das ist ja die generelle Atmosphäre. Also wie komme ich bei dem Team an? Wie gut komme ich mit den Menschen klar? Und da muss ich sagen es meiner Erfahrung auch durchweg positiv. üBer all die sieben Jahre muss ich sagen Hab ich da nur einwandfreie Menschen kennenlernen dürfen, die auch dann sehr erwartungsfroh sind? Man kommt da an und dann ok. Das ist derjenige, der uns da und dabei helfen soll.

Also muss ich ehrlich sagen Ich habe die Atmosphäre immer als sehr positiv empfunden. Es gibt doch, darauf müssen wir auch eingehen. Das Thema Neid zwischen externen und internen Kollegen, das ist, das kommt dann, wenn man so ein bisschen vertrauensvoller spricht. Ich sage mal beim Feierabendbier oder beim Mittagessen oder so kommt das dann doch immer wieder auf, dass man merkt, die internen Kollegen glauben alle Externen, die da sitzen. Die verdienen viel mehr. Und das sieht man ja schon, weil die alle in ordentlichen Klamotten da sitzen.

Und man wird fast gesehen als irgendwie so ein schmieriger Typ, der einfach nur Geld schneiden will. Und das stimmt ja auch. Da gibt es ja solche und solche. Wir haben ja schon gesagt, es gibt die freiberuflichen Berater, und es gibt die IT-Berater, die fest angestellt sind. Das ist wie bei diesen Routern oder Routern, die anrufen. Die Leute denken, die Chefin da das große Geld, wenn sie angestellt sind. Scheffelt maximal die Firma das große Geld, aber auch nicht unbedingt der Router selber.

Bei Konsumenten ist es halt auch so. Die sind, wenn sie angestellt sind, sehen die internen Kollegen, die abends nach Hause fahren sehen, nicht die Reisetätigkeit. Die Vorbereitungen für Präsentationen, die Nachbereitung von Präsentationen, das nochmal irgendwie E-Mails rausgeschickt werden, oder? Das ist ja, wie wenn man das kennt man vielleicht. Wenn man einen neuen Job beginnt, dann hat man erst erstmal die ersten vier, sechs, acht Wochen ist man sehr stark gefordert, weil man sich eben neu einfindet, ja möglichst schnell auch einbringen möchte, schnell produktiv werden möchte.

Als Berater externer Berater ja noch mehr. Da haste statt acht Wochen hast du vielleicht eine halbe, um dann direkt auf die Tube zu drücken. Sowas kostet natürlich Kraft. Und die internen Kollegen, die oft lange Jahre da angestellt sind, die vergessen, dass man das noch auch aufwenden muss und dass das natürlich schon mehr Aufwand ist.

Es ist tatsächlich so, dass man so betrachtet wird, nur weil die gucken oder sehen sich das an der macht fast die gleiche Arbeit wie ich und das doppelt oder dreifach.

Glauben Sie das wirklich? Macht.

Aber wie das halt so ist, das schaukelt sich hoch, und man nimmt Dinge an und malt sich das aus.

Ja, da sind dann auch Fehlinformationen. Es stehen auch im Internet. Dann googelt man ein externer Berater Tagessatz, dann finden die 3000 Euro oder sowas. Das hängt natürlich davon ab, von der Erfahrung, von dem Alter, von der, von dem Tätigkeitsbereich, das ein Unternehmensberater im Mergers Acquisitions Geschäften anderen Satz hat als externer Berater. Eltern unter den Tisch.

Das Ding ist, wenn man all die Ich will jetzt nicht sagen Schattenseiten, sondern ich sage mal All die andere Seite der Medaille zeigt nämlich Pass, auch wenn ich krank werde, für die ich kein Geld. Wenn ich im Urlaub bin, verdiene ich kein Geld, und ich muss mich ständig fortbilden, während ich zum Beispiel beim Friseur sitze und meine Zeit, diese Stunde, die ich da sitze und warte, damit verbringe. Um irgendwas zu lesen, damit ich anderen Beratern gegenüber einen Schritt voraus, indem ich ticken, mehr weiß oder mehr Wert für den Kunden bin, dann muss ich diese Dinge bereit sein zu leisten.

Ich muss aus meiner Freizeit heraus. Ich streiche dies und jenes und welches und nutze das, um mich fortzubilden. Während links und rechts die Jungs vor mir dann irgendwie irgendwelche Spielchen spielen, lese ich mir ein Buch durch. Und wenn du das bereit bist zu leisten. Oder anders. Du musst erst mal bereit sein, das zu leisten, weil unterm Strich hindert denjenigen, der Neid entgegenbringt, ja nichts daran, dass es Spruch genau so was mit so etwas konfrontiert werde, sage ich.

Es findet sich keiner dran, jetzt hinzugehen, bei dem Boss die Kündigung auf den Tisch zu legen oder Freiberufler zu locken.

Das mache ich nicht.

Nein, aber man muss sich, da bin ich echt rabiat. Man muss den Leuten die Augen öffnen. Das ist. Grundsätzlich gegen den Strich dieser Zeit in Deutschland. Ich guck mit Jeff Bezos an und alle sind am Motzen, warum dieser Mann Milliarden verdient, der sich den Arsch abgearbeitet hat, voll ins Risiko gegangen ist. Das hätte voll nach hinten losgehen können. Und so clever und so smart ist so viel Geld zu verdienen. Keiner hält sich dran, dasselbe Morgen anzufangen und er verdient.

Ist ja noch nicht mal er hat Anteile an einer Firma, die er selber gegründet hat, und die diese Anteile haben einen gewissen Wert. Solang es der Firma geht? Genau. Wenn morgen, übermorgen eine katastrophale Entscheidung fällt, dann werden die Anteile auch. Er wird nicht irgendwann bettelarm sein. Das glaube ich nicht. Aber die Anteile werden dann nur noch halb so ein Drittel so viel wert sein. Der Mann ist bis heute voll im Risiko drin. Das ist auch mein Jeder, der Tesla Aktien hat oder den Aktienkurs verfolgt, der sieht, was das für eine Achterbahnfahrt sein kann, das der plusminus 100 Prozent in paar Tagen drin ist, je nach Hype oder Hipness.

Das muss man auch aushalten und jeden Tag schwere Entscheidungen treffen.

Und man sieht ja immer nur die Glamour Seite, und die andere Seite sieht man nicht. Deswegen ist, wenn mir einer damit kommt und ich sage mal auf eine negative Art und Weise, dann sage ich Machs doch, mach es doch selber hin und mach selber auf. Hört auf, neidig zu sein. Macht du. Es gibt im Internet genug Wissen, genug Know how, das jeder seine Zukunft selber gestalten kann, wie er möchte. Nur Neid, das ist einfach nur negative Energie.

Das zieht einem nur selber runter machen.

Die Vorteile muss man natürlich auch sehen als Du kannst ja sein. Also wenn du vielleicht nicht angestellt bist, sondern Freiberufler, kannst du dir deinen eigenen Laptop kaufen, kannst du dir dein Arbeitsgerät zusammenstellen? Er muss natürlich auch kompatibel sein mit dem Firmen Project sozusagen, mit dem du dann mitarbeitet. Und du kannst ja sagen Hol ich mir dieses Diensthandy oder diesen Dienstwagen? Das kannst du alles machen. Aber du bist auch voll selbst verantwortlich. Das muss man auch sehen.

Wir haben jetzt Aprils 20 20, die Corona Kriese ist seit einem Monat voll im Gange. Die externen Kollegen oder die Freiberufler, das sind die ersten, deren Projekte gestrichen werden, weil es einfach am einfachsten geht. Und da muss man Rücklagen haben, da muss man. Also man muss einfach mit dem Mainzer. Nee, ich kann ein halbes Jahr kein Projekt bekommen, und das muss ich einfach aushalten mit all meinen Verbindlichkeiten, mit all meinen, mit allem meinen kostenblöcke, die ich habe.

Und dann wiederum wird dieses mehr Geld, was man verdient, auch wieder relativ, weil ja, du kriegst halt das ganze Geld ausbezahlt. Aber es ist auch dein ganzer Puffer. Dein Unternehmen, wenn du angestellt bist, dann kannst in Kurzarbeit gehen, oder dein Unternehmen kann irgendwie Geld für dich zurückstellen. Das musst du alles selber machen. Also ein Nettogehalt Betrag gegenüber einer Freiberufler, Rechnungen oder IT-Konzerne und Rechnungen ist. Das ist eine ganz unterschiedliche Kategorie. Ja, netto Geld als Angestellter kann man wirklich sagen Okay, das ist das Geld, was ich mit nach Hause nehmen kann, sozusagen für Konsum oder andere Dinge ausgeben, als Freiberufler auch.

Gerade wenn man Steuer Rückstellungen bilden muss und so. Das ist eine ganz andere Geschichte, wenn man da rechnen muss. Das haben, glaub ich, auch schon viele Freiberufler gelernt, die in den ersten zwei, drei Jahren dachten Oh Mann, das läuft ja super. Und dann, im berühmten dritten Jahr, hat das Finanzamt hier die Steuern glatt gezogen.

Also ja, ich will das nicht verteufeln. Ich will es aber auch nicht über den grünen Klee loben. Es ist einfach ein anderes Modell, muss man sagen. Man hat mehr Freiheit als Nachteil, man muss mehr reisen. Ich würde einfach sagen Man führt. Man trägt einfach selber mehr Verantwortung für sein Leben und überlegt vor diesem Hintergrund halt deutlicher, manche Dinge zu tun. Also gerade auch finanziell. Ich bin sehr defensiv. Ich mag es gerne, mehr Rücklagen zu haben, um irgendwelche unabwendbar wie eine Pandemie, die sich vor ein paar Monaten noch überhaupt niemand vorstellen konnte, aussitzen zu können.

Notfalls. Das kann dir halt immer passieren. Ein lucadou hat schon den Fall. Hast du mir erzählt, dass du ein sicheres Projekt wurde? Aufgrund von politischen oder firmeninternen Entscheidungen wurde das gestoppt? Einfach so. Das ist nicht, dass man schlechte Arbeit geliefert hat, sondern da ist man dann doch wieder der Firmenpolitik unterworfen. Das wird einfach entschieden, dass man jetzt etwas anderes macht als Freiberufler, vielleicht noch. Man läuft manchmal seinen Rechnungen hinterher, auch sehr häufig, muss sich um seine Versicherung selber kümmern.

