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Skillbyte Podcast #47: Konzern oder Mittelstand – Wo werde ich glücklich?

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In diesem Podcast geht es um das Thema: Konzern oder Mittelstand – Wo werde ich glücklich?

// Inhalt //
01:06 – Wichtige Frage für Berufseinsteiger: Konzern, KMU oder Startup-Up?
04:06 – Typfragen: Wo entwickele ich mich? Wo lerne ich am meisten? Wo werde ich glücklich? Wo verbringe ich meine Zeit sinnvoll? (purpose)
06:17 – Produkt vs Consulting
07:48 – Feste Teams, Aufgaben und Strukturen in Großunternehmen
09:14 – Karriereleiter oder Individualität (vielfältiges Wissen)
11:10 – Politik, Prozesse, IT-Ausrüstung, Beschaffung und Managementaufgaben in Großunternehmen
13:51 – Verdienstmöglichkeiten und Boni in Großunternehmen
17:08 – Individualität, Flexibilität, Team-Events, persönlicher Umgang, fast keine Meetings, interessante Projekte und Arbeitsphilosophie am Beispiel des Kleinunternehmens der skillbyte GmbH
23:12 – ITler wissen was ITler schätzen – TOP Hardware, spannende Projekte und Weiterbildung
29:18 – skillbyte bietet Jobs im Bereich DevOps, Data & Cloud und Java Enterprise
Development
29:34 – Vision und Werte der skillbyte GmbH
31:17 – Zusammenfassung
32:15 – Weitere Podcast Episoden
33:14 – skillbyte unterstützt eigene Mitarbeiterprojekte

Show Notes:

Podcast #14: Big Data und Machine Learning Projekte richtig angehen
https://soundcloud.com/skillbyte/podcast-14-big-data-und-machine-learning-projekte-richtig-angehen

Podcast #9: Bull’s Eye Software Development – Einfach und fokussiert auf Unternehmensziele
https://soundcloud.com/skillbyte/podcast-9-bulls-eye-software-development-einfach-und-fokussiert-auf-unternehmensziele

Podcast #8: Must-have Skills, Technologien und Weiterbildung für DevOps
https://soundcloud.com/skillbyte/podcast-8-must-have-skills-technologien-und-weiterbildung-fur-devops

Podcast #7: Must-have Skills, Technologien und Weiterbildung für Data Engineers und Data Scientists
https://soundcloud.com/skillbyte/skillbyte-podcast-7-must-have-skills-technologien-und-weiterbildung-fur-data-engineers-und-data-scientists

Podcast #6: Must-have Skills, Technologien und Weiterbildung für Full-Stack Entwickler
https://soundcloud.com/skillbyte/skillbyte-podcast-6-must-have-skills-technologien-und-weiterbildung-fur-full-stack-entwickler

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// AUTOMATISCH GENERIERTES TRANSKRIPT //

Jung kommt von der Uni und denkst hier jetzt kann ich Gas geben, was kostet die Welt? Stimme das hier alles auf links. Und dann kommst du erst einmal gegen diese Konzernstrukturen und knallst da einfach zurück, weil die Mühlen halt nicht so schnell. Und das hat mich total abgefuckt. Irgendwie. Und das war auch die Entscheidung. Sagt Nee, das machst du nicht mehr. Du bist einfach nicht gestrickt.

Herzlich Willkommen zum Skillbyte Podcast Nr. siebenundvierzig Konzerne oder Mittelstand. Wo werde ich glücklich? Abonniert unseren Podcast für mehr spannende Themen aus dem Technologie Umfeld bin er IT Entscheider oder IT Fachkraft seid. Wenn ihr Hörer Fragen habt, rettet uns gerne eine E-Mail an Podcast Skillbyte e und wir freuen uns auch immer über Bewertungen und ganz besonders weitere Empfehlungen an Freunde und Kollegen. Ich bin heute hier wieder mit Masiar. Hallo Masiar, hallo Maurice, grüß dich, ich grüße dich auch.

Es ist eine Weile her, dass ich dich als Gast hatte. Darum freue ich mich umso mehr, dass wir heute über dieses wichtige Thema, was uns immer wieder berührt, sprechen können. Aus unserer Erfahrung ist es ja so, dass gerade Berufseinsteiger die Frage umtreibt Wo soll ich mich bewerben? Wo soll ich meinen ersten Job anfangen? Nehme ich einen Grosskonzernen oder ein kleines oder mittelständisches Unternehmen oder gar ein Startup? Und da haben wir einige Informationen zu und können jetzt einfach mal erzählen.

Bei mir sind es glaub ich 16 Jahre Berufserfahrung. Bei dir sind es wahrscheinlich 26 oder so wäre genau, was wir alles erlebt haben in der einen oder anderen Unternehmensform. Und was wahrscheinlich ganz wichtig ist zu wissen, wenn man gerade vor der Frage steht Soll ich mich für einen Großkonzern oder einen kleinen Konzern entscheiden?

Grundsätzlich ist das natürlich eine sehr spannende Frage für einen Kollegen oder eine Kollegin, die von der Uni kommt. Ich kann so unterm Strich sagen, nachdem mich jetzt auch ein paar Grosskonzernen dabei war und selber auch am Anfang meiner Karriere eben als als Festangestellter gearbeitet habe. Zum einen das Thema Sicherheit bei dem Großen und dem denkt man Okay, da ist mein Job sicher bei einem kleineren naja, wer weiß, ob der überlebt und solche Dinge. Es sind turbulente Zeiten, jetzt sowieso.

Aber das ist in meinen Augen keine wirkliche Sicherheit, weil ein Großunternehmen oder ein Konzern kann von heute auf morgen entscheiden. Und da steckst du nicht drin. Du bekommst das einfach nicht mit. Das wird einfach nur verkündet. So wie affirmiert jetzt oben. Wir packen jetzt die Gruppe in eine eigene GmbH. Also auch da ist viel Bewegung drin. Und das kann auch sein, dass ich von heut auf morgen plötzlich da keinen Job mache. Wobei wir sind es natürlich in der IT.

Es ist relativ Unwahrscheinlichkeiten. Leute sind immer gut gesucht gerade. Ich habe mal in unserem speziellen Segment Software-Entwicklung und DevOps. Da muss man sich eigentlich keine Sorgen machen. Aber ich glaube, dieser Faktor Sicherheit ist überbewertet. Das heißt, das sollte meines Erachtens nicht die Rolle spielen. Zumal ich als kleiner ich sag mal in die man Entscheidungen maso, wenn ich bei einem kleineren Unternehmen bin die Entscheidungen viel agiler getroffen werden. Und diese Geschwindigkeit ist in meinen Augen eher der Vorteil.

Oder wenn ich was will, kann ich direkt ohne Hierarchien mich mit dem entsprechenden Vorgesetzten oder Geschäftsführer oder wen auch immer unterhalten. Und das ist meine Satz auf der auf einem anderen Level, weil das ist US-Beamten mäßig in diesen Konzern. Ja, ich kann das nicht entscheiden. Ich muss mal mit dem und dem sprechen, dessen Wege, die man da zurücklegen muss, bis man keine Ahnung in Laptop kriegt, in RAM Baustein kriegt oder geschweige denn etwas Größeres bewegen will.

Das war übrigens meine größte Motivation oder mein Beweggrund, rauszugehen aus der Festanstellung. Eher die Freiberuflichkeit, weil ich meine eigenen Entscheidungen treffen wollte und sehr, sehr unglücklich war. Ah Jung, kommst von der Uni und denkst Ja, jetzt kann ich Gas geben, was kostet die Welt? Stimme das hier alles auf links und dann kommst du erst einmal gegen diese Konzernstrukturen und knallst da einfach zurück, weil die Mühlen halt nicht so schnell. Und das hat mich total abgefuckt irgendwie und das war auch die Entscheidung sagt Nee, das machst du nicht mehr, da bist einfach nicht viel gestrickt.

Grundsätzlich ist es ja so Du hast jetzt von deinen Erfahrungen berichtet. Nimmt man, muss aber glaube ich etwas differenzieren, weil es ist natürlich eine Typ Frage. Für den einen empfiehlt sich der Konzern, für den anderen empfiehlt sich eher das kleine Unternehmen. Ich glaube, die Frage, die die Menschen umtreibt oder die Fachkräfte umtreibt, ist halt Wo entwickele ich mich am meisten? Wo lerne ich am meisten und wo werde ich glücklich? Also dieses Stichwort Purpose ist ganz wichtig.

Und früher war das sehr einfach. Also vor 20, 30 Jahren, da waren die einzigen Kriterien eines Jobs geregelte Arbeitszeiten, Sicherheit und möglichst hohes Gehalt. So der typische Babyboomer Job. Und heute hat sich das doch stark gewandelt. War gerade auch das Thema Purpose. Ich möchte die Zeit auf der Arbeit nicht unglücklich verbringen, sondern ich möchte immer Sinnvolles tun. Eine immer größere Rolle spielen. Deshalb stellt sich diese Frage überhaupt, weil sonst würde man ja einfach sagen Okay, versuche ich möglichst großes unternehmen, was noch lange besteht, versuche ich da einen Job zu finden.

Gleichzeitig, und das hast du schon angesprochen, ist auch in Großunternehmen der Wandel natürlich richtig greifbar nah. Also VW habe ich heute gelesen und Audi, die entwickeln den Verbrennungsmotor nicht weiter. Das ist, denke ich, eine Nachricht, die vor drei Jahren völlig in den Sternen gestanden hätte. Also das wäre undenkbar gewesen. Das ist heute verkündet worden, muss man erstmal so sagen. Und die. In sich auch sehr schnell, von daher sehe ich das genauso wie du.

Diese Sicherheit, diese vermeintliche Sicherheit, die ist zwar irgendwo gegeben, aber die kann auch sehr wackelig und auch sehr trügerisch sein, weil man sich dann ist in seinem Nest gemütlich macht und vielleicht sich sicher glaubt, das aber gar nicht ist. Ich denke mal vor 5 Jahren, die Leute hätten sich das nicht vorstellen können, dass der Verbrennungsmotor nicht weiterentwickelt wird. Und man hat also auf der einen Seite dieses Großunternehmen, das tendenziell weniger agil und von Hierarchien geprägt ist und auf der anderen Seite das kleine Unternehmen, wo man auch eher wahrgenommen wird.

Ich glaube, das ist auch ganz, ganz wichtig. Und bei uns ist es ja wirklich so, dass wir diese 15 oder 16 bzw. 26 Jahre ja doch immer auch mit beidem in Kontakt sind. Auf der einen Seite haben wir unser kleines Unternehmen hier im Skillbyte und auf der anderen Seite arbeiten wir natürlich auch mit wesentlich größeren Unternehmen zusammen.

Eine Frage, was man noch klären muss oder sich mal angucken muss ist, wenn ich so Namensraum großen Konzern gehe, woran arbeite ich denn? Weil es ja auch einen Unterschied, wenn es ein Produkt ist, was der Konzern hat. Ich steig da ein und programmiere in diesem Produkt. Natürlich ist am Anfang alles neu und frisch, da ist alles irgendwie ein Learning. Aber du kommst relativ schnell an den Punkt, wo Technologie sich um dieses Produkt nicht mehr viel tut.

Das heißt ja, da kommt man neue Features dazu. Sehr schnell geht das Sein. In so einer Art Support Wartung weiterbetrieben. Mir persönlich würde das so langweilig. Schnell. Das ist was anderes, wenn du, ich sag mal in ein Consulting Unternehmen einsteigt. Also auch von mir aus du größere Consulting unternehmen, wo du immer wieder diesen Wechsel hast. Du bist in einem Projekt und dann bist du fertig. Und ein bisschen nächstes Projekt. Nix Kunde, völlig neues Setup.

Du hast Lust, immer Action, da passiert permanent irgendwas. Das ist auch nochmal ein Unterschied. Oder ob eine große Differenz zwischen diesen beiden Modellen, die man sich quasi am Anfang vor Augen halten muss. Ich sag mal, gerade als neu Ankömmling im Berufsleben ist glaube ich das Learning steht an erster Stelle. Das hast du musst halt versuchen unabhängig von deinem Uni wissen, weil das im Enterprise Bereich ticken die Uhren und die Welt ein bisschen anders. Und da muss man gucken, dass du so schnell wie möglich nur Hallo Aufbaues um einfach für den Jobmarkt auch attraktiv zu sein und zu bleiben.

Und das hast du halt bei dem Konzern der ich sag mal 5 Jahre wo du an einer Spring Buda Applikation arbeitest ist das nicht unbedingt gegeben finde ich.

Da hast du absolut recht. Du hast was interessantes angesprochen, diese Wartungsarbeiten. Es ist ja auch so in unserer Erfahrung, dass es oft so ist, dass Unternehmen, die diese Systeme betreiben, dann Ebene Stamm Mannschaft haben, die die vorhandenen Systeme warten und so ein bisschen weiterentwickeln. Die wirklich interessanten Projekte, innovativen Projekte oder neue Komponenten dann aber an externe Firmen vergeben, die sozusagen sich mit der spannenden Technologie beschäftigen dürfen.

Das Muster ist tatsächlich aber aufgetaucht. Das stimmt ja genau.

Und dann, wenn die Innovation dann in den Betrieb übergeht, dann wird das quasi übergeben an die Internen. Und da hab ich schon sehr oft lange Gesichter gesehen, dass die intern auch gerne mal ein neues Projekt stemmen würden, aber braucht’s, um zu zeigen, was sie können, aber dann eher klein gehalten wurden und gesagt hat Nee, lass das mal, die Experten machen die Externen. Und ihr bekommt das ja nur hinterher sozusagen zur Wartung übergeben. Und ja, dann ist natürlich entweder sind schon wachsende Applikationen oder ja, das kommt dann meistens nicht so gut an, wenn man das dann einfach rüber geschoben bekommt.

Ich meine, das ist klar jeder Ressourcen Probleme. Ich nehme an, du bist halt in einem Großkonzern an einem Produkt beteiligt mit seinem Team und dann entschließt man sich okay, da muss was Neues her. So irgendeiner muss natürlich das alte Zeugs noch betreiben und warten, dass es ja in Verwendung. Was liegt da näher als das Team, was das gemacht hat, damit zu beschäftigen? Und dann gibt’s keine Ressourcen für das Neue. Alles klar Rohm oder externe Firma dazu.

Das passiert halt ganz häufig. Ich werde unterm Strich auch sagen, dass wenn man Karriere machen will, da bist du natürlich bei einem kleinen Unternehmen. Da ist die obere Scheiße relativ schnell erreicht bei so einem Konzern. Klar kannst du im Prinzip bis zum Vorstand hoch. Aber das wird Karriere. So das Endziel ist dann bist du in so einem unter dem besser aufgehoben. Wenn aber spannende Technologie, Wechsel des Umfelds immer wieder lernen, immer wieder Challenges im Vordergrund stehen, ist vielleicht besser zu einem Kleinen zu gehen.

Zumindest ist aber für die ersten Jahre, um dies Know how aufzubauen, weil das zählt dann nachher. Unternehmen stellen oder große Unternehmen stellen gerne Leute ein, die viel gesehen haben. Viele Umfelder gesehen haben. Viele Setups gehabt haben. Weil das halt mit jedem Wechsel, mit jedem Projekt bist du für Unternehmen Mehrwert. Weil dann ist die Wahrscheinlichkeit einfach größer, dass du sein Problem löst oder genau da reinpasst, wo er dich braucht. Halt größer. Es wird durch schon mal zehn Jahre irgendwo Shells Skripte geschrieben hast.

Absolut.

Also das ist es. Du hast es eingangs schon erwähnt, dass es auch diese Sicherheit im Großkonzern ist. So eine Art Scheinsicherheit. Man muss sich einfach mal überlegen Jetzt hat jemand vielleicht ein Consultant, hat in zehn Jahren fünf Kunden Projekte gesehen. Und sich in fünf Ökosystemen bewährt. Ja, und mit 5 Technologies steckt bewährt oder vielleicht mit dreien und jemand anders macht 10 Jahre genau das Gleiche. So sagen wir mal, der Konzern löst sich auf und das kleine Unternehmen löst sich auf.

So, und beide suchen jetzt einen neuen Beruf. Wen nimmst du? Den, der 10 Jahre das gleiche gemacht hat? Oder den, der eher flexibel unterwegs ist und gezeigt hat, dass er auch neue Technologien lernen kann und sich immer wieder mal herausfordern kann? Ja genau. Also das ist für mich ein ganz großes Plus für eher Kleinunternehmen oder kurzlebiger Projekte, dass man sagt Okay, dann ituri ich einfach schneller und lerne schneller mehr dazu. Weil das kontinuierliche Dazulernen ist auch wichtig und das hat man einfach mehr, wenn man sich in wechselnden Kontexten bewegt.

Absolut. Was auch in Großunternehmen viel gesehen wird und was mich ehrlich gesagt abschreckt, ist diese ganze politische Ebene. Es ist oftmals wichtiger, wer macht ein Projekt und das Dealers Projekt oder der Erfolg des Projekts geschickt verkauft wird, als das die eigentliche Arbeit erledigt wird. Es hat wenig erfolgsorientiert, mehr politisch getrieben. Abteilungen werden nach Größe bewertet, also der leiteten Abteilung mit 50 Mitarbeitern, der andere mit hundert Mitarbeitern. Und es ist überhaupt nicht entscheidend, was von Output generieren er diese 100 Mitarbeiter oder diese 50 Mitarbeiter.

Sehr, sehr viele Meetings werden abgehalten, die oftmals zu keiner Entscheidung führen oder kein Ergebnis produzieren. Also das ist bei uns bei Skillbyte ja so, wir haben ja kaum Meetings. Wir haben natürlich die Kunden Meetings, aber eigene Meetings sehr wenige. Und wenn es da auch keinen Beitrag gibt, lass man die auch ausfallen. In Großunternehmen ist tendenziell wenig Flexibilität vorhanden. Du hast eben die Hardware Ausstattung beschrieben. Das ist natürlich für Entwickler gerade sehr schmerzhaft. Wenn eine ganze Abteilung mit STANDARD Hardware versorgt wird und Jade Entwickler PC kriegt dann entschieden Gigabyte mehr aber Gigabyte mehr RAM.

Aber dennoch haben alle ne HDD statt CSSD oder 10 Clients. Als Entwickler schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen. Es ist ja auch nicht so, dass eine Spedition jede Mitarbeitern LKW gibt, sondern die, die nur Päckchen fahren Kriegen heiten Transporter und die, die schwere Lasten fahren, gegenhalten LKW. Das muss halt auch bei der IT so gemacht werden. Und das ist nicht immer gegeben, oder was in Großunternehmen auch mein Problem ist Da gibt’s ein Tool, das kostet 50 Dollar.

Das würde die Arbeitszeit oder die Effektivität deutlich steigern. Man käme viel schneller vorwärts. Aber das Tool, was nur 50 Euro kostet und was no brainer ist, muss per Paypal bezahlt werden oder per Kreditkarte. Und bis man das durchgesetzt hat, lässt man es lieber sein. Oder oftmals zahlen die Leute es dann privat, weil die Seigneur bis ich das beantragt habe ist schon ein halbes Jahr vorbei.

Er wird ganz oft vorgekommen, dass ich mich und da irgendwie so Ersatzprodukte mit der eigenen Kreditkarte bezahlt habe. Ne, weil es irgendwie sonst zu lang gedauert hätte, beim Kunden da irgendwas einzurichten oder einger zu finden, der der Kreditkarte hat.

Was ich häufig beobachtet habe ist, dass die Fachkräfte, die dort arbeiten, immer mehr zu Managern werden. Also die haben natürlich imstand System. Da kommen die Externen dazu, die neue Produkte entwickeln oder neue Software entwickeln. Da müssen die intern die extern irgendwie managen und werden dann so ein Stück weit zu Budget Managern. Weißt du was ich meine wäre, dass man nur noch koordinierende Aufgaben hat und geradeso im Entwicklungsbereich sind halt koordinierende Aufgaben oder Projektmanager ganz andere Menschen als eigentliche Entwickler Sohn.

Da wächst man dann so rein oder wird so reingedrückt. Was man aber sagen muss, ich glaube, das kann man schon generalisieren und Studien belegen das auch, dass man, wenn man lange bei einem Großunternehmen arbeitet, tendenziell hinterher mit einem höheren Verdienst rechnen kann.

Genau das hängt aber auch damit zusammen, dass die Karriereleiter hoch steigen Kanzler von was was ist um Teamleiter, Abteilungsleiter, Bereichsleiter usw. zu vor Ort. Und die haben auf der einen Seite natürlich mehr Mittel, auf der anderen Seite z.b. Es gibt auch viele Unternehmen. Tatsächlich, die haben Planstellen. Das heißt es heißt nicht so, wir brauchen jetzt mehr Ressourcen, weil wir mehr Arbeit haben oder was auch immer und können jetzt jemand einstellen. Irgendein anderer in einer anderen Position sagt Okay, wir können ein oder zwei Dilla mehr einstellen und erst dann darfst du sie holen, egal ob du sie dann oder die Fachabteilung sie braucht oder nicht.

Das heißt, Unterstützung im Team ist mathematisch ganz einfach, weil du erst durch diese Hürde gehen muss. Diese so trotz. Ja, wenn du die Karriereleiter hoch steigst, kannst du auch mehr verdienen. Aber es ist ja so auch das hab ich schon des öfteren gesehen. Egal wie gut du bist oder was du leistest. Nicht unbedingt mehr kriegst, weil man mit dem Argument kommt Ja, das würde aber den Timen Rahmen oder dem Team Spiegel sprengen. Das heißt, das ist für mich so Sozialismus pur.

Eigentlich, weil ich bin der Meinung, Leistung soll belohnt werden. Und als Beispiel bei uns war der Skillbyte allein das Thema Bonus da. Viele Boni sind einfach an das Firmen Ergebnis gebunden. Ja, du hast deine persönlichen Ziele, aber dann heißt es auch Okay, das Unternehmen hat jetzt Kanan und. Wird schlecht gewirtschaftet. Teil deines Bruders ist davon abhängig und das finde ich einen Schwachsinn. Weil wie kann ich nachvollziehen, was die Firma mit dem Geld macht, ob sie effizient ist, effektiv ist?

Was kann ich dafür? Ich hab 100 prozent gegeben. Ich habe alles geleistet. Das finde ich irgendwo. Und natürlich muss da einen Zusammenhang geben, damit es der Firma schlecht geht. Dann kann sie dich Ruhe Politsprech vorbeugt sieht es auch bei größt unter dem Wildtyp Millionen Boni, die auszahlen. Aber das ist eine andere Geschichte. Aber wir haben zum Beispiel bei der Skillbyte gesagt Der Bonus hängt einerseits mit deinem Ergebnis zusammen. Fairer Weise ist es natürlich auch einfach zu rechnen.

Ja, wenn du ich habe mal nach unserem Arbeitsmodell arbeitest du sehr genau sagen Okay, Kollege X hat so viel reingebracht, also kannst du auch den Bonus sehr gut zuweisen. Unabhängig davon, ob ich sage ich hab Bock mit Porsche zu kaufen. Oh, tut mir leid. Beschirmen Ergebnisses ist am Arsch und ich kann euch nichts auszahlen. Spielt überhaupt keine Rolle. Na ja, weil du hast das geleistet, also bekommst du auch deinen Anteil unabhängig. Was ich mit der Kohle mache, finde ich fairer als es von irgendwelchen nebulösen Firmen Zielen abhängig zu machen.

Man muss ja auch sehen, dass dieser höhere Verdienst. Ich hab sehr oft in diesem Kontext von Leuten, die bei Konzernen arbeiten, das Wort Schmerzensgeld gehört.

Ja das die Konzerne, denen ist das völlig klar, dass es jetzt vielleicht nicht super sexy Job ist, aber jemand muss sie machen, die Koordinierung dieser ganzen Projekte und dass sie deshalb extra mehr Geld zahlen zu sagen Ja mei, dann weiß ich, dass diese Person woanders keinen Job sucht, weil sie dann auf den Teil ihres Gehalts verzichten würde. Deshalb bezahlen wir so gut, um diese Person im Gold bestickten Hamsterrad weiter zu halten. Also von 2 Stellen fallen mir sofort ein.

Vielleicht hab ich sogar noch insgesamt dreimal gehört, aber ja, das wurde schon in den Mund genommen. Wie machen wir das denn jetzt anders bei Skillbyte? Du hast eben schon paar Punkte angesprochen. Große Vorteile sind bei Skillbyte natürlich, dass man seine Individualität besser ausspielen kann. Ja, wir fördern sehr selbstständiges Arbeiten. Die eigene Arbeitsleistung ist direkt sichtbar und auch die Wirksamkeit der eigenen Arbeit wird direkt erlebt. Das hab ich immer als ein Faktor für hohe Zufriedenheit gesehen.

Man macht etwas, man sieht Boah, das ist geschafft. Und das gibt einem dann irgendwie Befriedigung. Und das ist in Großunternehmen, wenn man wirklich nur kleines Rädchen in der Maschine ist, natürlich nicht immer der Fall. Ja, die Team Größe ist recht überschaubar, jetzt bei Skillbyte auch. Das heißt, es gibt geringe Hierarchien. Wir haben familiäres Klima, essen oft zusammen zum Mittagessen, also Pandemie mal außen vor.

Aber das musste sie jetzt sagen, da Windows kann immer verklagt, ne? Früher haben wir immer diese großen Runden gehabt. Früher ja Vocoder, vorgezogener genau.

Ja. Also ich erlebe oft, dass man durch den direkten Kontakt seiner Kollegen, dass einem das sehr viel Fröhlichkeit gibt, weil man hört ja auch oft, dass Menschen sagen Ja, mein Job ist jetzt nicht so toll, aber das Team ist super. Also Menschen sind oft der wichtigste Grund, irgendwo zu bleiben. Und ich habe schon den Anspruch, dass man nicht sagen muss, der Job ist nicht so toll, aber das Team ist super, sondern der Job ist super und das Team ist super.

Weiß Gilbert. Wir haben tendenziell gering Bürokratieaufwand, wenn man z.B. einen Kopfhörer braucht oder irgendwas braucht, einfach kurz Bescheid sagen. Er wird es beschafft, so schnell wie Amazon Prime liefern kann. Und die Entscheidungswege sind einfach viel kürzer und dadurch kommt man schneller zum Ergebnis. Häufig mehr.

Im Prinzip haben wir arbeiten wir nach einer ganz einfachen Formel Geht’s den Mitarbeitern gut, geht’s dem Kunden gut, geht es dem Kunden gut, geht’s uns gut. Das kannst du nicht sagen, wenn du sagst Geh zum Kunden, gut. Ja, geht’s uns auch gut. Aber der Mitarbeiter vielleicht schlecht. Das heißt, bei dem Mitarbeiter fängt es an, wenn er sich gut fühlt. Wenn er sich in einem familiären Umfeld zu Hause fühlt, wenn er weiß, dass die Firma hinter ihm steht.

Egal was passiert. Und damit Vertrauen schafft, wo der sagt. Also auch das oft gesehen, das muss sich überall sein. Es gibt ganz sicher auch andere Firmen, die das genauso sehen. Aber unterm Strich ist mir der Mitarbeiter wichtiger als der Kunde. Das heißt, wenn der Mitarbeiter unzufrieden ist irgendwo oder der Kunde in irgendeinem Projekt unnötig und unfair Druck ausübt, dann bin ich und du auch. Sind einfach Leute, die dann auch in die Bresche springen und sagen Hier bis hierhin und nicht weiter.

Weil ich möchte nicht, dass mein Mitarbeiter unglücklich ist oder unfair behandelt wird oder was auch immer. Und bis jetzt hat das immer wunderbar geklappt. Wir hatten keinen Fall, wo wir groß einschreiten mussten. Und ich finde es wichtig, dass an der Stelle anzufangen und zusehen, dass der Mitarbeiter sich einfach hier gut aufgehoben fühlt. Technisch, finanziell und auch gefühlsmäßig. Da haben wir letztens noch drüber gesprochen, dieses unabhängig von der Skillbyte, wie lange der Kollege bei der Skillbyte ist, wenn er nach drei, vier, fünf Jahren, egal wie lange er bei uns war, irgendwo anders hingeht und wir sagen können Der hat was bei uns gelernt.

Nicht nur technisch Skills, sondern auch was. Ich sage mal Soft Skills oder für sein weiteres Leben Verhandlungsgeschick, Präsentationen, geschickt, was auch immer, dann ist das für unsere Befriedigung eine Genugtuung, weil wir diesem Kollegen auf seinem Weg irgendwie weitergeholfen haben. Ja, das heißt, es ist nicht nur einfach eine Ressource oder verkaufen. Schulkonzept gestellt auch nicht jeden ein Ja. Wir achten sehr, sehr, sehr genau darauf, dass derjenige auch in das Team passt, weil tatsächlich, so sehen das alle hier, ist es echte Gemeinschaft auch in sich.

Weil wir machen viel oder haben viel gemacht. Wir stehen für einander ein. Wenn du hier in unserem Kollaboration ist. Ohne Frage. Ein Chef ist sofort jemand, der dir irgendwie mit Rat und Tat zur Seite springt. Und ich komme jeden Morgen gerne zu arbeiten. Das würde ich auch gerne so wie die Kollegen habe und so ein Umfeld zu schaffen, wo das passieren kann.

Ja und wenn es mal nicht so ist, dass man eben sich traut, Bescheid zu sagen und weiß, da verändert sich was und das verhallt nicht ungehört. Das ist ja auch ganz wichtig, absolut.

Egal welchem Prozess wir starten, machen, tun, sei es jetzt Thema, Fortbildung, Thema Mitarbeiter, Modell, Bonus usw. Das steht alles ist nicht in Stein gemeißelt. Ich habe die Weisheit mit Löffeln gefressen, sondern präsentieren das dem Team sein was aus Unsauberes das ausgedacht. Wie seht ihr das denn? Kann man doch hier oder da was verbessern. Manchmal kommt Tipps Major sagen Passo oder nein, das muss unbedingt anders machen. Dieser offene Diskurs über Themen und sich, ich sage mal auf Augenhöhe zu begegnen und zu diskutieren über Themen ist wichtig, weil das fehlt woanders.

Das fehlt. In Großunternehmen wird einfach Entscheidungen von oben getroffen und da Katze Purzelbäume schlagen. Es bleibt so. Aber natürlich müssen auch gewisse andere Entscheidungen und das ist halt auch die ich sag mal die Gratwanderung bei uns, dass wir sagen Okay, da treffe ich jetzt einfach mal eine Entscheidung. Man muss ja auch nicht alles diskutieren wie im Föderalismus, oder manche Dinge werden einfach entschieden, aber manche Dinge, die das Team betreffen oder das Zusammenleben. Weil, wenn man mal ehrlich ist, man sieht die Kollegen mehr als den Partner oder sonst wen.

Das heißt, es ist tatsächlich ein Zusammenleben und das muss halt genauso designt werden, gepflegt und gehegt werden wie eine private Beziehung auch.