Da muss man wieder sehr viel Zeit investieren, um sich überhaupt so aufzuschlagen, dass man diese Versicherungskonzerne versteht und dass man ein mündiger Gesprächspartner ist für seinen Versicherungsmakler und nicht einfach alles aufs Auge gedrückt bekommt.

Genau. Ja, technologisch. Technik hab ich mir aufgeschrieben. Das, glaube ich, ist noch eine Sache, die den Consultants, wenn du helfen willst, wenn IT-Konzerne bis fast im Blut liegt. Oder die Technologie liebt man, die hat man aufgesogen. Man lebt es, sich damit zu beschäftigen und neue Technologien kennen zu lernen, und die dann eben auch beim Kunden. Zu können Mir bereitet das immer das größte Vergnügen, muss ich sagen, dass man dann, so Hansson, direkt eine Problemstellung kennenlernen darf, um da direkt anzupacken und das Vorwärts zu treiben?

Ja, wenn du nicht sehr affin bist und generell an neuer Technologie und Spaß hast, ist das sowieso schwierig. Als Berater würde ich muss ein Faible für haben mit einem neuen Berater zu beschäftigen.

Das finde ich ganz spannend. Diese Projektbeschreibung, dann kommst du zu dem Unternehmen. Und dann ist es ja schon so, dass man ja nicht bei null anfängt, sondern oft auch Teams gibt von Festangestellten, die eine gewisse Technologie, ne Basis, Technologie einsetzen, die man dann auch nutzen kann, also dass man mit denen zusammen dann eine Lösung entwickelt, dass man auch das Unternehmen kennenlernen sagt, hat das ja schon ne, das ist gut. Da braucht man nicht bei Ebene eins anfangen, sondern kann bei Ebene drei anfangen.

Also, wir haben jetzt schon darüber gesprochen, wie sich Interne mit Externen wie Suda das Verhalten und das vertragen. Das Verhältnis ist oft ist es ja auch in Projekten so, dass mehrere externe Berater von mehreren Firmen zusammenarbeiten müssen. Meiner Erfahrung nach läuft das immer sehr pragmatisch ab. Also man ist so okay, wir sind hier zusammen. Wir arbeiten für einen Kunden, lassen uns einfach da total pragmatisch eine Lösung finden. Und da hatte ich auch noch nie Probleme mit Nee, ich eigentlich auch nicht.

Ich sage mal innerhalb Also sobald du vorgestellt bist und ich nochmal so eine Einweisungen gehabt, dass die Zusammenarbeit mit den sowohl intern als auch anderen externen Kollegen eigentlich immer sehr flüssig und geschmeidig ist. Bis jetzt noch nie einen Fall gehabt, wo man sich so mit Argwohn. Natürlich macht man sich Gedanken Was kann der, was kann der? Wer hat was zu sagen, dass man versucht, so ein bisschen für sich eine Landkarte zu erstellen. Aber grundsätzlich ist das alles sehr kollegial, und man versucht, sich gegenseitig zu helfen.

Da hatte ich überhaupt keine Probleme, ehrlich gesagt bis auf einmal. Das muss jeder unbedingt erzählen. Was bei einem Kunden beim Mittagessen mit dem Projektleiter essen gegangen. Und wir haben uns an einen Tisch gesetzt, wo ich den Namen. Ein sehr großes Beratungshaus erhalten, von denen am Tisch saßen. Und der Chef Architekt, der quasi die Strategie für ihr Cloud entwerfen sollte, zwei, drei Sätze von sich gegeben hat. Ich hatte eigentlich Ahnung von Cloud, also wirklich teure Berater von nichts.

Sowas gibts auch. Darf man nicht verschweigen. Es gibt auch Berater, die viel Geld verdienen und einfach gut sind. Soll man sagen selbst Selbstmarketing. Und da bin ich sowieso immer super sensibel, und das erkenne ich sofort. Aber sowas ist mir, hab ich noch nicht erlebt.

Also muss ich wirklich sagen So einen externen Totalausfall?

Zwei, dreimal jetzt. Sané hab ich noch nicht gehabt. Wie ist denn deine Einschätzung nach das Verhalten der Leitung? Es gibt ja meistens einen Projektverantwortlichen gegenüber intern wie gegenüber externen. Gibts da Unterschiede?

Du meinst Unterschiede? Wie sehen Sie, wie er oder Sie sich intern oder extern gegenüber verhält? Genau. Nein, gar nicht. Also bis jetzt wirklich überhaupt keine entsprechende Erfahrung in dieser Richtung gemacht. Da mache ich eigentlich überhaupt keinen Unterschied.

Vom Verhalten auf jeden Fall. Nur manchmal, wenn schon mal ihr macht. Doch auch das und das Wie ist das denn, dass man zu diesen rahmt Themen, für die man ursprünglich nicht eingekauft wurde, dass man da gefragt wird, einfach, da man selber ja mehrere Unternehmen gesehen hat? Ist der Bedarf auf jeden Fall da, von dem Management zu fragen? Herma Wie machen das denn die anderen oder das Problem, vor dem wir hier stehen? Das können wir nicht alleine haben.

Wir machen das den anderen. Da hab ich schon richtige Kooperationen zwischen Kunden sozusagen angeleiert, weil einfach zwei Kunden, die nichts voneinander wussten, am gleichen Problem stehen und im Grunde die gleiche Lösung beiden geholfen hat.

Tatsächlich ist ja ein Grund, warum nicht nur deine eigene technische Expertise in einem bestimmten Umfeld, sondern der Kunde erwartet ja auch, das Du weißt. Dadurch, dass du ein Berater bist, viele verschiedene Branchen gesehen hast, also quasi sein Problem in einem anderen Kontext gesehen hast. Und das hilft ungemein, wenn man diese andere Sichtweise mit rein bringt und sagt Ja, ich kenne das Problem aus dem Kontext, der hat so gelöst. Vielleicht zu dir passt vielleicht, aber auch nicht zu dir.

Aber dieser Hinweis, dass das Problem unterschiedliche Herangehensweisen hat aus verschiedenen Kontexten heraus, ist super wertvoll. Ja, tatsächlich. Eigentlich ist es sogar jedem Beratungsbedarf. Wo ich gewesen bin. Hat das irgendwie gefruchtet?

Bin ich auch gut, wenn man einen guten Aufschlag macht? Gerade wir haben ja eingangs erwähnt, dass man dann vielleicht ein Folgeaufträge bekommt oder einfach mal angerufen wird von. Moritz hat das damals gesagt So und so kann man das auch noch machen. Wie meintest du das denn konkret? Da habe ich relativ häufig dann nochmal nach Themen, was interessant ist, nochmal zu der Beziehung intern, extern. Oft herrscht ja die Meinung, und teilweise kann ich das sogar bestätigen, dass die Geschäftsleitung per se dem Externen mehr vertraut als den eigenen Leuten.

Also ist es ganz häufig passiert, wo wir in bestimmten Problemstellungen waren und die internen Kollegen dann gefragt haben Wie würdest du das dann lösen? Ja, so und so. Und die dann gemeint haben Ja, Mensch, das haben wir auch schon lange vorgeschlagen. Aber keiner ernst? Ja, ja, ich weiß nicht, woher das kommt, einfach weil man meint Na ja, da hat eine gewisse Autorität etwas gesehen, da weiß, wie es läuft.

Ich kann das erklären, was das Dumb entwickelt zu einer Betriebsblindheit, und du bist mit deinem Team unterwegs. Und du? Es geht darum, eine weitreichende Entscheidung zu treffen, und das Team kennt natürlich auch seine Umgebung und entscheidet sich für oder empfiehlt Weg A. Und jetzt sagt sich das Management Ja gut. Wir würden aber gerne eine zweite Meinung hören, und die zweite Meinung kommt dann von den externen. Und wenn die dann auch sagen Ja, wir haben uns das jetzt alles angeguckt bei euch, und wir würden weg empfehlen, dann sagt sich das Management Okay, super.

Nehmen BWK jetzt für sich? Sie können quasi einen mentalen Haken dran machen. Eine zweite Meinung eingeholt. Und die sagen auch A unsere Jungs und Mädels sagen auch Ah, also können wir diesen Weg beschreiten. Und jetzt entsteht. Das wird aber nicht transparent kommuniziert. Weißt du mir, dass man quasi den sagt Eure Meinung respektieren wir sehr wohl. Aber wir möchten einfach nochmal draußen. Von jemandem, der nicht diese Betriebsblindheit hat, möchten wir das auch noch einmal hören oder eine andere Möglichkeit hören?

Weil Wir sitzen alle hier den ganzen Tag zusammen, und das ist so eine weitreichende Entscheidung, dass sich das hier lohnt. Und dann entsteht bei den internen, wenn es so kommt, natürlich der Eindruck Hier haben wir die ganze Zeit doch schon gesagt, und das Management sagt nicht, haben wir festgestellt. Wir wollen eine zweite Meinung hören, und das ist richtig. Wir machen das jetzt so, sondern diese Erklärung erfolgt nicht und wirkt dann etwas komisch, anstelle dass man das einfach transparent macht.

So recht, hier hast du das Thema Scheinselbstständigkeit eingebracht, und ich ahne, was zu sagen ist.

Wie drehen wir das jetzt? Positiv. Wir sind ja ein positiver Partei. Ist streng. Vielleicht ja.

Also, ich sehe natürlich die Probleme, und die möchten wir natürlich auch nicht verstecken. Aber es gibt natürlich auch Lösungsansätze, die wir seit vielen Jahren praktizieren. Für diese Probleme, auch wenn die unsichere Rechtssituation in dieser Sparte ja im Grunde dafür sorgt, dass es Firmen gibt, die einfach nur diese Unsicherheit, wo sich Großunternehmen diese Unsicherheit wegkaufen möchten können.

Ich sage mal so Ich versuchte jetzt komplett sachlich zu bleiben, nicht über Sinn und Unsinn. Und warum das zu dieser Misere führte? Lassen wir das man vielleicht als Thema. Danke. Ich kann nur aus Erfahrung sagen, was man machen kann, um diesem Damoklesschwert zu entgehen. Zum einen ist das eine totale Grauzone. Weder Recruiter noch Freiberufler können noch. Die Firmen wissen eigentlich, was genau zu tun ist, um dem zu entgehen. Es gibt ein paar Indikatoren, die mal die zuständige Behörde heranzieht, um zu bestimmen Scheinselbstständige oder nicht.

Das eine ist Man darf nicht in die regulären Arbeitsprozesse des Kunden eingebunden sein. Das heißt, man darf nicht gezwungen werden, um neu anzufangen, aufzuwerten, solche Dinge auch nicht in den Urlaub in den offiziellen Urlaubs planen.

Solche Geschichten, solche Geschichten.

Du darfst keine eigene Telefonnummer haben, du darfst nicht auf einer Visitenkarte des Kunden auftauchen. In dem Vertrag sollte tatsächlich stehen, wie es ist, dass man mal Ort und Zeit des Erbringung frei wählen kann und dass man keine Weisung des Kunden unterworfen ist. Im Rahmen des Projektes zu Meetings und so weiter. Eine Abstimmung bedarf, aber Der Kunde kann nicht über deinen Arbeitsalltag bestimmen. Das ist das eine. Es gibt aber sehr viele weitere Geschichten, die sich verschiedene ausdenken.

Zum Beispiel das Du bekommst ein Namensschild gedruckt. Den musst du, wenn du dann vor Ort bis auf den Tisch legen, und dann musst du darunter stehen externer Mitarbeiter. Es muss sehr klar sein, dass du ein externer Mitarbeiter bist. In einer Mail Signatur muss drinstehen, immer externer Mitarbeiter. Und dann kann er zurzeit tätig für solche Dinge helfen würde, wenn du zum Beispiel eine eigene Webseite hast, dass du belegen kannst, dass du regelmäßig für dich Marketing machst, um verschiedene Projekte zu kriegen.

Das Du, ich sag mal innerhalb der letzten. Ein wesentlicher Aspekt ist, dass du nicht ständig für den gleichen Arbeitgeber arbeitest, wobei, da gibt es auch unterschiedliche. Es gibt keine Frist, da sagt Wenn du mehr als zwei Jahre tätig bist, dann bist du sofort fällig. Grundsätzlich solltest du mehrere Kunden haben, du immer arbeitest.

Das ist super interessant, weil als Freiberufler ist man ja schon gewohnt, dass so ein Projekt kann durchaus mal ein Jahr, zwei Jahre dauern. Und dann kommt man an die Grenze und fühlt sich schon schlecht. Aber ich habe von einem befreundeten freiberuflichen Architekt gehört, der sagte Moritz, was soll ich denn machen? Weißt du, wie lange es dauert, ein Gebäude zu bauen? Da sind fünf Jahre gar nichts, sozusagen. Natürlich arbeitet er nicht ausschließlich für den Kunden.

Und wenn ich weiß, gar nicht genau, was er macht. Aber ich sage mal Wenn die Statik berechnet ist, dann kommen immer wieder Rückfragen, immer wieder punktuell für diesen Kunden im Einsatz, um gewisse Aufgaben zu übernehmen. Je nach Bau, Fortschritt und Planung Fortschritt. Da ist das noch ein viel größeres Thema, weil einfach die Zeiträume da noch größer sind.

Das hat der Gesetzgeber null berücksichtigt. Ich glaube schon, dass das positiv gedacht war, damit Firmen Mitarbeiter nicht raus drängen können und dann auf Rechnung weiterarbeiten lassen. Eigentlich zu den gleichen Preisen und mit weniger Risiko für die Firmen. Aber es gibt genug Initiativen, und ich bin selber zwei beteiligt. Wir versuchen, indem wir zu unseren Abgeordneten laufen, die unserem Kreis zuständig ist. Im Bundestag sitzt und neben Aufklären erst einmal auf wie Freiberufler die Arbeiten hat sehr lange an Projekten.

Wir sind Motor der deutschen Digitalisierung, weil wir immer was wissen. Die Digitalisierung geht immer vorne. Dabei sind. Und ihr müsst dort Rechtssicherheit schaffen, weil es treibt solche schlimme, absurde Blüten inzwischen, dass es echt sowohl für Firmen als auch für Freiberufler eine total unsichere Sache ist.

Genau das vom hagelt auch die eine oder andere Projekt Chance, dass Firmen sagen Wir kennen uns da gar nicht aus. Mit diesem Freiberufler Markt. Wir wollen uns aber auch kein Rechtsrisiken reinziehen. Deshalb lassen wir das ganz bewusst angestellt werden, irgendwo mäßiger. Wie du das machst, sobald du angestellt bist? Kein Problem, aber wir können nicht. Wir möchten die Rechnung nicht von dir bekommen. Genau. Und vielleicht genau. Du hast es eben schon skizziert. Warum ist dieser Schutz vor Scheinselbstständigkeit wichtig?

Es ist natürlich so, dass gerade in Branchen mit prekären Beschäftigungsverhältnissen. Ich greife jetzt einfach mal die Logistik raus. Es verlockend ist, den Leuten zu sagen Weil für den Arbeitgeber. Das muss man auch mal sagen. Oder für das Unternehmen und Freiberufler natürlich super, weil. Den kann ich hier superschnell kündigen, wenn das Geschäft, solange das Geschäft läuft. In dem Bereich habe ich den da sitzen, wenn das Geschäftsfeld nicht mehr läuft. Hab ich da nicht Tausende Mitarbeiter sitzen oder habe dann nicht Mitarbeiter sitzen, die ich beschäftigen, muss ich mir überlegen Was mache ich denn mit denen, die teilweise Jahrzehnte da sind und jetzt hohe Rentenansprüche haben und sowas, sondern beim Freiberufler sage ich Okay, Jungs, das hat die Party ist vorbei, geht alle nach Hause.

Und dann war es das also super angenehm aus Unternehmenssicht, was auch keine muss, auch keine Rückstellungen Bildungen bilden oder so. Aber das führt natürlich dazu, dass in Branchen, wo die Leute eigentlich angestellt werden wollen, damit ihre Rentenbeiträge bezahlt werden, damit ihre Krankenversicherung bezahlt werden, damit die Firmen nicht sagen Pass auf, ich bezahle dir dieses Bruttogehalt ab nächsten Monat schreibt mir eine Rechnung über das Brutto Gehalt und versichert sich alles selber mit deiner Rente und Krankenversicherung so. Und es gibt Branchen, da ist der Bewerber Druck.

Da kommen so viele Bewerber auf so wenige Stellen, wo die Leute das machen und die Unternehmen das quasi knallhart ausnutzen und dann die ganzen Sozialbeiträge auf Arbeitnehmer oder auf die Freiberufler, auf die Selbstständigen abwälzen und den Rechnungsbetrag quasi immer weiter absenken, um sich u. a. die Flexibilität und B nicht die Sozialkosten einzuhandeln. Das ist natürlich super charmant im kapitalistischen Unternehmens Bild, aber natürlich ethisch fragwürdig. Von daher ist es richtig, dass es diesen Schutz gibt. Aber die Freiberufler haben dieses Problem nicht.

Die werden nicht herausgedrängt, oder? Mal sehen, wie das nach der Coruna Krise jetzt weitergeht. Aber die haben tendenziell eine sehr gute Auftragslage, und die benötigen diesen Schutz, nicht aber die Großunternehmen, die sie dann beauftragen. Die haben Angst vor dieser Scheinselbständigkeit. Maßregelung oder kommt irgendeiner, der klagt sich dann ein, und dann habe ich den doch fest angestellt, und einmal im Jahr passiert das sogar, dass das in Deutschland jemand macht. Dann geht das durch die Presse, und alle schreien auf Seht ihr hier doch, da ist es passiert und das ist vollkommen recht, das man dann Rechtssicherheit schaffen muss und sagen Okay, wenn der Freiberufler eine eigene Rentenversicherung hat und dargelegt ist beim Finanzamt, das er sich scheinbar selbst versorgen kann, dann gibt es dieses Risiko bitte nicht.

Auftraggeber Ja, die genau. Es geht ja darum, dass du so eine Möglichkeit ist, dass du belegt, dass du für dein Alter vorgesehen gesorgt hast, weil die haben. Der Staat hat ein bisschen Sorge, dass du quasi dadurch nicht in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Dass du das Geld irgendwie verpulvert und hinterher, wenn du im Rentenalter bist, die Hand aufhält und sagt So, jetzt hätte ich gerne Rente, obwohl ich nichts einbezahlt habe. Das heißt eine vernünftige Altersvorsorge doch belegen kann.

Es stimmt die Milde.

Ich hatte schon Auftraggeber, die das eingefordert hatten. Ich hab ne private Rentenversicherung, und dann hat einen Auftrag immer gesagt So wie es Freiberufler. Damit wir dir den Auftrag geben können, muss uns die Bescheinigung vor der privaten Rentenversicherung vorlegen, dass du Rentenversicherung bist. Damit wir diesen Punkt auch schon bekommen. Also ist ja kein Problem für mich.

Aber damit eben dieses Risiko nicht besteht oder damit ein Punkt weniger von dieser Scheinselbstständigkeit EU-Liste zu treffen kann und eigenes Telefon.

Heute hat jeder ein Handy, da will es auch kein eigenes Telefon mehr im Unternehmen haben, sondern da gibt es diese 6 Punkte Liste, die steht in einem Glaub sogar im Gesetz festgehalten. Diese Kriterien sechs oder acht Kriterien, die du erfüllen musst, um als Scheinselbstständige zu gelten, und ein eigenes Telefon an seinem Arbeitsplatz mit einer eigenen durchwahl. Ich glaube, das ist wichtig, und das im Telefonbuch steht. Das ist zum Beispiel ein Kriterium dafür. Also halten wir fest zum Thema Scheinselbstständigkeit.

Ich bin super stolz auf dich, dass du es objektiv dargelegt hast.

Es ist schon sinnvoll an sich, aber vielleicht nicht für die IT-Branche oder nicht für Freiberufler oder Freiberufler. Berufe, wo die Leute aufgrund des Einkommens sich schon tendenziell selber versorgen können, sollte man vielleicht nochmal den Passus ergänzen, um auch Rechtssicherheit zu schaffen, dass die Unternehmen keine Angst haben müssen. Oho, wenn nicht. Der Herr Meier schreibt mir ein Jahr lang eine Rechnung macht gute Arbeit, alles gut. Und irgendwann steht er meinem Anwalt hier und klagt sich ein und ich muss für ein Jahr die Renten Kassenbeiträge nachzahlen oder wie auch immer.

Ja, hast du noch einen Punkt?

Ja, genau. Ein Punkt fällt mir ein. Und slawig letztens einen Bericht gesehen über, geht es um das Thema Umgebung und wo ich arbeite und Büros und so weiter. Es gibt ein Büro und die Leuth in Amsterdam. Das nennt sich die AZ. Und ich bin vom Stuhl gefallen, als ich gelesen habe, wie dort im Prinzip Büros funktionieren. Das glaubst du alles nicht. A Alles digitalisiert. B Erzeugt das Gebäude komplett seine eigene Energie selbst und Beispielen.