Auf jeden Fall. Was mir zum Beispiel auch sehr wichtig ist, ist diese langfristige Perspektive. Und da zahlen ja genau unsere Ansätze drauf ein. Was nützt mir das? Wenn der Kunde zufrieden ist und der Mitarbeiter aber unzufrieden ist, dann könnte ich jetzt sagen Ja gut, das ist irgendwie bezahlt und der muss halt weiterarbeiten. Aber das rächt sich immer. Man sieht sich immer mehrfach im Leben und ich glaube, man muss da das kann man von diesen Silicon Valley unternehmen lernen, dass man sagt Okay, wir müssen hier langfristig denken und auch investieren und gucken, dass die Leute sich gut fühlen.

Und auch wenn sie dann irgendwann mal das Unternehmen wechseln oder wegziehen, das bleibt ja nicht aus, dass sie immer sagen Okay, das war eine super Zeit da, ich hab viel gelernt, ich hab mit tollen Menschen zusammenarbeiten können und das hat sich einfach gelohnt.

Nicht unbedingt Silicon Valley. Naja, also ich finde auch zum Beispiel Sipgate macht ganz tolle Sachen, die haben richtig tolle Modelle. Also ich guck mir immer wieder an, was sie da so machen, was sie ausprobieren. Die haben auch Bücher geschrieben. Darüber finde ich auch mega. Ja und tatsächlich versuche ich auch gewisse Dinge von denen uns anzugucken. Also es gibt auch durchaus deutsche Unternehmen, die das geschnallt haben, wie das heutzutage laufen muss.

Jetzt kommt bei Skillbyte natürlich noch hinzu Das ist ein riesen Bonus. Wir sind selber Techniker und wir wissen, was Techniker brauchen. Das heißt, uns wird es nie im Traum einfallen, irgendwie schlechter Hardware zu beschaffen und die Mitarbeiter mit schlechten Geräten auszustatten, sondern bei uns kann sich jeder seine Hardware aussuchen, die Software Tools aussuchen, das Headset aussuchen, weil wir wissen genau. Sogar wenn der Laptop etwas teurer ist. Das lohnt sich sowas von über die gesamte Laufzeit gerechnet bei Hardware sparen, welches Unternehmen das macht für die eigene Entwicklungsabteilung.

Das ist ein absoluter Motivations Killer. Das möchte ich an dieser Stelle einfach mal sagen. Und ich hoffe, dass es möglichst viele große wie kleine Unternehmen hören, damit man nicht mehr so Momente hat, wie das einem noch ein Laptop mit Festplatte ausgehändigt wird wie einem Kollegen letztens. Das ist ja unglaublich in 20 21 dann. Der Umgang ist zumindest bei uns sehr fair. Wir legen den Mitarbeitern ihre eigene Umsätze offen. Gut, das geht natürlich im Consulting Business, hast du gesagt.

Aber trotzdem glaube ich, ist das nochmal ein riesen Vertrauensbeweis und ein riesen Pluspunkt, dass wir das tun und dass der Mitarbeiter sozusagen selber abschätzen kann. Hammer bin ich fair bezahlt und die verstecken das nicht, weil das wird ja bei ganz ganz vielen anderen Firmen ist das ja so, dass du nicht weißt passt das zu meinem Umsatz oder nicht? Genau. Geringe interne Politik haben wir eben schon angesprochen. Also einfach fragen beim Mittagessen oder auch dazwischen. Und dann gibt’s eine Antwort oder sogar schon eine Lösung.

Ähm, fast keine eigenen Meetings, außer natürlich die Mittagessen oder die Monats Meetings, wo wir uns kurz updaten, was so passiert. Weil einfach viele Kollegen in unterschiedlichen Projekten stecken und man jetzt auch geradezu Zeit die Kollegen teilweise längere Zeit nicht gesehen hat, ist es immer wieder schön, dass man da dieses familiäre Gefühl da nochmal pushen kann. Ja, und ich muss auch sagen fachlich. Wir kriegen fast immer interessante Projekte, oder also die die Firmen nicht, die Großunternehmen nicht selber stemmen können.

Wir sind quasi auf der guten Seite, wo man sagt Okay, wir möchten was Neues ausprobieren. Das kann wir doch mit Skillbyte machen, oder?

Also das ist ja so, dass wir uns die Projekte aussuchen. Das heißt, wir bekommen die Projekte angeboten und dann sprechen halt mit dem Kollegen sagen Hey, guck mal, da liegt ein Projekt auf dem Tisch mit dem den Skills. Das passt doch ganz gut. Guck dir das mal an! Sprechen wir darüber und wir beide der Meinung sei, das passt und ist technologisch interessant, ist von den Einsatzbedingungen interessant. Dann nehmen wir das Projekt oder bzw. was heißt nehmen.

Also wir schicken dann unser Zivildiener so, steigen in den Prozess, wenn irgendwas kommt, wo wir sagen Oh nee, da will ich aber mittelfristig nicht glücklich Metern, sag mir das ab und dann wachsen halt auf dem nächsten Projekt Einsatz und das geht relativ flüssig. Und ich bin sehr, sehr froh, dass in dieser Lage sind. Weil wir nach diesem verlängert Werthmann Modell arbeiten, hat uns das natürlich auch über die Gründerzeit sehr gut geholfen. Also wenn wir das derBranche schlecht geht und die keine Projekte mehr haben, dann gehen wir dahin, wo es halt Projekte halt gibt.

Und dadurch, dass die IT halt soweit ist und so viele Digitalisierung Projekte starten. Demba Die spannenden Projekte genau.

Und natürlich auch branchenübergreifend. Der Reisebranche geht’s gerade nicht so gut oder der Gastronomie Branche geht es nicht so gut. Da kann man halt dann auf andere Branchen wechseln, die vielleicht sogar eine Boomphase aktuell erleben oder die davon gar nicht betroffen sind. Genau. Also das ist auf jeden Fall auch ein riesen Pluspunkt, dass man eben interessante Projekte umsetzen kann und sich das ein stückweit aussuchen können. Wir können natürlich nicht dem Kunden sagen, was er da einsetzen soll, aber sehr oft ist sogar das möglich.

Dennoch gibt es immer so einen abgesteckten Rahmen, in dem man sich bewegt und wo man meistens schon abschätzen kann, ob das ein spannendes Projekt wird oder nicht. Ich glaube, was bei uns auch recht deutlich wird, ist, dass bei uns die individuelle Arbeitsleistung wichtiger ist als der Head Count. Also wir arbeiten lieber mit fünf Profis zusammen als mit 25 naja, das nenne ich es mal! Und Weiterbildung ist auch ein großes Thema bei uns. Wir verwenden die Yumi Kurse, also ein riesen Jérémie Account mit hunderten Kursen, die man sich anschauen kann Hands on Trainings bei der Linux Academy und natürlich der Kollegen Austausch im Let’s Talk Meeting.

So heißt bei uns so eine Art Jour Fixe, wo man sich über neue Technologien austauscht oder auch kleine Demos gibt, um zu zeigen, was man aktuell macht.

Railly Learnings haben wir auch noch das Subskription Rendalen Büchern von O’Reily.

Ja, Weiterbildung ist einfach der Schlüssel. Also ich will jetzt gar nicht philosophisch klingen. In der IT ist Weiterbildung natürlich super wichtig. Aber auch generell fürs Leben ist Weiterbildung und persönliche Weiterentwicklung unabdingbar und wirkt auch wie ein absoluter Airbag gegen Arbeitslosigkeit oder langweilige Projekte. Wenn man immer weitergebildet ist, dann ist man immer vorne mit dabei, immer gefragt und hat einfach Gestaltungsspielraum bei der eigenen Arbeit, keine Frage.

Oft ist das auch diese Weiterbildung oder muss ich da nochmal einhaken? Also gerade das ist das, was mir am wichtigsten ist. Also wenn ich, wenn ich spüre, dass bei einem Kollegen dieses Feuer brennt, schnell zu lernen und dass das Lernen für ihn im Zentrum steht. Ich stelle lieber so einen ein und das ist nicht nur bei mir so, sondern auch bei vielen anderen Firmen. Man stellt lieber so einen oder einen Kollegen in ein als ich sagen mal einen, der keine Ahnung vielleicht mit 10 Jahren Skills und Erfahrung daherkommt, aber wo das Feuer schon erloschen ist oder gar nicht da ist oder was auch immer.

Weil so einen kannst du überall einsetzen, der schwimmt, weil es ist wie so ein Schwamm, der saugt alles auf. Das ist so tick ich ein bisschen. Ja und so versuche ich auch Leute zu finden, die auf derselben Welle sind.

Ja, ich glaube, das ist ganz normal, dass man immer versucht, Leute zu finden, die einem irgendwie entsprechen. Also was ich noch ganz interessant finde, ist, dass bei uns viele Mitarbeiter arbeiten, die vorher im Großkonzern gearbeitet haben, also die vom Großkonzern zum kleineren Unternehmen gewechselt sind, um eben der Flexibilisierung ihrer Arbeit ein Busta zu verschaffen.

Geflohen sozusagen. Ja, ich weiß dich ums Geflohen, ist aber auf jeden Fall dankend angenommen. Und die sind ja auch super zufrieden, dass man im Grunde da individuell sich da selber sehr frei arbeiten kann. Ja, wenn unsere Zuhörer aus dem Arti Bereich auf der Suche nach einem Job sind im Bereich DevOps Data und Cloud oder Java Enterprise Development können Sie natürlich gerne auf der Skillbyte Jobs Webseite nachschauen. Ob wir gerade eine Stelle in dem Bereich offen haben. Haben wir nämlich aktuell.

So viel kann ich schon mal verraten. Die Visionen und Werte von Skillbyte haben wir im Grunde schon angesprochen. Vielleicht etwas, was nochmal zusammen transparent Fairness, persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter ist und super wichtig. Und dass man professionell wie auch als Mensch zusammenpasst. Natürlich, das ist Richtung Mitarbeiter. Richtung unseren Kunden sind wir natürlich immer darum bestrebt, maximale Effektivität an den Tag zu legen, also die Kunden bei den Problemen auch wirklich weiterzuhelfen. Das ist eine unheimlich hohe Befriedigung, kommt daher und das wird uns auch so von den Kunden zurückgespielt, dass sie mit unserer Arbeitsleistung sehr, sehr zufrieden sind, sodass man ein tolles Lob, was wir auch gerne natürlich an die Mitarbeiterinnen weitergeben, wenn ein Kunde Lob ausspricht.

Daneben, na ja, finde ich das gemeinsame Lachen extrem wichtig.

Du lachst sehr, sehr laut und sehr sehr. Schützt es! Ja, wir machen viele Witze, haben sehr, sehr viel Spaß und das finde ich, da gucke ich tatsächlich auch drauf, ne B-W so Bewerbungsgespräche haben.

Erzählen Sie mir einen Witz?

Nein, aber schon so manchmal auch sehr provozierend. Einfach mal zu gucken, wie geht man damit um? Na ja, das finde ich verrate nicht soviel sonst bei der nächsten Bewerbung.

Das haben wir eben schon angesprochen, dass das ist menschlich einfach passt. Also wir sind die meisten kommunikativer Typen. Als Berater oder Consultant ist es auch auf jeden Fall von Vorteil, wenn man ja auch vor dem Kunden eine Lösung erklärt oder Lösungswege skizziert. Und dann mit dem Kunden gemeinsam einen Lösungsweg zu beschreiten, ist man natürlich schon tendenziell kommunikativer Typ. Und da sind natürlich auch Witzchen machen und gute Laune immer dabei im Büro. Ja, das stimmt. Und natürlich auch im Homeoffice.

Aber da klingt das natürlich nicht so mit so unterm Strich nochmal, ne.

Um dem Thema des Podcast gerecht zu werden, würd ich sagen Wer die Karriere machen wollt, geht zu einem Großunternehmen. Wenn ihr Action haben wollt, viel viel lernen wollt in kurzer Zeit, geht zu dem kleineren.

Und gerade auch wenn ihr noch nicht so wisst, was ihr wollt, lernt man vielleicht mehr bei einem kleineren erstmal, oder? Ja, definitiv.

Weil einfach was viel mehr Abwechslung da ist. Und lasst euch nicht von großen Namen beeindrucken. Und das würde ich auch so sehen.

Das passiert ja sehr, sehr häufig, dass man dann so maken hörig wird. Und bei uns im Bereich Consulting lernt man nochmal nochmal mehr, als wenn man dann ein Produkt entwickelt bei einem kleinen Unternehmen der Consulting ist ja generell sehr vielfältig. Von daher ist das sozusagen der Turbo Boost für die fachliche und persönliche Weiterentwicklung. Auf jeden Fall.

Es sei denn du fängst bei Porsche an und kriegst Porsche geschenkt. Glaub das machen die auch nicht. Da verfahren zu wenig Porsches rum. Nee.

Ja, wir haben auch andere Podcast Episoden, wo wir im Grunde schon mal skizzieren, wie wir Projekte angehen. Da gibt’s die Episode 14 aus dem Bereich Big Data oder Episode 9 aus dem Bereich Bul Sei Software Development, verschiedene Episoden 8, 7 und 6 Welche Tools und Technologien man als Puls der Entwickler, als DevOps Engineer und als Data Engineer kennen, sollte das vielleicht noch als Hinweis zur persönlichen Weiterentwicklung aus dem Skill Baines Kontext gesagt. Und im Grunde der Appell überlegt ein bisschen Welcher Typ seid ihr?

Was schwebt euch vor? Wie möchtet ihr immerhin vierzig Stunden die Woche verbringen? Und was begeistert euch? Möchtet ihr Bea flexibel, agil, viel lernen oder diese Konzernstrukturen haben, um dann eben mit den großen Marken zusammenarbeiten? Was es natürlich auch für manche Leute wichtig, dass man eben für Porsche arbeitet und nicht für vielleicht ein kleines Unternehmen, was nur ein Zulieferer für Porsche ist, obwohl dort die Arbeit vielleicht viel mehr Spaß macht.

Ein Ding würde ich auch gerne loswerden. Da hatten wir letztens wir beide mal drüber diskutiert, weil ich hatte in ein, zwei Bewerbungsgesprächen haben die Kollegen gefragt, wie das dann aussieht, wenn man ein Produkt baut oder eine Idee hat und so weiter. Da hatten wir doch mal diskutiert Mensch, warum nicht solche Kollegen dann auch unterstützen? Also statt zu sagen Nein, irgendwie Maurice Vertrag läuft nix nebenher machen und so. Warum nicht sagen Okay, zeig doch mal, was du da hast.

Vielleicht ist das so interessant, dass wir uns daran beteiligen oder das fördert oder was auch immer. Das wollte ich auch nochmal sagen. War das vielleicht für den einen oder anderen? Interessant ist auch das hab ich mir woanders abgeguckt und fand das toll, dass man nicht so direkt negative Gotta macht was nebenher, sondern okay, lass mal gucken. Wieder diese Energien sind weg. Wie kommen wir denn gemeinsam mit dem Ding vielleicht vorwärts?

Na ja, negativ sind wir ja nie. Wenn jemand Ideen hat und eigene Projekte nebenher entwickelt. Also das ist ja, das kennen wir ja aus eigener Erfahrung, sagen, dass das Total uns entspricht. Genau. Also die Frage ist im Grunde, wie fördert man solche Ideen und wie fördert man auch Menschen, die ebenso kreativ sind und sich das zutrauen, eigene Produkte zu lauschen?

Also es war doch nur einfach nochmal, falls einer zuhört, der diese Richtung denkt und vielleicht Angst hat, dass vielleicht bei einem großen Unternehmen er das Ding sterben lassen muss oder so. Wer vielleicht bei uns gut beheimatet.

Genau, weil wir es eher pushen und auf jeden Fall die Person daran weiterarbeiten lassen. Und vielleicht gibt’s Synergieeffekte. Man macht mal eine Podcast Episode oder andere Möglichkeiten, um eben die Entwicklung noch zu pushen, die Person zu pushen, weil das natürlich auch immer eine persönliche Weiterentwicklung ist, wenn man eigene Produkte baut. Ganz, ganz wichtig wenn unsere Zuhörer Fragen haben, sendet uns gerne eine E-Mail an Podcast skillbyte. Wir freuen uns immer über Bewertungen und ein Abo des Podcasts.

Wir freuen uns auch über Weiterempfehlung des Podcast an Freunde und Kollegen. Vielen, vielen Dank Masiar.

Ich danke dir auch. Maurice mach’s gut. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.

Maurice KnoppSkillbyte Podcast #47: Konzern oder Mittelstand – Wo werde ich glücklich?
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Skillbyte Podcast #44: Mentoring für IT-Fachkräfte

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Mentoring für IT-Fachkräfte

// Inhalt //
01:00 – Intro Dr. Tina Ruseva von Mentessa.com
01:30 – Definition und Bedeutung von Mentoring
05:23 – Faktoren für erfolgreiches (IT)-Mentoring
06:50 – Abgrenzung: Unterschied zwischen Mentoring und Coaching
09:50 – Mentoring für IT-Fachkräfte
11:03 – yCombinator Mentoring: Modell der Zukunft?
17:17 – Tina’s Mentoren
18:44 – Bedarf für IT-Mentoring; Diversity, Kulturwandel, Millenials
25:16 – Wie Mentoren bzw. Mentees finden?
27:26 – Mentoring-Netzwerke sind bereichernd
29:47 – Literatur Tipps zum Thema Mentoring
31:54 – Was ist Mentessa.com?
36:28 – Welche Mentoring-Themen sind von IT-Fach- und Führungskräften besonders gefragt?
39:51 – Ist Online-Mentoring möglich?
43:08 – Fallstricke beim Mentoring
48:05 – Mentoring Success Stories
49:35 – Mentor oder Mentee gesucht? Sprecht Tina an 🙂

Show Notes:

Buchtipp: Harvard Business Essentials: Coaching and Mentoring: How to Develop Top Talent and Achieve Stronger Performance
Link: https://www.amazon.de/Coaching-Mentoring-Stronger-Performance-Essentials/dp/159139435X

Buchtipp: Der Mentoring Kompass für Unternehmen und Mentoren
Link: https://www.amazon.de/Mentoring-Kompass-Unternehmen-Mentoren-Erfahrungsberichte/dp/3658225297

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// AUTOMATISCH GENERIERTES TRANSKRIPT //

Ich glaube, da kann sich jeder von uns privat hineinversetzen. Wie wäre es, wenn wir Mentoring als durch People Grow definieren, also Menschen beim Wachstum helfen? Und wenn wir von unserem Arbeitgeber sagen Du bekommst einen Mentor, sprich We want you to grow. Das ist natürlich eine viel bessere Basis als We want to fixie. So viel öfters finden wir diesen Ansatz in Performance, Reviews etc. drÃngt.

Herzlich Willkommen zum Skill by Podcast Episode Nr. 44 Mentoring für IT-Fachkräfte Abonniert unseren Kanal und unseren Podcast für mehr spannende Themen aus dem Technologie, Umfeld, Venia it Entscheider oder IT-Fachkräfte Seite. Wir freuen uns immer über Hörer, Fragen an Podcasts. Je weiter man uns einen riesen Gefallen tun wollt, dann lasst uns gerne eine Bewertung dar. Auch freuen wir uns sehr über Weiterempfehlung an Freunde und Kollegen, für die die Themen auch spannend sind. Heute habe ich einen ganz besonderen Gast hier, nämlich Dr.

Tina Josepha, Gründerin und Geschäftsführerin von Mend Tessa Kommen, ausgebildeter Coach, Buchautorin und Kino.to Speakern. Hallo Tina, schön, dass du da bist.

Hallo Morris, vielen Dank, dass ich da sein darf. Und in dieser Runde bin ich natürlich vor allem Vollblut Informatikerin, die sich sehr für Technologie begeistert. Das freut mich.

Also ich freue mich genauso, dich heute hier zu haben und mit dir über das Thema Mentoring zu sprechen. Wie bist du denn? Vielleicht erinnerst du dich noch an das Thema Mentoring gekommen. Was war dein erster Kontakt damit?

Das ist wirklich eine tolle Frage, die ich oft beantworten muss, denn das Thema Mentoring ist ein bisschen so staubig. Es ist ein wenig Mentoring Hype gewesen in den Achtzigern oder nicht Hype, sondern ein Thema gewesen. Und man fragt sich jetzt ja warum, woher und wie kann das cool werden? Und in der Tat bin ich auf die Idee für mein Testa durch meine persönliche Erfahrung als Informatikerin gekommen. Ich bin nämlich eine von wenigen Studierenden gewesen an der Uni Women in Tech, sagt man heute.

Damals hatte sich gar nicht so cool angehört. Es war aber genauso einsam. Und natürlich war ich als solche die Mischehe, eine von vielen Mentoring-Programm, die es an der Uni gab. Für Frauen, aber später auch im Beruf. Irgendwann hab ich dann promoviert. Ich hab dann selber ein Startup gegründet und ich blieb die Micheline von solchen Mentoring-Programm. Aber eben als Mentorin. Und ich habe seit 2012 mich sehr intensiv engagiert in dutzenden Programmen als Mentorin. Und ich habe selber auch ein paar Mentoring Programme gestaltet.

Und mittlerweile blicke ich auf die Erfahrung von circa 30 Programmen zurück. Also 32 sind es Stand heute. Und das, was sie alle vereint, ist das grossartige Engagement von vielen Menschen, die sich ehrenamtlich dafür als Mentorin einsetzen. Das großartige Interesse von vielen anderen Menschen, die sich dafür interessieren und die das gerne in ihr Leben mitnehmen möchten. Aus beruflichen Gründen oder einfach aus privatem Interessen. Und dann das großartige Scheitern von diesem Programm, wenn es darauf ankommt, das richtige Matching zu machen, sodass die Mentoren und die Montez richtig zueinander geführt werden.

Das richtige Onboarding zu machen, sodass alle das gleiche Programm bekommen. Und vor allem scheitern diese Programme daran, dass heute Matschen kein großes Thema geworden ist und niemand von uns sich von jemandem matschen lassen möchte. Heute sitzen wir im Paradox zwischen dem Wunsch nach Hörster Individualisierung, persönlicher Anpassung, aber auch nach dem Wunsch für Effizienz, für Garni Zeit darin investieren. Und wie macht man automatisch individuelles Matching? Und das begeistert mich an dem Thema. Ich glaube, das kann Mentoring für viel mehr Menschen öffnen.

Und vor allem in der Arbeitswelt, wo wir mit Testa anbieten, für sehr viel mehr Vielfalt, für sehr viel mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit, für sehr viel mehr Kreativität und Innovationskraft sorgen. Und das begeistert mich.

Das heißt, dein Hintergrund ist früher als Mentor gestartet und über die Zeit selber zum Mentor geworden und hast dich intensiv mit dem Thema beschäftigen können. Was bedeutet denn für dich Mentoring? Also vielleicht kannst du so eine kurze Definition geben oder der Begriff verändert sich ja auch je nachdem, wie man ihn einsetzen möchte. Aber was bedeutet Mentoring genau für dich?

Mentoring? Für mich bedeutet To help people grow. Das ist eine gängige Definition. Die habe ich auch nicht selber formuliert, sondern vom Buch von Sheryl Sandberg, die berühmte CEO von Facebook. Auch ein IT Lied, wenn man so möchte, eine berühmte Führungskraft in der Tech Welt übernommen und in ihrem Buch beschreibt sie die Erfahrung als eben bekannte Führungskraft von ganz, ganz vielen Menschen stetig auf Mentoring angesprochen zu werden und eben als Mentorin angefragt zu werden. In dem Buch sagt sie Es ist aber schwer, ja zu sagen, denn Mentoring means helping people grow.

Das bedeutet, dass ich die Personen kenne, weil damit ich möchte, dass jemand sich weiterentwickelt. Dann brauche ich eine in Bezug zu dieser Person und eine Beziehung dazu.

Man muss ja wissen, in welche Richtung die Person wachsen möchte oder wachsen kann oder wo sie unter ihrem Potenzial steht. Also im Grunde braucht man schon so eine Art von. Wissenschaft, um gutes Mentoring durchzuführen, oder? Ja, auf jeden Fall. Oder zumindest eine richtige Beziehung. Und das ist meine Definition geworden. Ich glaube, Mentoring ist eine persönliche Beziehung wie jede andere. Die benötigt Zeit, um sich zu entfalten. Sie benötigt auch ein Bewusstsein dafür, dass es sie gibt und auch einen Einsatz von beiden Seiten.

Ein Commitment. Und natürlich wie jede gesunde Beziehung ist es auch eine, die auf Freiwilligkeit besteht und nicht auf Abhängigkeit. Und das ist sozusagen die Elemente, die für mich mein Twink ausmachen.

Ja, Mentoring hat ja ganz inhärent so eine Freiwilligkeit. Wenn du das nicht freiwillig machen würdest, dann wäre das ja im Grunde wie Schule. Also jemand setzt dir quasi den Lehrplan vor und sagt dir, in welche Richtung du wachsen willst. Mentoring setzt ja schon voraus, dass der Mensch tief wachsen möchte und der Mentor ihn sozusagen an die Hand nimmt, auch im deutlichen Informationsvorsprung bei dem Thema hat und eben sagt Okay, komm, ich zeig dir, wie ich arbeite und dann lernen wir beide voneinander.

Also ich finde, beim Mentoring ist auch immer wichtig, dass es so eine bilaterale Beziehung ist, also dass nicht der eine den anderen hochhebt, sondern dass beide die unterschiedlichen Perspektiven des jeweils anderen dann verstehen können und beide letztlich auch was davon haben.

Das hast du schön gesagt. Genauso ist es. Und genau da liegt z.B. auch der Unterschied zwischen Mentoring und Coaching. Auch eine Frage, die ich oft beantworte. Ich glaube, eine Frage, die sich viele von uns stellen, wenn sie mit dem Wunsch für berufliche Weiterentwicklung aufwachen Was brauche ich jetzt? Brauche ich einen Berater, einen Coach, einen war die einen Mentor? Und die Antwort hierzu gibt es in Dutzenden von Studien und Sachbüchern von Harvard Business School bis hier an der LMU München forscht ein Team auch über das Thema.

Aber die Unterschiede sind in drei Kategorien. Und einer davon ist in der Tat Coaching kann tatsächlich eine berufliche Vereinbarung sein. Das heißt oft Besonders wenn wir im Unternehmens Kontext uns diese Begriffe anschauen, ist Coaching eine stille Vereinbarung, eine stillschweigende Vereinbarung zwischen Führungskraft und implodierte. Also nicht ganz freiwillig. Das ist etwas, was passieren kann und was er wünscht ist, aber eben stattfindet, wenn sie stattfindet. Und Mentoring ist immer auf Freiwilligkeit basieren.

Klar, ich würde das so abgrenzen, um das einfach mal mit einem plastischen Beispiel zu unterfüttern sagen, weil jemand ist ein ganz toller Verkäufer und ein Junior Verkäufer sagt Oh, das möchte ich auch werden und schließt sich eben mit dem Star Verkäufer zusammen. Und der Star Verkäufer ist ja dann tendenziell etwas älter, weil er schon viele Jahre Berufserfahrung hat. Und dass da Verkäufer zeigt dem jungen Verkäufer wie er arbeitet und wie er so erfolgreich ist. Und der junge Verkäufer zeigt quasi dem älteren Verkäufer, wie die Jugend so tickt oder worauf sie achtet.

Und so lernen beide voneinander. Coaching sehe ich eher so Stell dir vor, du bist Manager und du bist es gewohnt, Teams zu führen. Und jetzt steigst du auf und hast irgendwann sehr viel repräsentative Funktion, muss vor großen Menschenmengen sprechen usw.. Dann würdest du in ein Coaching gehen, in ein Präsentation Coaching, in ein freies Reden Coaching, wo du dann gezielt diese Skills von dem Coach lernen möchtest. Und das ist auf jeden Fall so eine Geschäfts Vereinbarung.

Vielleicht spreche ich nicht so gut Englisch, dann möchte ich ein Englisch Coach haben, der mir ermöglicht vor englischem Fachpublikum frei zu sprechen. So, das wäre für mich Coaching, aber nicht unbedingt Mentoring.

Genau. Und weil du jetzt über Englisch sprichst, fällt mir gerade eine supertolle Differenzierung zwischen den beiden auf Englisch Coaching ist about the job. Mentoring ist but your career. In diesem Sinne definiert man Coaching als eigentlich einen Unterteil von Mentoring, was etwas viel Größeres ist und eben auch Raum gibt für diese Beziehung. Und damit fangen die Probleme mit Mentoring im beruflichen Kontext schon mal an. Denn Beziehungen im Unternehmen sind sowieso schwer natürlich zu schaffen, besonders in der Art und Weise, wie wir arbeiten, also oft noch mit Silos denken und ganz klare Trendwenden zwischen den Abteilungen und den Funktionen.

Und mit diesem Hirarchie denken. Und da sehe ich ein Riesenpotenzial. Und damit sind wir beim Thema Mentoring für IT-Fachkräfte. Denn gerade heute, wo unsere Welt quasi Technologie getrieben ist, ist es für die Unternehmen notwendig, auch Personal von der IT-Abteilung zu Führungskräften auszubilden, in anderen Abteilungen zu integrieren oder einfach den Austausch zwischen diesen zu ermöglichen. Und gerade da sehe ich ein richtig großes Potenzial vom Mentoring als Instrument, die für andere greifbarer zu machen, aber auch für die IT.

Die Wege in die Organisation zu schaffen, damit organisch weitere Innovationen. Geschaffen werden können und Beziehungen entstehen können. Du sagst es im Grunde schon. Die Technologie wird immer wichtiger. Und so ein CTO, der ja auch, ich sag mal Führungskraft ist oder vorwiegend Führungskraft und ganz wenig nur noch Fachkraft ist, der hat natürlich eine riesen Verantwortung für das Unternehmen, für den zukünftigen Kurs des Unternehmens, da die richtigen Entscheidungen a zu treffen und b dann auch so zu kommunizieren, dass die Fachkräfte das dann mittragen wollen und mit umsetzen wollen.

Also das ist definitiv ein ganz wichtiger Bereich für die Wertschöpfung. Wo wir noch über Mentoring sprechen, hattest du mir von dem Why Kombinats Modell erzählt. Das ist ja sozusagen Mentoring auf Steroiden. Möchte sodass kurz nochmal erläutern.

Ja, das ist wirklich eine super interessante Entwicklung, die ich beobachtet habe. Vielleicht kurz zu meinem Hintergrund Ich hatte einen Startup und bin dann als zweifache Mutter irgendwann ausgestiegen. Zurück ins Büro. Und was macht man als Start up Gründerin? Ich habe in der Gründer Förderung gearbeitet, fünf Jahre in verschiedenen Großkonzernen, aber auch in öffentlichen Einrichtungen. Und unter anderem haben wir Mentoring Programme für Startups umgesetzt. Aber ganz, ganz viel Forschung betrieben. Und ich habe so die beiden Ökosysteme in Deutschland und Amerika verglichen.