Wenn du die z.B. Glasscheiben dieser Solarpaneele mit drin integriert sind, und du kannst dir aussuchen, ob du von zu Hause oder vor Ort arbeitest für eine Arbeit. Es bekommst ein Elektrofahrzeug von der Firma. Was du von einem eigenen Strom, was das Gebäude produziert, wieder wieder aufladen kann. Aber mich hat dann mehr die Digitalisierung der Büros fasziniert, einfach weil, weil ich das komplette Gegenteil erlebt habe bei dem Kunden.

Wo wird die Digitalisierung eines Gebäudes, oder?

Ja, das muss sie, müsse ich, unbedingt mal angucken. Ein ganz einfaches Beispiel Wenn du in einem Raum bist und Meeting hell’s, kannst du diesen Raum digital über über eine App buchen. Aber das Interessante ist In dem Gebäude sind 28000 Sensoren drin, die irgendwie alles messen. Von wieviel Klopapier gibts noch? Von wieviel Kaffee wird konsumiert? Nicht um die Leute zu checken, sondern einfach, um das Management komplett zu automatisieren und die Kosten zu senken. Aber worauf?

Ich hinaus. Punkt. Du sitzt mit vier Leuten im Büro, und über die Sensoren bekommt er mit. A 4 Leute sitzen im Büro, ist besetzt und mindestens das nächste Meeting stattfindet mit sechs Leuten. Dann ist der Raum noch frei. Dann kannst du digital das Ding buchen. Du kannst digital total krass sehen, wo die anderen Mitglieder, die an diesem Meeting teilnehmen, sich gerade befinden, weil die gecheckt werden. Und so wird das Aufteilen oder das Zuordnen der Ressourcen automatisiert.

Ich erwähne es deswegen, weil bei Anteil Kunden sind sehr viel mehr Mitarbeiter beschäftigt, also gerade externe Arbeitsplätze haben. Das heißt, wenn ich als Externer dahin komme, muss ich mir erst mal Arbeitsplatzsuche. Dann laufe ich da durch die Gänge und Lucinda überall rein und gucke, wo doch ein freier Platz ist. Will ich da rein?

Und sagt mir der Nachbar Nein, der ist besetzt, da kommt er noch. Und dann kann es sein, dass ich mal eine Stunde auf Büro suche, bin, wo ich mich einpflanzen kann. Dann pflanze ich mich irgendwo hin, wenn ich Glück habe. Ich habe mich auch schon mal wieder nach Hause gefahren, weil ich nichts gefunden habe.

Ja, ich setze mich hin auf kein WLAN, weil das WLAN sowas von überlastet ist durch diese ganzen Geräte, wo ich auch schon mal nach Hause gefahren bin, weil ich nicht arbeiten. Der Kunde will nicht direkt von zuhause aus arbeitest, wo du alles hättest und die Anfahrt sparen würde.

Oder ich hab ich im Büro gefunden, sitze da, und dann kommt nach einer halben Stunde eine Dame mit einem Klemmbrett und fängt an, die einzelnen Kollegen durch zu zählen, ist total verwundert, fragt mein Nachbarn Was passiert gerade hier? Ja, die führen eine Statistik darüber, wann welche Räume mit wie vielen Personen belegt sind, damit sie Netzkapazitäten Planung machen können. Dieses liegen Kopf und sie dann diesen Bericht über das kritisierte Büro alles weg? Automatisiert ist ich okay.

Also, ich will jetzt gar nicht weiter drüber erzählen. Aber man kann sehr vieles effizienter gestalten. Das ist aber etwas ganz Besonderes. Das Büro, das ist weltweit pilgern irgendwelche Menschen dahin, um zu gucken. Gebäude, Manager und andere Firmen haben die das gemacht, und das ist wohl das Vorzeige. In Amsterdam habe ich mir gesagt Nicht mal, da bin ich mir mal angucken muss, musst du gar nicht so weit fahren.

In Köln gibt es das Gebäude Sheep. Das ist so ähnlich. Ja, ich glaube, es ist fertig. Ich will jetzt nicht zu viel versprechen, aber das ist in Ehrenfeld, und das ist, ich weiß nicht, ob auch schon die Personen im Gebäude getrackt werden.

Aber es ist zum Beispiel so Es gibt eine Anzeige, in dem Gebäude gibt es ein Fitnessstudio, im Fitnessstudio sind Plätze frei. So können Sie jetzt Sport machen, gehen, und die Kapazitätsauslastung ist, und das ist auch ziemlich futuristisch. Deshalb ist das Bauprojekt genau inkl. den Neuehrenfeld. Er ist eines der modernsten Bürogebäude Europas und ist jetzt, meine ich, im Januar fertig geworden. Ich sage nicht, welche Firma drin ist. Das wäre Werbung. Aber es ist ein sehr modernes Bürogebäude.

Ich war auch noch nicht da. Vielleicht mache man einen Ausschlag dahin, wenn man die Fenster erdhaufen frei ist. Okay, mal sehr, sehr gerne. Wenn unsere Zuhörer Fragen haben oder Feedback, dann können sie uns sehr, sehr gerne eine E-Mail an Podcast senden. Ihr könnt gerne diesen Podcast abonnieren und uns eine Bewertung da lassen und für weitere Technologie Themen. Schaut gerne auf Skill bei Slash Blog vorbei. Masa Ich wünsche dir noch einen super schönen Tag. Danke, wünschte Maurice ich dir auch.

Maurice KnoppSkillbyte Podcast #19: Die Arbeit beim Kunden als Consultant
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Skillbyte Podcast #18: Warum sind IT Projekte so teuer?!

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Warum sind IT Projekte so teuer?!

// Inhalt //
00:36 – Was sind die Kostentreiber in IT Projekten?
01:07 – Problem: Wasserfall bei unklarer Route
04:54 – Problem: Kein klares Zielbild
07:47 – Verbesserungsvorschlag: Klares Zielbild – Was leistet die ideale Zielsoftware?
08:22 – Problem: Entwickler dürfen beliebige Technologien einsetzen
10:27 – Verbesserungsvorschlag: Systemarchitekt gibt Architektur vor, geringere Komplexität
12:21 – Verbesserungsvorschlag: strenge Sprint Zielkontrolle und offene Fehlerkultur
13:15 – Problem: Projekte werden mit Zieltermin statt Ziel-Funktionsumfang begonnen
14:07 – Verbesserungsvorschlag: nur wirklich wichtige Kernfunktionen festlegen
14:38 – Problem: Agile Movement
16:47 – Verbesserungsvorschlag: offene Sprint Reviews & Verantwortungsübernahme
17:25 – Verbesserungsvorschlag: Übertrage klare Verantwortungen!
18:54 – Problem: unklare Kommunikation
19:16 – Problem: Alle Konflikte im Team vermeiden wollen
20:40 – Problem u. Lösung: Die Fachseite muss ansprechbar sein
22:15 – Probleme im technischen Bereich
23:21 – Verbesserungsvorschlag: Neue Technologien und Projekte erst nach Rücksprache nutzen
24:26 – Problem: Integration von Altsystemen
26:24 – Unsere Faustregeln für erfolgreiche IT Projekte
31:14 – Faustregeln für Aufwandsschätzung

Wir empfehlen zu dem Thema auch die Podcast Episode #9: Bull’s Eye Software Development – Einfach und fokussiert auf Unternehmensziele
https://soundcloud.com/skillbyte/podcast-9-bulls-eye-software-development-einfach-und-fokussiert-auf-unternehmensziele

Abonnieren Sie diesen Podcast und besuchen Sie uns auf https://www.skillbyte.de

Feedback und Fragen gerne an podcast@skillbyte.de

// AUTOMATISCH GENERIERTES TRANSKRIPT //

Herzlich willkommen zum skillbyte Podcast Nummer 18. Warum sind IT-Projekte so teuer? Ich freue mich herzlich, die Zuhörer willkommen zu heißen. Vor der heutigen Ausgabe. Ich bin heute wieder mit Masala. Hallo Masa!

Hi, wenn euch der Podcast gefällt, abonniert ihn gerne oder lasst uns einen Daumen hoch oder ein leichter, wenn ihr Zuhörer Fragen habt, schreibt uns eine E-Mail an Podcast. Elbseite beginnen in der nächsten Episode darauf ein, und wir freuen uns immer über Bewertungen, positive Bewertungen und auch negative Bewertungen. Oder mit konstruktiver Kritik. Damit wir wissen, was wir besser machen können. Was sind die Kostentreiber in Projekten? Soll uns heute beschäftigen. Ich bin mir ganz sicher, dass wir beide dazu einiges zu sagen haben.

Oh ja, oh ja.

Ein leibliches Thema, das aber auch unsere Zielgruppe interessiert, um herauszufinden, wo das Geld hingeht oder warum IT-Projekte wir jetzt nicht sagen, wie Bauprojekte ja doch relativ oft das Budget überschreiten und deutlich überschreiten und auch den Zeitplan deutlich überschreiten. Wenn es um die Fertigstellung geht was glaubst du, ist denn Nr.1 Grund? Ich habe eine Theorie, aber ich würde sie gerne von dir zuerst hören.

Also Nr. 1 Grundwort Projekte, die teuer sind? Ja, genau. Klassischerweise wurden Projekte erstellt im Sinne eines Wasserfalls Modells.

Das heißt, man hat sehr lange bevor das Projekt überhaupt los war. Ich spreche von Projekten.

Genau um die geht es auch heute sehr lange, sich eingeschlossen. Ich sage mal Stellen, Fachabteilungen, Kämmerlein hat sehr viel die Prozesse durchgesprochen und was man genau will und wie das alles aussehen soll. Und dann ging es darum Okay, das muss das jemand erstellen. Und dafür braucht man Grays Wollen wissen, was uns das kostet. Damit ich ein paar kaufmännische Zahlen drüber legen kann. Was bringt uns das? Und so weiter und so fort. Und dieses Pflichtenheft hat aber sehr schwierig, diesen zu formulieren, weil man sehr genau eigentlich schon im Vorfeld wissen musste, was man genau braucht.

Also die Glaskugel. Man muss in die Zukunft schauen, in die Glaskugel schauen, genau, genau das.

Ich habe öfters ein solchen Pflichtenheft mitgewirkt, und das war immer ein riesen Akt, sehr schwierig zu erstellen, und am Ende hat es auch nichts gebracht. Dann hat eine Firma einen Preis abgegeben, die diese Ausschreibung bekommen hat. Natürlich haben Sie Ihrem entsprechend prozentualen Aufschlag drauf geschlagen. Sicherheit oder Risiko? Marge Und das Problem ist, dass, wenn es dann mit der Entwicklung losgeht und man irgendwann ein Ergebnis präsentiert bekommt oder vielleicht Meilensteine präsentiert bekommt, dann stellt man fest Welche Prozesse im Unternehmen sind wirklich sehr komplex?

Und man durchschaut nicht alles sofort oder kann alles manifestieren. Und man bekommt dann erst mit, wenn man diesen Aufschlag hat, damit interagiert, dass man das ein oder andere doch anders gerne gehabt hätte, oder? Es hat die Entwicklung so lange gedauert, dass der Prozess sich geändert hat. Aber die Firma hatte ja schon Preis dafür abgegeben. Man sagt, dass das diese Wasserfall Modelle immer zu 80 prozent Autoteilen und ordos Budget war. Mit gutem Grund.

Das heißt, erst bei der Umsetzung hat man dann Fragestellungen aufgeworfen, oder die sind dann entstanden, die man im Grunde nicht abgestellt hat, weil man dann erst festgestellt, dass es so und so und ganz, ganz genau gab.

Es ist auch immer ein Konfliktpunkt zwischen Dienstleister und dem Auftraggeber. Was ist jetzt eine änderung? Und können wir das noch rein nehmen? Und dann hat sich das wieder nach hinten verschoben. Von der Zeit wurde immer teurer, und deswegen sind oder waren IT-Projekte teuer und sind aus dem Ruder gelaufen.

Beide Seiten sind unglücklich. Der Anbieter versucht, dem Kunden alles auszureden, damit er ja keine Mehrarbeit leisten muss, nach dem originalen Vorkasse zu bleiben oder Budgets bleiben. Und der Kunde möchte natürlich so viel wie möglich an änderungen unterbringen, ohne das Budget zu erhöhen. Dann hat man diesen Konflikt ein bisschen länger ausgeruht.

Da sprechen wir ja jetzt in der nächsten Stunde ein bisschen drüber. Aber das hab ich jetzt gebraucht, um dir zu antworten und zu sagen, warum die Projekte teuer werden. Ich glaube, weil man im Vorfeld nicht weiß, was man will, und deswegen ändert sich das permanent. Dinge kommen dazu, Dinge fallen weg. Deswegen wird es teuer.

Du hast jetzt auch organisatorische Fallstricke angesprochen, weil häufig. Ich habe das ein bisschen für mich aufgeteilt. Meiner Ansicht nach gibt es organisatorische Gründe für Budget, überschreitungen und technische Gründe. Und ich glaube auch, dass die organisatorischen mit Abstand einen größeren Anteil am Budget überschreitung haben. Aus vielerlei Gründen. Jedes IT-Projekt ist ja ein Stück weit, oder was man dann umsetzt, ist ja ein Stück weit ein individual Projekt, weil sonst kaufe ich eine standardlösung installiert und bin fertig.

Und bei individual Lösungen, das ist wie das muss man sich vorstellen, wie wenn der Architekt ein Haus plant und. Das ist immer genau dann auf den USGS zugeschnitten und auch beim Hausbau. Jeder, der mal ein Haus gebaut hat, der weiß, dass da ganz schön viele Eventualitäten dazukommen können, und der Preis, der auf dem ersten Angebot steht, ganz, ganz selten der Preis ist, den man letztlich auch bezahlt. Ich bin immer verblüfft, weil bei der Architektur verstehen, dass die Leute sofort.

Aber bei der Software, weil das so etwas Abstraktes ist, kommen die Leute oft auf die Idee. Ich sage mal Kurz vor Fertigstellung wollen sie noch ein Stockwerk mehr und den Balkon auf die andere Seite versetzt haben.

Gute Metapher. Und wundern sich dann, warum das warum die Projektkosten explodieren. Bei einem Hausbau ist völlig klar, dass ich so eine weitreichende änderungen, die ich durch schaue oder die ich ja sehen kann, anfassen kann. Warum auf einmal, da die Kosten aus mir laufen? Also ich würde sagen, das ist schon angesprochen der Nr.1 Grund, warum IT-Projekte teurer werden, ist erstens eine ungenaue ziel. Beschreibung und mehrere unterschiedliche Vorstellungen der Stakeholder. Die sagen das Gleiche. Aber der eine meint das, der andere meint das ja.

Es muss ein System gebaut werden, was unser altes System ablöst. Der einer sieht nur seinen Prozess. Der zweite Mensch im Projektteam sieht zwar andere Prozesse von der, die das als System leistet, von denen der erste gar nichts weiß. Dann wird aus so einer wabernden Vorstellung wird ganz, ganz schnell, weil es schnell gehen muss, ein IT-Projekt aus dem Boden gestampft in Folge 9 oder Episode 9. Das Gebiet podcaster mal drüber gesprochen, kein Business Value Software Development gemacht, sondern es wird nicht geguckt.

Was sind denn die Prozesse, die werthaltig sind? Was ist wirklich das, was unser Unternehmen voranbringt oder unsere Prozesse vorwärts bringt, womit wir Geld verdienen, sondern da wird so eine Wünsch dir was Kiste aufgemacht. Und um alle zu befriedigen, darf jeder da sein Wunsch Zettelchen einwerfen, und du hast einen riesigen Wust, aber keine oder seltene, genaue ziel. Beschreibung, dann ist das Ziel für die Entwickler, und für die Konzeption ist einfach nicht klar. Also eine ganz genau ziel.

Beschreibung. Was müssen wir machen? Und was soll das fertige System leisten? Auch meinetwegen auf einem abstrakten Niveau. Das ist extrem wichtig, meiner Meinung nach ein bisschen verschlimmert. Noch wird das Ganze durch dieses agile Paradigma. Ja, wir legen erst mal los. Wir müssen uns jetzt gar keine Gedanken machen, sondern wir fangen an zu entwickeln. Und unterwegs treffen wir das dann noch so.. Ja, das ist richtig, wenn man ein Ziel Bild hat und das unterwegs nachschärfen.

Aber ich kann nicht anfangen, ein Softwareprodukte zu bauen oder ein Haus zu bauen, was als Gartenlaube gedacht ist, und dann unterwegs auf Bürogebäude umschwenken oder so. Ohne das die Kosten völlig aus dem Ruder laufen. Auch hier Software ist abstrakta ist das nicht so sichtbar. Bei der Baustelle würde das jeder sofort verstehen. Und also ganz klar. Problem Nummer eins Ungenaue Beschreibung, würde ich sagen. Aber wir wollen ja nicht nur schimpfen, sondern auch Tipps zur Verbesserung geben.

Meiner Ansicht nach lohnt es sich auch, wenn man agil unterwegs ist, sich im Vorhinein Gedanken zu machen und viele Gedanken darauf zu verwenden. Wie sieht denn die ideale ziel. Software aus? Welche Funktionen übernimmt sie? Welche Daten verarbeitet sie? Wie ist der grobe Fluss der Daten durch das System? Meiner Ansicht nach lohnt sich jede Planung Stunde, die man vorher investiert, 20 fach hinten raus, weil man einfach viele Sachen, die man nicht braucht, komplett weglassen kann und eine genaue Planung dahinter hilft, viel unnützen Code eben nicht zu schreiben, weil man von vornherein da klar ist, dass ein Thema aufgrund dieser Problematiken, die wir am Anfang besprochen haben, ist ja überhaupt das Agile und Scrum entstanden.

Da ist es irgendwie der nächste Pferdefuß. Was ich jetzt sage, mal in Entwicklungsteam so der agilen entwicklungsteams so mitbekomme, ist das ein bisschen vergleichbar mit dem Föderalismus. Was wir, was wir in Deutschland haben? Man versucht irgendwie, alle Entwickler in so eine Rolle zu zwingen oder gewisse Freiheiten oder gewisse maximale Freiheiten zu geben. Und das müssen einfach IT-Leiter und deutsche Unternehmen verstehen. Das Entwickler Spiel Kinder Entwickler spielen gerne mit modernen Technologien. Sie wollen mit modernen Technologien spielen, damit sie etwas dazulernen, damit sie wie das auf ihrem Zivi gut macht.

Entwickler werden mich jetzt wahrscheinlich hassen, aber das ist halt eine gewisse Technik.

Spielerei kann man ja niemand abstreiten. Das man macht ja jeder Mensch auch.

Ich denke ja genauso absolut in Ordnung, aber es muss zielgerichtet sein, es muss zielgerichtet sein.

Und aus Unternehmer Sicht muss man da halt ein bisschen vorsichtiger damit umgehen, was dann passiert ist. Und das ist jetzt nicht Theorie, sondern tagtäglich in vielen Projekten, so dass ein unheimlicher Wildwuchs von Technologien in einem Projekt entsteht, weil jeder mit irgendwas experimentieren will, das in Produktion wandert Entwickler übermorgen oder der Externe, was auch immer in einem Jahr wieder weg ist. So wächst das System um Frameworks und Leichen, die nicht dokumentiere. Und dann hast du ein Wildwuchs, dessen du nicht mehr Herr wirst.

Worauf ich hinaus will, ist Komplexität. Das ist so etwas wie System, Entropie. Und je höher die Entropie ist, umso mehr Chaos entsteht. Das ist eins zu eins widerspiegelt auf die Software-Entwicklung. Welt Du wirst der Komplexität nicht mehr Herr, und du kannst Entwickler nicht gleichberechtigt nun sagen So euch mal eine schöne Welt aus, setzt alles ein, was ihr möchtet. Meines Erachtens ist meine persönliche Meinung. Brauchst du immer. Das gab es früher immer Architekten in Projekten, der erfahren.

war, viele Projekte gemacht hat und die Architektur ein bisschen vorgegeben hat, ein bisschen darauf geachtet hat, was ein scheinbar umsetzen, was ein Wir setzen, was ein bisschen darauf geachtet hat, die Komplexität niedrig zu halten, manage skalierbar zu halten. Und wenn du das mal gemeinschaftlich in die Hände von vielen gibst, dann passiert genau das, was im Föderalismus passiert. Jeder kocht sein eigenes Süppchen, und jeder hat mitzureden. Und dann entsteht Chaos.

Das kann ich mir meines Erachtens im Unternehmens Context nicht erlauben, da es zu Recht die IT-Mitarbeiter, das sind auch irgendwo Wissenschaftler. Und wenn man Wissenschaftler da hat jeder so ein Bild vor Augen einfach in ihrem Labor einsperrt und sagt Macht irgendwas, da passieren viele Dinge. Aber gegebenenfalls gerät das Ziel aus den Augen. Genau. Also auch hier Ziel, Fokussierung. Und ich bin auch absolut dafür, dass es im. Oft sagt man in Scrum Teams Alle sind gleichberechtigt.