In Bezug auf die Qualität der Startups, auf die Innovationskraft z.B. Patent Anzahl. Und ich habe wirklich nach sehr sehr sehr viel Einlesen einen großen Unterschied zwischen den beiden Ökosystem gefunden. Jetzt bin ich gespannt. Und zwar Mentoring. Und zwar genau einer. Denn wenn man das verfügbare Kapital, die Anzahl an Innovation und alles andere skaliert auf die Größe der Märkte, stehen wir dem Ökosystem in Silicon Valley nichts nach. Aber der entscheidende Faktor Mentoring hinkt in Deutschland noch hinterher.

Das ist viel mit unserem hierarchischen Denken hier in Europa, das auch noch in der Arbeitswelt herrschend ist, verbunden aber auch mit anderen Faktoren. Und im Zuge dieser Recherche habe ich eigentlich eine kleine Evolution von dem Begriff Mentoring festgestellt. Mentoring gibt es ja seit Odysseus und seit Mentor Telemachos quasi weiterbilden und auf ihn aufpassen musste, weil sein Vater im Trojanischen Krieg gekämpft hat. Also richtig lig dich lange. Dann gab es das eben in den Achtzigern im Corporate Umfeld auch mit verschiedenen Programmen langsam in die akademische Welt überfließen.

Und irgendwann passierte es, dass Why Kombinate das erfolgreichste Accelerator weltweit bis heute kam und bot eine andere Art von Mentoring an und zwar kein Programm. Zwar ist das Kombinate selbst ein Programm, aber das Programm besteht ja darin, dass ich Recht auf Mentoring bekomme und zwar nicht auf ein Mentor. Ich werde nicht einmal gemacht, so wie das hierzulande üblich ist, sondern ich bekomme ein Pool aus Mentoren und kann je nach Bedarf gerade zu dem Zeitpunkt, wo ich Probleme lösen muss, in verschiedenen Fachgebieten, was weiß ich Finanzierung, Marketing, Business Development, produktive Axels cetera kann ich mir diese Mentoren, wenn ich will, mehrfach an Tag reinziehen.

Genau. Vielleicht sollten wir ganz kurz sagen, weil ich nicht sicher bin, ob alle Zuhörer das wissen, wie Combined da ist. Ein Inkubator also. Teams finden sich dort ein, die in sehr kurzer Zeit ein eigenes Produkt entwickeln möchten. Und hinterher entscheidet eine ganze Phalanx an Venture Kapitalgebern, welche Idee besonders vielversprechend ist, welches Team besonders gut gearbeitet hat und fördert das dann mit sehr viel Geld, um das Projekt weiterzuentwickeln. Und in diesem Schmelztiegel, wo diese Teams dann in kurzer Zeit versuchen, ihre Idee umzusetzen oder einen Prototypen umzusetzen, haben sie Zugriff auf ganz viele unterschiedliche Mentoren.

Richtig, Tina Also für Online-Marketing, für Softwareentwicklung, für Webdesign, für UX. So stelle ich mir das vor.

Ja, und genau das, was du gesagt hast mit dem CTO. Das sind alles bereits gestandene Unternehmer und nicht einfach nur Marketing, Berater oder sonstiges. Und diese neue Art von Mentoring kam aus der Startup-Szene, sozusagen aus Silicon Valley, rüber in die Arbeitswelt und rüber in die Startup-Szene nach Deutschland und geht langsam auch in die Unternehmenswelt ein. Also flexiblere Mentoring, Programme mehr, selbst gesteuertes Matching mehr. Wir Informatiker würden sagen on demand und mehr self Service. Und das ist eine super interessante Entwicklung, denn es ist nicht die erste Arbeit Innovation, die über die Tech-Branche in die Businesswelt kommt.

Also wir kennen ja schon Agave Development und drin Methoden und Virtue Teams et cetera. All das findet irgendwie heutzutage Fuß. Zuerst in im IT Raum. Ich glaube, das zeigt, dass einfach ITler super innovativ sind, sich gerne auch in dieser Technologie basierten Welt sich mit Technologien als erste auseinandersetzen und deswegen oft doch tolle Lösungen entwickeln, die dann für den Rest des Unternehmens auch machbar sind.

Das ist so verrückt, dass du das sagst. Ich bin heute mit 3 IT Leuten waren wir im Supermarkt einkaufen und den ganzen Rückweg haben wir uns darüber unterhalten, wie ineffizient das eigentlich an der Kasse ist, da einzelnd abzukassieren und so und warum wir quasi schon mit unserer Berufskrankheiten Brille diese ganzen Ineffizienzen sehen und schon 5 Vorschläge machen können, wie man das alles effizienter löst. Ja, das stimmt auf jeden Fall, dass in der IT Effizienz eine ganz starke Komponente hat und dass man sehr schnell Dinge ausprobiert, die versprechen, ein effizienter zu machen oder einen Mehrwert zu bieten.

Einfach weil es auch eine relativ junge Wissenschaft in Anführungszeichen ist und da sehr viele neue Technologien entstehen und man sowieso gewohnt ist, mit vielen neuen Dingen zu experimentieren. Aber was mich wirklich beeindruckt ist, dass du gesagt hast Okay, eigentlich liegt es am Mentoring, dass amerikanische Startups so viel erfolgreicher sind als deutsche Startups. Und ich glaube, du hast recht, in Deutschland hört man auch oft Na, ich kann nicht über meine Idee sprechen, aber das wird ganz groß.

Also gehen die Startups raus, die vergessen, dass die Leute, mit denen sie sprechen, allen Jopp haben und nicht sagen Oh, das ist eine tolle Idee. Ich lass alles stehen und liegen und programmiere eine App nach oder so. Und in Amerika ist man da sehr offen, weil man weiß, die Idee ist eigentlich nichts.

Oder ein Prozent und 99 prozent sind einfach harte Arbeit bei der Umsetzung dieser Notte Hackbrett auf jeden Fall. Ideen gibt’s ganz viele, aber die Umsetzung, die gute Umsetzung. Da liegt der Hase im Pfeffer. Hast du denn selber aktuell auch einen oder mehrere Mentoren?

Ja, also ich hab ja meine Philosophie geteilt. Ich glaube sehr am Lernen, am Wissen. Ich bin ja selber Taki. Also ich möchte auch effizient lernen. Und beim Mentoring geht es ja auch darum, dass ich möglichst schnell davon lerne. Was mich jetzt gerade beschäftigt und was ich sein will oder werden möchte und deswegen. Also ja, ich habe die ganze Zeit Mentorinnen und Mentoren und ja, die sind nicht jeden Tag die gleichen. Manchmal switchen wir die Rollen und ich glaube, das ist so die Zukunft der Arbeit.

Aber auch das heute. Denn keine einzige Person kann über eine richtig lange Zeit von so einem neuen Berufsfeld wie z.B. Entwickler oder Start up Gründer oder jetzt diese turbulente Zeit als Gründerin, wo jeder Tag sich alles ändern, umfassen und Dasein Erfahrung mitgeben. Einen Mentor hab ich doch die ganze Zeit gefühlt. Das ist meine Mama. Also sie war die jenige, die als ich sechs war nach Hause einen Computer gebracht hat und so nicht die ganze Zeit mein ganzes Leben lang verstärkt hat, einfach zu experimentieren und zu mir zu stehen.

Und an dieser Stelle schöne Grüße nach Hause. Aber so andere Personen kommen und gehen natürlich und die Beziehungen sind das, was bleibt. Ich glaube, da kann man auch andocken, wenn die gesund sind und auf gesunde Basis stehen.

Auf jeden Fall und das Vertrauensverhältnis vorhanden ist. Aber das gehe ich mal davon aus, dass bei deiner Mama das gegeben ist. Lass uns mal über den Bedarf Verity Mentoring sprechen oder Mentoring ganz allgemeine Militärbereich. Aktuell ist es ja so Die Arbeitswelt verändert sich schnell. Jetzt durch die weltweite Pandemie wird das noch beschleunigt. Die fungiert sozusagen noch als Katalysator. Die Globalisierung macht zumindest in der IT einen Riesensprung nach vorne einfach. Auf der einen Seite hat man den Fachkräftemangel, auf der anderen Seite sitzen Menschen in Ländern, wo das ich sag mal Gehaltsniveau nicht ganz so gut ist und die durch eben IT Arbeiter guten Ausweg finden können.

Das führt dazu, dass natürlich sehr viele verschiedene Kulturen zusammenarbeiten und ich könnte mir vorstellen, dass in dem Bereich ein großes Betätigungsfeld für Mentoring entsteht. Einfach, dass man die Kulturen besser versteht.

Ja, auf jeden Fall. Das ist ein Bereich, in dem man Mentoring gezielt einsetzt. Also wenn die Organisationen noch nicht von Mentoring als eine Art neue Zusammenarbeit, überhaupt als eine neue Lernmethode überzeugt ist, dann gibt es trotzdem so Programm für Diversity oder für Kulturwandel, die durch Mentoring-Programm unterstützt werden. Im Großen und Ganzen aber haben Organisationen erkannt, dass wir heutzutage in diesem schnellen Veränderungsprozess lediglich ich glaube, Studien zeigen 10 prozent unseres Wissen durch formelle Trainings erlangen und der ganze übrige Rest die 90 prozent, die entstehen durch informellen Wissensaustausch, unter anderem durch Mentoring und Coaching und andere eben Interaktionen im Büro, bei der Arbeit, die stattfinden.

Das ist so das große Versprechen. Und wenn man gezielt jetzt auf Mentoring von IT Fachkräften hinein summ, dann kommen genau die Begriffe. Die du genannt hast. Wir haben natürlich die veränderte Bedeutung von Technologie und Mentoring kann man fantastisch dafür nutzen, um eben diese Human Assets für die Organisation auszubilden, zu trainieren, gezielt diesen Fachkräftemangel zu schließen, indem man z.B. macht man das in Deutschland, indem man talentierten Azubis einen Mentor von Unternehmen an die Seite stellt. Ein zweiter Grund oder eben ein zweiter Vorteil von Mentoring, speziell Théo IT ist es, dass es ein sehr effizientes Instrument ist, um immaterielles Wissen, also um informelles Wissen.

Man nennt das Sticky neulich in das Unternehmen zu transportieren. Ob dieses sticky bedeutet, auf Englisch klebrig, ob diese klebrige Information, die sich nicht aussprechen lassen, die eben an den Personen haften, die sie tragen. Ob das Informationen sind über neue digitalen Trends? Darüber, wie soziale Medien funktionieren oder im Bereich Kultur, wie man in dem Land arbeitet oder was die besonderen Herausforderungen für Frauen in der Tech-Branche sind. Das ist hier nicht von Bedeutung. Aber Mentoring hat sich als ein toller Mixer erwiesen, um informelles Wissen über Generationen, Abteilungen und Hierarchien hinweg in die Organisation zu transportieren.

Dort ist mir gesagt, dass sehr viele Millennials mittlerweile in Unternehmen arbeiten und die einen sehr starken Wunsch verspüren nach einem Mentor.

Ja, absolut. Und das ist so der dritte Punkt und Vorteil von Mentoring überhaupt. Employee Marketing und Imprint Retention würde man auf Englisch sagen. Ja, also Millennials sind nach einem Why getrieben. Sie ziehen einen Mentor vor einem Seminar vor. Dazu gibt es Studien, z.B. von Salesforce. Salesforce kennen die meisten ITler. Hier in München haben sie einen großen Standort und Salesforce als Unternehmen, als Software. Gigant mittlerweile aber ehemaliges Start-Up hat dieses Potenzial von Mentoring früher erkannt, eben um den Fachkräftemangel zu schließen.

Auch Frauen für Tech Berufe weiter auszubilden und Salesforce haben deswegen ganz viele Studien zur Effektivität und Effizienz von Mentoring-Programm speziell im Tech Bereich durchgeführt. Diese kann man im Internet finden, aber eine Kennzahl habe ich aus einer dieser Studien, dass nämlich neun von zehn Millenniums sich einen Mentor wünschen. Und in der Studie wurden hierfür zwei Gruppen gebildet und eine Gruppe bekam jeweils einen Mentor zur Seite gestellt und die andere Gruppe keinen. Und nach Ablauf der Testphase, wobei beiden beiden Gruppen Aufgabenbereiche und Trainingsprogramm und der Rest das gleiche war, hat man die befragt.

Wie glücklich sei man mit dem Job? Welche Potenziale man darin für sich sieht und ob man bleiben möchte. Stichwort Imprint Retention. Und die Gruppe mit dem Mentor hat in neun von zehn Fällen all diese Fragen bejaht und die andere eben nicht.

Wow, okay, das ist ja schon ein ziemlich eindeutiges Ergebnis.

Ja, und man muss auch bedenken Millenniums sind in wenigen Jahren schon die Hälfte der Arbeitswelt. Da gibt es ganz unterschiedliche Zahlen hierzu. Also ich war der Meinung, dass es in den nächsten fünf Jahren auf 50 prozent zu steigen werden. Irgendwann jetzt neulich las ich, dass es bis zu 75 prozent werden. Ich glaube hier, die Message ist nicht in der konkreten Zahl, sondern liegt darin. Es gibt viele News in der Arbeitswelt. Es gibt viel Wettbewerb, besonders um die besten Kräfte.

Und Mentoring scheint nicht nur ein tolles Marketinginstrument zu sein, sondern ein wirklich effektives Mittel mit ganz vielen Vorteilen, um die besten Mitarbeiter zu gewinnen, um Mitarbeiter weiterzuentwickeln und auch um eine Kultur des Teilens und der Vielfalt zu schaffen.

A Möchtest du natürlich gute Mitarbeiter haben oder die besten Mitarbeiter haben und b wenn sie durch Mentoring noch besser werden, ist das ja auch noch besser im Grunde für das Unternehmen. Und zusätzlich sind Sie zufrieden. Das heißt, die Retention oder die Fluktuation, würde man auf Deutsch sagen, sinkt auch.

Ja, absolut. Ja gut, ich glaube, da kann sich jeder von uns privat hineinversetzen. Wie wäre es, wenn wir Mentoring als durchlebe people grow definieren, also Menschen beim Wachstum helfen? Und wenn wir von unserem Arbeitgeber sagen Du bekommst einen Mentor, sprich We want you to grow. Das ist natürlich eine viel bessere Basis als We want you to work oder We want to fixie.

So viel öfters finden wir diesen Ansatz in Performance, Reviews etc..

Wenn ich das Fach oder Führungskraft bin, welchen Rat würdest du mir geben, wenn ich einen Mentor suche? Also wie finden meine Teams zu Mentoren bzw. Mentoren, die vielleicht das Bedürfnis verspüren zu Montez?

Also dazu gibt es natürlich verschiedene. Faktoren, die eine Rolle spielen. Ich würde mir überlegen, was will ich lernen? Was ist das Ziel, was ich mit dem Mentoring verfolge? Ich würde mir z.B. überlegen Soll das ein Mentor aus dem Unternehmen sein oder jemand von extern? Ich würde mir überlegen, soll das ein Branchen Experte sein oder jemand mit einem ganz anderen Blickwinkel? Ich würde mir auch überlegen, wieviel Zeit ich darin investieren möchte und welchen Zeit Commitment ich auch davon erwarte.

Und mit diesen Kriterien habe ich schon eine ganz gute Entscheidungs Matrix und einige Möglichkeiten, die ich angehen kann. Zum Punkt 1 bieten viele Unternehmen mittlerweile Mentoring Programme in irgendeiner Form an. Oft darf man sich aber dafür nur in bestimmten Fällen bewerben, z.B. erst nachdem man zig Jahre im Unternehmen schon tätig gewesen ist oder erst, wenn man quasi als frische Führungskraft einen neuen Tenure Track beginnt. Also meistens kommen diese nicht so on demand in Frage, wie man sich das wünscht.

Man muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen, weil natürlich Mentoring Zeit in Anspruch nimmt. Ich nehme an, Baumanns vom Unternehmen aus anbietet nimmt es natürlich Arbeitszeit in Anspruch. Und dann möchte wahrscheinlich das Unternehmen sicherstellen, dass das Mentoring auch entsprechend wertgeschätzt wird und dass das nicht jeder als Stunde Kaffeeklatsch benutzen kann.

Und deswegen lohnt es sich, sich auch nach externen Mentoring-Programm umzuschauen. Und da kommen wir zur Frage Nr. 2 Also bin ich interessiert an eben Branchen, Mentoring, Programme. Da kann ich beiden Verbänden schauen oder in verschiedenen Vereinen. Ich kann auch einfach googlen. Jetzt, besonders durch die Pandemie, gibt es ganz, ganz viele Programme, die rein digital stattfinden, bezahlte und auch unbezahlte Programme. Und ich kann aber auch mich dafür entscheiden, mich mit anderen Menschen zu vernetzen, was ich glaube heute unbedingt sehr wertvoll ist.

Wir leben ja in einer Plattform Wirtschaft. Das bedeutet, dass Wertschöpfung Innovationen in sozialen Netzen entsteht, also nicht in sozialen Medien, aber in den Köpfen von Menschen. Deswegen lohnt es sich, sich auch mit anderen Disziplinen auszutauschen, um sein Corazon zu erweitern. Besonders wenn man früh in dieser Mentoring Entwicklungsphase ist und man noch nicht so ganz genau weiß, was dabei rauskommen soll. Da ist diese Öffnung für andere Blickwinkel und für Menschen aus anderen Fachgebieten sehr, sehr fruchtbar.

Es gibt diesen Spruch auf Englisch Your Network ist ja Networks. Ist natürlich sehr platt ausgedrückt, aber es zeigt schon, dass natürlich das Netzwerk oder die Menschen, mit denen man sich umgibt, sehr deutlich auch das eigene Denken beeinflussen oder eben jemanden weiterentwickeln können, wenn diese Person auch das Ziel haben.

Und danke, dass du das sagst, weil das meiner Meinung nach ein Grund für Mentoring Programme für IT-Fachkräfte ist, der gar nicht so oft angesprochen wird. Aber wenn wir in einer Welt leben, in der Netzwerke wirklich wichtig sind und nicht einfach nur Marketing sind, sondern indem wir über Netzwerke lernen, wachsen, Jobs finden, Produkte bauen. Denken wir mal an die Open Source Bewegung und wir uns aber überlegen, was so typische ITler lieber machen würden. LinkedIn oder Reddit sehen wir schon, dass wir hierfür Programme brauchen, um vielen IT-Fachkräfte, die sich z.B. nicht trauen würden, auf andere zuzugehen, aber verdammt viel Wissen und verdammt viel Meinung auch haben und was auch zu geben haben für diese Welt.

Da sehen wir schon, wie wichtig und fruchtbar solche Programme sein könnten, die eben den ersten Schritt ermöglichen, für jemanden, der lieber Jac Kommentare liest, als solche zu schreiben, der lieber sich im Hintergrund bewegt und Sachen eher verstehen möchte, als sich im Vordergrund zu stellen und Selfies von sich zu posten. Und da glaube ich, die Brücke zwischen den zwei Welten zu schlagen, kann unheimlich bereichernd sein für alle Seiten.

Das denke ich auch. Kannst du denn vielleicht Literatur empfehlen, wenn ich z.B. jetzt noch ganz am Anfang stehe, noch keinen Mentor gefunden habe, mich dabei irgendwie mit beschäftigen möchte, um sozusagen da ranzukommen und auch für mich festzulegen Okay, was suche ich denn eigentlich? Wie gehe ich das an? Wie stelle ich dem Mentor qualifizierte Fragen? Gibt es da irgendwie in Web Ressourcen, die wir vielleicht verlinken können? Oder ein Buch, was dir sehr weitergeholfen hat oder was du empfehlen möchtest?

Auf jeden Fall. Und das können wir gerne verlinken. Ich empfehle immer ein Buch von Harvard Business Design Shows von 2004. Das heißt Coaching und Mentoring. Krauter Dehalb Top Talent in der Chief Stronger Performance. Das ist ein Buch nicht nur für Führungskräfte, die sich für die Einführung von Mentoring-Programm. In der Organisation interessieren, sondern auch ein wirklich praktisches, gut durchdachtes, sehr prägnantes Ratgeber auch für jeden, der sich mit Mentoring neu auseinandersetzen möchte.

Und trotzdem zeitlos, trotz seines Alters von ja nun, fast 17 Jahren. Absolut, ja.

Ja gut. Ich glaube, das spielt auch die Harvard Autorität seine Rolle. Aber das ist so mein Stammbuch. Ein zweites Buch kann ich gerne empfehlen aus dem deutschen Sprachraum, und zwar von Stefan Flaum, ein Forscher von der LMU München. Meine Alma Mater und auch der Programmverantwortlichen für das Mentoring an der LMU München. Das Buch heißt der Mentoring Compas für Unternehmen und Mentoren und ist im Springer-Verlag vor wenigen Jahren erschienen. Ich finde das super praktisch mit ganz vielen z.B. Frage Listen und Tipps für das Matching kann man auch sowohl als Mentor als auch als Monti als auch als Organisations Entwickler für die ersten Schritte im Mentoring nutzen.

Was ich natürlich gerne empfehlen möchte, ist man Tessa zu folgen auf sozialen Medien. Denn auch wir bemühen uns, viel über dieses Wissen zu transportieren. Denn wir glauben, ein Umdenken bezüglich Mentoring ist notwendig, damit wir überhaupt ein Umdenken in der Arbeitswelt schaffen können.

Genau. Lass uns mal über mein Thema Punkt kommen sprechen. Du hattest mir gesagt, ihr versucht das Organigramm so umzustellen, dass man Task Force Gruppen vereinzelt Themen erstellt und nicht mehr so einen streng hierarchischen Baum, wie das oft noch der Fall ist.

Mein PC ist eine Skill basierte Plattform für Mentoring und Wissens Netzwerke. Das bedeutet, wir ermöglichen es, dass man liquide Strukturen wie z.B. ein Netzwerk, ein Verein, eine Work Force organisiert, dass man bestimmte soziale Regeln anwendet, aber bestimmte Freiheit und Macht Möglichkeiten effizient ermöglicht. Und damit kann man natürlich das Organigramm ersetzen. Denn dieses ist heutzutage immer noch in den meisten Unternehmen, die ich kennengelernt habe, das Instrument, indem man denkt bezüglich Kommunikation, Zusammenarbeit in Projekten, Führungskräfte, Entwicklung oder Talent Entwicklung.

Und das ist schade, denn wir müssen alle etwas schneller werden, etwas kreativer, etwas mehr miteinander wagen. Also nicht nur aus Solidaritäts Gründen, sondern aus wirtschaftlichen Gründen. Und auch wollen Menschen Hierarchien immer weniger. Und zwar nicht Hierarchien in dem Sinne, dass man keinen Vorgesetzten haben möchte. Wir haben dazu Befragungen durchgeführt und ganz interessant. Also wenn man sagt, ich möchte in einem Unternehmen mit flachen Hierarchien arbeiten, dann meinen die Leute gar nicht, dass sie keinen Chef haben wollen.

Das, was man meint, ist, dass man näher mit seinen Peers auf der gleichen Ebene zusammenarbeiten möchte. Und das ermöglichen wir mit Mindestziel. Denn bei uns kann man sehr einfach auf Basis von Skills eine Person finden, einen Termin vereinbaren, mehr mit der Person machen, die Gespräche bewerten, sich in einem Programm anmelden und diesen gesamten Prozess hintendran, das gerade von Personen gemacht wird und deswegen die Programme für so wenige freigegeben sind.

Digital abbilden eurer Zielgruppe sind aber nicht nur IT-Fachkräfte, sondern generell ja Facharbeiter unterschiedlicher Branchen. Oder gibt es dann ein Schwerpunkt?

Also meine These ist an sich eine technologische Plattform. Wir bieten diese an Unternehmen an, die sie für ihre Initiativen und für ihre Mitarbeiter verwenden. Das heißt, wir haben keinen Branchen Fokus, bieten aber die Plattform vorwiegend an Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeiter an. Denn dann wird es für die Mitarbeiter selbst oft unübersichtlich. Dann wird es auch für die Personalabteilung nicht mehr so intim. Und man kennt die Personen nicht. Wie soll man sie machen? Oft sind es keine Programme, die rein für ITler gedacht sind, aber solche, die ITler mit anderen auch sehr gut vernetzen.

Okay, also doch IT. Schwerpunkt, aber nicht ausschließlich. Es richtet sich dann eben nach der Firma, die eure Lösung einsetzt oder nach der Branche der Firma. Genau.

Oft ist das Thema Diversity da noch wichtig oder Innovations Netzwerke und da spielt das Thema eine Rolle.

Wie funktioniert das dann? Dann können sich Leute, die Mentor werden möchten und Leute, die Mantis sein möchten, auf der Plattform registrieren innerhalb der Firma. Und die finden dann zusammen. Oder wie ist da der Prozess?

Genau so meine These ist eine Whitley Bohrplattform. Die wird vollständig in die bestehenden Kanäle und Tools vom Unternehmen integriert. Das heißt, von außen sieht man nicht, dass man beim Interesse ist, sondern das sieht wie der Rest des Intranets aus oder einfach wie ein. Ein bisschen schönere App auf der Plattform kann man sich frei vernetzen. Also dass es dieses angemahnten Self Service Faktor, den wir besprochen hatten, aber auch kann man sich dort ganz formell für Mentoring-Programm bewerben, die komplett über die Plattform abgebildet sind.

Das heißt, der gesamte Prozess von Bewerbung, Zulassung, Matching, tatsächliches Mentoring, Terminvereinbarung und dann Evaluierung und eben Auswertung von Mentoring Ergebnissen. Das findet alles über unsere Plattform statt, ohne den Bedarf von technischem Aufwand.

Ja, das war cool. Als wir unser erstes Gespräch hatten, hast du mir auch einen Link zugeschickt, wo ich mir dann Termine aus deinem Terminkalender aussuchen konnte oder freie Slots. Da hab ich ja quasi schon Vorgeschmack bekommen. Ja, auf jeden Fall ne coole Funktion.

Also wir sind einfach ja auf Effizienz hinaus, oder?

Ja, kommt mir total entgegen und er fand ich cool. Hast du denn so einen Einblick? Ich meine, wenn ihr mehrere Unternehmen betreut, welche Themen besonders gefragt sind, kann man das sagen? Gibt es da Fachthemen? Vielleicht Technologie, Themen, die besonders gefragt werden oder bei Führungskräften spezielle Schwerpunkte? Hast du da einen Überblick?

Ja, das ist wirklich spannend, denn wenn man sich mit Tessa als eine Suchmaschine für Menschen vorstellt, dann erzeugen natürlich die Suchbegriffe alle zusammen und in anonymer Form eine Landkarte von den Bedürfnissen der Mitarbeiter in dem Netzwerk gerade. Und das ist eine extra Funktionalität, die wir anbieten. Diese Skills in Echtzeit zu messen und die Bedarfe auch zu ermitteln, sodass man bei großen Gaps eingreifen kann und auf Basis von Daten Programme entwickeln kann, Trainings anbieten kann, externe Coaches einladen, kein et cetera.

Aber wohl wissend, dass das jetzt wirklich gebraucht wird. Und nein, um ehrlich gesagt gibt es keine Themen. Sehr, sehr selten. Sucht man nach Klassikern und sehr, sehr oft sind es kleine Dinge, die einen in den Weg zu stehen scheinen, wie z.B. Führen in Remote Work oder Präsentation Skills ausbauen. Also wenn wir ein öffentliches Programm anbieten würden in einem Unternehmen, um diese Skills quasi um ihre Entwicklung zu unterstützen, dann würden sich wahrscheinlich wenige Mitarbeiter und vielleicht auch noch weniger IT-Fachkräfte dafür anmelden.

Aber dadurch, dass es bei MEND teste, wie in eine Art Tinder wenn man so möchte eben anonym möglich ist, erstmal nach jemanden zu suchen, sich ein Bild zu machen und dann eine Anfrage zu schicken, trauen sich die Leute auch eben wirklich, die Themen zu recherchieren, die sie interessieren.

Okay, da hilft die Plattform einfach, dass man seiner Interessenslage folgen kann, ohne Angst haben zu müssen, oh, entdeckt zu werden. Oder warum interessierst du dich denn ausgerechnet für dieses Thema?

Ja und Stichwort Millennial Welcher Millennial geht heutzutage zu a physisch? Mach die Tür auf und sagt Ich möchte ein Mentor, weil ich mit meinem Team nicht zusammenkommen kann, weil ich mich langweile oder weil ich Probleme habe in der Kommunikation. Aber jeder von uns möchte das auch in der Art machen. Und noch eine Referenz zu Silicon Valley. Ich vergleiche mit Tessa oft mit Tinder und da gehen natürlich Augenbrauen hoch. Es ist ja ein höchst unangebrachter Vergleich, wenn man über sterile Unternehmens Umgebungen nachdenkt und Online-Dating.

Aber Tinder wurde angeblich von Takis in Silicon Valley entwickelt, die sich nicht getraut hätten, auf andere zuzugehen. Und wenn man sich das Thema genau anschaut, dann stellt man schnell fest, dass im Arbeits Kontext genau die gleiche psychologische Unsicherheit herrscht, wenn es darauf ankommt, Probleme anzusprechen, sich Hilfe zu holen. Und oft sind es wirklich banale Sachen, die man zum Glück bei uns lösen kann.

Ja, das Impfstoffes Syndrome. Ob es beim Dating ist oder bei Fachthemen ist natürlich allgegenwärtig. Und ich denke, da leisten digitale Plattformen guten Dienst, dass man anonym oder pseudonym da bequem auf der Couch mal eine Anfrage stellen kann. Ja, das verstehe ich absolut. Du hast ja viel Erfahrung mit Mentoring und ich habe mal gelesen, dass es ganz wichtig ist, wenn man einen Mentor hat, dass man den regelmäßig trifft. Also wirklich im echten Leben physikalisch, dass man sich trifft, Erfahrungen austauscht und möglichst auch einen regelmäßigen Termin etabliert.

Jetzt haben wir natürlich heute durch das Internet ist die Welt quasi die Quelle für Montez und Mentoren. Funktioniert das auch rein online? Also weil ja, Mentor und Monti hat wahrscheinlich gegebenenfalls viel zu tun und sind nicht immer nah. Oder er wohnt gar nicht in meinem Land. Funktioniert auch reines online Mentoring, was wir zu sagen ja auf.

Jeden Fall also. Ich kann das absolut bejahen. Wie schon am Anfang der Sendung gesagt Mentoring ist ja eine Beziehung wie alle anderen und selbstverständlich sind Beziehungen, die in der echten Welt entstehen und gepflegt werden, mit einer anderen Tiefe vielleicht verbunden. Aber selbstverständlich können diese digital beginnen und sich auch dort entfalten. Ich glaube, was viel, viel wichtiger dafür ist, ist eben das allein man in der Erwartungshaltung zwischen Mentor und T. Dass beide diese Zeit wertschätzen, dass sie sich auch diese Zeit nehmen, dass man sich gegenseitig auch zuhört.