Ich denke auch, dass die erfahrenen Mitglieder auf jeden Fall so ein Drahtgitter Modell für die Architektur vorgeben sollten. Das hat einfach den Hintergrund, dass man a kennt sich damit aus jahrelanger Erfahrung und b ist das auch wieder so eine ziel. Fokussierung, eben nicht jedes Framework mitzunehmen und sich einfach an Standards zu orientieren, weil die Entwickler denken Ui, hier gibt’s ja neue Technologie, das kann ich benutzen, und das macht mir vielleicht etwas einfacher. Was Sie aber nicht sehen, ist der Maintenance auch dran?

Jemand, der vielleicht nach mir kommt, der muss sich auch damit beschäftigen, der muss das lesen. Er muss verstehen, was ich da gemacht habe und so weiter und so fort. Und das zieht halt dann einen ganzen Rattenschwanz nach sich. Und ich würde auch sein. Komplexität ist auf jeden Fall ein Feind für Projekte, Laufzeiten, was auch wieder damit zu tun hat. Genaue Ziele, Beschreibung auch architektonisch, technisch. Eine genaue Beschreibung ist auf jeden Fall Wert voll.

Wir wollen ja immer sagen, was man noch besser machen kann, und nicht uns einfach nur beschweren, sondern auch Input geben. Für die Zuhörer. Wie kann man das machen? Ich bin auch ganz knallhart dafür, dass man, wenn man Sprints macht, dass man danach eine strenge, ziel. Kontrolle hat, also wirklich sagt. Wie viel hat jemand geschafft? Klare Kommunikation. Ist das ausreichend? Kann man das besser machen? Auch unpopuläre Ansagen machen, um zu sagen Okay, das Framework kann man benutzt.

Das hat sich nicht als werthaltig herausgestellt. Wir probieren jetzt was anderes Probleme, Verbesserungspotenzial, offen ansprechen, aber dann dem Team auch helfen, diese Probleme lösen zu können. Also entweder durch Weiterbildung in einer bestimmten Technologie, durch modernere Hardware oder durch Ansprechpartner, die sich dann um das Problem kümmern und dann eben auch die Verbesserungen im nächsten Sprint, übernächsten Sprint und so weiter dann eben zu prüfen. Ich glaube, das hilft schon mir dann noch. Ich muss nochmal auf dieses Ziel Bildteil, diese ungenau ziel.

Beschreibung und das glaube ich, kennt jetzt jeder IT-Berater oder auch die Entwickler. Projekte werden oftmals gestartet mit der Frage Wann können wir live gehen? Die erste Frage ist Wann ist das fertig? Sozusagen. Anstatt zu fragen Welche Funktionen brauchen wir denn? Und das ist meiner Ansicht nach auch ein großer Problem. Punkt, dass man sagt Wann ist es denn fertig? Das kann ich auch verstehen aus busens Sicht. Aber jetzt muss man sich mal vorstellen, wenn man ein Haus kaufen will, und man geht zum zu so einem Immobilienberater, und der sagt Alles klar.

Wunderbar, dass Sie ein Haus kaufen wollen. Setzen Sie sich. Was sind denn Ihre Fragen? Die erste Frage wäre Wann kann ich einziehen? Na, dann wird auch der Berater sagen Ja, Moment, soll ein Haus sein oder eine Wohnung? Wo soll Design? Wie viel Budget haben Sie? Wollen Sie einen Garten? Wollen Sie eine Garage und so weiter und so fort? Und genau das muss man auch bei einem Software Projekt machen, das man erstmal fragt Was sind denn die wirklich wichtigen Funktionen?

Das mdep sozusagen mit dem Produkt, was erfüllt sein muss, um dann zu gucken, wenn man diesen funktions Korb hat. Okey, wie lange brauchen wir denn dafür? Und nochmal Wenn man diesen funktions Korb hat, wenn man glaubt, was alles wichtig ist, wirklich bei jedem Ding nochmal nachfragen? Ist das wirklich wirklich wirklich wirklich wichtig für die erste Version?

Oder können wir das hinterher auch machen? Können wir das hinterher machen, also wirklich den kleinen inkrementelle dann vorgehen? Das halte ich auch noch für ganz, ganz wichtig.

Passt zu dem, was noch gesagt, dass er, was auch immer, sehr witzig ist, wenn dieses Thema stramm und agil, warum man das macht, damit Projekte nicht mehr schief gehen. Unternehmen meinen, wenn Sie eine Firma anstellen, die Scrum einführt, ist das Thema gegessen.

Das Thema Nr.1 Verspätungen oder Projekt Fernzug gibt es nicht mehr. Wird ja verkauft das Agilität oder Egil oder digitale Transformation was wird die Lösung aller Probleme? Die ist dann meinen Vorstände. Na ja, gut, dann beauftrage ich halt so eine Firma, die bei mir agil einführt. Und dann finden ganz tolle Workshops und Spiele und Spaß um dieses Thema statt. Das Wichtigste Meinen Augen ist das Management oberster Ebene, aber auch in mittlerer Ebene das Thema verinnerlicht. Was das bedeutet, dass Meincke dahinter verstehe?

Ich habe ich noch kein Projekt erlebt, wo man zwar gesagt hat Ja, wir fahren. Wir fahren jetzt agil, machen agil, alles total super. Und was kostet das denn? Und dann fangen Sie an, diese Story von dieser Komplexität Abschätzungen plötzlich in Montale umzurechnen, weil diese beiden Welten sind dann noch da, sowohl die alte, und das wird dann versucht. Das ist total witzig.

Das ist auch schwierig, weil die anderen natürlich alte Business Welt oder die andere Business Welt, die ist natürlich total Termin getrieben. Wann ist sie fertig? Wann kann ich, was ich mache? Die werden ja von ihren Kunden auch wieder gefragt. Und wenn der Kunde sagt Ja, wenn wir 300 Story Points abgearbeitet haben, drängt sich natürlich die Frage auf Was heißt das jetzt? Dieser Wechsel, dieser Mentalitätswechsel hin zu Komplexität? Begg Von Zeit ist natürlich auch schwierig, aber deshalb halte ich es nochmal.

Ich stelle es noch mal raus für ganz wichtig, dass man sich mit der Kern notwendigen Funktionalität beschäftigt und sagt Okay, das machen wir erstmal und haben das innerhalb von nicht mein Gropp kann man es ja schon abschätzen 2 3 Monaten realisiert. Und die ganzen Sonderfunktionen? Die bauen wir dann danach dran. Und dann kann man jede Woche oder alle zwei Wochen je nach Spendende kann man den Fortschritt sozusagen dann eben kundtun, dass es auch noch eine Verbesserungsmöglichkeiten, die ich jedem empfehle, sind offene springend Reviews mit kurzem Projekt Intro, das man nach einem Sprint.

Die Entwickler, die Projektmanager, stellen vor, was in diesem Sprint erarbeitet wurde. Dass diese Runden offen sind. Im Grunde kann da jeder aus dem Unternehmen hinkommen, der möchte oder von Kundenseite auch der möchte. Dadurch entsteht so eine Art Verantwortlichkeit des Teams gegenüber der geleisteten Arbeit, und ich halte das für sehr, sehr wichtig. Verantwortlichkeit ist sehr, sehr wichtig. Und die Entwickler stellen kurz vor, woran sie gearbeitet haben, welche Fortschritte sie erzielt haben, und stehen danach auch für Rückfragen zur Verfügung.

Aber das zwingt die Entwickler, Verantwortung für die eigenen Module zu übernehmen. Unklare Verantwortlichkeiten ist auch ein ganz, ganz großer Killer und Kostentreiber. Du kennst das wahrscheinlich auch riesige Meeting runden, um alle abzuholen mir im Betrieb. Paar Wochen später fällt eine Komponente aus, und es ist völlig unklar Wer kümmert sich jetzt darum nicht? Wessen Fehler ist das? Sondern wer kümmert sich darum, dass das jetzt behoben wird? A Und das ist vor allen Dingen nicht wieder Auftritt.

B Der Monitor bestimmte Größen, ob das speicherplatzes Server, auslastungen, Netzwerkkarte ausgefallen und so weiter. Gibt es eine Checkliste für die Inbetriebnahme von Komponenten? Diesen übergang von Entwicklung zu verantwortlichem Betrieb, gerade wenn man schon Prozesse darauf ab gebildet werden, die dann produktiv sind, dass wirklich Leute zu benennen oder Teams zu benennen, die sich dann organisieren müssen. Das ist super wichtig. Bei sehr oft ist es so Eine Komponente fällt aus, irgendwie wird das. Dann wieder wird der Patient wieder beatmet und wird wieder an den Start gebracht.

Und danach laufen wieder alle zu ihrem Platz. Und die Aufregung im Hühnerstall legt sich wieder. Aber es ist nicht klar definiert. Wer ist denn jetzt verantwortlich, wenn das nächste Mal passiert? Und welche Größe kann ich monitoren, damit ich im Idealfall vorher schon weiß, dass es wieder sich andeutet und es gar nicht erst passiert? Das finde ich ganz wichtig und würde ich auch als Verbesserung anführen, Verantwortlichkeit den Entwicklern zu übertragen oder auch dem Team, was für den Betrieb verantwortlich ist.

Ein weiterer Punkt ist die unklare Kommunikation innerhalb von Projekt. Anforderungen, also Verstecken hinter Abkürzungen, werden nicht erklärt, alte Prozesse werden nicht hinterfragt. Halte ich auch für ein Riesending, wenn man jeden Prozess Formalin digitalisiert, mal hinterfragt Brauche ich den überhaupt noch? Oder macht er in der Form Sinn? Es zahlt auch wieder auf dieses klare Ziel ein. Kann ich auch sehr, sehr viel Aufwand sparen. Dann habe ich noch einen Punkt. Das ist mir aufgefallen, dass es da unterschiedliche Befindlichkeiten in Unternehmen gibt.

Und zwar gibt es Projektmanager, die scheuen den Konflikt nicht. Für die ist wirklich der Output wichtig. Also ist das Modul fertig. Ist es nicht fertig? Es gibt Probleme. OK. Dann bitte guckt, dass das gelöst wird. Und ok, du möchtest Technologie benutzen. Ich gebe aber Technologie BE vor, benutze Technologie BE, weil ich das vorgegeben habe. Das ist erstmal ein bisschen brutal, aber es gibt auch Struktur. Andere Projektmanager wiederum, die wollen diesen Konflikt gar nicht.

Die sind eher defensiv und sagen Nein, machst du das, wenn du das für richtig hältst, und ihr seid die Techniker, und ihr müsst das entscheiden. Und dadurch wird halt diese komplette Verantwortung. Von der Software Austellung wird quasi auf die Entwickler abgeladen. Ist ja bequem. Meiner Ansicht nach kann das nicht funktionieren, weil du dann wieder diese Insellösungen schaffst und jeder in seinem eigenen Saft schmort. Anstelle von Gemeinschaftsgefühl entsteht das allein einer Komponente Arbeiten. Man muss schon gewisse Richtlinien einhalten und Rahmenbedingungen einhalten, damit die Einzelkomponenten zusammen auch funktionieren können.

Da erwarte ich von einem Projektmanager, dass er auch in Konflikt gehen kann und sagen kann Nein, das muss jetzt, muss jetzt zusammen funktionieren, und dann müsst ihr halt müsst euch die Sache nochmal angucken. Wenn das jetzt noch nicht funktioniert und das ist deine Verantwortlichkeit für dieses Modul dafür zu sorgen, dass das funktioniert. Also bitte, setzt das jetzt auch um?

Apropos Projektmanager Wenn man heutzutage werden ja fast alle Projekte nur noch agil und so gemacht. Also Thema, Projektmanager und Zuständigkeiten. Und die Methodik sieht ja vor, dass du ein Produkt oder hast, der quasi von der Fachabteilung oder Kundenseite gestellt wird. Und der steht Rede und Antwort für all die Fragen, die man als Entwickler so hat bezüglich Anforderungen, bezüglich Vorgehensweise. Und auch das hab ich des öfteren erlebt, dass eigentlich auch so einer gar nicht richtig benannt ist, im Unternehmen oder im Tagesgeschäft so eingefangen ist, dass er den Sache nicht hinterherkommen.

Das habe ich schon ganz oft erlebt. Dass Entwickler sich da darüber beschweren, dass diese Zuständigkeit oder die Ernsthaftigkeit dieser Rolle nicht gegeben ist, weil diese Person, dieser Projektmanager, der hat wahrscheinlich schon drei Projekte für das Neue noch obendrauf.

Und jetzt muss er auf so vielen verschiedenen Hochzeiten tanzen, dass er im Grunde nur noch die die Bälle weg schlagen kann, ohne da wirklich tief einzutauchen. Okay, also die nicht Verfügbarkeit der fachleiter würde ich ja, aber genau das wäre ja jetzt auch gar nicht so schlimm, wenn wiederum das Ziel Bild klar beschrieben wäre.

Und oft ist es ja so, dass sich das Ziel dann eben entwickelt während der Umsetzung. Und dann muss natürlich die fachleiter verfügbar sein oder der Ansprechpartner verfügbar sein. Es geht ja nicht beides. Ich kann nicht bei der ziel. Beschreibung sparen und dann noch unterwegs bei der Kommunikation sparen, sondern ein tot., heißt es. So schön muss man sterben. Das waren ja jetzt sehr, sehr viele organisatorische Punkte, die wir angesprochen haben und wo wir auch Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt haben.

Was siehst du denn im technischen Bereich? Wirklich harte technische Probleme, die dazu führen können, dass Projekte teurer werden oder dass Projekt Laufzeit stark ansteigt, hatte ich schon am Anfang so?

Das ist für mich Thema Nummer eins ist Komplexität. Dieses Mal agile Vorgehen ohne Architekt, das Dinge tut und irgendwo von der Bundeswehr ist. Das gehört zwar irgendwo zu Fehlerkultur dazu, dass man agil lernt. Aber wenn man eine Position im Projekt besetzen würde durch einen erfahrenen Architekten, könnte man sich halt viel Zeit, ärGer und Kosten ersparen.

Und der wäre dann auch verantwortlich. Man würde verantworten müssen, auf Hygiene achtet und all diese Dinge, dass das Projekt in gewissen Bahnen frei laufen kann, also nicht einschränkend von oben vorgehen, wie es früher gewesen ist, wo, bis Festnahmen und variabel nahm, alles vorgegeben wurde? Das ist Quatsch. Aber die Schranken dafür setzen, innerhalb derer ich mich frei bewegen.

Das sind die Fronten. Technologien, das ist die Gentechnologie, die zum Festen genaus. Und ja, auch wenn unter oder während des Projektes eine neuere Version rauskommt, benutzen wir erst mal die alte weiter, weil wir wissen, dass die stabil ist. Und das Upgrade auf die neue Version ist dann sozusagen ein Teilprojekt, wenn wir das wollen. Aber sonst benutzen halt erst mal die Alte weiter und machen das dann danach. Hohe Komplexität. Ich sehe das genau wie Du ist auf jeden Fall ein Killer.

Auch der Wechsel von Technologien während der Laufzeit halte ich für einen Killer wahrscheinlich. Im Frontend lässt sich das je nach Projekt Laufzeit gar nicht immer vermeiden. Aber dass man innerhalb eines Projektes Teilprojekte hat, wo man grundlegende Sachen umstellt und dann alle wieder sich neu eindecken müssen. Zumindest ich finde das ziemlich anstrengend, weil du du entwickelst, so eine Karte von einer Software Anwendung in deinem Kopf. Und wenn das andauernd umgestoßen wird und du dich komplett wieder neu einarbeiten musst, das es irgendwann blickt keiner mehr durch.

Und dann gibt sich auch keiner mehr Mühe, weil jeder weiß, wo in drei Monaten sowieso wieder alles anders aus. Von daher verliere ich jetzt. Hier gebe ich mir gar nicht so viel Mühe mehr, um das ordentlich zu machen. Ein weiterer technischer Fallstrick? Das weiß ich gar nicht. Ob das nicht doch vielleicht eher organisatorischer Natur ist, ist die Integration von Systemen. Da geht es häufig darum, dass alle Systeme noch angebunden werden müssen oder Daten migriert werden müssen.

Und das ist meiner Erfahrung nach auch nimmt das sehr, sehr viel Zeit in Anspruch, dass man das alte System dann irgendwie so beatmen, dass man die Daten in den neuen Topf dann eben mit übertragen kann. Das ist auch ein Punkt, lässt sich nicht immer verhindern. Aber das alte System ist meist schlecht dokumentiert, und es wird auch nicht immer. Und Leute, was es damit auf sich hat und wie das genau funktioniert, sodass man da viel trial and error hat.

Und was zieht es natürlich in die Länge, wenn man herumprobieren muss. Auch hier wieder würde ich sehen, um die Technologie oder um die Komplexität beherrschbar zu halten. Möglichst wenig erst einmal umsetzen, aber dann generell die Komponenten erweiterbar gestalten. Durch diese Micro Service Architekturen haben wir jetzt den Vorteil, dass wir diese harte Verdrahtung oft nicht mehr so extrem haben, wie das früher der Fall war. Aber auch hier und das kommt eigentlich diesem modularen Entwicklungs Ansatz schon entgegen, das man dann nach und nach weitere Komponenten nachrüsten kann oder Komponenten mit mehr Funktionen ausstatten kann, um dynamisch diese Software Landschaft hochzuziehen.

Früher hat man Software entwickelt wie ein Weihnachtsgeschenk. Man hat sich was gewünscht, dann hat man ja gewartet. Mal kam irgendjemand, der hat das Paket ausgepackt und Tadao da ist. Es ist dann wie das Geschenk der Tante.

Das kann gut sein, das muss nicht gut sein. Genau, oder? Heute ist es mehr so, dass Software entwickelt wird wie so eine Pflanze man Pflanzensamen in den Topf gießt, Wasser drauf, und die wächst so langsam nach oben. Und wenn sie krumm wächst, dann kann man auch die Pflanze an so einen Stab binden, sodass sie wieder in die richtige Richtung wächst. Nach einem Jahr hat man dann auch eine große Blume, die man aber quasi kontinuierlich begleitet hat und die Wachs Richtung beeinflusst hat.

Jetzt muss man sich einfach gewöhnen, dass es so ist. Hast du welche Faustregeln für IT-Projekte, um es besser zu machen? Also, wenn du ein Projekt aufsetzt, hast jetzt auch schon oft gemacht. Was sind die Fragen, die du dir stellst, um zu sagen Okay, ich möchte jetzt. Ich möchte auf gar keinen Fall, dass es ausufert. Sondern es soll natürlich ein erfolgreiches Projekt werden.

Ich versuche mich immer, dass das Projekt immer aus Sicht aus der Brille des Kunden zu sehen. Das. Ich würde gerne immer das Business verstehen oder den Newski hinter den einzelnen Features und eigentlich der gesamten Software. Wenn es mal Domänen, fremde oder fremde Projekte für mich sind, wo ich keine Erfahrung habe, lese ich mich sogar in diese Thematik hinein, damit ich einfach das Würdigen verstehe. Die Kunden oder die Projektleiter oder wie auch immer, die sprechen halt in ihrem Jargon.

Und das heißt Kommunikation oder Missverständnisse sind eigentlich auch ein riesen Faktor, warum Dinge in die falsche Richtung laufen. Deswegen nehme ich mir auch Zeit. Und in ersten Workshops versuche ich, das eigentlich auch sehr erfolgreich rüberzubringen, das ich mir erst mal Zeit nehmen möchte. Das Business natürlich nicht in voller Komplexität, aber ich sage mal, die Grundbegriffe und Grundbesitzes regeln und die Dynamik dieses Geschäftsmodells verstehen will. Bevor ich anfange, in irgendwas in Richtung Technik zu sprechen, weil ich will was Fundiertes haben.

Ich will das, weil gerade am Anfang, wenn du das ist wie Mathe, wenn du die Basics nicht verstehst, dann wird es hinterher immer schlimmer und immer schwieriger. Und so ist das in einem Projekt, auch wenn du dir angewöhnt, die gleiche Sprache wie der Kunde zu sprechen, das Projekt aus seinen Augen zu sehen und ernsthaft versucht, das Problem zu verstehen. Dann werden wir ganz andere Lösungen einfallen und am besten beraten und entsprechend auch am besten das Projekt Setup machen.