Das ist ein Kommunikations CEO, den viele von uns nicht sehr gut beherrschen und dass man sich ernsthaft dafür interessiert, sich beim Wachsen zu helfen. Und dann ist, glaube ich, das Medium nicht so wichtig und ich drücke die Daumen, dass die Pandemie bald vorbei ist und man solche Beziehungen auch natürlich mit offline treffen verstärken kann. Aber ja. Also hundertprozentig. Mentoring geht online und kann dort auch komplett stattfinden.

Okay, ja, das ist ein ganz wertvoller Hinweis, dass man sozusagen das Feld für Mentoring dann weltweit aufmacht. Oder man spricht vielleicht mehrere Sprachen, dann hat man diese unterschiedlichen Sprachräume eben als Quelle, aus denen man sich dann Mentoren heraussuchen kann.

Ja, ja und nochmal der Hinweis rein theoretisch wäre die ganze Welt ein Mentoring Pool. Aber wir sind schon wieder bei dieser Sache. You need to know people to und durchaus grow. Du musst die Person kennen, um ihr beim Wachsen zu helfen. Dafür sind besondere Netzwerke sehr, sehr wichtig. Man kann sich nicht über Link den einen Mentor finden. Link. Den hat eigentlich auch diese Funktion. Wer das ausprobieren möchte, kann auf Linke hingehen und eben angeben, dass man gemacht werden möchte.

Ich habe das auch ausprobiert. Circa drei Jahre. Es klappt nicht. Man wird gemerkt, man tauscht sich aus. Also hallo und höfflich. Aber dieses warum sollen wir jetzt die Zeit miteinander investieren und nicht mit jemandem anderen? Das fehlt. Und deswegen viel besser ist es, sich in einem Netzwerk einzubringen, wozu man einen Bezug hat. Und einen Tipp habe ich noch einen guten, z.B. die ehemalige Schule oder die Uni oder ein Verein, indem man es.

Diese haben sehr sehr oft Alumni Mentoring Programme, die einen matschen und die einfach eine gute erste Anlaufstelle anbieten.

Na super. Vielen Dank. Ich würde gerne noch zwei Fragen stellen, die mir unter den Nägeln brennen. Und zwar gibt es Fallstricke. Oder hast du mal erlebt, dass jemand gesagt hat Ich möchte gerne mit dem Mentoring beginnen? Also entweder aus Mentor Sicht oder aus Sicht und ja, ein vielleicht nicht so gute Erfahrungen gemacht hat. Gibt es Fallstricke? Worauf sollte man achten? Welche Fehler sollte man vermeiden, die vielleicht häufig vorkommen?

Als Mentor oder als Monti? Beides.

Fangen wir mal als Mentor an. Natürlich gibt es das und wie in anderen Beziehungen auch. Also wenn wir an Beziehungen im berufst Kontext denken, können wir doch oft fehlende Authentizität bemerken oder einfach Intransparenz oder eine gewisse Gezwungen heit. Und es gibt es auch beim Mentoring z.B. etwas, was durch die Art und Weise wie Mentoring Programme heute funktionieren hierarchisch. Dass Mentor und Mentor nicht freiwillig zueinander kommen, sondern von einer dritten Person gemacht werden, findet man sich schon immer wieder in Situationen, in dem man keine Sympathie entwickeln kann, indem man keinen Bezug zu dem Thema wachsen lassen kann, indem man einfach nicht freiwillig da ist, sondern weil man zugeordnet wurde.

Ja, wollte ich gerade sagen, die Freiwilligkeit fehlt. Das hat es ja schon angesprochen.

Ja, absolut. Das ist ein unheimlich wichtiger Faktor. Was für meine These spricht aber was überhaupt das Alleinstellungsmerkmal von Mentoring sein sollte. Es ist eine reine freiwillige Beziehung auf beiden Seiten. Und wenn man in dieser Situation ist, dann hab ich einen Tipp. Ich würde das einfach offen ansprechen und eben gemeinsam einen Plan entwickeln, wie man damit umgehen möchte, dass man jetzt gemischt ist und in dieser Situation ein Projekt oder eine Aufgabe erledigen muss, eine Periode zusammen quasi durchhalten soll.

Aber ich würde nicht so tun, als wäre das nicht freiwillig. Ein zweiten Tipp hab ich auch und das ist sozusagen ein Watch out. Denn oft finden wir diese Sympathie nicht für Menschen, die anders sind als wir. Stichwort Diversity, Stichwort Empathie. Und ich persönlich challenge mich immer in diesen Situationen über mich hinauszugehen und möglichst mich von Bayes zu befreien und möglichst proaktiv zu versuchen, meine Fühler für die andere Person auszustrecken, sodass ich. Zumindest mal kurz in ihrer Welt mich eintauchen kann offen sein und lernen.

Absolut, absolut offen sein und klären, das hast du so schön einfach gesagt. Einfach entspannt darauf sich einlassen und nicht so erstarren und das quasi innerlich ablehnen. Ja, das zweite, was passieren kann, ist die fehlende Transparenz. Und das passiert oft durch die Mentoring-Programm äh, wieder, wie sie heute gemacht werden. Ich bin für viele Studierenden und Schüler Mentorin und man sieht es bei den Schülern. Die sind wirklich oft in den Mentoring Programme, weil sie das interessiert, manchmal aber, weil sie ihre Eltern hierfür angemeldet haben.

Ich bin Mentorin in einem Gurs in Teck Programm, wo man Mädchen an die Programmierung heran bringt und dort ist es manchmal so, ja, da werden die Kinder von den Eltern angemeldet. Ein zweites Beispiel habe ich aus den Studierenden in den Programmen, in denen ich mich an der TUM engagiere. Und sonst? Und zwar ist es so, dass die Teilnahme an einem Mentoring-Programm oft sehr gut im Lebenslauf aussieht. Und oft sind die Studenten nichts an dem Austausch mit dem Mentor tatsächlich interessiert, sondern einfach an dieser Auszeichnung in ihrem CV.

Das ist eine andere Art von und Freiwilligkeit. Dort gilt genau das Gleiche Einfach Transparenz zu schaffen und das quasi möglichst zu thematisieren, aber auch offen zu bleiben und zu lernen und das nicht persönlich zu nehmen. Jeder von uns hat immer Gründe für alles, was wir tun. Das sind so die zwei grossen Stolpersteine, die ich sehe.

Also Freiwilligkeit ist ein ganz wichtiger Punkt. Und Authentizität ist ein ganz wichtiger Punkt.

Ich daraus ehrliches Commitment und das gilt ja viel. Montez wie auch für Mentoren ist im Prinzip universal gültig.

Absolut. Und danke, dass du das sagst. Denn genau andersherum gibt es viele Mentoren, die am ersten Tag, indem sie ein Mentoring-Programm joinen, das in ihrem Linkt in prophetischer Stellen aber dann doch nie Zeit haben für die Meetings und das nur so halbherzig mitmachen.

Okay, verstehe. Ja, für das Zertifikat ja.

Und da wäre ich als Monti sehr souverän. Und ich würde einfach sagen Ja, es hat mich sehr gefreut. Ich habe keine weiteren Fragen und ich würde mir einen anderen Mentor suchen, um wachsen zu können.

Um wirklich intensiven Austausch zu betreiben, muss ja ein ehrliches Interesse von beiden Seiten bestehen, dass man sich helfen möchte. Hast du denn vielleicht zum Abschluss noch Sexes Storys? Eine ganz besondere, wo du mal einen ganz besonders tollen Mentoring Erfolg miterlebt hast oder eine andere erfolgreiche Geschichte, die dir einfällt?

Ach natürlich, jetzt über die Jahre haben sich sehr schöne Gegebenheiten ergeben. Also ich meine, ich habe Tandems zusammengebracht, die dann später gemeinsam gegründet haben. Ich habe Mentorinnen, mit denen ich schon seit Jahren im Kontakt bin. Ich habe Mentorinnen, die mich später quasi zu sich ins Unternehmen Beirat eingeladen haben. Es gibt alle möglichen Fälle, wenn man offen ist zum Lernen und sich wirklich ehrlich und freiwillig einer Beziehung und ihrem bestmöglichen Zustand verpflichtet. Ich persönlich glaube, dass das Wichtigste Erfolgsfaktor ist in allem, was wir tun.

Und ich bin sehr gespannt, was wir andere Erfolgsstorys sich noch über Montessori und über unserem gemeinsamen Weg ergeben.

Da bin ich sicher, dass da noch einiges hinzukommt. Das ist ja auch oft so. Man sieht das gar nicht so, weil man jeden Tag lernt, jemanden klein bißchen was dazu. Und irgendwann nach Jahren stellt sich dann dieser Durchbruch ein. Man denkt so okay, wo kommt das her? Aber dieser tägliche Fortschritt ist halt nicht so sichtbar. Aber es ist super schön zu sehen, wenn was wächst. Und wenn Mentor und Monti voneinander profitieren.

Ja übrigends, ich biete das gerne deinen Zuhörern an. Also jeder, der ehrlich nach einem Mentor sucht oder nach einem Monti, bitte meldet euch bei mir. Ich habe ein riesengroßes Netzwerk mittlerweile über meine These kostenlos organisiert in einer offenen Community. Ich kenne die meisten Leute in dem Netzwerk auch persönlich und würde mich sehr freuen, euch dabei zu helfen, jemanden zu finden. Perfekt.

Ich stelle gerne den Kontakt Link oder deine E-Mail-Adresse in die Shownotes, sodass die Leute sich direkt bei dir melden können.

Danke gerne. Ich genieße das Gespräch mit dir, Maurice und wenn du mich gefragt hattest, kann sich sowas auch digital ergeben. Du und ich, wir haben uns ja noch nie im echten Leben getroffen und es macht so Spaß.

Vielleicht machen wir nochmal eine Folge zusammen.

Ja, absolut gerne, wenn du ein zweites Thema einfällt. Sehr, sehr gerne.

Wunderbar. Vielen Dank, Tina. Wenn unsere Zuhörer fragen. Haben oder uns Feedback senden wollen, könnt uns gerne eine E-Mail schicken an Podcast Skill bei Tee. Wir freuen uns immer über Bewertungen und wenn ihr den Podcast abonniert. Natürlich empfiehlt uns auch gerne an Freunde und Kollegen weiter, die auch über Technologie Themen auf dem Laufenden gehalten werden möchten. Für weitere Infos schaut auf das Gilbert Website Skill Bildpunkte vorbei. Tina. Es hat eine Menge Spaß gemacht heute Abend. Ich danke dir, dass du heute mein Podcast Gast warst.

Vielen Dank.

Vielen Dank.

Maurice KnoppSkillbyte Podcast #44: Mentoring für IT-Fachkräfte
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Skillbyte Podcast #42: IT-Aufgaben richtig outsourcen (Design, Entwicklung, Support)

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: IT-Aufgaben richtig outsourcen (Design, Entwicklung, Support)

// Inhalt //
01:14 – Definition: IT-Outsourcing
03:06 – Typische IT-Outsourcing Aufgaben
03:54 – Vorteile von IT-Outsourcing
04:26 – Warum ist IT-Outsourcing relevant? – Erfahrungsberichte aus der Praxis
10:23 – Saubere Kommunikation ist der Schlüssel für erfolgreiches Outsourcing
14:30 – Vorgehen für erfolgreiches IT-Outsourcing
15:17 – IT-Outsourcing Schnittstelle schwierig zu besetzen
16:18 – Erfahrungsberichte & Vorgehen für erfolgreiches Outsourcing
22:30 – Systembetrieb erfolgreich outsourcen
28:11 – Welche Plattformen gibt es?
30:09 – IT-Outsourcing Fails
37:09 – IT-Outsourcing Success Stories
41:06 – IT-Outsourcing is here to stay

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Maurice KnoppSkillbyte Podcast #42: IT-Aufgaben richtig outsourcen (Design, Entwicklung, Support)
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Skillbyte Podcast #40: 10 Lektionen, die wir in 40+ Jahren Softwareentwicklung gelernt haben (Teil 2)

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: 10 Lektionen, die wir in 40+ Jahren Softwareentwicklung gelernt (Teil 2)

// Inhalt //
01:27 – Masiar’s IT Katastrophengeschichte
02:29 – 6. Lektion: Verstehe zuerst das Problem, schreibe dann erst Code für die Lösung
08:18 – 7. Lektion: Frage um Hilfe wenn du nicht weiter kommst (ultimative Superkraft)
11:20 – 8. Lektion: Du wirst immer weiter lernen (müssen)
21:22 – 9. Lektion: Test driven development (TDD) ist ein Mythos
26:34 – 10. Lektion: Alles dauert länger als geplant. Lass dich nicht von willkürlichen Deadlines verrückt machen.

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// AUTOMATISCH GENERIERTES TRANSKRIPT //

Nein. Prozess. Prozess beim ersten Mal o. citta bibber und um Gottes Willen und die Welt geht unter. So, und dann machst du und tust du. Und dann bist am Wochenende da und nachts bis drei. Und hin und her. So wird es aber trotzdem später, weil irgendetwas passiert ist, wo du keinen Einfluss drauf hast oder merkst. So schlimm war das jetzt doch nicht, weil der der Druck gemacht hat. Der war dann auch entspannt. So, und wenn das ein paarmal passiert, dann zuck sogar wenn Merkel.

Herzlich Willkommen zu unserem Skill bald Podcast Episode Nr. 40 10 Lektionen, die wir in über vierzig Jahren Softwareentwicklung gelernt haben. Teil 2 Abonniert unseren Podcast für mehr spannende Themen aus dem Technologie Umfeld, wenn ihr die Entscheider oder die Fachkraft seid. Wenn ihr Hörer Fragen habt, sendet uns gerne eine E-Mail an Podcast als Skill bei D. Wir freuen uns immer über eine positive Bewertung und wenn ihr den Podcast an Freunde und Kollegen aus dem ähnlichen Arbeitsbereich weiter empfehlt ich bin heute hier wieder mit Mazur zum zweiten Teil.

Hallo Masiar, Hallo Maurice, du bist heute sehr Energized.

Ich bin heute total Energieriese. Ich hatte eine gute Woche und freue mich jetzt mit dir. Wirklich, wirklich. Weil die ersten 5 Lektionen sind schon super angekommen. Da hab ich viele Zuschriften bekommen per WhatsApp und freue mich jetzt mit dir. Lektion 6 bis 10 durchzusprechen voller Energie. Vorher allerdings möchte ich dich fragen Sind dir noch Katastrophen aus deinem Leben eingefallen?

Ganz im Ernst. Ich habe überlegt und überlegt, wie es wirklich nichts eingefallen. Allerdings muss ich sagen, jetzt letztens kam eine GERB für Gravity Kiwi so toll eingerichtet. Was dir berichtet, ob alles in Ordnung ist. Und da kam eine Falschmeldung und damit hat sich das Herz in die Hose gerutscht. Da hatte ich seit langem mal wieder Angst, weil ich unterwegs war und nix machen konnte. Aber es war eine Falschmeldung. Insofern war es wieder gut. Was stand in der Meldung, dass Gravity nicht verfügbar ist?

Also komplett offline? Ja, genau. Ah, okay. Ich dachte jetzt Datenbank kaputt. Hacker haben die Daten geklaut oder so irgendwas Relevantes.

Mir ist nichts passiert in der Richtung nichts passiert. Okay. Erst bauen und Fehlalarm.

Das ist bestimmt meine Aura, die sowieso alles abhält. Deine Aura möchte ich auch haben. Na gut, springen wir zur sechsten Lektion. Vielleicht fällt dir unterwegs noch eine Katastrophe auf, wenn wir durch die Lektionen gehen. Die sechste Lektion ist eine ganz wichtige. Und zwar verstehe zuerst das Problem und schreibe erst dann den Code für die Lösung. Das Problem hierbei ist es oft. Ich bin sicher, das hast du auch gesehen, dass wenn es um Softwareentwicklung geht, springen viele Leute sofort ins Coding.

Die haben die Anforderung gehört. Ach ja, ich weiß schon, was ich machen muss. Achja, da mache ich das so. Da braucht man hier in Cash und das und das und setzen sich sofort an die Tastatur und legen los. Neue Funktionen wenn, dann so iterativ, ganz schnell implementiert und laufend angepasst. Und man merkt erst nach einiger Zeit, dass man das Problem gar nicht korrekt verstanden oder vollumfänglich verstanden hat. Und dann fängt man nochmal von vorne an oder es kommt auf jeden Fall zu einem erheblichen Zeitverlust.

Ich bin sicher, das hast du auch schon gesehen.

Ja, absolut. Ich meine, ich hab mich selber schon mal dabei ertappt. Ich hab mir seit dem das war so in den Anfängen hab ich das so gemacht. Tatsächlich. Aber irgendwann hab ich mir angewöhnt, keine Sequenzer, Diagramme, Urmel, Diagramme und so weiter groß gemacht, sondern einfach auf ein Blatt Papier, so die Komponenten aufgemalt, die Beziehungen aufgemalt. Kann echt auf einem Blatt Papier sein, um einfach mein Kopf zu sortieren und dann steige ich habe auch schon gerne ein.

Mir liegt die Klassennamen auf oberster Ebene, verknüpfe sie, schreibe die ersten Tests Duala Test Driven und das funktioniert ganz gut.

Das ist so, bis ihn der Flow, denn ich habe genau das ist für mich ein ganz klarer Indikator, ob man es mit einem Junior Entwickler oder Senior Entwickler zu tun hat. Ein Senior Entwickler stellt erst einmal sehr viele Fragen und versucht das Problem genau zu verstehen oder die Anforderungen genau zu verstehen und ist halt erst Input fokussiert. Wie geht man das jetzt an? Also du hast es eben schon gesagt. In jungen Jahren geht der Tüftler mit einem durch und man möchte sofort einsteigen und loslegen.

Ich habe so zwei unterschiedliche Pattern, je nachdem ob es um Feature Entwicklung geht oder um Bugfix sing.. Fangen wir mal mit dem Einfacheren an. Das wäre das Bugfix sing.. Das Allerwichtigste beim Bugfix sing. ist, dass man erst einmal den Bug zuverlässig reproduzieren kann, weil erst dann sinnvolle Entwicklung eines Fixes möglich. Meiner Ansicht nach erst, wenn ich weiß, wenn ich hier klicke und da klicke und dann tritt der Fehler auf und das immer wieder machen kann. Erst dann kann ich ja quasi prüfen, ob meine Lösung das Problem wirklich löst.

Ein weiterer Hinweis und ich bin verblüfft, wie viele Leute das nicht machen ist, den Debugger zu verwenden, also wirklich Schritt für Schritt durch das Programm durch zu steppen und sich die Variablen anzugucken. Was passiert hier? Was passiert da gerade, wenn man das Programm selber nicht kennt oder es nicht selber entwickelt hat, dann wird es oft sehr einfach, da einen Fix zu entwickeln, weil man einfach genau sieht Ah, ok, an dieser Stelle muss etwas anderes passieren oder muss etwas weiteres passieren und das könnte man dann implementieren.

Einfach den die Bagger abklemmen und idealerweise wenn man den Bug dann gefixt hat, dann hinterher war man jetzt schon im Thema drin. Noch einen Testa zu schreiben, der prüft, dass der fix funktioniert und dass das Problem eben nicht nochmal auftritt. Das ist meiner Ansicht nach eine professionelle Möglichkeit ans Bugfix hing ranzugehen, um nicht direkt in den Code zu springen. Bei der Feature Entwicklung und da bist du wahrscheinlich bei mir ist es oft so, dass die Anforderungen gar nicht so klar sind.

Also das ist wirklich ganz ganz selten, dass der Projektleiter. Jeder auf einen zukommt und glasklar schon sagt Das soll so sein. Das soll so sein. Das soll so sein. Das soll so sein, sondern ja, wie hat man altes System? Und da lief das so und so und ich möchte das jetzt genau so haben. Nur hier und da, da muss etwas geändert werden. Also das tritt sehr häufig auf. Auch hier das Problem erst einmal voll umfassend verstehen.

Wenn schon Quote da ist. Also wenn z.B. das Feature eine Erweiterung darstellt, erst einmal diesen verstehen, dann ne Lösung Skizze erstellen, genau wie du sagst. Ich versuche mir immer die Eingabe und Ausgabe Daten erst einmal aufzuschreiben. Was geht rein, was soll rauskommen und dann eine Technologie Skizze zu machen. Und im Grunde ist für mich ein Computersystem in Daten Topf mit Code drumherum, also eine Daten Haltung die Transformationen auf diesen Daten durchführt. Und ich glaube, wenn man die Daten und die Transformations Schritte hinreichend genau beschrieben hat, dann wird das Problem mehr oder weniger klar und der Rest folgt fast automatisch.

Oder die Problemlösung folgt fast automatisch. Und bis man soweit ist, hat man sehr viel gelesen, aber noch keinen Code geschrieben oder sehr wenig Code geschrieben. Warum passiert das? Warum springt man sofort in den Code? All das einfacher ist, als sich Gedanken über das Problem zu machen. Das ist oft sehr schwierig. Man muss nachfragen, man hat es nicht genau verstanden. Man muss diese Zeichnung erstellen und direkt zu coden. Das möchte im Grunde jeder. Aber mit zunehmender Reife weiß man, dass das nicht unbedingt das zielführende Vorhaben ist.

Du bist auch motiviert, hast eine Idee im Kopf und setzt sich hin und willst das sofort machen. Also ich muss sagen, wenn ich tatsächlich eine Idee fest im Kopf habe, dann mach ich das auch schon mal hier und da setze ich mich hin und knallt die Klassen einfach rein. Das funktioniert auch ganz gut, aber ich glaube, das kannst du nur machen, wenn du gewissen Erfahrungsschatz mitbringst.

Erstens das und wenn das Problem hinreichend klein ist. Ja, definitiv. Also nicht bei super komplexen Funktionen oder wo sehr viele Transformationen gemacht werden müssen. Genau. Und dann ist es oft auch wichtig, das Problem korrekt zu erfassen oder das ist eigentlich das Wichtigste und dann das Problem zu lösen, anstatt irgendwie fancy mit Architektur Patterns technische Exzellenz zu zeigen. Das sehe ich auch relativ häufig. Dann werden dann einfache Sachen technisch exzellent gelöst, aber das Problem ist gar nicht so richtig verstanden worden.

Da gibt’s ein schönes Zitat und damit möchte ich die sechste Lektion abschließend von Abraham Lincoln Gib mir sechs Stunden einen Baum zu fällen und ich werde die ersten vier Stunden mit dem Schärfen der Axt verbringen.

Als Kind ist es echt schön. Ja, genau.

Ich kenne sogar so eine extreme Version. Da heißt es Gib mir fünf Stunden und 50 Minuten zum Schärfen der Axt, sodass man mit einem Hieb im Prinzip den Baum durchbekommt. Aber was heißt das hier? Ganz klar Desto genauer du das Problem verstehst, desto einfacher wird die Lösung hinterher. Nur man muss halt mehr Zeit mit der gedanklichen Beschäftigung mit dem Problem verbringen statt mit dem eigentlichen Coding. Deshalb ist das so schwierig zu befolgen. Die siebte Lektion ist für mich eine ultimative Superkraft.

Und zwar Frage um Hilfe. Wenn du nicht weiterkommst, wie machst du das?

Wenn ich nicht weiterkomme, muss ich sagen such ich tatsächlich im Internet. Stack Overflow ist definitiv eine Quelle, die mir sehr viel Tipps und Inspiration gibt, aber auch alle Menschen toll sehr Ego im Netz sind. Da werde ich für den speziellen Fall, wo ich nix finde, frage ich ja tatsächlich natürlich auch Kollegen.

Man verbeißt sich oft in Problem oder so geht’s mir manchmal. Du fängst an, alles ist ganz einfach. Dann kommen irgendwie Hindernisse, auf den gelangst du immer tiefer in diesen Kaninchenbau rein. Man probiert unterschiedliche Ansätze und wendet sehr viel Zeit auf. Also dann ist man richtig frustriert und fragt nach zwei Stunden vielleicht einen Kollegen. Und er sagt Ach ja, kenne ich schon. Du musst hier das und das machen. Boah, das hat mich damals drei Tage gekostet, das herauszufinden oder so, wo man so richtig schön per Facepalm dann denkt Oh Mann, da hätte ich mal vorher gefragt.

Das ist aber auch so eine Gratwanderung. Du kannst ja nicht wegen jeder Kleinigkeit den Kollegen fragen. Na weil, dann ist er auch irgendwann genervt. Manchmal, wenn du der Mensch bist, der sich am längsten mit einem Problem beschäftigt hat oder am längsten ein Projekt ist. Es ist einfach unwahrscheinlich, dass die andere weiterhelfen können. Natürlich Google Stack Overflow und alle Quellen benutzen, die man im Internet findet. Das ist das Naheliegendste. Aber hier soll es wirklich darum gehen, den Kollegen zu fragen oder die Kollegen Kolleginnen zu fragen, ob man weiterkommt.

Also ich mache das so, ich probier das erstmal eine halbe Stunde, sag ich mal. Wenn ich an ein Problem komme und wenn ich dann nicht weiterkomme, zwinge ich mich, aufzustehen und jemanden zu fragen oder eben patschert jemanden zu fragen. So um dann einerseits respektvoll mit der Zeit der Kollegen umzugehen, auf der anderen Seite aber auch nicht zu viel Zeit zu verständigen. Und das hat sich bei mir eigentlich als gutes Vorgehen herausgestellt. Aber du fragst nicht so viel, oder?

Nee, hat vielleicht auch ein bisschen mit Persönlichkeit zu tun. Ich versuche lieber selber zu lösen. Keine Ahnung, ist einfach so. Ich kann nicht sagen, warum. Aber ich will den Knoten selber irgendwie aufmachen.

Das hab ich auch, dieses Gefühl. Man hat schon so ein bisschen das Gefühl Ah, wenn ich frage.

Und das ist jetzt vielleicht eine einfache Sache, das geht so ein bisschen in die Berufsehre. Sitzt noch nicht mal irgendwie, aber so ich mache auch nicht gerne welche Superpower Grabbing oder sowas würde ich programmiere, möchte ich irgendwie allein sein. Ich hoffe, das versteht Cat irgendwie, oder ob das jemand nachvollziehen kann.

Ich glaube, das können sehr viele nachvollziehen. Bei mir ist das tendenziell auch so, aber ich hab ne Frustrationstoleranz, die sehr niedrig ist, wenn ich nicht in kurzer Zeit ausreichende Fortschritte mache. Also wenn ich das Gefühl habe, oh, mit jemandem zusammen komme ich schneller voran. Der Zweck heiligt die Mittel sozusagen. Dann setze ich mich auch zu zweit hin. Wenn ich das Gefühl hab, ich komme ja alleine weiter, dann hab ich auch kein Problem, das zu machen.

Aber ich glaube dennoch ab und an um Hilfe zu fragen. Kann einem sehr schnell sehr viel weiterbringen. Zumindest für das Team. Insgesamt ist es besser, als wenn jeder verbissen an seiner eigenen Lösung arbeitet. Die 8 Lektion. Hier geht es um Weiterbildung. Da haben wir ja auch schon in diversesten Episoden drüber gesprochen. Im IT-Sektor wirst du immer weiter lernen müssen. Das Technologie Umfeld ändert sich so schnell. Bestehende Technologien verlieren an Relevanz, neue kommen hinzu, die es noch gar nicht gab, die sehr schnell sehr prominent werden.

Und es wird gefordert, weil man ist ja Technologie Experte, dass man sehr schnell eine Einschätzung liefern kann. Was sind kurzlebige Trends und was sind wirklich längerfristige Entwicklung und was bedeuten diese für das eigene Umfeld? Im Grunde Welche Technologien muss ich lernen und welche kann ich einfach vorbeiziehen lassen? Wie machst du das? Hast du da bestimmte Kanäle, über die du dich informierst, abseits der üblichen wie Heise, Golem usw.?

So um Trends und so weiter mitzubekommen. Tatsächlich einfach im Internet. Heise Golem. Ich habe aber auch diese ich habe mal Subscription eins zu Cloud, Gusi und viele Yumi Kurse. Da schaue ich regelmäßig mal vorbei und gucke, was neue Kurse sind. Speziell ist es aber für die Bereiche Java oder DevOps. Wo ich unterwegs bin, suche ich gezielt danach. Und wenn mir irgendwas interessant erscheint oder mir ein Wort begegnet Technologie, von dem ich noch nicht gehört habe, dann gucke ich mal rein.

Dann suche ich danach explizit. Ich versuche halt immer so ein Level zu erreichen, wo ich verstehe, was das Tool macht. Will mir eins besonders interessant erscheinen, oder? Ich meine, das passt mir sehr gut den Kram. Dann mach ich auch schon mal so ein Tutorial mit, um einfach mitreden zu können, einfach zu wissen, was es ist, was man damit machen kann und so erweitere so nach und nach mein Tool. Schade. Oh dann, je nachdem ich das nächste Mal auf so ein Problem stoße, weiß ich Aha, da gab’s doch mal so ein Tool.

Okay, toss im Grunde diese Sternenkarte schon im Kopf. Und wenn ein neuer Stern auf ploppt, dann guckst du dir den kurz an und kannst ihn dann einordnen.

Ja, das halte ich auch für sehr wichtig. Ich finde, diese längerfristigen Entwicklungen oder diese großen Trends, die erkennt man relativ gut, weil sie auch mehrere Jahre bestehen. Also Cloud wäre z.B. ein Trend, Datenauswertung wäre ein großer Trend. Generell Megatrend ist natürlich Digitalisierung. Wobei tue ich mich schwer, das als Trend zu beschreiben, sondern das ist einfach eine weitere Entwicklungsstufe der Menschheit. Das möchte ich jetzt nicht als Trend verstanden sehen, sondern man kann technologisch einfach Prozesse effizienter abbilden, als man das manuell könnte.

Gerade jetzt mit Heimarbeit wird das offenbar an vielen Stellen, sodass das auf eine weitere Entwicklungsstufe ist. Aber es gibt auch Micro Trends, das sind z.B. Tools im Kobanê, das Umfeld oder im Container Umfeld, die man so ein bisschen im Auge behalten muss. Vielleicht hier als Tipp. Ich weiß nicht. Kennst du jeden Freitag auf dem Heise Newsticker diese Developer News in ein, zwei Sätzen? Du kannst mal auf Heise Slash Developer gehen, da kriegst du nur die für Developer relevanten Artikel angezeigt.

Ist für mich ein Super Life Hack und die ganzen Clickbait Artikel sind dann weg und da gibts es jeden Freitag so ein Digest, wo dann in zwei Sätzen immer dran steht. Das Tool ist und der und der Version entschieden. Das kann jetzt so und so.. Die Software hatte Sicherheitslücken, die wird nicht mehr gepflegt, die ist neu hinzugekommen. So und das sind immer 35 40 Einträge, wo man einfach weiß, was so abgeht. Dieses Symbolbild von dem Artikel ist immer das gleiche.

Daran erkennt man es dann sofort und man hat einfach einen schnellen Überblick. Viele Tools sagen einem auch nichts. Also wenn das sieht so aus dem Automotive Bereich kommt oder irgendein Spezialwerkzeug ist okay, dann hat einem das noch nicht berührt. Aber so hat man so einen Überblick. Und da guck ich dann rein. Wenn jetzt ein Tool schon zum dritten, vierten Mal Erwähnung findet, dann kann ich mir vorstellen Ah, okay, das scheint auf jeden Fall wichtig zu sein, oder?

Da wird häufiger drüber gesprochen, weil die Entwicklung da so rasant ist. Jede Woche eine neue Version ist ja dann schon eindeutig ein guter Tipp. Auf der anderen Seite, also wenn es schon gesagt. Im IT-Bereich wird man immer lernen müssen. Auf der anderen Seite finde ich auch desto mehr Erfahrung man hat, desto weniger Schrecken ein. Diese neuen Technologien, weil man immer wieder feststellt So wirklich, wirklich Neues. Das kommt vor. Aber es ist nicht so häufig, sondern oft erscheinen neue Frameworks oder Libraries.

Und die sind nur ein Aufguss einer bekannten Technologie aus einem anderen Kontext. Und alles war irgendwie schon mal da. Deshalb bin ich dazu übergegangen, mir eher die Konzepte anzuschauen Welches Konzept steckt denn hinter der Blockchain oder einem Paket Manager oder Haskell? Wenn du SQL kannst, da kannst du alle Datenbanken und nicht nur eine bestimmte. Wenn du weißt, wie ein Paket Manager funktioniert, dann kannst mit N.P. Umgehen, mit Maven, mit Neef, geht mit APC, mit Pacman Kapern und wie sie alle heißen.

Und wenn dann jetzt der nächste dazukommt, dann weiß man AOC, dass im Paket Manager DeWitt irgendwie so funktionieren. Ich weiß, was im Paket Manager macht und das ist dann der Achte im Bunde. So ungefähr auch Protokolle. Also ganz früher gab’s den Remote Procedure Call, der ist sogar noch vor meiner Zeit, den kennst du wahrscheinlich noch. Dann kam die Scope Schnittstelle. Heute sind wir bei Rest APIs angekommen. Wer weiß was danach kommt. Hier Proto Buffer oder so.

Bei Frameworks genauso Tools kommen auch andauernd neue hinzu. Na da gibt’s natürlich so mega Tools wie Git. Also Code Warning ist glaube ich schon in den letzten 15 Jahren extrem gepusht worden, wo früher die Leute ihre Dateien irgendwo gesichert haben. Es war ganz grausam und zwischen den einzelnen Ökosystemen, also dort net Java node Python you name it. Wenn irgendwo ein cooles Feature auf ploppt ist meiner Erfahrung wird das sehr oft geklaut.

Sehr gut. Ist ja normal. Ja, ich finde das auch gut. Das ist ja die Schönheit. Ein Open Source. Wenn einer was rausgefunden hat, können alle profitieren. Also wie schließen wir mit dieser Lektion ab oder was ist unser Empfehlung? Ich würde sagen, man muss nicht alles im Detail verstehen, aber man sollte halt die Konzepte verstehen und diese Themen einordnen können. So wie du das eingangs im Prinzip gesagt hast. Du hast diese Sternenkarte und kannst neue Sterne schnell platzieren.

Du versuchst halt zu abstrahieren, soweit wie möglich.

Was ist für dich eine Technologie der letzten Jahre, wo du gedacht hast Okay, das ist ein Megatrend? Mein Gott, da muss ich wirklich viel lernen.

Das ist das Thema Cluster Orchestrierung. Docker Dieses ganze Gebilde. Das war für mich völlig klar, dass ich meine, damals waren mehrere so am Start da visus Marathon, kybernetisch, die waren alle gleich auf. Und interessanterweise, das hab ich auch schon bei einem anderen Podcast erwähnt. Ich hab mich am Anfang komplett gegen diese Docker Technologie gewehrt, als die Kollegen das angesprochen haben. So ein bisschen erklärt hab. Ich fand das halt mega abstrakt. Ich hab das alles gar nicht verstanden wie Leya und wie.

Ich kann da nicht reinschreiben was soll der Scheiß. Nach und nach je mehr die das gemacht und eingeführt haben, umso mehr hab ich verstanden. Mein Gott und dann hat es irgendwann Klick gemacht. Hat euch boah wie geil darunter. War mir klar, das willst du lernen. Ja, da hab ich mich rein gekniet. Das war vor fünf Jahren. Und dieses Universum expandiert wie das richtige Universum, wie es permanent neue Tools erfindet sich neu. Da kommt K3 is leichtgewichtige Scobel net das, was du quasi auf dem Raspberry laufen lassen kannst.

Das explodiert quasi diese Technologie. Und ich liebe es aber auch so dran zu bleiben. Kugel und auch Madhya. Das ist super und find ich klasse. Also diese Technologie war für mich so zu all dem was die letzten Jahre passiert ist mit ein Gamechanger der Wahnsinn.

Nachdem du dich zuerst gewährt hast, wusste ich gar nicht. Hast du gedacht, das ist so kleinteilig?

Und was braucht man mehr als VMS oder genau was bringt da auch so außer jetzt eine riesen Lernkurve? Muss das jetzt sein? Sah ich so halt als Spielerei der Admins an und eigentlich war diese Erfahrung ganz gut, weil wir ich jetzt quasi bei einem Kunden bin. Und du hast meinetwegen so einen alteingesessenen Unix Systemadministrator, der diesem Konzept entsprechend auch nicht aufgeschlossen gegenüber ist. Dann kann ich das super nachvollziehen und weiß dann, wie ich den anderen führen kann. Was so?

Weil du diese Entwicklung selber mitgemacht hast, kannst du sozusagen auf der empathischen Schiene sagen. Ich weiß, die Bedenken hatte ich auch. Aber sieh mal folgendes Ja, da kommen mehrere Sachen zusammen. Mit Docker hattest du so eine erste Abstraktionsebene und Docker alleine bringt ja nicht so viel. Aber in dieser Kombination mit dieser Cluster Technologie und diesem Paradigmenwechsel dieser da wir eine Episode gemacht dieser 12 Faktoren für Cloud Native Apps kannst du ja Anwendungen komplett anders bauen, die dann eben wirklich weltweit skalieren.

Also du kannst mit den großen Gagfah Unternehmen mithalten, vom technischen Standpunkt aus, wenn du diese Software nach diesen Paradigmen entwickelst und diese Gaffer unternehmen haben die sie ja entwickelt. Das ist nicht nur Technologie, sondern auch so ein Mindset plus auch diese Cloud. Denke da kommt alles zusammen. Und das ist eine größere Blase oder ein eigenes Universum, was man nicht so isoliert betrachten kann. Und für dich? Du hast ja mal gesagt, dass du auch früher viel IT Administration gemacht hast.

Also Netzwerk Administration, Linux Administration nehme ich mal an..

Die SEMA Administration oder so Backoffice wirklich, oder?

Ich war Third Level Support einmal und zum zweiten haben wir mit einem anderen Kollegen via Mail und Unix Systeme. Administriert mit send Mail. Ja, das waren noch Zeiten. Okay, da war noch nichts Container visiert. Äh, nicht so wirklich.

Ich kann mich genau erinnern, wo der Kollege ankam mit 20 Disketten und Material. Guck mal, Linux hier, Ledoux da. Das war also damals das Linux System. Putzer und Linux kam gerade erst auf und VM, wer will ich nie faxen? Wir sagte hier Guck mal die Virtualisierung von VM. Wer und wie ich da Disketten reingeschoben hab und damit rumgespielt hab. Und da waren wir auch. Glaube, da könnte was draus werden und diese war so Vollbild geworden ist.

Das stimmt. Also dieses Feld wandelt sich weiter und wie im Universum. Es gibt schnelle Sterne, es gibt langsame Sterne, große Sonnen, die nicht mehr weggehen. Und das kommt in der IT auf jeden Fall mit. Man muss sich weiterbilden in allen 40 Jahren oder in all der Zeit. Dann die neunte Lektion. Ich weiß nicht, ob es schmerzhaft ist oder lustig. Test Griffen Die Welt abmahnt ist ein Mythos, heißt die Lektion. Und was ich damit meine ist Testserver Development, dass man zuerst die Tests schreibt und dann anhand der bestehenden Test da rein die Funktion implementiert.

Das hab ich schon so oft gehört. Bei Kunden und in der Theorie macht das auch Sinn, dass man sich zunächst über alle Grenzfälle einer Anwendung Gedanken macht und das Verhalten genau bestimmt. Und wie soll es denn sein? Wie soll sie sich verhalten, dass man anschließend alle diese Annahmen in Unit oder Integrations Test niederschreibt und dann im Prinzip die Komponente selbst entwickelt und nur noch die Komponente so minimal entwickeln muss, dass alle Tests grün sind, also alle Tests erfolgreich durchlaufen werden.

Und dann hat man sozusagen die minimale Lösung, die alle Tests erfüllt. Das habe ich in der Praxis noch bei keinem Projekt gesehen, wo das wirklich funktioniert hat. Ich freue mich schon über die Zuschriften.

Gerne melden, wenn es bei euch in der Firma funktioniert oder wenn ihr ein Projekt kennt, wo es funktioniert hat. Aber ich habe es einfach noch nicht erlebt. Und ich glaube, das Problem besteht darin, dass die Anforderungen für ein neues Feature oder für eine neue Anwendung oft nicht so messerscharf spezifiziert werden können, dass sich daraus Tests direkt ableiten können. Ist da deine Erfahrung?

Ja, Test am Anfang hat man immer gemeint. Also ganz ehrlich, ich gehörte auch dazu. Tests machen die Sache nur teurer, weil du ungefähr ein Drittel deiner Zeit damit verbringen musst. Wenn du Test Rival entwickelst. Aber je mehr ich in komplexeren Projekten eingestiegen bin, um so mehr ist mir bewusst geworden, wie wichtig doch Tests sind. Und inzwischen gibt’s ja Tests irgendwie. White Box Testing, Blackbox Testing, Tschiche Test Varianten und jedes für sich macht Sinn.

Ja, je mehr, desto besser. Weil so hältst du deine Software wandelbaren, gewitzte, gewisse Sicherheit da auch Änderungen zu machen. Und du hast einfach keine Chance, manuell irgendetwas zu testen, wenn du in irgendeiner Ecke rumschrauben.

Ich glaube, da spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Und zum einen verändert sich Software heute schneller als früher, weil sich die Geschäfts Anforderungen schneller ändern. Man ist gewöhnt. Ah, ich muss die Software nur ändern und dann ist die neue Funktion da drin und das funktioniert sofort. So, das ist bis in die Vorstandsetage hoch Geblubber. Und deshalb ist die Erwartung. Ich kann die Software schnell ändern, dann können wir das abfangen gestiegen. Also die Zeiträume bis hin zur Implementierung sind halt kürzer.

Wenn die Zeiträume kürzer sind, heißt das aber auch Development to Market ist kürzer. Und wenn du jetzt keine Tests hast, dann ist das so, als wenn du in schneller Folge beim Domino Day die Dominosteine aufstellen willst und umgeben bist von anderen Dominostein. Die Gefahr, dass du da irgendetwas anderes um stößt, ist gerade in komplexen Systemen riesig. Das heißt, die meisten Projekte, so kenne ich das, verwenden schon automatisierte Tests, meistens Unit Tests für einzelne Funktions Komponenten, die dann von der CCD Pipeline, also Git Lab, Bruna, Maven Tests usw.

angestoßen werden und Schlüssel Komponenten testen. Die IBAN sieht die richtig aus? Stimmen, die Datums Konvertierungen usw. und sofort. Aber eben nicht alles abdecken. Auch RPI Tests gibt es mehr und mehr, die einfach die Funktionsweise von Schnittstellen testen. Aber niemand hat 100 prozent und im Falle des Falles unter Zeitdruck fallen die Tests halt einfach runter. So, das ist meine Erfahrung und definitiv. Das sieht ja auch erstmal niemand.

Also du hast 100 Funktionen, 99 davon sind getestet, eines ungetestet. Jetzt machst du noch 10 Funktionen, noch 10 Funktionen ohne Tests, sodass nur so graduell wird das immer schlimmer. Aber das ist wie Carius. Erst einmal sieht man es nicht. Und irgendwann wird es dann offenbar. Und ich will nicht sagen, dann ist es zu spät. Aber dann muss man es dann doch behandeln. Ich glaube, ein guter Kompromiss ist hier die Kernfunktion, also kritische Sachen, wenn es um Transaktionen geht von Benutzerdaten, also datenschutzrechtlich relevanten Inhalten oder Zahlungsarten.

Das ist super wichtig, dass man das alles ab testet.

Es gibt dabei in jeder Anwendung auch unkritische Bereiche, da muss man sich ganz so genau nehmen. Unit Tests zumindest Völklein Komponenten halte ich für wichtig. Ja, und auf Front in Tests gibt es mehr und mehr und auch desto länger die Software besteht, desto mehr lohnen sich Tests. Gerade wenn viel verändert werden soll, hast du noch einen Tipp, wie man vielleicht dieses Tests Problem besser lösen kann? Also wie machst du das? Wie teilst du dir die Zeit ein für Tests?

Machst du Tests oder nur wenn es gefordert ist? Oder bestehst du darauf?

Nee, also so rigoros oder stringent bin ich nicht. Wenn ich meine, dass eine Interaktion zwischen Komponenten oder einer Komponente selber für mich in gewissem Komplexitätsgrad übersteigt, wo ich meine Oh, wenn es hier eine Änderung gebe, dann könnte es zu Problemen führen. Oder wäre das schön, wenn die anderen Komponenten das das bastel ich mir so im Kopf zusammen. Und wenn das einen gewissen Sprechrolle übersteigt, dann mach ich die Tests auch nicht für jede Klasse und jede Methode, sondern wirklich da, wo ich der Meinung bin, das könnte schwierig werden.

Später für die Worker oder Helper oder Converter oder sowas. Eben genau die sehr oft aufgerufen werden und die so eine Kernfunktion dann bewerkstelligen. Ja, sehe ich auch so. Haben wir schon einen gleitenden Übergang zur zehnten und letzten Lektion. Und davon können alle die Mitarbeiter und IT-Fachkräfte und Projektleiter ein Liedchen singen. Die zehnte Lektion heißt Alles dauert länger als geplant. Lass dich nicht von willkürlichen Deadlines verrückt machen. Das geht eher in Richtung Entwickler. Alles dauert länger als geplant. Wäre vielleicht die richtige Überschrift hier.

Was ist das Problem? Das Problem ist bei Kreativ Arbeit und nichts anderes ist ja die Erstellung von Programmcode. Im Grunde genommen ist ja nicht so, dass man da Mathematik rechnet, sondern eher kreativ sich eine Lösung überlegt und die dann runter codiert oder eine Formsprache bringt. Bei kreativer Arbeit ist es schwierig eine realistische Zeit Abschätzung abzugeben, gerade wenn die Anforderungen nicht klar sind. Zudem gibt es eine Vielzahl von Zeitfresser. Das erlebe ich immer wieder, die niemand auf dem Schirm hat.

Neue Bugs kündigen sich nicht an. Man kriegt einen problematischen Mertz Request von jemand anderem zugewiesen und brauch dafür 2 3 Stunden länger als gedacht. Mitten im Projekt gibt es Bibliothek, Updates oder Sicherheitslücken, die nicht warten können. Diese Bibliothek Updates ziehen Schnittstellen Änderungen nach, die man sofort machen muss. Was sonst funktioniert es nicht mehr? Irgendetwas funktioniert nicht wie beschrieben, kommt auch relativ häufig vor. Ein Kollege muss eingearbeitet werden, ein Kollege fällt aus. Es gibt viele Meetings.

Die Firma hat eine Restrukturierungen. Es wird kommuniziert, was jetzt alles restrukturiert wird und so weiter und so fort.

Und das taucht in keiner Zeit Abschätzung auf. Also ich habe noch bei keiner Sheets Runde gehört. Ja, also eigentlich würde ich sagen, ich brauch Tag, aber wenn wir restrukturiert werden unterwegs sollte ich vielleicht mal 2 Tage einplanen, weil beweiß. Dann bin ich ein Tag mit Meetings zugeschüttet oder so. Ich hatte jetzt letztens eine das hat mich nicht selber betroffen, aber eine Mitarbeiterin, die für ein Promo Video der Firma einen Tag quasi zur Verfügung stehen sollte. So was wird natürlich auch vorher nicht abgeschätzt.

Also was bedeutet das? Es dauert immer länger als du denkst. Sogar wenn du weißt, dass es länger dauert als du denkst. Wie gehst du damit um? Weil da wird ja manchmal schon relativ starker Druck gemacht. Extrem entspannt.

Also da drüber bin ich echt hinaus, um mir Druck machen zu lassen von Projektmanagerin oder Product Owner. Bei den Schätzungen gehe ich so vor, dass ich so eine Excel Liste mache und wir die jeweiligen Features Zeile für Zeile aufschreibe. Und dann mach ich eine Abschätzung für den Best Case, eine Abschätzung für den Worst Case dmit dort den Schnitt und addiere darauf nochmal 30 prozent für Unvorhergesehenes. So und so eine Schätzung gebe ich dann ab. Und wenn es dann länger dauert?

Ich versuche dann halt immer so ein bisschen zu dokumentieren, wenn was dazwischen kommt, was nicht auf dem Schirm war. Einfach um nachher, wenn einer fragt bis eine Liste raus und kann sagen Ja, das und jenes, welches ich habe keine Information bekommen nicht gebraucht habe oder der Kollege Z. Als Ansprechpartner war drei Wochen krank, ohne Vertreter, Regelung und und und, um einfach so ein bisschen sicher zu sein. Ansonsten kann ich es sagen. Wenn es dann noch länger dauert, dann ist es halt so.

Also du hast dieses Lass dich nicht von willkürlichen Deadlines verrückt machen völlig verinnerlicht.

War das bei dir immer so oder ist das ein Prozess?

Nein. Prozess. Prozess beim ersten Mal oh citta bibber und um Gottes Willen. Und die Welt geht unter. So und dann machst du und tust du. Dann bist am Wochenende da und nachts bis drei. Und hin und her wird’s aber trotzdem später, weil irgendwas passiert ist, wo du keinen Einfluss drauf hast oder Bergsee. So schlimm war das jetzt doch nicht, weil der der Druck gemacht hat. Der war dann auch entspannt. So wird das ein paarmal passiert da ja auch.

Was will man machen? Also zuckte du noch mit den ATL dieses Druck machen?

Ich sag mal ein bisschen Druck machen, okay. Aber dieses starke Druck machen? Es ist ja nicht so, dass du am Fließband stehst und jeden Tag in acht Stunden acht Autos Ponti hast. Und wenn du da zehn Stunden stehst, montiert du zehn Autos. Du denkst ja nicht schneller, weil du unter Druck geraten bist. Also. Ich weiß nicht. Bei mir funktioniert das nicht. Ich werde dann eher geblockt oder so. Wenn ich weiß Oh du Dexia, die schneller.

Ja, das ist ja sozusagen die Denke, da trödelt jemand, die mach ich jetzt.

Beine Nee, das kommt so aus der Industrialisierung und den setze ich unter Druck.

Und dann konzentriert er sich besser oder bleibt eher an der Sache dran. Das funktioniert bei Creativ Arbeit ja nicht. Also wenn ich einem Künstler sage mach schneller! Dann wirft er den Farbeimer gegen die Staffelei und dann kann er auch nicht sagen Ich bin fertig. Also vielleicht kann er das sagen, aber dann ist das Kunstwerk nicht gut. Und das sieht man leider auch mancher Software an, dass sie unter großem Zeitdruck entstanden ist.

Ich habe aber auch das Gefühl, Entwickler schätzen tendenziell zu positiv. Ich weiß nicht wieder.

Deine Erfahrung ist das kann ich so nicht sagen. Weiß ich das? Ich würde weder sagen positiv noch mal ist es klar mehr positiv, mal negativ heckt und ein bisschen damit zusammen, wie viel erfahrener oder unerfahrener Kollegen du im Team hast. Also eine generelle Tendenz kann ich glaube ich nicht sehen.

Ich hatte schon mal den Fall, dass Projektmanager bei Schätzungen gedrängt haben und sagen Nee, das ist zuviel, das muss schneller gehen und selber dann die Schätzung visieren oder beeinflussen.

Das auf jeden Fall halte ich für sehr gefährlich, es sei denn, der Projektmanager sagt vorher ganz offen Du, wir müssen unter diesem und jenem Level bleiben, um das Projekt genehmigt zu bekommen. Wenn das dann einmal läuft, dann wird es keiner mehr stoppen, wenn es länger dauert. Das hatte ich auch schon. Dass das so offen kommuniziert wurde, ist natürlich auch grenzwertig, aber das passiert manchmal. Aber klar, wenn das Projekt einmal läuft und man hat es schon 60 Prozent geschafft, dann wird es vielleicht der oberen Etage schwerer fallen zu sagen Na, wir stoppen das jetzt, weil das Budgets aufgebraucht, lass die letzten 20 Prozent weg.

Macht jetzt nochmal 20 Prozent und dann ist out.

Ich habe einmal erlebt, wo ein Produkt oder ein Kollegen so gedrängt hat, wird er das jetzt so so schätzt oder nicht fertig wird, dann gibt’s als mit dem Bonus nix.

Also wenn er es schätzt oder wenn es nicht fertig bekommt in der Zeit nicht oder so grob geschätzt.

Und dann sagte er Ja, es dauert halt so lange oder sagt sie Nee, auf keinen Fall. Dann gibt es wieder Modus. Nix gibt’s alles.

Ich hoffe, sie meint es nicht ernst. Doch ich war dabei.

Wenn’s nur auf die Schätzung ankommt, dann wird immer alles ganz schnell geschätzt.

Echt so, die Softwareentwicklung? Ja, manchmal ist es schon verrückt, meiner Erfahrung nach. Man kann sehr zuverlässige Schätzungen abgeben. Allerdings nur für sehr kleine Projekte oder sehr kleine abgegrenzte Probleme. Wenn die eingesetzten Werkzeuge und der Anwendungsfall sehr genau bekannt ist und man sicher gehen kann, dass man nicht von extern gestört wird. Das sind dann aber kleine Projekte und da weiß ich nicht. Die finden in den Firmen nicht so häufig statt. Meiner Erfahrung nach Bara sind dann nicht so wichtige Themen.

Ist denn in deiner Erfahrung mal ein Projekt vor der veranschlagten Zeit fertig geworden?

Ja doch, auf jeden Fall auch schon erlebt.

Ist zwar extrem selten gewesen, aber da gibt’s definitiv bei SKL bei Tamir einfallende, wo wir supergut im Zeitplan lagen. Oh, das war mega. Aber ansonsten. Ich muss mal überlegen. Na gut, auf der anderen Seite wir sind eine Consulting Firma und wir werden meistens angerufen, wenn in Excel schon eine rote Zelle erscheint.

Ja also diese Feuerwehr Geschichten gibt’s natürlich auch der Druck entsprechend groß ist.

Ja, das waren die 10 Lektionen. Unglaublich. Ich bin auf die nächsten 40 Jahre gespannt oder?

Ich hoffe nicht. Da mache ich so eine Abschluss Folge zur Verrenkung. Dann was ich gelernt habe, wenn unsere Zuhörer Fragen haben zu der aktuellen Episode oder auch so können Sie uns eine E-Mail an Podcasts Gilbert D.

Senden. Wir freuen uns immer über Bewertungen oder wenn ihr den Podcast abonniert. Empfehlt den Podcast auch an eure Freunde und Kollegen weiter und schaut auf der Skill bei D. Slash Jobs Seite vorbei. Weitere spannende Technologie Artikel findet ihr Weißgerber D im Blog Masa Es war wie immer ein pures Vergnügen mit ihr zu sprechen. Danke Rorys, dann wünsche dir noch einen schönen Abend.

Maurice KnoppSkillbyte Podcast #40: 10 Lektionen, die wir in 40+ Jahren Softwareentwicklung gelernt haben (Teil 2)
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Skillbyte Podcast #39: 10 Lektionen, die wir in 40+ Jahren Softwareentwicklung gelernt haben (Teil 1)

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: 10 Lektionen, die wir in 40+ Jahren Softwareentwicklung gelernt

// Inhalt //
01:20 – 1. Lektion: Halte die Komplexität in IT-Projekten so niedrig wie möglich
08:24 – 2. Lektion: Der beste Code ist einfacher Code.
14:44 – 3. Lektion: Gutes Projektmanagement ist wichtiger als das Vorgehensmodell
22:36 – 4. Lektion: Es ist sehr wichtig eine verantwortliche Person zu bennen
25:07 – 5. Lektion: Katastrophen werden passieren – stelle dich darauf ein!

Abonnieren Sie diesen Podcast und besuchen Sie uns auf https://www.skillbyte.de

Feedback und Fragen gerne an podcast@skillbyte.de

// AUTOMATISCH GENERIERTES TRANSKRIPT //

Also das Gefühl, wenn du so ein Ding gelöst hast. Das ist. Ich weiß es nicht. Ich kann nicht sagen, es ist besser als beim Sex. Aber es ist halt klar, den noch viele ein bisschen Aufregung und Spannung. Endorphine werden ausgeschüttet und wenn es dann gelöst, dass man das Adrenalin weg ist, dann fühlt sich einfach nur so hey, quasi.

Herzlich Willkommen zum Skill bald Podcast Nr. 39 10 Lektionen, die wir in mehr als 40 Jahren Softwareentwicklung gelernt haben. Teil 1 Abonniert unseren Podcast für mehr spannende Themen aus dem Technologie Umfeld er Entscheider oder die Fachkraft seid. Wenn ihr Hörer Fragen auf der Prisoner habt, sendet uns gerne eine E-Mail an Podcasts. Geh weiter. Bewertet diese Episode gerne mit 5 Sternen und wir uns immer bei Weiterempfehlung an Freunde und Kollegen und schaut auch bei der Skill BYD Jopp Seite vorbei. Ich bin hier heute wieder mit Malaysia.

Hallo Malaysia. Hallo Boris, grüß dich.

Freut mich, dass du da bist und dass wir heute aus deinem ganzen Erfahrungsschatz schöpfen können. Ich hoffe, da bin ich ganz sicher. Ich springe einfach mal mit der ersten Lektion rein und illustrer kurz das Problem und dann können wir gemeinsam darüber sprechen. Die erste Lektion ist Halte die Komplexität in Projekten so niedrig wie möglich. Was bedeutet das genau? Das Problem besteht darin, dass häufig in Projekten alle möglichen Werkzeuge verwendet werden Libraries, alte wie neue. Daraus entsteht eine sehr, sehr hohe Komplexität und ein Wartungsaufwand.

Weil natürlich jede Library dies irgendwann mal ins Projekt geschafft hat, muss mitgeschleppt, gewartet werden, weiterentwickelt werden. Gegebenenfalls. Wenn Sicherheitslücken auftreten, müssen die gefixt werden, was zu einem sehr großen Aufwand bei Versions Upgrades führt. Denn all diese Inhalte, die einmal ins Projekt gekommen sind, die laboris, müssen mitgezogen werden.

Das wird insbesondere dann kritisch, wenn man Komponenten verwendet hat, die aus dem Support raus sind, also die einfach nicht mehr gepflegt werden, weil es sich beispielsweise um eine veraltete Technologie handelt. Ich bin sicher, da kannst du auch eine ganze Menge zu sagen. Leider ja. wÃchentlich wir aber bei dem Lieblingsthema Scrum, wo die Verantwortung ja quasi dem Team obliegt und das Management diesen Prozess komplett vertraut. Nämlich, dass das Team sich selber organisiert. Dass das Team, bevor sie neue Tools und Technologien einführt, sich einig ist.

Ich muss jedem Mensch mit tatsächlichen Augen öffnen sein. Dem ist nicht so. In jedem Projekt, wo ich war, wo das so mal rigoros gelebt worden ist, haben Entwickler Tools Frameworks eingeführt, wie sie wollten. Natürlich, der Entwickler will dazulernen. Das ist auch völlig legitim. Er will mit neuen Technologien spielen. Aber leider hat halt der Entwickler, gerade jüngere Entwickler, nicht dieses Bewusstsein, dass das ja auch später jemand betreiben muss. Jemand muss das verstehen, der, der nach ihm kommt oder wie auch immer.

Das heißt, diese Betriebs Komponente, diese Langfristigkeit hat er leider nicht im Auge, sondern in dem Moment hatte erst mal nur seinen eigenen Vorteil oder seinen eigenen Spieltrieb nachgegeben und das fällt dem Projekt hinterher auf die Füße. Das sind nicht nur Tools. Also es gibt Projekte, wo ich erlebt habe, dass auf ihr für verschiedene Test Frameworks eingeführt worden sind. Im schlimmsten Fall hätte einer nicht mehr erkannt was das sollte und baute sein eigenes Ding. Machen hat seins drüber gestülpt.

Schwuppdiwupp hast du diese 400 Frameworks drin und es ist einfach nur noch Kraut und Rüben. Und das mal der ganzen Komplexität, die jedes Buch für sich mitbringt. Security Patches, Versions Upgrade, was du erwähnt hast und so weiter und so fort. Oder es wurde entschieden. Okay, Kafka ist es cool in aller Munde. Lass uns Kafka, nutze dem Projekt. Dann wurde das einfach eingeführt, dass das jemand betreiben muss, dass da zu einem Kafka viel mehr gehört als in Docker Run.

Das wird halt ausgeblendet. Aber nachher muss die Software drauf laufen. Und wenn dann tatsächlich Probleme auftauchen, blickt keiner durch. Eine schlimmsten Fall ist der, der das einführt. Hat 3, 4, 5, 6 Monate später weg und dann läuft das Ding halt irgendwo.

Ich bin auch auf jeden Fall dafür, dass man so eine Art Architektur Verantwortlichen hat im Team, der die Langfristigkeit der Anwendung im Blick hat, der den Application Lifecycle kennt, also dem bewusst ist Wenn das hier ein Erfolg ist, dann muss das noch 5 Jahre erstens weiterentwickelt werden und dann gepflegt werden und irgendwann ist die heiße Entwicklungsphase vorbei. Dann geht es in den Betrieb und der ist eben nicht mehr so von neuen Werkzeugen geprägt, sondern da kommt es darauf an, dass die Werkzeuge, die man hat, möglichst lange eben supported werden.

Und oftmals kristallisiert sich in einem Team ja schon so jemand raus. Das Problem ist, wenn der formal nicht die Macht bekommen hat. Da kann man gleich noch zu Neiman Lektion zu sagen Okay, so machen wir das. Oder auch die Frage zu stellen Wenn da eine neue Technologie eingeführt wird, was bringt uns das, was kostet uns das? Also ich sehe auch die Lösung dieses Problems darin, dass man als guter Entwickler tendenziell mit möglichst wenig Abhängigkeiten auskommen sollte ein Testing Framework und dann ein möglichst branchenübliche, was halt wahrscheinlich noch lange Unterstützung findet.