Du kannst daraus dann ableiten Wo haben wir Schwächen, wo aber Stärken? Was brauche ich für Rollen? Was muss ich besetzen? Aber ich versuche immer, alles zu umgehen, wo es heißt So, jetzt machen. Da ist das agile Team, legt einfach los und beachtlich inzwischen ein bisschen drauf und notfalls auch grüne Projekte nicht an. Wenn ich merke, das Verständnis ist nicht da, und da fangen irgendwie zwölf man wild auf, irgendwas rum zu prügeln oder verlieren sich ein Spielchen und Maskottchen, Schneiderei fürs Team oder Team Name?

So ein Quatsch. Das sind für mich keine ernsthaften Projekte, und da nehme ich mich auch raus.

Da ist das Projekt im Grunde schon von Beginn an verloren.

Was heißt verloren? Wenn die lang genug Geld rein schmeißen, wird es mit Sicherheit irgendwann irgendwas Vorzeigbares haben. Aber irgendwann geht es auch dem Kunden dann auch die Augen auf, wo man? Warum gibt es dann noch nichts? Und man Warum ist es so teuer wie jetzt? Vectoring? Wie? Und irgendwann fragen Sie sich Was stimmt da nicht? Und ich möchte halt nicht Teil eines solchen Teams sein. Für mich ist Softwareentwicklung immer noch eine Ingenieurskunst. Ich gehe das mal aus meiner Sicht sehr professionell an, und ich möchte irgendwas lösen und keinen Wellness-Urlaub für Entwickler durchmachen.

Das wäre dann so eine Art Du sprichst direkt auf eine Faustregel an, die ich für mich formuliert habe. Ist das die Frage? Habe ich die richtigen Leute, um dieses Projekt durchzuführen? Haben Sie schon mal ähnliche Projekte erfolgreich durchgeführt? Das ist ganz, ganz wichtig. Gerade kleinere Kunden, die orientieren sich bei Anforderungen dann oft an Silicon Valley Unternehmen und sagen Ja, bei Facebook geht das doch auch so und so, bei Google geht das doch auch so. Aber die.

Dass wir hier Multi Milliarden Dollar Unternehmen haben, die nur aus Software-Entwicklern der höchsten Güteklasse wenn ich das so sagen darf bestehen und die das natürlich einfach machen können. Und das ist vielleicht nicht bei jedem anderen Unternehmen der Fall. Da muss man sich fragen Habe ich die richtige Mannschaft, um sowas auch stemmen zu können? Dann auch eine Frage, die ich den Kunden jetzt nicht so direkt stelle ins Gesicht stelle, weil sie nichts schockieren würde, aber die ich mir dann schon selber stelle, um die Sinnhaftigkeit eines Projektes abschätzen zu können, ist Lohnt sich das Projekt für diese Firma, für diesen Kunden, auch wenn es doppelt so teuer wäre.

Und wenn es doppelt so lange dauern würde, weil man dann die Antwort ja ist, dann weißt du, dass du einen Transformationsprozess mit begleitet, der für das Unternehmen im Grunde alternativlos ist. Und dann ist seitens vom Vorstand auch oft das Commitment da, dass man auch bei Widrigkeiten das Projekt fortführt und nicht das so nicht essenzielles Projekt ist. Was dann immer gefährdet ist, das finde ich immer ziemlich schade. So, bei den Projekten arbeite ich auch nicht so gerne mit, weil ich immer das Gefühl haben Siemens.

Warum mache ich das? Warum? Wenn das nicht wirklich wichtig ist, warum setze ich meine Arbeitskraft ein? Und noch eine Faustregel, die ich aber mehr für mich postuliert habe, aber die ganz oft ganz gut hinhaut, ist, dass ich Schätzungen von Entwicklern das kennst du bestimmt auch es gibt. Es gibt unterschiedliche Schätz Typen, es gibt den Entwickler Typ A. Alles kein Problem. Da kann man irgendein Problem skizzieren, der schätzt Na, das hab ich in einem halben Tag gelöst.

Nach einer Woche sitzt da immer noch dran, weil auf einmal sich da doch unabwendbar keimten ergeben haben. Und witzigerweise sitzt dieser Entwickler oft immer eine Woche an Problemen, die er von halben Tag abgeschätzt hat. Das sind diese überaus optimistischen Entwickler. Abschätzungen. Dann gibt es das aber auch in die andere Richtung. Oh, da muss ich eine Farbe ändern. Da muss ich den Button hin machen, und das dauert bestimmt drei Wochen, damit Sie dann nach zwei Tagen fertig haben und sich sozusagen auf die Schulter klopfen können, dass Sie das viel schneller umgesetzt haben.

Und dann Mittelweg zu finden, das ist eine Kunst. Sag ich wirklich, mein Glauben abschätzen ist so einfach, aber das ist wirklich eine Kunst. Ich habe mir angewöhnt, bei Ich sage mal einigermaßen so gemittelte Schätzungen immer noch den Faktor 30 Prozent drauf zu schlagen. Wenn jemand 100 Tage abgeschätzt hat, rechne ich mit 13 Tagen Faktor 1,3 und lande oft ganz im Mittel. Natürlich lande damit oft ganz guten Treffer. Also, es gibt natürlich Aufgaben, die dauern nur die Hälfte der Zeit.

Dann gibt es Aufgaben, die liegen etwas drüber. Und dann? Das passiert oft. Es gibt Aufgaben, an die keiner gedacht, und die brauchen auch nochmal Zeit. So stehen gar nicht auf dem Zettel. Die tauchen unterwegs auf und verschlingen auch ein bisschen Zeit. Und da ist dieser 30 Prozent Sicherheitspuffer dann oft sehr wertvoll, dass man den für diese Aufgaben verwenden kann. Sehr oft hat man in der Aktie mit absolut profanen Problemen zu tun. Die Architektur ist alles da, die Schnittstellen können kommunizieren, und das Ganze konzeptionell Schwierige ist abgearbeitet.

Und dann braucht man zwei Tage, um den richtigen Datenbank Treiber mit der Datenbank zu verknüpfen, weil irgendwie Error 436 fliegt und keiner weiß, warum. Und dafür brauchst du dann zwei Tage, um das herauszufinden, wie man dieses Problem löst. Und das schätzt natürlich keiner ab.

Also, ich habe mal in kein Projekt gesehen Zeitbudget für unvorhersehbare, verrückte Fehlermeldungen. Drei Tage müsste man eigentlich, müsste man eigentlich immer einplanen, weil das passiert überall. Aber habe ich bisher noch nicht gesehen. Ich weiß nicht, wie es dir da geht.

Nee, das stimmt. Wenn ich aber eine Abschätzungen abgebe, ist es meistens so, dass ich sage mal also ich mache mir ein Excel Datei, schreibe die ganzen Features rein und mache dann drei Spalten, eine Spalte und eins ist der Schnitt.

Dieser klassische Trichter, dieser Trichter genau. Und zum Schluss dann tatsächlich diese 30 Prozent drauf. Für Unvorhergesehenes.

Das ist, so STANDARD, die 30 Prozent drauf, vom Schnitt oder vom Schnitt. Also wenn ein Geschätzter fünf Tage ist, fünf Tage, zehn Tage zwischen siebeneinhalb und da dann nochmal 30 Prozent drauf.

Heißt Eigentlich musst du nur abschätzen, was es bestenfalls und was. Den Zeitaufwand für den besten und den schlechtesten Fall und alles andere ergibt sich dann rechnen? Nee, super. Also ich hoffe, wir haben unseren Zuhörern eindringlich vermitteln können, wie wir glauben, dass man IT-Projekte schneller, besser und vor allem günstiger über die Bühne bringen kann. Also ich möchte nochmal die klare Ziel Beschreibung hier ansprechen, die ich für ganz wichtig halte und die Verteilung von Verantwortlichkeiten. Und ich denke, es ist im Sinne von allen, also sowohl den Unternehmen, die Kosten sparen, den Projektleiters die weniger Runden drehen, und den Entwicklern, die weniger Code schreiben, der am Ende nicht verwendet wird oder schlimmstenfalls in der Mülltonne landet.

Wenn wir lernen, zielorientierter Software zu entwickeln, indem. Möchte ich auch noch einmal auf die Episode IX des SKL bei Podcasts hinweisen? Wulz Development Ich glaube, die ist auch super interessant, wenn man sich für das Thema zielgerichtete Entwicklung interessiert. Ja, ich möchte mich ganz herzlich bedanken für die Session heute. Es war wie immer ein Fest. Danke, liebe Zuhörer. Wenn euch der Podcast gefallen hat, schickt uns gerne Feedback an Podcasts, abonniert den Podcast oder lasst uns eine fünf Sterne Bewertung in ihr weitere Infos aus dem technischen åland von Sky haben möchtet.

Schaut gerne auf Skill bei Slash Blog vorbei. Ich wünsche noch einen schönen Tag. Danke gut, du auch.

Maurice KnoppSkillbyte Podcast #18: Warum sind IT Projekte so teuer?!
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Skillbyte Podcast #16: Werde immer besser!

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Werde immer besser!

// Inhalt //
01:26 – Verbesserungen sind überall
03:04 – Kontinuierliche Verbesserung hat eine lange Geschichte
04:09 – Viele kleine Verbesserungen statt des einen Quantensprungs
05:01 – Deutschland, traue dich Fehler zu machen…
06:40 – …oder fahre im Windschatten?!
07:00 – Beschleunigung und schnelle Iteration
08:04 – Sicherheit vs Geschwindigkeit
12:38 – Die Transformation von Nokia
13:33 – IT-Bereich: Scrum als iteratives Modell
14:10 – Das Pareto Prinzip
15:19 – „Beharrmoment“ vs Innovation bei Organisationen
16:19 – Innovation: Online Weinprobe
17:12 – Zusammenfassung: Kontinuierliche Verbesserung
17:45 – Tools für die persönliche Verbesserung
26:25 – Buchtipp: Atomic Habits
27:50 – Positives Mindset: der Stoiker
30:05 – Positives Mindset: Sieh Probleme als Herausforderungen
31:03 – Positives Mindset: Sport als Energielieferant
32:12 – Positives Mindset: Weiterbildung
32:55 – Positives Mindset: regelmäßige Reflexion
33:36 – Belohnungen und Motivation

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Skillbyte Podcast #9: Bull’s Eye Software Development – Einfach und fokussiert auf Unternehmensziele

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Bull’s Eye Software Development – Einfach und fokussiert auf Unternehmensziele

// Inhalt //
1. Definition: Das Ziel von Software
2. Unternehmen kommunizieren Unternehmensziele von Software oft nicht klar.
3. Der Wert von SCRUM
4. Für Entwickler: Was bedeutet professionelle Softwareentwicklung?
5. Fazit: Bessere Kommunikation von Unternehmen & zielgerichtete Entwicklung

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