Bewährte Tool Scheines einsetzen. Nicht unbedingt das neueste und heißeste, sondern etwas, was es. Einige Jahre gibt und was eine gewisse Verbreitung erfahren hat, dass man halt auch Infos zum Internet findet. Aber dennoch, ich meine, das muss uns ja auch klar sein. Einen gewissen Prozentsatz an neuen Technologien muss man in jedem Projekt einsetzen, sonst würde man ja stehenbleiben. Absolut.

Mir geht es auch weniger so, dass man sie hinterher betreiben kann. Es ist ein Punkt für sich. Ja, aber das größere Problem sich in der Komplexität. Ja, du hast ein System und dieses System hat ne gewisse Entropie. Und jedes Tool, jedes Framework, jedes Stück, was du dazu nimmst, erhöht die Entropie. Das heißt, das System wird komplexer und ihr komplexes wird es. Mehr Manpower Bausumme um das am Laufen zu halten.

Da kann ich wirklich auch aus meiner Historie sprechen in einem Projekt, das es noch gar nicht so lange her. Dann werden auch ich glaube zwei oder drei verschiedene Test Frameworks benutzt, das einem brauch Not und p.m. Als Abhängigkeit, damit es funktioniert. Das andere ist von Java STANDARD Framework und da sieht man richtig die verschiedenen Altersstufen des Projektes, wann mal was Neues probiert wurde. Und das führt dazu, dass irgendwann einer sagt Boah, wir müssen das alles neu machen, weil keiner mehr durchsteigen.

Also halte die Komplexität niedrig. Weniger Komplexität ist meiner Ansicht nach ein Genie Streich. Also jemand, der darauf achtet, da hat man schon so viel gewonnen. Weniger Komplexität heißt weniger Bugs, weniger Probleme, weniger Sicherheitslücken und generell ein besseres Software Verständnis von dem entwickelten Artefakt. Ein Aufschwung aus dieser Lektion hört man z.B. in der Skill BYD Podcast Episode Nr. 18, warum IT-Projekte so teuer sind. Die Komplexität führt nämlich dazu, dass die Preise irgendwann explodieren oder der Aufwand explodiert.

Also für mich bedeutet professionelle Softwareentwicklung auch nicht, jedem Trend ungefragt hinterherzulaufen, sondern primär eine konsistente Architektur anzustreben und Neuerungen gezielt einzubauen. Ich hab mal gelesen, dass man pro Projekt 15 bis 25 prozent an neuen Komponenten einsetzen kann, wo man hofft, dass die möglichst lange gewartet werden. Das wäre dann so ein guter Wert.

Es ist schwierig, das so in Prozenten auszudrücken. Ich glaube, jedes Projekt ist sehr spezifisch. Bei dem einen bedarf es mehr an neuer Technologie. Keine Ahnung. Wenn du sagst, ich möchte jetzt auf Echtzeit Streaming gehen, dann kommt halt nur ein oder zwei Tunes in Frage. Will sagen, es ist finde ich schwer nachzuvollziehen, so Prozentzahlen zu sagen. Drittel der Komponenten sollten neu sein. Also jetzt rein subjektiv. Aus meiner Erfahrung kann ich jetzt nicht an irgendwelche Zahlen festmachen.

Es ist immer individuell.

Das stimmt. Und wichtig wäre noch darauf zu achten, dass wenn man so eine Komponente einsetzt, sondern eine neue Technologie einsetzt, dass es eine saubere Schnittstelle gibt. Wenn du jetzt sagst Echtzeit Streaming, dann gibt’s ja irgendwie ein Interface, um diese Streaming Komponente anzusprechen, dass das halt sauber ist, dass man das nötigenfalls mal wechseln kann. Das sehe ich genauso. Also neue Tools können ausprobiert werden und jeder von uns hat natürlich den Drang, das zu tun und möglichst viele Sachen neu auszuprobieren.

Aber in einem professionellen Projekt muss man das abwägen, ob das wirklich immer sinnvoll ist. Die zweite Lektion stößt ja ein bisschen ins gleiche Horn. Der beste Code ist einfacher Code. Das ist meiner Ansicht nach auch ein Problem, wenn man die Entwickler sich selber überlässt. Also dieses Prinzip do not repeat yourself.

Die R ui, das kennt sie ja bestimmt auch. Das wird ins Extreme verkehrt. Also da werden Konfigurationen über Bilder Patterns gebaut und verschiedene Dinge, wo ein einfaches Textteil gereicht hätte. Ja, weil man diese Konfiguration nur einmal sozusagen einliest und dann nicht mehr braucht. Da werden Konstrukte aufgesetzt, die wahnsinnig komplex sind für eine einfache Sache. Und man guckt mehr darauf, ne Funktion nur wirklich einmal zu implementieren, statt dass man sagt Okay, is of reading ist hier wichtig.

So eine flache Konfigurationsdatei, auch wenn sich da irgendwie einen Wert doppelt. Ja, also Server für Datenbank und Server für sagen wir mal E-Mail ist jetzt vielleicht der gleiche, dann steht zweimal der gleiche Wert da drin, dass man trotzdem die beiden Werte einfach reinschreibt, anstelle dass man die Konfiguration dann wiederverwendet.

Also ich würde tatsächlich auch Einfachheit über Dry favorisieren, wenn es hart auf hart kommt. Sich entscheiden müsse ich mich persönlich immer wiederholen, als das Ganze kompliziert zu machen.

Würde ich auch so sehen. Also es gibt natürlich für jedes Pattern die Entwicklungspfad, dann haben natürlich ein Sinn. Ich möchte hier überhaupt nicht gegen Patterns wettern, aber ich habe es schon gesehen. Statt einer einfachen for-Schleife wurde ein komplexes Producer Consumer Pattern implementiert. Wurde dann irgendwie zehn Werte von irgendeinem Dienst consumers wurden, wo man denkt ja okay, die zehn Werte jetzt auch einfach als Liste übergeben können, da hätte jeder verstanden, was du willst. Und so muss man das erst ausgraben.

Man muss ja sagen, die Idee Unterstüzung ist ja auch tatsächlich so weit, dass sie auch q blöcke wär, wenn du sie wiederholst erkennt das sei es. Sowas lässt sich schneller auffinden, weil Dojo BDO Set kommt er dann zum Tragen, wenn du Code verändern willst? Und muss irgendeine Änderung reinnehmen, dass du seine Stelle machst und an der anderen Stelle vergisst. Hast du ein Bad drin? Sowas lässt die Idee dann schon erkennen, dass das die Unterstützungs entsprechend da.

Das spricht dann für mich auch eher dafür, dass sich das System mir einfacher halte oder mein Boot, als es zwingend unter allen Umständen auf Teufel komm raus diesem Prinzip gerecht werden muss. Genau.

Also ich glaube ein gutes Beispiel für Dohna Creepy yourself wird z.B. die Berechnung der Mehrwertsteuer, die aktuell bei 16 prozent statt bei 19 prozent liegt. Wenn das natürlich komplett durchs Programm verstreut ist, wird es sehr aufwendig, alle Stellen zu erwischen. Da will man natürlich eine Methode haben, die dann überall aufgerufen wird.

Aber gerade bei Configuration Klassen oder Klassen, die so Rest Calls aufrufen oder so. Da kann man sich dann doch sehr Fahrkünste an Was mir zu diesem Thema sofort einfällt ist eher so diese wie sich verschachteln Stream Map Filter Konstrukte über mehrere Zeilen gehen. Das ist für mich ja. Man mag sich dann hip vorkommen, weil man tolle neue Features benutzt hat, die in anderen Programmiersprachen schon länger da sind. Und es mag shiny sein, aber kann man argumentieren wie man will?

Es macht den Code schwer lesbar und das ist es mir definitiv nicht wert. Dann hab ich lieber drei Bout Blöcke, was man einfach lesen kann wie ein Buch statt sich da so einzudecken. Weil es ist ja so, du hast ja eine anonyme Funktion hinter der anderen. Diese Ketten, die aus dieser JavaScript Server Seuche herkommt. Und du musst ja wenn du das bitte folgen willst mit dem Kopf, dann musst du ja quasi ins Deck bilden. Der Rekursive ist und das strengt mich so an und Leute, das hat nix mit meinem Alter zu tun, sondern das ist einfach Mist.

Das fällt jedem schwer, als wenn ich das quasi in einfachen Zeilen hab.

Ja dieser Landa Notation, die verführt halt dazu, dass man immer ach und man filtert das. Achja und dann sortiert man es noch. Achja und dann macht man noch das Ding und dann dies und dann jenes und dann entsteht so eine Kaskade. Und in der Sekunde wo man da drinne ist ist das toll, weil man einfach da so runter schreiben kann. Aber ich hab auch schon mal eine lange Landa Funktion in zwei oder drei Blöcke aufgeteilt, weil ich einfach dann so ein Zwischenergebnis haben wollte und sage Okay, das ist die gefilterte Liste beim nächsten Mal.

Okay, das ist jetzt das tilgte Liste. Okay, das nächste Mal, da sind die gefundenen Treffer drin oder so. Sodass man dir dann eben folgen kann, wenn das irgendeiner mal anfassen muss.

Das ist also sehr richtig gesagt. In dem Moment, wo du selber dich quasi diesem Kontext aufgebaut hast und drin bist, dann lässt sich das relativ einfach runterschreiben. Aber der nächste muss ja auch da rein und der übernächste.

Also meine Regel ist, wenn der Quellcode nicht direkt auch von den Junior Entwicklungs Kollegen verstanden werden kann, was da passiert ist, dann ist er zu kompliziert. Punkt. Also klar, dass man mal ein Pattern erklären muss oder dass man sagen muss Oh, hier hab ich eine neue Funktion benutzt, dies in der neuen Version gibt. Das verstehe ich aber da Verschachtelung Stephen und irgendwelche wilden typisierten.

Ja genau das ist das nächste Ding.

Funktionen, die sich dann selber aufrufen. Ja, dann wird’s ein bisschen zu wild und man muss sagen hör mal, was machen wir eigentlich? Weil meistens mag man ja nur Daten irgendwie aufeinander, wenn man programmiert und arbeitet. Nicht immer Spaceshuttle, Steuerung und auch die Map letztlich nur Daten, auch sehr beliebt.

So typisierte Methoden Rückgabewert mit Wildcards und auch sehr Nies nicht.

Also nochmal Patterns haben natürlich ihren Sinn, aber man muss immer gucken ist das hier die richtige Hammerl Größe für das richtige Problem? Ich glaube das ist ganz wichtig.

Man muss einfach auch an andere denken, die dann kommen, vielleicht nicht nur den Skill Level haben.

Ich habe auch festgestellt, die besten Entwickler wenn eine Lösung entwickelt haben, dann hören die nicht auf und committen das einfach, sondern die lesen das dann nochmal von oben nach unten durch und vereinfachen auch komplizierte Funktionen. Also es gibt diesen Spruch Jeder Schwachkopf kann Dinge kompliziert machen, aber es braucht ein Genie um Dinge einfach zu machen. Und die gehen wirklich nochmal diese extra Runde, dass sie sagen Okay, jetzt hab ich zwar eine Lösung, die funktioniert. Aber was mache ich hier eigentlich nochmal?

Okay, das ist ein Zwischenschritt, der logisch. Das ist ein Zwischenschritt des logisch und zergliedern. Das entweder in einzelne Methoden oder einfach in logische Blöcke. Manchmal recha das Einführen von Leerzeile schon, weil du kennst ja bestimmt zu klickst in einer Datei auf nach so ne Wall of Text 300 Zeilen ohne eine Leerzeile dazwischen. Da denkt man schon Boah, was ist hier passiert? Da ist es wichtig, dass man auch diese logischen gedanklichen Schritte dann eben voneinander absetzt und dann möglichst ein einfachen Fluss hinbekommt.

Da kommen wir zur dritten Lektion und da bin ich ganz sicher, wirst du ganz viel zu sagen können. Die dritte Lektion Gutes Projektmanagement ist wichtiger als das Vorgehens Modell.

Was meinst du damit mit Vorgehens Modell? Das Vorgehens Modell könnte das agile Vorgehens Modell sein. V Modell x t Wasserfall Modell ganz klassisch oder irgendeinen meißtens wenn die Vorgehens Modelle ja nicht in Reinform ausgeführt, sondern es entsteht so eine mehr köpfige Hydra, die sich an allen Vorgehens Modellen irgendwie bedient und dann ein neues Monster erschafft. Nachdem das Team dann arbeitet nein, es soll gar nicht so negativ sein. Also natürlich gibt’s kein Vorgehens Modell in Reihenfolge. Es muss auch immer zur Firma und zum Projekt passen.

Aber ich glaube, nach den Jahren kann man schon sagen, dass man gutes Projektmanagement von schlechtem Projektmanagement unterscheiden kann.

Aber Moriz Projektmanagement gibt’s doch gar nicht mehr. Ist doch alles agil.

Ja, auch ein Kilis Projektmanagement ist ja Projektmanagement. Was ich festgestellt habe ist Es gibt so Projektmanagement, das sich so im Unternehmen entwickelt hat und was dann so implizit durchgeführt wird oder was du von oben aufgestört wird. Agil wäre z.B. ein Beispiel für Da kommt eine Entscheidung und das wird häufig von oben aufge stülpt. Ja, wir haben das jetzt gehört. Wir machen es jetzt alle. Aber diese von oben aufgestellten Modelle scheitern oft an der Realität. Also das agile Paradigma wird ausgerufen, es wird ein Sprint geplant, die Leute fangen an zu arbeiten und nach zwei Tagen kommt jemand rein und sagt Nee, das ist aber jetzt ganz wichtig.

Dann sagt man Ja, schreibs ins Backlog. Gucken wir uns zwei Wochen an So, und jetzt hasst der Lackmustest. Gelingt das jetzt? Oder sagt jemand Ja, Moment. Ich bin aber der Geschäftsführer. Ich will das jetzt sofort. Und so sterben dann die guten agilen Ansätze dann auch ein. Also die verwässern so nach und nach. Ich will das gar nicht so negativ klingen lassen, aber dann landet man meistens bei irgend so einer Zwischenform. Also um Priorisierung von oben.

Notfälle passieren. Naja, Hacker-Angriff, Sicherheitsprobleme. Das Leben bewegt sich ja auch. Es ist ja auch nicht so stark, dass es sich in ein Modell quetschen lässt. Schlüsselpersonen geht. Neue Mitarbeiter kommen, die noch keine Vorkenntnisse haben. Jemand wird krank. All das kann während der Projekte geschehen und es gibt keinen Plan, der alle Eventualitäten abdecken kann. Das ist die Realität. Wie löst man das gut?

Grundsätzlich ist es ja bei dem agilen Vorgehen. Es ist eigentlich eine Wohltat für die bisherige Softwareentwicklung gewesen. Gar keine Frage. Wir alle oder nicht alle? Vielleicht die? Die jüngeren Zuhörer nicht. Dieses Modell, das man sich vorher im Prinzip schon qualmende Ingenieuren, die Anforderungen genau holen musste, niederschreiben musste und abschätzen musste oder Modell Werkvertrag gemacht. Das hat alles nicht funktioniert. Insofern ist agil schon super. Aber ich glaube, dieses so völlig rigorose Agilität, wie das Agile Manifest sagt oder was daraus geworden ist, sag ich mal, das ist totaler Humbug.

Du kannst keinem Management erklären. Pass mal auf. Wir können dir nicht sagen, was es kostet. Wir können dir nicht sagen, wann es fertig wird. Wo hast du sowieso nichts zu melden, außer die Kohle da hinzulegen? Das funktioniert einfach nicht. Selbst wenn das Management von großen Firmen sagt Ja, wir führen das jetzt ein und egal was wir machen, ist agil, agil, agil. Trotzdem fragen sie immer nach Wann ist es fertig? Was kostet das?

Trotzdem wird Projektmanagement nicht mehr gemacht. Man merkt, dass Sie nicht loslassen können. Klar. Ich meine das selbst ich als Softwareentwickler dieses Modell ja mitgemacht hat und sehr froh ist, dass es das auch gibt, sagt. Das ist totaler Quatsch. Entwickler können machen was sie wollen. Hin und her. Das funktioniert einfach nicht. Deswegen vermischt sich das im Moment. Klar, wenn du nur diese Menschen sind, Firmen und Coaches und so weiter. Die verdienen ihr Geld damit, dieses Modell einzuführen.

Aber aus der Praxis, so wie ich es erlebe, entsteht irgendwie eine Mischform. Dadurch aber, dass diese Mischformen links beschrieben ist, vermisse ich das Alte mit dem Neuen. Und da kommen ganz komische Konstrukte raus. Mein Punkt ist jetzt gar nicht mal so finanziell und Management und Zeit, Berechnungen usw. Also auch das werden mit Sicherheit 99 prozent der Zuhörer zustimmen. Irgendwie schleicht es sich ein, dass die Komplexität Punkte plötzlich in Tagen weiter kommuniziert werden. Aber mein Punkt ist rein technisch im Moment.

Und dass sich diese Architektur Thema, dieses Setzen eines Rahmens, in dem man sich frei bewegen kann und nicht einfach blind vertrauen und sagen, dass die Macht es schon. Ah, braucht das Team einen Rahmen. Es fühlt sich wohler. Der Entwickler fühlt sich wohler, wenn ein Rahmen, in dem er sich bewegen kann, im Grunde wie ein Bauplan auf der Baustelle.

Na, da baut ja auch nicht einfach jeder drauflos, wie er lustig ist, sondern es gibt einen großen Plan und das so muss das am Ende zusammenpassen.

Genau, du gehst ja auch nicht, wenn du ein Haus bauen willst und schmeiß irgendwie schon haben wir kein Geld ins Gesicht und sagt so guck mal wir das OP’s aufbaut. Nee, du gehst mal schon denken als erstes. Genauso ist das mit der Softwareentwicklung. Es ist auch sehr schwer, wenn du als Dienstleister, was wir hier sind Verträge machen wollen. Weil wenn ich dem Kunden komme, sagt Ja. Wir arbeiten zwar als verlängerte Werkbank, das ist unser Modell, das nach timen Material.

Aber wenn wir Projekte machen und ich sage agil, dann kommen genau diese Fragen. Und wenn ich dem sage, jetzt mal nichts zu sagen, wir machen das und du kannst nur sagen Stopp nach allen 14 Fahnenmeer und Sprint Review hast. Mit dieser Zeit kannst du das Projekt stoppen. Toll. Deswegen entstehen diese Mischformen und auch Verträge. Was wir machen ist dann kein Dienstleistungs Vertrag, kein Werkvertrag, sondern agiler Vertrag. Also dieses Konstrukt gibt’s tatsächlich, wo man gewisse Rahmen festsetzt.

Ich hoffe, das wird noch ein bisschen dauern, bis das, was ich jetzt gerade sage, den Unternehmen auch tatsächlich bewusst wird und man erkennt. Rein so agil, wie es Groom oder diese Coaches einem propagieren, so geht’s einfach nicht. Das wird früher oder später kommen, spätestens wenn dann Projekte zeitlich und finanziell aus dem Ruder laufen. Wenn man sich wieder fragen warum, wieso, weshalb? Und dann, wenn das Argument auf den Tisch kommt, dann überlegt man sich etwas Neues.

Also das beste Projektmanagement, was ich erlebt habe. Es hat total problemorientiert. Das guckt wo sind die Stolpersteine oder was steht uns im Weg, was steht unserem Erfolg in weg und kümmert sich darum? Also es räumt im Grunde einfach nur Hürden aus dem Weg und lässt dem Team schon viel Autonomie. Aber kommuniziert die Ziele immer sehr klar. Also da wollen wir hin, da wollen wir hin. Da wollen wir hin und alles, was da im Weg steht. Probleme müssen gelöst werden.

Leute müssen überzeugt werden und darum kümmert sich das Projektmanagement. Und auf der anderen Seite schützt ist das Team, das das Team in Ruhe arbeiten kann und nicht in endlosen Meetings Runden verhaftet wird, um alle Stakeholder, die es irgendwie geben könnte, abzuholen. Das sind die effektivsten Projekte, in denen ich bisher gearbeitet habe, wo man einfach gesagt hat Okay, wir räumen alle Probleme aus dem Weg. Ihr könnt in Ruhe arbeiten, natürlich alle zwei Wochen oder je nach Sprint Ende wird gezeigt, woran ihr gearbeitet habt.

Und dann sagt der Kunde, wohin es als nächstes geht. Natürlich gibt’s so einen groben großen Plan, was man erreichen möchte. Mit den Schlüssel Features. Aber das war sehr zielorientiert und die Projekte, die ich so gemacht habe, waren sehr erfolgreich. Vielleicht können wir hier auch festhalten. Also das ist so mein Fazit aus dem Punkt gutes Projektmanagement. Wenn Projekte scheitern. Ich hab das noch nie erlebt, dass ein Projekt, eine Technologie scheitert, weil irgendwas nicht gegangen wäre oder so vielleicht.

Bei Raumfahrtunternehmen ist das so. Aber ganz oft sind es menschliche Faktoren, Firmenpolitik oder einfach nicht gut durchgeführtes Projektmanagement, wo dann hinterher das ganze Team demotiviert war. Das sind so die Gründe, warum Projekte scheitern.

Meiner Ansicht nach ja, ist schon so. Aber ich hatte auch. Also muss ich wirklich hervorheben einige Projekte, die wirklich super erfolgreich waren, wo gutes Projektmanagement stattgefunden hat, wo dem Team der Rücken gestärkt wurde und alle Probleme organisatorischer Art eben aus dem Weg geräumt wurden. Also super klasse gelaufen, muss ich wirklich sagen. So ein bisschen in die dritte Lektion Gutes Projektmanagement spielt die vierte Lektion hinein, würde ich sagen. Die ist nämlich Es ist sehr wichtig, eine verantwortliche Person zu benennen.

Was ist das Problem? Also das kennst du bestimmt auch bei Retro oder auch so werden Missstände benannt, was vielleicht nicht so toll ist, was man besser machen kann. Dann gibt’s eine Diskussion im Plenum, da spricht man darüber und dann wird darum gebeten, meistens von höherer Stelle, dass sich darum gekümmert wird, ohne explizit eine Person zu benennen. Vielleicht wird sogar noch ein Ticket erstellt im Backlog. So, und das wars. Und bitte kümmert euch darum.

Heißt für mich Keiner kümmert sich darum. Gerade wenn das ein heißes Thema ist. In erfolgreichen Projekten, so ist es meine Erfahrung, wird eine verantwortliche Person benannt, wenn das Thema wichtig ist. Wenn ein Thema nicht wichtig ist, dann wird keine Person benannt, aber dann braucht man es auch nicht aufschreiben. Und diese Person ist dann dafür verantwortlich, dass dieses Thema weiterverfolgt ist und hat dann die Themenführerschaft da drüber und kümmert sich auch. Und das ist gar kein Fingerprint Ding, das man sagt Okay, du kümmerst dich jetzt darum.

Sondern jeder hat ein paar Themen, für die er verantwortlich ist. Dadurch entfällt diese ganze Fragerei, wenn irgendwie Probleme in einen gewissen Themenkomplex fallen. Man weiß sofort Aha, Person X oder Epsilon ist dafür verantwortlich. Brauch halt nicht weiter zu fragen, hat sofort einen Ansprechpartner. Auf der anderen Seite hab ich ja selber drei Themen, für die ich verantwortlich bin, sodass da auch kein Ungleichgewicht entsteht. Ich weiß nicht, wie hast du das erlebt? Also auch da ist ja das Team kümmert sich.

Also wenn wir es beim Business-Modell Scrum bleiben, heißt es ja, das Team ist eigenverantwortlich und wenn ich eine gute Durchmischung hab von jüngeren und erfahrenen Entwicklern, dann erfolgt quasi alles im Team. Und die sollen sich selber organisieren. Faktisch aber auch jetzt organisatorisch, innerhalb. Selbst wenn man das Modell macht und man im Team Dinge bespricht, ist es ganz wichtig für jedes Thema Verantwortliche zu benennen. Das ist ja dieses Prinzip. Ja, das hat eine andere schon mal vielleicht gehört.

Ja, wenn du in einer Menschengruppe unterwegs bist und irgendeiner hat einen Herzinfarkt, wenn du sagst Kann jemand mal einen Arzt rufen, macht es am Ende keiner, weil sich jeder von anderen verlässt. Aber wenn du dann jemanden anguckst und sagst, kannst du einen Arzt rufen, dann ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass derjenige oder vielleicht wenn du dir selber bis überlebt.

Genauso ist es in IT-Projekte vielleicht nicht weniger dramatisch. Man braucht vielleicht nicht so oft ein Arzt, wobei das auch vorkommen kann. Je nach Katastrophen Lage. Ja. Oh mein Gott, ich seh gerade das war ja ein wundervoller Übergang. Die fünfte Lektion Katastrophen werd passieren, stell dich drauf ein. Da können wir jetzt ja mal wirklich von ein paar Katastrophen erzählen, die wir bisher erlebt haben. Ich fange mal von meiner allerersten Katastrophe an, da war ich noch Student und hab.

Eine Webseite betreut und hub zu einem gewissen Zeitpunkt des Vormittags Club zehn oder elf Uhr morgens ein Update gemacht. Dieser Webseite und die Webseite gehört einen riesigen Dax-Konzern habe das Update eingespielt. Okay, und auf die Webseite und drücke 5 aus passiert gar nichts. Und das Rad dreht sich und das Rad dreht sich und das Rad dreht sich. Ich drück nochmal 5! Das Rad dreht sich, das Rad dreht sich. Man geht auf Google um zu gucken. Hat der Rechner kein Internet oder sowas.

Alles funktioniert. ernÃhren, Webseiten funktionieren. Nochmal zurück auf die eine Webseite Rad dreht sich das Rad dreht sich, kommt keine Webseite. Da wurde mir heiß, kalt, heiß, kalt in schneller Folge mich aufgestanden und zu meinem Manager gegangen und hab gesagt Hammerl, ich habe gerade in D dein Schild an die Webseite lädt nicht mehr und er macht seinen Browser auf, geht auf die Webseite und das Rad dreht sich. Das Rad dreht sich und das Rad dreht sich.

Das war so wie im Trance, muss ich wirklich sagen. Ich war total. Oh mein Gott, was soll ich machen? Und dann griff er zum Telefon, auch relativ hektisch dann und hat wild rum telefoniert. Wahrscheinlich hat es nur 10 Minuten gedauert, aber für mich gefühlt ne Ewigkeit. Und dann hat der Kunde angerufen und gesagt, dass er gerade eine Wartung von diesem Server macht, wo ich gerade drauf wie Pleul hatte. Ich war also gar nicht schuld.

Es lag gar nicht an meinem Release, sondern der Kunde selber hatte den Server neu gestartet und dann auch noch in andere Firmen auf diesem Server drauf. Also es war quasi eine kurze Downtime von paar Minuten, wo ich nichts konnte, weil ich einfach nicht wusste, dass da jetzt durchgestartet wird oder so. Das heißt, am Ende war ich nicht schuld, aber das will ich nie vergessen. Das war für mich eine Katastrophe und das wäre auch für die kleine Firma, für die ich damals gearbeitet habe, eine Katastrophe gewesen.

Am Ende des Tages ist alles gut ausgegangen, aber das weiß ich noch ganz genau. Das war so die erste Feuerprobe. Und ich bin sicher, jeder Entwickler kennt diesen Moment und kann von anderen Situationen erzählen, wo dieses Heiß kalt Gefühl aufgekommen ist. Also was ist die Lektion hier? Trotz aller Vorbereitung wird es irgendwann zur Katastrophe kommen. Downtime ganzer Produktionssystem durch Softwarefehler oder Datenbank Updates schlecht reproduzierbare Bugs. Ich weiß, wir haben mal in einem Projekt zusammen gearbeitet, da es alle sechs Wochen ein komplettes Rack ausgefallen.

Das inklusive braucht ein BIOS Update oder so. Aber wahnsinnig aufwendig zu reproduzieren. Und jedes Mal wenn der Fehler aufgetreten ist, ist das ganze System abgestürzt, sodass ein riesen Impact hatte. Datenverlust, Hardware, Defekte alles schon dagewesen. Betrug, Hacking, Diebstahl, DDoS also das wird passieren, da muss man darauf vorbereitet sein. Was war deine Katastrophe in jüngster Vergangenheit oder die größte, die du je erlebt hast?

Also ganz ehrlich, ich kann nicht sagen, es war jetzt eine große Katastrophe hier oder da. Der ganz normale Wahnsinn. Solche Ausfälle hier, da. Oh Gott, unser Gitt baut nicht und oh Gott, unsere Produktion Server ist down. Das ist eigentlich Normalität, dass das kommt. Ich muss ganz ehrlich sagen, es ist nichts dabei, was mich geschockt hätte. Ja so! Gerade wo ich angefangen hatte. Und so dachte ich Jo, hier in IT-Systemen.

Alles Ingenieure und komplexe Systeme. Wenn das läuft, dann läuft und da passiert nix. Wurde erst in ein, zwei Mal Sucks, du bist hier abwanderten. Also das ist wie Hartmut weißt. Klar werde ich nie vergessen. Irgendwie bei der großen Systemhaus am Anfang, wo wir Mailserver betreut haben für Kanal so 20000 Leute und die konnten keine Mails verschicken. Da ist gezittert und bibbert. Aber es kam danach noch schlimmere Dinge hinterher.

Wenn das Problem gelöst ist, kann man darüber lachen. Aber in dem Moment, wenn man nicht weiß, woran es liegt.

Es ist schon also das Gefühl, wenn du sunde gelöst, dass das ist. Ich weiß es nicht. Ich kann nicht sagen, es ist besser als beim Sex.

Aber okay, ja, ich weiß, was es so weit kommt sich vor wie Superman.

Ja, auf jeden Fall. Es ist halt klar die Endorphine, ein bisschen Aufregung und Spannung, Endorphine werden ausgeschüttet und wenn es dann gelöst und das andere Adrenalin weg ist, da fühlt sich einfach nur so Hey Vasile, das Widersprüchliche hier an der Lektion ist ja, dass die Unternehmen oder gerade auch Großunternehmen einen unglaublichen Aufwand betreiben, dass es eben nicht dazu kommt.

Also viele Back ups, redundante Systeme, 24/7 Support. Und trotzdem Irgendwann bist du fällig. Irgendwann passiert die Katastrophe. Ich weiß nicht. Gerade wenn man ein System schnell weiterentwickelt. Irgendwo ist ein Fehler drin, den keiner bedacht hat. Ob es ein Schaltjahr ist, das hatte ich auch mal bei einem System. Da fehlte der letzte Tag, weil das Jahr 366 Tage hatte statt 365. Das war nicht bedacht worden. So konnte am letzten Tag keine Buchung erfolgen.

Das sind alles so Dinge, die können passieren und das Wichtige ist, damit zu rechnen. Ich finde, daran erkennt man immer so supergut den Unterschied zwischen Junior Developer und Senior Development, weil da passiert das, was du beschrieben hast. Die einen haben die Hornhaut, die anderen haben die noch nicht. Pferde Junior Developer ist so wie ich damals schweißnass gebadet. Völlig paralysiert und weiß nicht, was er machen soll, und der Senior Developer zieht die Handschuhe an und greift ins Feuer.

So ungefähr. Bleibt ruhig. Okay, das Kind ist jetzt im Brunnen gefallen. Welche Optionen haben wir? Was können wir machen? Was man die letzten Schritte, die du getan hast? Welchen Impact hat das im Grunde? Wie gehen wir jetzt vor? Natürlich zügig, aber diszipliniert wird an einer Lösung gearbeitet.

Und das ist auch sozusagen die Lösung dieser Katastrophe. Das ist auch ganz wichtig, dass das Management mitspielt. Task Force zusammenstellen, alles stehen und liegen lassen und sich um das Problem kümmern. Den Rücken dieser Task Force freihalten. Ja, vielleicht alle paar Stunden mal den Status abfragen, damit man das entsprechend kommunizieren kann. Richtung Vorstand oder Kunden, den Fortschritt und das aktuellen Problem Status Monitoren. Was kann man machen? Wo befinden wir uns und wirklich sehen, dass das Team die volle Konzentration auf das Problem werfen kann und nicht gestört wird?

Kein Telefon und so weiter. Also außer zur Problemlösung dann erlaubt und auch dem Team dann die nötigen Ressourcen, also Experten z.B., die sich mit einer Technologie ganz besonders gut auskennen, die dann eben Hilfestellung geben können, in kritischen Situationen zur Verfügung stellen. Und Annas Team muss man einfach sagen Bleib dran, ihr müsst durchhalten. Es gibt ein tolles Zitat von Winston Churchill. Das fällt mir in diesem Zusammenhang immer wieder ein If you going to hell, keep going.

Also nicht stehenbleiben, weitermachen, dranbleiben, das Terrier gehen, auspacken und einfach weiter daran arbeiten, bis das Problem gelöst ist. Und unterwegs Schadens Minimierung betreiben. Natürlich.

Aber ich kann es immer noch nicht glauben. Du hast keine Katastrophe erlebt.

Nee, ich überlege echt die ganze Zeit. Aber wie gesagt, es ist halt relativ Katastrofe.

Also ich weiß, dass wir schon in Projekten gearbeitet haben, wo Leute panisch über den Flur gelaufen sind, weil die Webseite offline war. Wenn das dich nicht aus der Reserve gelockt hat, dann hast du auf jeden Fall mehr Hornhaut als ich.

Die Sache ist eine Sache der Perspektive. Willst du brauchst einen kühlen Kopf bewahrt.

Ich weiß, einmal ist ein Manager aus dem Urlaub zurückgekommen, hat sein Notebook eingesteckt, dann auf dem Notebook lief noch irgendwas Server Komponente vom Produktiv System, die in der Entwicklung dann noch gestartet war und dann klappt das Notebook auf. Und dadurch, dass er eine Zeitlang im Urlaub war, zieht das Notebook alle Events von Zeitpunkt. Ich gehe jetzt in Urlaub bis Zeitpunkt. Ich bin wieder da. Nach dem Produktionssystem und blockiert das ganze Produktionssystem stundenlang und keiner wusste, woran es liegt, weil keine Änderung erfolgt ist, außer dass dieser Mensch aus dem Urlaub zurückgekommen ist, was man ja auch erst nicht weiß.

Das war auch eine heiße Phase, diesen verkehrssicher auf Rädern, weil sie rausgefunden haben, da haben nicht wir geschwitzt, da hat er dann geschwitzt, aber das weiß man dann erst nicht.

Es sind einfach so Sachen. Technologie ist manchmal wunderbar wie Magie und manchmal auch sehr einfach. Und sehr dumme Fehler passieren. Das muss man auch sagen. Na ja, ich freue mich, mit dir im zweiten Teil über die Lektionen 6 bis 10 zu sprechen, nachdem wir jetzt die Lektionen 1 bis 5 durchgegangen sind.

Ja, sehr gerne freue ich mich auch. Bis dahin ganz schön nochmal überlegen, ob wir noch ähnliche Katastrophen erleiden wollen.

Genau da greifen wir den Faden wieder auf und machen noch so einen Marsyas Katastrophen Blog am Anfang. Sehr schön bin ich gespannt, wo die die meiste Hornhaut gewachsen ist. Wenn unsere Zuschauer Fragen haben oder Feedback zur aktuellen Podcast Episode, können Sie uns eine E-Mail schreiben an Podcasts. Geh weiter. Wir freuen uns immer über Bewertung oder Weiterempfehlung des Podcasts an eure Freunde und Kollegen. Schaut darauf, dass Gilbert Jopp Seite vorbei. Wenn ihr mehr spannende Technologie Themen lesen möchtet, schaut auch auf der Skjelbred Website Slash Blog vorbei und abonniert natürlich unseren Podcast.

Ja, es war wie immer eine Freude. Ich wünsche noch einen schönen Abend.

Bis dahin.

Maurice KnoppSkillbyte Podcast #39: 10 Lektionen, die wir in 40+ Jahren Softwareentwicklung gelernt haben (Teil 1)
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Skillbyte Podcast #38: Darum müssen IT-Manager programmieren können!

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Darum müssen IT-Manager programmieren können!

// Inhalt //
01:20 – Was ist das Problem?
03:35 – Nur general Management Skills reichen nicht für IT-Projekte
06:29 – IT-Management braucht zwigend technischen Sachverstand
07:40 – Kardinalfehler: Aufgrund mangelnden IT-Verständnisses werden fachliche Anfoderungen sehr ungenau spezifiziert
09:14 – Technischer Sachverstand und Coding Skills helfen extrem bei der Anforderungermittlung mit der Fachseite
12:02 – Technischer Sachverstand ist nötig um vom Team respektiert zu werden
13:05 – So schaffen IT-Manager den Programmier-Einstieg (Bugfix, Unittest, Hello-world, neue Technologien sichten)
17:07 – IT-Zeitabschätzungen validieren
21:36 – Technologiekenntnisse boosten die Anforderungsanalyse und die Ergebnisspräsentation
27:42 – Wo können IT-Manager coden im Projekt lernen?
31:02 – Workaround wenn keine Technikskills vorhanden sind
31:44 – Gegenfrage: Darum sollten Entwickler auch Management-Aufgaben übernehmen!

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Maurice KnoppSkillbyte Podcast #38: Darum müssen IT-Manager programmieren können!
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Skillbyte Podcast #19: Die Arbeit beim Kunden als Consultant

Willkommen zum Skillbyte-Podcast! Skillbyte ist ihr Partner für digitale Exzellenz.

In diesem Podcast geht es um das Thema: Die Arbeit beim Kunden als Consultant

// Inhalt //
00:55 – Unterschiedliche Arten von IT-Consultants
02:00 – Warum benötigen Kunden IT-Consultants?
06:21 – Die persönliche Einstellung des Consultants: Technik, Kommunikation, Mensch
09:26 – Als Consultant „dumme Fragen stellen“
10:41 – Firmenpolitik als Consultant
15:33 – Teamatmosphäre als Consultant
16:05 – Das Thema Neid
21:31 – Volle Verantwortung bei vollem Risiko
24:39 – Neue Technologien sind Herzstück des Consultants
25:57 – Zusammenarbeit zwischen mehreren externen Consultants
28:03 – Führungsverhalten Consultants gegenüber
28:28 – Das gleiche Problem in mehreren Kontexten
30:08 – Consultants als Entscheidungshilfe
32:13 – Scheinselbstständigkeit – Das ewige Thema
42:08 – Extrathema: Das digitale Gebäude

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// AUTOMATISCH GENERIERTES TRANSKRIPT //

Herzlich willkommen zum skillbyte Podcast Nummer 19! Die Arbeit beim Kunden als Consultant werden wir heute besprechen. Mein Name ist Maurice und ich bin heute hier mit dem Geschäftsführer von skillbyte: Masiar.

Hallo, wie immer das Dream-Team. An unsere Zuhörer geht natürlich die Bitte raus, wenn ihr den Podcast cool findet. Abonniert uns gerne, gibt uns einen Daumen hoch oder lasst uns eine Bewertung da. Wenn ihr Fragen habt, schreibt uns gerne eine E-Mail an Podcast, und wir kommen direkt aus unserem Team Blog. Die Arbeit beim Kunden als Consultant Malaysia. Dort ist das Thema vorgeschlagen, wahrscheinlich mit einem ganz bestimmten Hintergedanken.

Während dieser ganzen Zeit, wo ich mich als Gutbezahlten unterwegs bin in Firmen, habe ich für mich ein paar Regeln abgeleitet. Aufgrund aufgrundder Erfahrung. Ich dachte vielleicht, das mag den einen oder anderen Zuhörer interessieren, wie man mit bestimmten Themen umgeht oder umgehen kann.

Es gibt ja unterschiedliche Arten von Consultants. Also wir sprechen hier von Dottikon seitens. Es gibt die festangestellten Consultants, also die Vereine der vielen Beratungs, Häuser tätig sind, und auch die freiberuflichen Consultants, die sozusagen auf eigene Kappe da draußen in Projekten arbeiten. Und ich denke, wir beziehen schon beide mit ein, sowohl die festangestellten Consultants als auch die freiberuflichen.

Genau aus der Sicht von beiden, von beiden Seiten, einmal von den Consultants selber und aus der Sicht des Kunden, worauf die Wert legen, was ihnen wichtig ist, wie man sich verhalten sollte gegenüber der Leitung, gegenüber den Kollegen, internen Kollegen, um für sich als Freiberufler unterwegs ist oder für den für seinen Arbeitgeber, dessen Namen er dann beim Kunden ist, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Sonst wäre man nicht Consultant, wenn man dieses Beratungsgeschäft nicht wirklich liebt. Man möchte natürlich einen guten Eindruck hinterlassen, einmal sich selber beweisen und einmal natürlich auch den Arbeitgeber, sofern man nicht als Freiberufler unterwegs ist. Entsprechend präsentieren.

Das erste Warum ein Kunde oder ein Auftraggeber? Eher ein Consultant? Freiberufler? Wir nennen das jetzt mal Freiberufler oder festangestellt für eine andere Firma. Der Grund, warum der Kunde einen solchen Berater ins Haus holt, ist ja hauptsächlich, weil er aktuell ein Problem hat, einen Engpass hat, dass er Besetzende lösen will. Und das heißt jetzt aus unserer Sicht, die wir ja im Business sind. Ist das erstmal ein technisches Problem. Das heißt, er ist bereit, für einen Externen ein bisschen mehr zu zahlen als Festangestellten?

Einfach einmal aus dem Grund, weil er sofort quasi einkaufen kann und muss. Jetzt nicht, sage ich mal ein interner Mitarbeiter, erst ausbilden oder warten, bis er entsprechend aufgegleist ist, sondern er kriegt, quasi wenn er denn einen findet, einstens Support und Hilfe. Das ist mein wichtigster Ansatz. Ich sage Okay, ich möchte diesen Bedarf oder diese Anforderung oder dieser Erwartung so schnell wie möglich gerecht werden. Das heißt, ich will dem Kunden so schnell wie möglich transportieren oder demonstrieren, dass er mit mir die richtige Entscheidung getroffen hat, dass ich diese technische Expertise habe, um ihn über sein Problem hinweg zu helfen.

Wird es helfen? Im Grunde genommen definitiv. Ist so, dass das meint, sitzt oder sollte das meines und eines jeden Beraters sein, nicht einfach Auftrag zu erfüllen, seinen Job zu machen, sondern tatsächlich dem Kunden ein Problem abzunehmen und zu lösen. Weil, das wirkt sich hinterher natürlich auch aus. Wenn du das tust und das schnell tust, dann gewinnst du das Vertrauen. Und das ist am allerwichtigsten, das Vertrauen so schnell wie möglich zu gewinnen, weil das sichert dir langfristig auch weitere Folge Beauftragung.

Und die kommen immer wieder gerne auf dich zurück.

Das Netzwerk wächst von zufriedenen Kunden, die dann immer wieder zurückkommen. Du sagst, der Kunde hat ein Problem und benötigt Hilfe bei einer neuen Technologie. Es gibt drei Dinge, die ein Kunde braucht, wenn er nach Dietikon ruft oder eines von einem dritten. Und das ist immer wissen können haben. Du weißt etwas, was der Kunde wissen muss, oder er braucht einfach ein bisschen. Du kannst etwas, was der Kunde können muss oder sein Projekt können muss. Oder du hast etwas haben im IT-Bereich ist relativ selten, weil jeder sehr schnell sich die entsprechenden Betriebsmittel beschaffen kann.

Und das ist nicht so wie beispielsweise in der Industrie. Du warst irgendwie eine große Maschine, die Teile herstellen kann. Die hast nur du. Und deshalb müssen alle zu dir kommen, sondern der Teilhaben ist sehr oft unterrepräsentiert. Aber Wissen und Können sind wichtig. Ich hatte auch bereits Projekte, da ging es um strategische oder strategische Entscheidung getroffen. Wir benutzten jetzt die Technologie Epsilon. Wir haben aber noch alte Systeme mit Technologie X, und dann wurden Externe gesucht, die diese alten Systeme noch betreuen, obwohl die Firma schon ganz klar eine andere Technologie benutzt hat.

Die Internen weitergebildet hat, in der anderen Technologie oder einfach eine andere Zukunfts Richtung vorgegeben hat, aber gesagt hat Ja, wir haben jetzt aber Systeme, die laufen, die werden benutzt und hier und da gibts kleine änderungen. Und wenn wir jetzt unser Team in eine andere Richtung entwickeln oder strategisch weg von Java hin zu Microsoft gehen oder umgekehrt, dann brauchen wir Leute, die die Systeme betreuen und die sich noch auskennen. Das wird manchmal auch gefordert. Es geht nicht nur um neue Technologien, obwohl das natürlich in der überzahl ist.

Aber manchmal sind auch einfach Aufgrund von Unternehmensentscheidungen müssen alte Systeme noch gewartet werden, und dann wird man dann angefragte cobol gibt es wahrscheinlich noch unglaublich viele Systeme, wo Externe sehr gut dran verdienen, dass sie diese uralten Systeme noch weiterentwickeln und pflegen.

Das glaube ich schon. Genau. Du hast schon recht. Meistens hat der Kunde kommt bei einer gewissen Problemstellung, also Analyse des Systems oder eines bestimmten Sachverhaltes beim Bugfixes auf einen zu. Er möchte eine software-lösung entwickelt haben. Entweder komplett oder selber wird man integriert in ein Team und kode dann mit den vorhandenen Entwicklern, weil man eine Expertise für eine bestimmte Technologie oder Plattform mitbringt, die in dem Projekt eingesetzt oder eingesetzt werden soll, das man quasi das Team dann aufschaut mit der eigenen Expertise und das Projekt dann voranbringt.

Man, das Technische, ist das eine Ding. Ich sage mal erst mal. Am wichtigsten ist aber Kurz darauf folgt meines Erachtens deine persönliche Einstellung und wie du mit dem Kunden und dem Team, in dem du eingebettet bist, umgehst. Das heißt starke Kommunikationsfähigkeiten, dass du das, was du dort siehst und mitnehmen und weist, auch entsprechend kommunizieren kannst. Also quasi ein bisschen so raus aus. Dieser Entwickler wird da sein, sondern mehr hin zum zum Problemlöser und auch zum Kommunikator, das du erkennst also immer eine Antenne offen hast für Probleme, die auftauchen könnten, oder Probleme, die du siehst, von denen der Kunde noch gar nicht weiß, dass das ein Problem ist.

Diese Dinge kommuniziert, vernünftig kommuniziert und versuch’s nicht nur. Ich habe mal bei der Leitung gut dazustehen und zu profilieren, sondern auch dem cim Mitgliedern gegenüber, diese helfende Hand auszustrecken, zu unterstützen und nicht immer auf so eine besserwisserische Art, sondern auf so einer Mentorinnen art, dieses persönliche Miteinander auch mal über der technischen Schiene hinaus, mal mit dem, was unternehmen, Witzchen zu machen, mal social Leisen zu betreiben und so weiter. Das hilft ungemein, dass die Leute, die ich dann auch mögen, wertschätzen, und zwar über das Technische hinaus.

Ja, auf jeden Fall. Niemand möchte mit jemandem zusammenarbeiten, der seltsam ist. Also Kommunikation, das da sagt was. Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Ich glaube, man muss auch als Externer sehr schnell ein Gespür dafür bekommen, wie so Team Dynamiken funktionieren. Man wirft etwas hinein. Okay, wir könnten das so machen. Dann merkst du sehr schnell Oh, diese Person ist eher der Bedenkenträger in der Gruppe. Der muss so überzeugt werden mit harten Fakten.

Person B ist immer dabei. Hauptsache, es ist neu. Und Bunz Person C ist dabei, solange das einem gewissen ideologischen Paradigma folgt. Bei der Software, Implementierung oder Person D hast Scuol Datenbanken. Also alles mit Skull Datenbanken ist schon mal raus, so dass man sehr schnell dann merkt Okay, ich habe diese technische Lösung und ich habe dieses Team und diese Teams Dynamiken. Wie bringe ich das denn zusammen? Das ist auch sehr spannend. Da gibt es auch.

Ich glaube, das muss man jetzt auch nicht verstecken. Da gibt es auch hier und da Konflikte, die man dann eben konstruktiv lösen kann und auch muss. Ich hatte das jetzt schon ein paar Mal das ein. Ich sage das jetzt mal aus meiner Perspektive überfälliger Konflikt oder im Team wussten schon alle A Person B ist eher vorsichtig und bremst uns die ganze Zeit und Person C Es prescht überborden schnell nach vorne, und deshalb können wir die Stabilität nicht so hin, weil sie uns nicht mitnimmt.

Wenn man das dann knallhart anspricht. Dann gibt es erst mal so ein Schockmoment, und hinterher sind da fast die Leute dankbar, dass da na endlich, hat er mal angesprochen, der von außen kommt, sieht das auch so wie ich oder hat auch diese Dynamiken festgestellt. Und jetzt ist es mal auf dem Tisch, und jetzt können wir mal angehen. Ganz, ganz interessante Konstellationen entstehen. Es ist ja auch so Wenn man in diese Teams integriert wird oder mit den Teams zusammenarbeitet, kommt man ja auch zwangsläufig mit der Firmenpolitik in Kontakt.

Und da gibt es ja auch große Unterschiede. Ich finde, ich empfinde das mal als Vorteil, dass man als Consultant kommt. Man so ein bisschen unbedarft wie ein Kleinkind, purzelt so in die Firma rein. Man ist sehr lösungsorientiert und kann halt auch dumme Fragen stellen. Dumm in Anführungszeichen zum Beispiel. Auf irgendwelchen Folien tauchen Abkürzungen auf, und man fragt Was heißt VKU? Also Fertigungs, Unterlage. Dann wird das offen ausgesprochen.

Und dann merkt man richtig in der Runde zwei, drei Leute, die sich schon immer gefragt haben, so. Das ist schon so oft passiert. Der man sitzt hier seit drei Jahren und habe das noch nicht gefragt. Und das wird auch verstanden, dass man diese dumme Frage stellt. Man ist ja Externer, der kann das ja noch nicht wissen. Kein Wunder, dass der geht mit seinem Blick von außen ran. Aber das ist, glaube ich, sehr erfrischend.

Das ist erfrischend für den Consultant und b auch erfrischend für die Firma, dass sie mal für das Team, das mal überdenken kann. Stimmt. Wir haben das nie hinterfragt und hinterfragt. Warum machen wir das eigentlich so? Es ist schon eine interessante Dynamik, die da entsteht, wenn man zusammenkommt. Als externer Consultant betrifft einem ja die Firmenpolitik nicht so direkt. Man kann sich ja mal so ein bisschen zurücklehnen. Der Flurfunk betrifft einen nicht direkt wie Hierarchie. Ketten werden irgendwie, müssen eingehalten werden.

Leute werden befördert, es gibt Restrukturierungen. Da kann man sich ja so ein bisschen zurückhalten und sagen Okay, ich bin hier vor meiner Aufgabe. Und wie jetzt die Firma strukturiert wird, ist gar nicht so mein Ding. Als Consultant ist man eher Aufgaben treu und weniger Team treu, weil man die Aufgaben, die Technologien, mit dem man die Aufgaben lösen kann, die eigene Expertise und die Teams wechseln ja doch schon häufig.

Ich bin damals als Selbstständige oder Freiberufler gestartet, weil ich tatsächlich diese Firmenpolitik irgendwo mit der bin ich nicht wirklich klar gekommen und hab mir dann gesagt, dass ich eigentlich in diese politische Strukturen gar nicht reinwachsen will, sondern mich davon befreien will. Das war eigentlich mein Hauptmotive. Das ist auch ganz gut so. Weil ich als Berater durchaus positive Erfahrungen damit machen möchte, es nicht mehr missen kann, sich immer rausnehmen. Wenn irgendwas dir nicht passt oder falsche Entscheidungen getroffen werden.

Dann ist ich das als Interner. Und bei mir ist es jedenfalls so gewesen, dass das sehr schnell in Frustration umgeschlagen ist. Darum will ich jetzt nicht so schnell, wie ich will, und das kann ich mir jetzt als Freiberufler kann ich mich da so ein bisschen rausnehmen? Ich stelle mir das immer so eine schützende Blase vor, wo all diese Dinge abprallen und ich mich emotional so Involvierung in diese Dinge. Und ich sage mal mehr mir mehr den überblick behalten kann und emotionsloser mit diesen Dingen umgehen kann sie dann wirklich nur meine, meine Stellung als Hilfe anbieten oder als Problemlöser?

Und dann ist das Projekt auch schon irgendwann zu Ende. Bevor das in dieses Politikum kommt, bin ich schon beim nächsten Kunden.

Man ist ja nur auf Zeit da. Das alles betrifft da nicht so wirklicher Schutz Blase. Es ist interessant, dass du das ansprichst. So ähnlich ist es bei mir auch gewesen. Ich erinnere mich an eine Situation. Da habe ich als Externer mit einem internen Wir haben quasi am gleichen Tag gestartet. Der festangestellt. Ich war Externer. Ich habe so meine Zugänge bekommen. Alles gut. Wir haben quasi in dem Unternehmen gemeinsam die Tour gemacht, um alles abzuholen, damit wir arbeiten können, und nur mit dem Unterschied, dass er fest angestellt war.

Und er kriegt er dann von der Firma noch so ein Buch mit Leitlinien mitgegeben. Und wir mussten irgendwann irgendeine Ausgabestelle warten auf irgendwas, und er klappt dieses Buch auf. Unsere Leitlinien bei Firma Epsilon und an erster oder zweiter Stelle stand. Wir mögen es nicht so gerne, wenn du Familienfotos an deinem Arbeitsplatz aufstellt, sondern stellt sie doch als Desktop Hintergrund ein. Ich weiß nicht, ob unsere Zuhörer das auch spüren. Wenn ich sowas lese, denke ich mir Okay, das darüber macht ihr euch Gedanken.

Das schreibt ihr eure Firmen leihbücherei so ein leichtes Verbot, was ihr den Neuankömmlingen gibt. Lasst die Leute doch in Ruhe und sagt ihnen einfach, was ihr von denen erwartet und welche Ziele sie haben, welche Ziele das Unternehmen hat, auf die die Leute jetzt mitarbeiten können, oder? Ich hab das schon im Vorstellungsgespräch machen. Aber verstehst du, dass man einfach so eine Gemeinschaft schafft und sagt Okay, wir stehen für die Ziele Epsilon und tu alles das, was notwendig ist, um diese Ziele zu erreichen.

Und ob du das Bild deiner Familie auf den Tisch abstellen möchtest oder als Hintergrund etwas. Doch vielleicht gibt es einen Grund für diese Regelung. Aber dass, da hab ich gedacht Oh Gott, wenn ich jetzt hier fest meinen ersten Tag hätte und festangestellt wäre, das würde mich schon mich schon irgendwie treffen. Man muss natürlich auch als Externer. Ist man nicht völlig frei von dieser Firma? Nein, du musst schon du es den Kunden ja unterstützen. Manche Sachen werden eben so gemacht, wie sie gemacht werden, und dann muss man sich auch nicht auflehnen.

Was sind denn so typische Sachen? Also bestimmte Hierarchie, Ketten einzuhalten, denn alle machen das ok. Hat man jetzt auch erst mal kein Problem mit, gewisse Prozesse einzuhalten, Freigaben einzuhalten und so weiter? Das würde ich noch sagen. Das macht man einfach, weil man ja auch jetzt nicht als völliger Fremdkörper da einfallen möchte. Schon diese Blase, wie du sagst, ist schon wichtig manchmal, wenn du dich mit den Kollegen gerade mehr und länger in Projekten bist, privat und auch ein bisschen näher kommen, mal zusammen, was trinken geht und auch bei den Events und so.

Dabei baut sich ja schon was Emotionales auf. Zu den Kollegen der Firma Man ist auch keine Maschine. Ganz geht das natürlich an einem nicht vorbei. Aber dieser Gedanke, dass du sagst Okay, ich bin nicht für immer und ewig. Ich bin jetzt bald weiter. Wenn das Projekt zu Ende ist, dann kannst du diese Dinge einfach mit ganz anderen Augen sehen.

Sagen wir es mal so. Das, was du beschreibst, würde ich fast nicht als Politik sehen, sondern das ist ja die generelle Atmosphäre. Also wie komme ich bei dem Team an? Wie gut komme ich mit den Menschen klar? Und da muss ich sagen es meiner Erfahrung auch durchweg positiv. üBer all die sieben Jahre muss ich sagen Hab ich da nur einwandfreie Menschen kennenlernen dürfen, die auch dann sehr erwartungsfroh sind? Man kommt da an und dann ok. Das ist derjenige, der uns da und dabei helfen soll.

Also muss ich ehrlich sagen Ich habe die Atmosphäre immer als sehr positiv empfunden. Es gibt doch, darauf müssen wir auch eingehen. Das Thema Neid zwischen externen und internen Kollegen, das ist, das kommt dann, wenn man so ein bisschen vertrauensvoller spricht. Ich sage mal beim Feierabendbier oder beim Mittagessen oder so kommt das dann doch immer wieder auf, dass man merkt, die internen Kollegen glauben alle Externen, die da sitzen. Die verdienen viel mehr. Und das sieht man ja schon, weil die alle in ordentlichen Klamotten da sitzen.

Und man wird fast gesehen als irgendwie so ein schmieriger Typ, der einfach nur Geld schneiden will. Und das stimmt ja auch. Da gibt es ja solche und solche. Wir haben ja schon gesagt, es gibt die freiberuflichen Berater, und es gibt die IT-Berater, die fest angestellt sind. Das ist wie bei diesen Routern oder Routern, die anrufen. Die Leute denken, die Chefin da das große Geld, wenn sie angestellt sind. Scheffelt maximal die Firma das große Geld, aber auch nicht unbedingt der Router selber.

Bei Konsumenten ist es halt auch so. Die sind, wenn sie angestellt sind, sehen die internen Kollegen, die abends nach Hause fahren sehen, nicht die Reisetätigkeit. Die Vorbereitungen für Präsentationen, die Nachbereitung von Präsentationen, das nochmal irgendwie E-Mails rausgeschickt werden, oder? Das ist ja, wie wenn man das kennt man vielleicht. Wenn man einen neuen Job beginnt, dann hat man erst erstmal die ersten vier, sechs, acht Wochen ist man sehr stark gefordert, weil man sich eben neu einfindet, ja möglichst schnell auch einbringen möchte, schnell produktiv werden möchte.

Als Berater externer Berater ja noch mehr. Da haste statt acht Wochen hast du vielleicht eine halbe, um dann direkt auf die Tube zu drücken. Sowas kostet natürlich Kraft. Und die internen Kollegen, die oft lange Jahre da angestellt sind, die vergessen, dass man das noch auch aufwenden muss und dass das natürlich schon mehr Aufwand ist.

Es ist tatsächlich so, dass man so betrachtet wird, nur weil die gucken oder sehen sich das an der macht fast die gleiche Arbeit wie ich und das doppelt oder dreifach.

Glauben Sie das wirklich? Macht.

Aber wie das halt so ist, das schaukelt sich hoch, und man nimmt Dinge an und malt sich das aus.

Ja, da sind dann auch Fehlinformationen. Es stehen auch im Internet. Dann googelt man ein externer Berater Tagessatz, dann finden die 3000 Euro oder sowas. Das hängt natürlich davon ab, von der Erfahrung, von dem Alter, von der, von dem Tätigkeitsbereich, das ein Unternehmensberater im Mergers Acquisitions Geschäften anderen Satz hat als externer Berater. Eltern unter den Tisch.

Das Ding ist, wenn man all die Ich will jetzt nicht sagen Schattenseiten, sondern ich sage mal All die andere Seite der Medaille zeigt nämlich Pass, auch wenn ich krank werde, für die ich kein Geld. Wenn ich im Urlaub bin, verdiene ich kein Geld, und ich muss mich ständig fortbilden, während ich zum Beispiel beim Friseur sitze und meine Zeit, diese Stunde, die ich da sitze und warte, damit verbringe. Um irgendwas zu lesen, damit ich anderen Beratern gegenüber einen Schritt voraus, indem ich ticken, mehr weiß oder mehr Wert für den Kunden bin, dann muss ich diese Dinge bereit sein zu leisten.

Ich muss aus meiner Freizeit heraus. Ich streiche dies und jenes und welches und nutze das, um mich fortzubilden. Während links und rechts die Jungs vor mir dann irgendwie irgendwelche Spielchen spielen, lese ich mir ein Buch durch. Und wenn du das bereit bist zu leisten. Oder anders. Du musst erst mal bereit sein, das zu leisten, weil unterm Strich hindert denjenigen, der Neid entgegenbringt, ja nichts daran, dass es Spruch genau so was mit so etwas konfrontiert werde, sage ich.

Es findet sich keiner dran, jetzt hinzugehen, bei dem Boss die Kündigung auf den Tisch zu legen oder Freiberufler zu locken.

Das mache ich nicht.

Nein, aber man muss sich, da bin ich echt rabiat. Man muss den Leuten die Augen öffnen. Das ist. Grundsätzlich gegen den Strich dieser Zeit in Deutschland. Ich guck mit Jeff Bezos an und alle sind am Motzen, warum dieser Mann Milliarden verdient, der sich den Arsch abgearbeitet hat, voll ins Risiko gegangen ist. Das hätte voll nach hinten losgehen können. Und so clever und so smart ist so viel Geld zu verdienen. Keiner hält sich dran, dasselbe Morgen anzufangen und er verdient.

Ist ja noch nicht mal er hat Anteile an einer Firma, die er selber gegründet hat, und die diese Anteile haben einen gewissen Wert. Solang es der Firma geht? Genau. Wenn morgen, übermorgen eine katastrophale Entscheidung fällt, dann werden die Anteile auch. Er wird nicht irgendwann bettelarm sein. Das glaube ich nicht. Aber die Anteile werden dann nur noch halb so ein Drittel so viel wert sein. Der Mann ist bis heute voll im Risiko drin. Das ist auch mein Jeder, der Tesla Aktien hat oder den Aktienkurs verfolgt, der sieht, was das für eine Achterbahnfahrt sein kann, das der plusminus 100 Prozent in paar Tagen drin ist, je nach Hype oder Hipness.

Das muss man auch aushalten und jeden Tag schwere Entscheidungen treffen.

Und man sieht ja immer nur die Glamour Seite, und die andere Seite sieht man nicht. Deswegen ist, wenn mir einer damit kommt und ich sage mal auf eine negative Art und Weise, dann sage ich Machs doch, mach es doch selber hin und mach selber auf. Hört auf, neidig zu sein. Macht du. Es gibt im Internet genug Wissen, genug Know how, das jeder seine Zukunft selber gestalten kann, wie er möchte. Nur Neid, das ist einfach nur negative Energie.

Das zieht einem nur selber runter machen.

Die Vorteile muss man natürlich auch sehen als Du kannst ja sein. Also wenn du vielleicht nicht angestellt bist, sondern Freiberufler, kannst du dir deinen eigenen Laptop kaufen, kannst du dir dein Arbeitsgerät zusammenstellen? Er muss natürlich auch kompatibel sein mit dem Firmen Project sozusagen, mit dem du dann mitarbeitet. Und du kannst ja sagen Hol ich mir dieses Diensthandy oder diesen Dienstwagen? Das kannst du alles machen. Aber du bist auch voll selbst verantwortlich. Das muss man auch sehen.

Wir haben jetzt Aprils 20 20, die Corona Kriese ist seit einem Monat voll im Gange. Die externen Kollegen oder die Freiberufler, das sind die ersten, deren Projekte gestrichen werden, weil es einfach am einfachsten geht. Und da muss man Rücklagen haben, da muss man. Also man muss einfach mit dem Mainzer. Nee, ich kann ein halbes Jahr kein Projekt bekommen, und das muss ich einfach aushalten mit all meinen Verbindlichkeiten, mit all meinen, mit allem meinen kostenblöcke, die ich habe.

Und dann wiederum wird dieses mehr Geld, was man verdient, auch wieder relativ, weil ja, du kriegst halt das ganze Geld ausbezahlt. Aber es ist auch dein ganzer Puffer. Dein Unternehmen, wenn du angestellt bist, dann kannst in Kurzarbeit gehen, oder dein Unternehmen kann irgendwie Geld für dich zurückstellen. Das musst du alles selber machen. Also ein Nettogehalt Betrag gegenüber einer Freiberufler, Rechnungen oder IT-Konzerne und Rechnungen ist. Das ist eine ganz unterschiedliche Kategorie. Ja, netto Geld als Angestellter kann man wirklich sagen Okay, das ist das Geld, was ich mit nach Hause nehmen kann, sozusagen für Konsum oder andere Dinge ausgeben, als Freiberufler auch.

Gerade wenn man Steuer Rückstellungen bilden muss und so. Das ist eine ganz andere Geschichte, wenn man da rechnen muss. Das haben, glaub ich, auch schon viele Freiberufler gelernt, die in den ersten zwei, drei Jahren dachten Oh Mann, das läuft ja super. Und dann, im berühmten dritten Jahr, hat das Finanzamt hier die Steuern glatt gezogen.

Also ja, ich will das nicht verteufeln. Ich will es aber auch nicht über den grünen Klee loben. Es ist einfach ein anderes Modell, muss man sagen. Man hat mehr Freiheit als Nachteil, man muss mehr reisen. Ich würde einfach sagen Man führt. Man trägt einfach selber mehr Verantwortung für sein Leben und überlegt vor diesem Hintergrund halt deutlicher, manche Dinge zu tun. Also gerade auch finanziell. Ich bin sehr defensiv. Ich mag es gerne, mehr Rücklagen zu haben, um irgendwelche unabwendbar wie eine Pandemie, die sich vor ein paar Monaten noch überhaupt niemand vorstellen konnte, aussitzen zu können.

Notfalls. Das kann dir halt immer passieren. Ein lucadou hat schon den Fall. Hast du mir erzählt, dass du ein sicheres Projekt wurde? Aufgrund von politischen oder firmeninternen Entscheidungen wurde das gestoppt? Einfach so. Das ist nicht, dass man schlechte Arbeit geliefert hat, sondern da ist man dann doch wieder der Firmenpolitik unterworfen. Das wird einfach entschieden, dass man jetzt etwas anderes macht als Freiberufler, vielleicht noch. Man läuft manchmal seinen Rechnungen hinterher, auch sehr häufig, muss sich um seine Versicherung selber kümmern.

Da muss man wieder sehr viel Zeit investieren, um sich überhaupt so aufzuschlagen, dass man diese Versicherungskonzerne versteht und dass man ein mündiger Gesprächspartner ist für seinen Versicherungsmakler und nicht einfach alles aufs Auge gedrückt bekommt.

Genau. Ja, technologisch. Technik hab ich mir aufgeschrieben. Das, glaube ich, ist noch eine Sache, die den Consultants, wenn du helfen willst, wenn IT-Konzerne bis fast im Blut liegt. Oder die Technologie liebt man, die hat man aufgesogen. Man lebt es, sich damit zu beschäftigen und neue Technologien kennen zu lernen, und die dann eben auch beim Kunden. Zu können Mir bereitet das immer das größte Vergnügen, muss ich sagen, dass man dann, so Hansson, direkt eine Problemstellung kennenlernen darf, um da direkt anzupacken und das Vorwärts zu treiben?

Ja, wenn du nicht sehr affin bist und generell an neuer Technologie und Spaß hast, ist das sowieso schwierig. Als Berater würde ich muss ein Faible für haben mit einem neuen Berater zu beschäftigen.

Das finde ich ganz spannend. Diese Projektbeschreibung, dann kommst du zu dem Unternehmen. Und dann ist es ja schon so, dass man ja nicht bei null anfängt, sondern oft auch Teams gibt von Festangestellten, die eine gewisse Technologie, ne Basis, Technologie einsetzen, die man dann auch nutzen kann, also dass man mit denen zusammen dann eine Lösung entwickelt, dass man auch das Unternehmen kennenlernen sagt, hat das ja schon ne, das ist gut. Da braucht man nicht bei Ebene eins anfangen, sondern kann bei Ebene drei anfangen.

Also, wir haben jetzt schon darüber gesprochen, wie sich Interne mit Externen wie Suda das Verhalten und das vertragen. Das Verhältnis ist oft ist es ja auch in Projekten so, dass mehrere externe Berater von mehreren Firmen zusammenarbeiten müssen. Meiner Erfahrung nach läuft das immer sehr pragmatisch ab. Also man ist so okay, wir sind hier zusammen. Wir arbeiten für einen Kunden, lassen uns einfach da total pragmatisch eine Lösung finden. Und da hatte ich auch noch nie Probleme mit Nee, ich eigentlich auch nicht.

Ich sage mal innerhalb Also sobald du vorgestellt bist und ich nochmal so eine Einweisungen gehabt, dass die Zusammenarbeit mit den sowohl intern als auch anderen externen Kollegen eigentlich immer sehr flüssig und geschmeidig ist. Bis jetzt noch nie einen Fall gehabt, wo man sich so mit Argwohn. Natürlich macht man sich Gedanken Was kann der, was kann der? Wer hat was zu sagen, dass man versucht, so ein bisschen für sich eine Landkarte zu erstellen. Aber grundsätzlich ist das alles sehr kollegial, und man versucht, sich gegenseitig zu helfen.

Da hatte ich überhaupt keine Probleme, ehrlich gesagt bis auf einmal. Das muss jeder unbedingt erzählen. Was bei einem Kunden beim Mittagessen mit dem Projektleiter essen gegangen. Und wir haben uns an einen Tisch gesetzt, wo ich den Namen. Ein sehr großes Beratungshaus erhalten, von denen am Tisch saßen. Und der Chef Architekt, der quasi die Strategie für ihr Cloud entwerfen sollte, zwei, drei Sätze von sich gegeben hat. Ich hatte eigentlich Ahnung von Cloud, also wirklich teure Berater von nichts.

Sowas gibts auch. Darf man nicht verschweigen. Es gibt auch Berater, die viel Geld verdienen und einfach gut sind. Soll man sagen selbst Selbstmarketing. Und da bin ich sowieso immer super sensibel, und das erkenne ich sofort. Aber sowas ist mir, hab ich noch nicht erlebt.

Also muss ich wirklich sagen So einen externen Totalausfall?

Zwei, dreimal jetzt. Sané hab ich noch nicht gehabt. Wie ist denn deine Einschätzung nach das Verhalten der Leitung? Es gibt ja meistens einen Projektverantwortlichen gegenüber intern wie gegenüber externen. Gibts da Unterschiede?

Du meinst Unterschiede? Wie sehen Sie, wie er oder Sie sich intern oder extern gegenüber verhält? Genau. Nein, gar nicht. Also bis jetzt wirklich überhaupt keine entsprechende Erfahrung in dieser Richtung gemacht. Da mache ich eigentlich überhaupt keinen Unterschied.

Vom Verhalten auf jeden Fall. Nur manchmal, wenn schon mal ihr macht. Doch auch das und das Wie ist das denn, dass man zu diesen rahmt Themen, für die man ursprünglich nicht eingekauft wurde, dass man da gefragt wird, einfach, da man selber ja mehrere Unternehmen gesehen hat? Ist der Bedarf auf jeden Fall da, von dem Management zu fragen? Herma Wie machen das denn die anderen oder das Problem, vor dem wir hier stehen? Das können wir nicht alleine haben.

Wir machen das den anderen. Da hab ich schon richtige Kooperationen zwischen Kunden sozusagen angeleiert, weil einfach zwei Kunden, die nichts voneinander wussten, am gleichen Problem stehen und im Grunde die gleiche Lösung beiden geholfen hat.

Tatsächlich ist ja ein Grund, warum nicht nur deine eigene technische Expertise in einem bestimmten Umfeld, sondern der Kunde erwartet ja auch, das Du weißt. Dadurch, dass du ein Berater bist, viele verschiedene Branchen gesehen hast, also quasi sein Problem in einem anderen Kontext gesehen hast. Und das hilft ungemein, wenn man diese andere Sichtweise mit rein bringt und sagt Ja, ich kenne das Problem aus dem Kontext, der hat so gelöst. Vielleicht zu dir passt vielleicht, aber auch nicht zu dir.

Aber dieser Hinweis, dass das Problem unterschiedliche Herangehensweisen hat aus verschiedenen Kontexten heraus, ist super wertvoll. Ja, tatsächlich. Eigentlich ist es sogar jedem Beratungsbedarf. Wo ich gewesen bin. Hat das irgendwie gefruchtet?

Bin ich auch gut, wenn man einen guten Aufschlag macht? Gerade wir haben ja eingangs erwähnt, dass man dann vielleicht ein Folgeaufträge bekommt oder einfach mal angerufen wird von. Moritz hat das damals gesagt So und so kann man das auch noch machen. Wie meintest du das denn konkret? Da habe ich relativ häufig dann nochmal nach Themen, was interessant ist, nochmal zu der Beziehung intern, extern. Oft herrscht ja die Meinung, und teilweise kann ich das sogar bestätigen, dass die Geschäftsleitung per se dem Externen mehr vertraut als den eigenen Leuten.

Also ist es ganz häufig passiert, wo wir in bestimmten Problemstellungen waren und die internen Kollegen dann gefragt haben Wie würdest du das dann lösen? Ja, so und so. Und die dann gemeint haben Ja, Mensch, das haben wir auch schon lange vorgeschlagen. Aber keiner ernst? Ja, ja, ich weiß nicht, woher das kommt, einfach weil man meint Na ja, da hat eine gewisse Autorität etwas gesehen, da weiß, wie es läuft.

Ich kann das erklären, was das Dumb entwickelt zu einer Betriebsblindheit, und du bist mit deinem Team unterwegs. Und du? Es geht darum, eine weitreichende Entscheidung zu treffen, und das Team kennt natürlich auch seine Umgebung und entscheidet sich für oder empfiehlt Weg A. Und jetzt sagt sich das Management Ja gut. Wir würden aber gerne eine zweite Meinung hören, und die zweite Meinung kommt dann von den externen. Und wenn die dann auch sagen Ja, wir haben uns das jetzt alles angeguckt bei euch, und wir würden weg empfehlen, dann sagt sich das Management Okay, super.

Nehmen BWK jetzt für sich? Sie können quasi einen mentalen Haken dran machen. Eine zweite Meinung eingeholt. Und die sagen auch A unsere Jungs und Mädels sagen auch Ah, also können wir diesen Weg beschreiten. Und jetzt entsteht. Das wird aber nicht transparent kommuniziert. Weißt du mir, dass man quasi den sagt Eure Meinung respektieren wir sehr wohl. Aber wir möchten einfach nochmal draußen. Von jemandem, der nicht diese Betriebsblindheit hat, möchten wir das auch noch einmal hören oder eine andere Möglichkeit hören?

Weil Wir sitzen alle hier den ganzen Tag zusammen, und das ist so eine weitreichende Entscheidung, dass sich das hier lohnt. Und dann entsteht bei den internen, wenn es so kommt, natürlich der Eindruck Hier haben wir die ganze Zeit doch schon gesagt, und das Management sagt nicht, haben wir festgestellt. Wir wollen eine zweite Meinung hören, und das ist richtig. Wir machen das jetzt so, sondern diese Erklärung erfolgt nicht und wirkt dann etwas komisch, anstelle dass man das einfach transparent macht.

So recht, hier hast du das Thema Scheinselbstständigkeit eingebracht, und ich ahne, was zu sagen ist.

Wie drehen wir das jetzt? Positiv. Wir sind ja ein positiver Partei. Ist streng. Vielleicht ja.

Also, ich sehe natürlich die Probleme, und die möchten wir natürlich auch nicht verstecken. Aber es gibt natürlich auch Lösungsansätze, die wir seit vielen Jahren praktizieren. Für diese Probleme, auch wenn die unsichere Rechtssituation in dieser Sparte ja im Grunde dafür sorgt, dass es Firmen gibt, die einfach nur diese Unsicherheit, wo sich Großunternehmen diese Unsicherheit wegkaufen möchten können.

Ich sage mal so Ich versuchte jetzt komplett sachlich zu bleiben, nicht über Sinn und Unsinn. Und warum das zu dieser Misere führte? Lassen wir das man vielleicht als Thema. Danke. Ich kann nur aus Erfahrung sagen, was man machen kann, um diesem Damoklesschwert zu entgehen. Zum einen ist das eine totale Grauzone. Weder Recruiter noch Freiberufler können noch. Die Firmen wissen eigentlich, was genau zu tun ist, um dem zu entgehen. Es gibt ein paar Indikatoren, die mal die zuständige Behörde heranzieht, um zu bestimmen Scheinselbstständige oder nicht.

Das eine ist Man darf nicht in die regulären Arbeitsprozesse des Kunden eingebunden sein. Das heißt, man darf nicht gezwungen werden, um neu anzufangen, aufzuwerten, solche Dinge auch nicht in den Urlaub in den offiziellen Urlaubs planen.

Solche Geschichten, solche Geschichten.

Du darfst keine eigene Telefonnummer haben, du darfst nicht auf einer Visitenkarte des Kunden auftauchen. In dem Vertrag sollte tatsächlich stehen, wie es ist, dass man mal Ort und Zeit des Erbringung frei wählen kann und dass man keine Weisung des Kunden unterworfen ist. Im Rahmen des Projektes zu Meetings und so weiter. Eine Abstimmung bedarf, aber Der Kunde kann nicht über deinen Arbeitsalltag bestimmen. Das ist das eine. Es gibt aber sehr viele weitere Geschichten, die sich verschiedene ausdenken.

Zum Beispiel das Du bekommst ein Namensschild gedruckt. Den musst du, wenn du dann vor Ort bis auf den Tisch legen, und dann musst du darunter stehen externer Mitarbeiter. Es muss sehr klar sein, dass du ein externer Mitarbeiter bist. In einer Mail Signatur muss drinstehen, immer externer Mitarbeiter. Und dann kann er zurzeit tätig für solche Dinge helfen würde, wenn du zum Beispiel eine eigene Webseite hast, dass du belegen kannst, dass du regelmäßig für dich Marketing machst, um verschiedene Projekte zu kriegen.

Das Du, ich sag mal innerhalb der letzten. Ein wesentlicher Aspekt ist, dass du nicht ständig für den gleichen Arbeitgeber arbeitest, wobei, da gibt es auch unterschiedliche. Es gibt keine Frist, da sagt Wenn du mehr als zwei Jahre tätig bist, dann bist du sofort fällig. Grundsätzlich solltest du mehrere Kunden haben, du immer arbeitest.

Das ist super interessant, weil als Freiberufler ist man ja schon gewohnt, dass so ein Projekt kann durchaus mal ein Jahr, zwei Jahre dauern. Und dann kommt man an die Grenze und fühlt sich schon schlecht. Aber ich habe von einem befreundeten freiberuflichen Architekt gehört, der sagte Moritz, was soll ich denn machen? Weißt du, wie lange es dauert, ein Gebäude zu bauen? Da sind fünf Jahre gar nichts, sozusagen. Natürlich arbeitet er nicht ausschließlich für den Kunden.

Und wenn ich weiß, gar nicht genau, was er macht. Aber ich sage mal Wenn die Statik berechnet ist, dann kommen immer wieder Rückfragen, immer wieder punktuell für diesen Kunden im Einsatz, um gewisse Aufgaben zu übernehmen. Je nach Bau, Fortschritt und Planung Fortschritt. Da ist das noch ein viel größeres Thema, weil einfach die Zeiträume da noch größer sind.

Das hat der Gesetzgeber null berücksichtigt. Ich glaube schon, dass das positiv gedacht war, damit Firmen Mitarbeiter nicht raus drängen können und dann auf Rechnung weiterarbeiten lassen. Eigentlich zu den gleichen Preisen und mit weniger Risiko für die Firmen. Aber es gibt genug Initiativen, und ich bin selber zwei beteiligt. Wir versuchen, indem wir zu unseren Abgeordneten laufen, die unserem Kreis zuständig ist. Im Bundestag sitzt und neben Aufklären erst einmal auf wie Freiberufler die Arbeiten hat sehr lange an Projekten.

Wir sind Motor der deutschen Digitalisierung, weil wir immer was wissen. Die Digitalisierung geht immer vorne. Dabei sind. Und ihr müsst dort Rechtssicherheit schaffen, weil es treibt solche schlimme, absurde Blüten inzwischen, dass es echt sowohl für Firmen als auch für Freiberufler eine total unsichere Sache ist.

Genau das vom hagelt auch die eine oder andere Projekt Chance, dass Firmen sagen Wir kennen uns da gar nicht aus. Mit diesem Freiberufler Markt. Wir wollen uns aber auch kein Rechtsrisiken reinziehen. Deshalb lassen wir das ganz bewusst angestellt werden, irgendwo mäßiger. Wie du das machst, sobald du angestellt bist? Kein Problem, aber wir können nicht. Wir möchten die Rechnung nicht von dir bekommen. Genau. Und vielleicht genau. Du hast es eben schon skizziert. Warum ist dieser Schutz vor Scheinselbstständigkeit wichtig?

Es ist natürlich so, dass gerade in Branchen mit prekären Beschäftigungsverhältnissen. Ich greife jetzt einfach mal die Logistik raus. Es verlockend ist, den Leuten zu sagen Weil für den Arbeitgeber. Das muss man auch mal sagen. Oder für das Unternehmen und Freiberufler natürlich super, weil. Den kann ich hier superschnell kündigen, wenn das Geschäft, solange das Geschäft läuft. In dem Bereich habe ich den da sitzen, wenn das Geschäftsfeld nicht mehr läuft. Hab ich da nicht Tausende Mitarbeiter sitzen oder habe dann nicht Mitarbeiter sitzen, die ich beschäftigen, muss ich mir überlegen Was mache ich denn mit denen, die teilweise Jahrzehnte da sind und jetzt hohe Rentenansprüche haben und sowas, sondern beim Freiberufler sage ich Okay, Jungs, das hat die Party ist vorbei, geht alle nach Hause.

Und dann war es das also super angenehm aus Unternehmenssicht, was auch keine muss, auch keine Rückstellungen Bildungen bilden oder so. Aber das führt natürlich dazu, dass in Branchen, wo die Leute eigentlich angestellt werden wollen, damit ihre Rentenbeiträge bezahlt werden, damit ihre Krankenversicherung bezahlt werden, damit die Firmen nicht sagen Pass auf, ich bezahle dir dieses Bruttogehalt ab nächsten Monat schreibt mir eine Rechnung über das Brutto Gehalt und versichert sich alles selber mit deiner Rente und Krankenversicherung so. Und es gibt Branchen, da ist der Bewerber Druck.

Da kommen so viele Bewerber auf so wenige Stellen, wo die Leute das machen und die Unternehmen das quasi knallhart ausnutzen und dann die ganzen Sozialbeiträge auf Arbeitnehmer oder auf die Freiberufler, auf die Selbstständigen abwälzen und den Rechnungsbetrag quasi immer weiter absenken, um sich u. a. die Flexibilität und B nicht die Sozialkosten einzuhandeln. Das ist natürlich super charmant im kapitalistischen Unternehmens Bild, aber natürlich ethisch fragwürdig. Von daher ist es richtig, dass es diesen Schutz gibt. Aber die Freiberufler haben dieses Problem nicht.

Die werden nicht herausgedrängt, oder? Mal sehen, wie das nach der Coruna Krise jetzt weitergeht. Aber die haben tendenziell eine sehr gute Auftragslage, und die benötigen diesen Schutz, nicht aber die Großunternehmen, die sie dann beauftragen. Die haben Angst vor dieser Scheinselbständigkeit. Maßregelung oder kommt irgendeiner, der klagt sich dann ein, und dann habe ich den doch fest angestellt, und einmal im Jahr passiert das sogar, dass das in Deutschland jemand macht. Dann geht das durch die Presse, und alle schreien auf Seht ihr hier doch, da ist es passiert und das ist vollkommen recht, das man dann Rechtssicherheit schaffen muss und sagen Okay, wenn der Freiberufler eine eigene Rentenversicherung hat und dargelegt ist beim Finanzamt, das er sich scheinbar selbst versorgen kann, dann gibt es dieses Risiko bitte nicht.

Auftraggeber Ja, die genau. Es geht ja darum, dass du so eine Möglichkeit ist, dass du belegt, dass du für dein Alter vorgesehen gesorgt hast, weil die haben. Der Staat hat ein bisschen Sorge, dass du quasi dadurch nicht in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Dass du das Geld irgendwie verpulvert und hinterher, wenn du im Rentenalter bist, die Hand aufhält und sagt So, jetzt hätte ich gerne Rente, obwohl ich nichts einbezahlt habe. Das heißt eine vernünftige Altersvorsorge doch belegen kann.

Es stimmt die Milde.

Ich hatte schon Auftraggeber, die das eingefordert hatten. Ich hab ne private Rentenversicherung, und dann hat einen Auftrag immer gesagt So wie es Freiberufler. Damit wir dir den Auftrag geben können, muss uns die Bescheinigung vor der privaten Rentenversicherung vorlegen, dass du Rentenversicherung bist. Damit wir diesen Punkt auch schon bekommen. Also ist ja kein Problem für mich.

Aber damit eben dieses Risiko nicht besteht oder damit ein Punkt weniger von dieser Scheinselbstständigkeit EU-Liste zu treffen kann und eigenes Telefon.

Heute hat jeder ein Handy, da will es auch kein eigenes Telefon mehr im Unternehmen haben, sondern da gibt es diese 6 Punkte Liste, die steht in einem Glaub sogar im Gesetz festgehalten. Diese Kriterien sechs oder acht Kriterien, die du erfüllen musst, um als Scheinselbstständige zu gelten, und ein eigenes Telefon an seinem Arbeitsplatz mit einer eigenen durchwahl. Ich glaube, das ist wichtig, und das im Telefonbuch steht. Das ist zum Beispiel ein Kriterium dafür. Also halten wir fest zum Thema Scheinselbstständigkeit.

Ich bin super stolz auf dich, dass du es objektiv dargelegt hast.

Es ist schon sinnvoll an sich, aber vielleicht nicht für die IT-Branche oder nicht für Freiberufler oder Freiberufler. Berufe, wo die Leute aufgrund des Einkommens sich schon tendenziell selber versorgen können, sollte man vielleicht nochmal den Passus ergänzen, um auch Rechtssicherheit zu schaffen, dass die Unternehmen keine Angst haben müssen. Oho, wenn nicht. Der Herr Meier schreibt mir ein Jahr lang eine Rechnung macht gute Arbeit, alles gut. Und irgendwann steht er meinem Anwalt hier und klagt sich ein und ich muss für ein Jahr die Renten Kassenbeiträge nachzahlen oder wie auch immer.

Ja, hast du noch einen Punkt?

Ja, genau. Ein Punkt fällt mir ein. Und slawig letztens einen Bericht gesehen über, geht es um das Thema Umgebung und wo ich arbeite und Büros und so weiter. Es gibt ein Büro und die Leuth in Amsterdam. Das nennt sich die AZ. Und ich bin vom Stuhl gefallen, als ich gelesen habe, wie dort im Prinzip Büros funktionieren. Das glaubst du alles nicht. A Alles digitalisiert. B Erzeugt das Gebäude komplett seine eigene Energie selbst und Beispielen.

Wenn du die z.B. Glasscheiben dieser Solarpaneele mit drin integriert sind, und du kannst dir aussuchen, ob du von zu Hause oder vor Ort arbeitest für eine Arbeit. Es bekommst ein Elektrofahrzeug von der Firma. Was du von einem eigenen Strom, was das Gebäude produziert, wieder wieder aufladen kann. Aber mich hat dann mehr die Digitalisierung der Büros fasziniert, einfach weil, weil ich das komplette Gegenteil erlebt habe bei dem Kunden.

Wo wird die Digitalisierung eines Gebäudes, oder?

Ja, das muss sie, müsse ich, unbedingt mal angucken. Ein ganz einfaches Beispiel Wenn du in einem Raum bist und Meeting hell’s, kannst du diesen Raum digital über über eine App buchen. Aber das Interessante ist In dem Gebäude sind 28000 Sensoren drin, die irgendwie alles messen. Von wieviel Klopapier gibts noch? Von wieviel Kaffee wird konsumiert? Nicht um die Leute zu checken, sondern einfach, um das Management komplett zu automatisieren und die Kosten zu senken. Aber worauf?

Ich hinaus. Punkt. Du sitzt mit vier Leuten im Büro, und über die Sensoren bekommt er mit. A 4 Leute sitzen im Büro, ist besetzt und mindestens das nächste Meeting stattfindet mit sechs Leuten. Dann ist der Raum noch frei. Dann kannst du digital das Ding buchen. Du kannst digital total krass sehen, wo die anderen Mitglieder, die an diesem Meeting teilnehmen, sich gerade befinden, weil die gecheckt werden. Und so wird das Aufteilen oder das Zuordnen der Ressourcen automatisiert.

Ich erwähne es deswegen, weil bei Anteil Kunden sind sehr viel mehr Mitarbeiter beschäftigt, also gerade externe Arbeitsplätze haben. Das heißt, wenn ich als Externer dahin komme, muss ich mir erst mal Arbeitsplatzsuche. Dann laufe ich da durch die Gänge und Lucinda überall rein und gucke, wo doch ein freier Platz ist. Will ich da rein?

Und sagt mir der Nachbar Nein, der ist besetzt, da kommt er noch. Und dann kann es sein, dass ich mal eine Stunde auf Büro suche, bin, wo ich mich einpflanzen kann. Dann pflanze ich mich irgendwo hin, wenn ich Glück habe. Ich habe mich auch schon mal wieder nach Hause gefahren, weil ich nichts gefunden habe.

Ja, ich setze mich hin auf kein WLAN, weil das WLAN sowas von überlastet ist durch diese ganzen Geräte, wo ich auch schon mal nach Hause gefahren bin, weil ich nicht arbeiten. Der Kunde will nicht direkt von zuhause aus arbeitest, wo du alles hättest und die Anfahrt sparen würde.

Oder ich hab ich im Büro gefunden, sitze da, und dann kommt nach einer halben Stunde eine Dame mit einem Klemmbrett und fängt an, die einzelnen Kollegen durch zu zählen, ist total verwundert, fragt mein Nachbarn Was passiert gerade hier? Ja, die führen eine Statistik darüber, wann welche Räume mit wie vielen Personen belegt sind, damit sie Netzkapazitäten Planung machen können. Dieses liegen Kopf und sie dann diesen Bericht über das kritisierte Büro alles weg? Automatisiert ist ich okay.

Also, ich will jetzt gar nicht weiter drüber erzählen. Aber man kann sehr vieles effizienter gestalten. Das ist aber etwas ganz Besonderes. Das Büro, das ist weltweit pilgern irgendwelche Menschen dahin, um zu gucken. Gebäude, Manager und andere Firmen haben die das gemacht, und das ist wohl das Vorzeige. In Amsterdam habe ich mir gesagt Nicht mal, da bin ich mir mal angucken muss, musst du gar nicht so weit fahren.

In Köln gibt es das Gebäude Sheep. Das ist so ähnlich. Ja, ich glaube, es ist fertig. Ich will jetzt nicht zu viel versprechen, aber das ist in Ehrenfeld, und das ist, ich weiß nicht, ob auch schon die Personen im Gebäude getrackt werden.

Aber es ist zum Beispiel so Es gibt eine Anzeige, in dem Gebäude gibt es ein Fitnessstudio, im Fitnessstudio sind Plätze frei. So können Sie jetzt Sport machen, gehen, und die Kapazitätsauslastung ist, und das ist auch ziemlich futuristisch. Deshalb ist das Bauprojekt genau inkl. den Neuehrenfeld. Er ist eines der modernsten Bürogebäude Europas und ist jetzt, meine ich, im Januar fertig geworden. Ich sage nicht, welche Firma drin ist. Das wäre Werbung. Aber es ist ein sehr modernes Bürogebäude.

Ich war auch noch nicht da. Vielleicht mache man einen Ausschlag dahin, wenn man die Fenster erdhaufen frei ist. Okay, mal sehr, sehr gerne. Wenn unsere Zuhörer Fragen haben oder Feedback, dann können sie uns sehr, sehr gerne eine E-Mail an Podcast senden. Ihr könnt gerne diesen Podcast abonnieren und uns eine Bewertung da lassen und für weitere Technologie Themen. Schaut gerne auf Skill bei Slash Blog vorbei. Masa Ich wünsche dir noch einen super schönen Tag. Danke, wünschte Maurice ich dir auch.

Maurice KnoppSkillbyte Podcast #19: Die Arbeit beim Kunden als Consultant
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